„Maschek suchen einen schönen Platz für Schurken“ (Kleine Zeitung, 28. 9. 2011)

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WIEN. Mit Auftritten in Alfred „Dorfers Donnerstalk“ sind die Synchronisationsexperten Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel als „Maschek“ einem breiten Publikum bekannt geworden.

Haben sie im Vorjahr mit Fernsehsendungen vom „090909“ praktisch die Welt untergehen lassen, so machen sie es mit der Fortsetzung „101010 – Ein revolutionärer Fernsehtag“ fast wieder gut. Die Welt existiert noch immer oder schon wieder. Am 10. Oktober 2010 glühten im ORF auch beide Kanäle und es war einiges los in Österreich. Der ehemalige Wiener Wohnungsstadtrat Werner Faymann, der jetzt den Bundeskanzler spielt, eilte mit dem Bundespräsidenten nach Kärnten, um dort etwas unkonzentriert den Feierlichkeiten zu „90 Jahre Volksabstimmung“ beizuwohnen. Durch Maschek erfahren wir erst jetzt die ganze Geschichte: 90 Jahre war Kärnten ein Teil Österreich. Die „anderen acht“ lösen den Mietvertrag auf. Zwecks Eigenbedarf. Österreich braucht Platz für die real existierenden Schurken. Also regt Bundespräsident Fischer eine konsensuale Lösung an.

Viel Neues erfahren wir durch die Maschek Neutextierung von einem Staatsbesuch in China, Nordkoreas Chancen als Tourismusdestination und über einen kosmischen Wischer. Da bleibt kein Auge trocken. RR