maschek könnten rulen, wenn sie machtgeil wären (Heidi List)
Der Abend gestaltet sich als der ultimative historische - aber auch höchstpersönliche - Time Warp. Man ist sogar leicht genervt über die schlechte Qualität der Beiträge aus den 70er Jahren, bis man draufkommt, dass man u.a. Material aus 2004 von einem kleinen Privatsender vorgesetzt bekommen hat.
Zurück in die Zukunft
“The Great Television Swindle” ist “eine Art Zurück in die Zukunft für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer” (R. Glashüttner, FM4), bei dem wir uns im Jänner nur noch zwei Mal zuschauen lassen. Für das kommende Wochenende (21. und 22.) können Sie hier kartenmäßig vorsorgen. Weitere Termine gibt es dann nämlich erst wieder im April.
Sehr stolz sind wir auf die wunderbare Signation des Abends. Sie wurde von Eva Jantschitsch gestaltet, vielen durchaus auch unter Gustav ein Begriff. Zum downloaden und beteasern lassen: Quicktime (5,5 MB)
Ein paar Ausschnitte aus dem “Swindle” gab es auch in der Berichterstattung der großen österreichischen TV- und Radio-Networks zu sehen bzw. hören, bei uns zu haben in der Rubrik “Lob und Tadel“.
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noch nicht online:
profil, 17. 1. 05
nur Spaß und Fun (Kronen Zeitung)
Kronen Zeitung, 14. Jänner 2005
Einfach zu wenig Biss!
Halblustig! […] die Lacher dünnen aus, an Tempo mangelts. Und an Frechheit auch. Wo man politischen Biss vermutet, bleiben nur Spaß und Fun.
(Oliver A. Lang)
Kinderarbeit bei “Am dam des” (Die Presse)
Die Presse, 13. Jänner 2005
Kinderarbeit bei “Am dam des”
Von der “Am dam des”-Bastelstunde, die zur Anleitung für Kinder-Akkordarbeit mutiert, bis zum “Wetten dass . . .?”-Skandal, bei dem Fred Sinowatz zum glühenden Anführer der Kraftwerksgegner wird - Maschek synchronisieren live Archivmaterial, und das ist teilweise zum Schreien komisch. Da sind Hugo Portisch und Monika Lindner genauso wenig vor ihnen sicher wie Wolfgang Schüssel oder Heinz Fischer. Und wie sie es doch noch schaffen, die österreichische Geschichte zurechtzubiegen, ist in jedem Falle sehenswert.
(Christina Böck)
Nostalgie, verdreht und überdreht (Kurier)
Kurier, 13. Jänner 2005
Nostalgie, verdreht und überdreht
Die Story wirkt wie eine lustig drauflosgebastelte Klammer für eine launige Gag-Orgie. Genau diese banal wirkende Oberfläche aber, die weit entfernt von Besserwisserei und Drübersteherei ist, braucht maschek als Basisstation für ihre wie nebenbei und gerade deshalb effektiv gesetzten Pointen.
(Caro Wiesauer)
Synchron-Schwindler am Werk (”Die Universität”)
Die Universität, 13. Jänner 2005
Synchron-Schwindler am Werk
maschek beweist sich hier nicht nur in der Impro-Synchronisationskunst, wobei ein wenig mehr Differenzierung bei den weiblichen Stimmen angebracht wäre, sondern liefert die Story des Aufstiegs und Scheiterns der Agentur maschek mit.
Verführerisches Fernsehen (Wiener Zeitung)
Wiener Zeitung, 13. Jänner 2005
Verführerisches Fernsehen
Was Robert Stachel von der Künstlergruppe “maschek” gegen das Fernsehen hat und im “Great Television Swindle” auf die Bühne bringt.
Kinderarbeit bei “Am dam des” (Die Presse)
Die Presse, 13. Jänner 2005
Kinderarbeit bei “Am dam des”
Von der “Am dam des”-Bastelstunde, die zur Anleitung für Kinder-Akkordarbeit mutiert, bis zum “Wetten dass . . .?”-Skandal, bei dem Fred Sinowatz zum glühenden Anführer der Kraftwerksgegner wird - Maschek synchronisieren live Archivmaterial, und das ist teilweise zum Schreien komisch. Da sind Hugo Portisch und Monika Lindner genauso wenig vor ihnen sicher wie Wolfgang Schüssel oder Heinz Fischer. Und wie sie es doch noch schaffen, die österreichische Geschichte zurechtzubiegen, ist in jedem Falle sehenswert.
(Christina Böck)
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“Zurück in die Zukunft” für Publizistikstudenten (FM4)
FM4 Website, 12. Jänner 2005
maschek. Macht. Medien.
“The Great Television Swindle” ist ernster und drastischer als die unbelasteten und spaßigen “Drüberred”-Performances, für die maschek bekannt sind. Zwar gibt es das in der aktuellen Produktion vom Rabenhof-Theater auch, aber nur als immer wiederkehrender Teil einer vertrackten Geschichte, die schnell in ein großes Chaos mündet. Es ist eine Art “Zurück in die Zukunft” für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer. Eine gute und facettenreiche Stellungnahme zu den Themengebieten “Macht der Medien” und “Manipulation von Bildern”, die in Zeiten, wo zunehmend alles digital erfasst und verändert wird, immer prekärer werden.
(Robert Glashüttner)
living up to its own legend (Martin Blumenau)
FM4 Website, 12. Jänner 2005
Journal ‘05: 12.1., Mittwoch.
Warum der Rabenhof, nicht nur für “maschek”, wichtig ist.
Gestern abend zb gab es im Rabenhof etwas, was nur dort stattfinden konnte: das formidable Trio maschek präsentierte sein erstes abendfüllendes Programm und schaffte damit das, was der Anglo-Amerikaner “living up to its own legend” beschreibt. […] Die lange Form, die nun als “The Great Television Swindle” Premiere hatte, erfordert mehr, logischerweise auch ein Mehr an Anstrengung von den Mascheks selber und löste es auf unerwartet elegante und originelle Weise auch ein.
(Martin Blumenau)
maschek. Macht. Medien. (FM4 Website)
maschek. Macht. Medien.
Wirklich wohl fühlt sich im beginnenden Jubeljahr ja kaum jemand. Einerseits, weil die Feierlichkeiten bei runden Jubiläen viel Arbeit für die Verantwortlichen bedeuten, und andererseits, weil man als Zuschauer und Beobachter nicht weiß, was auf einen zukommen wird. Ob man die vielen Rückblicke, Verklärungen und Feiereien in so einem intensiven Ausmaß überhaupt will.
Rufen Sie die Medienagentur maschek!
Doch es muss nicht immer alles so kommen, wie man es sich - ausgehend von üblichen Konventionen - erwartet. Vor allem jene, die keinen inhaltlichen Verpflichtungen oder einer von oben auferlegten Imagepflege unterliegen, können einen Rückblick so gestalten, wie er ihnen gefällt. Subjektiv, kompromisslos und ohne halbe Sachen.
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