maschek.redet.drüber (poolbar, Feldkirch)
| 5. Juli 2007 | ||
| 20:00 | bis | 23:00 |
auch heuer wieder: maschek in der poolbar.
Womit? Werma sehen.
KHG sucht einen neuen Job
Nach 3 Monaten reicht es Fiona, sie schickt ihren arbeitslosen Mann zu einem Coaching für Bewerbungsgespräche. Als hoffnungslosem Fall wird ihm dort geraten, es lieber mit Freunderlwirtschaft zu versuchen. Und sich vorher die Haare zu schneiden.
Die Kuba-Krise der BAWAG
neue Termine im Rabenhof, Donnerstalk heute live auf ORF1
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir freuen uns narrisch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Rabenhof bereits alle Karten zu unserem Puppenstück “Beim Gusenbauer” ausverkauft hat.
Daher werden neue Termine “aufgemacht”, wie wir in der Branche sagen. Wir spielen zusätzlich am 10., 11., 17., 18., 24. und 25. Juni im Rabenhof Theater in Wien-Erdberg. Karten kann man ab sofort telefonisch reservieren: 01/712-82-82
Dazu kommen wir mit den Puppen am 29. und 30. Mai in den Posthof nach Linz und am 21. und 22. Juni in die ARGE nach Salzburg.
Heute abend starten wir in die neue Staffel von “Dorfers Donnerstalk”. Ab sofort wird einmal monatlich, schon um 21:05 und vor allem live drübergeredet - wie gehabt auf ORF1. Diesmal über Grassers neuen Job und die Kuba-Krise der BAWAG.
Wär lässig, wenn Sie irgendwo dabei wären.
mfG
maschek.
Dorfers Donnerstalk WH auf 3sat
| 2. Mai 2007 | ||
| 00:45 | bis | 01:25 |
Wiederholung dieser Folge in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Infoseite auf 3sat.
Dorfers Donnerstalk LIVE auf ORF1 und im Orpheum in Graz
| 31. Mai 2007 | ||
| 21:05 | bis | 21:55 |
Der zweite Donnerstalk im neuen ORF.
maschek. hält eine Laudatio
Heute abend, gleich nach der Vorstellung von Beim Gusenbauer, werden wir in die Hofburg reinplatzen, um bei der “ROMY-Gala” die Laudatio in der Kategorie “beliebstester Moderator” zu halten. Und zwar in Form eines eigens angefertigten maschek.redet.drüber. Be there, be square, live auf ORF2 ab ca. 22:45.
PS: Jetzt steht das Teil auch auf YouTube.
“Ich sehe ihre Doppelgänger in Autos herumfahren.” (Thomas Glavinic)
Thomas Glavinic (KURIER, 18. April 2007)
Das ist Sparta!
Nachdem ich mich aus Gründen, die neurotisch zu nennen ein Euphemismus wäre, einige Tage nicht außer Haus getraut hatte (mein in Stein einsitzender Bruder hatte mir böse Briefe geschickt, zudem hatte ich mir in einem Anfall von psychischer Instabilität eine Glatze geschoren), besuchte ich die „maschek“-Premiere von „Beim Gusenbauer“ im Wiener Rabenhof-Theater.
Über die Vorstellung sage ich nichts, ich könnte mich nur wiederholen. Ich bin fanatischer maschek-Verehrer. Das geht so weit, dass ich mir schon überall maschek-Mitglieder herbeiphantasiere. Am Premierennachmittag sah ich Peter Hörmanseder in einem Auto an mir vorbeifahren und mich zweifelnd ansehen (Glatze). Ich schrieb ihm ein SMS, dass ich das gerade wirklich gewesen sei, und wünschte ihm alles Gute für den Abend. Nach der Premiere erzählte er mir, er sei an diesem Nachmittag nicht einmal in die Nähe eines Autos gekommen, weil Robert Stachel, der zweite der drei mascheks, außerordentlich abergläubisch ist und es nicht ertragen kann, wenn ein Teammitglied am Premierentag Auto fährt. Stachel trägt sogar am Tag jeder Vorstellung ein altes Butterbrot in der Jackentasche mit sich herum, weil das Glück bringen soll. Es ist voll Staunen festzuhalten, wie fixiert ich auf diese Leute bin. Ich sehe ihre Doppelgänger in Autos herumfahren. Das gibt mir zu denken.
maschek-Premieren ziehen neben Gelichter wie mir auch viel Prominenz an. Vor mir saß z.B. der Wiener Kulturstadtrat Mailath-Pokorny. In der Pause wurde ich Zeuge, wie ein mir unbekannter Herr den Stadtrat über den Halbzeitstand des Fußballspiels Bayern-Milan unterrichtete, nämlich 0:2. Ich erlebte, wie der Stadtrat seinem Gesprächspartner darob gestisch und mimisch große Zufriedenheit und Freude kommunizierte, was nur einen Schluss nahe legt: Der Herr Stadtrat mag die Bayern nicht.
Da mir Fußballvereine völlig egal sind (Ausnahmen: Manchester United, Ipswich, Aston Villa, Leeds, Barcelona, Schalke 04, HSV, Olympique Marseille, Roter Stern Belgrad, Sloboda Tuzla, Sturm Graz), habe ich wenig gegen diese vermeintliche oder tatsächliche Antipathie einzuwenden. Ich frage mich hingegen, ob stimmt, was Alfred Gusenbauer jüngst in einem Interview behauptet hat. Mit dem österreichischen Minderwertigkeitskomplex sei es endlich vorbei, die Österreicher fühlten sich aufgrund der Tatsache, dass Männer und Frauen aus Sachsen-Anhalt den Urlaubern in Tirol Gröstl und Spezi bringen, mit den Deutschen auf Augenhöhe, Ende der Ressentiments, Österreicher halten zu den Deutschen.
Ich glaube das ehrlich gesagt nicht. Daran sind meine Erlebnisse in Wiener Gaststätten während der WM schuld, erstens. Zweitens der Wiener Kulturstadtrat. Und drittens die Alte Schmiede. Wenn ein bekannter deutscher Schriftsteller in Wien eine Lesung hält, kommen ungefähr halb so viele Besucher wie zu einem südburgenländischen Mundartdichter.
Die Maschekseite - etymologisch
Andrea Maria Dusl gibt in ihrem Blog einem Leser und maschek-Besucher Auskunft über die Herkunft unseres Namens, das sollte hiermit also ein für alle Mal geklärt sein:
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“Beim Gusenbauer” zu Gast bei “Metro”
maschek, Thomas Ettl (Praterkasperl), die Gusenbauer- und die Häupl-Puppe zu Gast bei “metro” auf Puls TV.
“perfekt in ihrem Kunsthandwerk” (OÖ Nachrichten)
POLITTHEATER: Wurschtl im Kanzleramt
“Beim Gusenbauer”
Respektlos von der maschek-Seite
Zweimal waren die vom Karikaturisten “Hades” entworfenen Puppen “Bei Schüssels” zu Gast. Nun sind sie “Beim Gusenbauer” im Kanzleramt, und der heißt sie “Willkommen in der Sandkastenrepublik!”. Das dramaturgisch noch nicht ausgereifte Politpuppentheater verknüpft zwei Handlungsstränge: Die ÖVP sucht ihre Zukunftshoffnung und findet sie auch in der Person von Alfred Gusenbauer. Der möchte ein beliebter Volkskanzler sein und wird sogar mit Bruno Kreisky konfrontiert: Er hüpft aus dem Bilderrahmen, um das sozialdemokratische Erbe zu retten. Gusi, nicht ganz abgeklärter Staatsmann: “Kummt was von der Basis, waß i, dass des ein Sch… is”. Von der Respektlosigkeit lebt das politische Theater. Die drei Herren von der maschek-Seite sind perfekt in ihrem Kunsthandwerk und am 29. und 30. Mai auch im Linzer Posthof anzutreffen. (reiterer)
OÖnachrichten vom 13.04.2007
“trashiges Kasperltheater kommt frisch und frech daher” (Die Presse)
Ein bisserl regieren halt
IRENE ZÖCH (Die Presse)
“Beim Gusenbauer” treten Kasperlfiguren mit den Stimmen von “maschek” auf.
Die Füße auf dem Schreibtisch, sitzt er etwas gelangweilt in seinem nagelneuen Büro: So richtig weiß Bundeskanzler Gusenbauer nicht, was er dort eigentlich mit seiner Zeit anfangen soll. Sein Wahlversprechen, endlich wieder einen Roten ins Bundeskanzleramt zu bringen, hat er schon erfüllt. Was nun? Auch die Suche nach einem griffigen Titel für des Kanzlers erste Autobiografie hat sich schnell erschöpft. Einziger Ausweg: „Ja, dann regier’ ma halt mal ein bisserl.“
Nach „Bei Schüssels I + II“ hat sich das Trio „maschek“ – bestehend aus Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel – nun Alfred Gusenbauer in seinem neuesten politischen Puppenspiel in guter alter Kasperltheatermanier vorgeknöpft. In „Beim Gusenbauer. Willkommen in der Sandkastenrepublik“, das derzeit im Wiener Rabenhof-Theater zu sehen ist, werden die Regierenden konsequent durch den Kakao gezogen (Regie: Thomas Gratzer).
Den gelungenen Karikaturen von Österreichs Mächtigen – die Puppen wurden von Ana Maria Heigl nach Entwürfen Gerhard Haderers gestaltet – verleihen „maschek“ ihre Stimmen. Gusenbauer, Schüssel, Molterer & Co. werden von der Truppe des Original Wiener Praterkasperls bedient.
Schon zum Auftakt der Politsatire wird klar, wer im Kanzleramt heimlich die Fäden zieht. Wolfgang Schüssel hat keine Lust, Gusenbauer das schmucke Büro zu überlassen. Aus der verborgenen Dollfuß-Gedächtniskapelle flüstert er ihm Vorschläge ein und versetzt ihm notfalls einen Dolchstoß. Wenn Schüssel seine „Schweigenummer“ abzieht, dann kann der „lebende Kompromiss“ Gusenbauer nur klein beigeben.
Auch der bemitleidenswerte Wilhelm Molterer im Trachtenjanker, der es einfach nicht schafft, sich als die Zukunftshoffnung der ÖVP zu präsentieren, zieht Gusenbauer ständig über den Tisch. Michael Häupl konsultiert sowieso lieber Professor Zweigelt, wenn Gusenbauer nächtliche Verhandlungen mit „Barolo“ führt. Da müssen schon Übervater Bruno Kreisky und Gusenbauers Juso-Spiegelbild erscheinen, um den Kanzler an seine Prinzipien zu erinnern.
Worte mit Wiedererkennungseffekt
Verglichen mit den üblichen Kabarettprogrammen kommt das trashige Kasperltheater ziemlich frisch und frech daher. Mit zwei Mal 45 Minuten ist es zwar etwas lang geraten, einige Szenen könnten bedenkenlos weggelassen werden. Dass so manche Pointe etwas derb ist, damit ist bei einem Volksspiel zu rechnen. Wenn die Dialoge fallweise bekannt klingen, hat das einen Grund: Sie stammen von Gusenbauer höchstpersönlich. Die besten Geschichten schreibt halt doch die Politik – und umso absurder wirken die Geschehnisse der „Sandkastenrepublik“ dann auf der Guckkastenbühne.
(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 13.04.2007) © DiePresse.com
“Flugversuche – in den Orkus” (Der Standard)
Flugversuche – in den Orkus
Bitterböse: Das Puppenspiel “Beim Gusenbauer – Willkommen in der Sandkastenrepublik” im Rabenhof-Theater
Wien – Über Michael Häupl, von den Konferenzen mit Prof. Zweigelt ziemlich feist mit Doppelkinn gezeichnet, lässt sich trefflich lachen: Er hat zumindest sein sozialdemokratisches Herz am rechten Fleck. Alfred Gusenbauer hingegen, der den letzten Abend “mit dem Barolo” verbrachte, lacht man unentwegt aus: Das Maschek-Trio zeichnet ihn im Rabenhof als VP-Zukunftshoffnung, die andauernd selbstverliebt über den Titel der ersten Autobiografie sinniert.
BM Häupl eröffnet die neue maschek.seite
Zum Glück hat UHBM Michael Häupl zwischen den Proben für “Beim Gusenbauer” noch exakt eine Minute Zeit gefunden, um unsere neue Homepage feierlich und offiziell zu eröffnen.
Danke, Herr Bürgermeister!


