„Das Prinzip heißt Hineinsteigern“ (Süddeutsche Zeitung)

Synchronisierter O-Ton
Kabarettisten-Trio „Maschek“ im Römerhof

Süddeutsche Zeitung, 3. 10. 2008, Nadja Mayer.

Garching – In Österreich sind sie seit Jahren Kult: Die „Originaltonzerstörer“ Maschek sind nun auch zum ersten Mal mit ihrem brandneuen Programm „maschek.redet.drüber“ im Großraum München aufgetreten – als Überraschungsgast des 47. Kulturbonbons im Römerhof. Das Publikum war erstaunt über die Aktualität des Programms: Sogar die Bayernwahl und die Nationalratswahl in Österreich am vergangenen Sonntag hat das Wiener Kabarettisten-Trio bereits verarbeitet.
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ein Wahlabend und viele neue Termine mit maschek.redet.drüber

Geschätzte Aufmerksame,

maschek meldet sich zurück, nach einem halben Jahr wenigtun jagen einander nun wieder die Termine. Und weil Alfred Gusenbauer unser Sabbatical politisch nicht überlebt hat, müssen wir unseren maschek.redet.drüber-Abend schon früher als erwartet zu weiten Teilen aktualisieren. Also gibts diesen Herbst nicht nur bewährtes und aus „Dorfers Donnerstalk“ vertrautes, sondern jede Menge neues und unbekanntes zu sehen. Und zwar nicht nur im Wiener Rabenhof, sondern auch in vielen anderen Theatern in Österreich und – das ist neu – Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Alle Termine stehen auf der Homepage, und zwar hier neben dem Text.

Dass wir am kommenden Sonntag, den 28. September, im Rabenhof spielen, stand zwar schon vor dem Wahltermin fest – aber wenn wir schonmal da sind, können wir auch gleich einen Wahlabend veranstalten, natürlich nur zusätzlich zu und nicht statt unserem regulären Programm. So wird das ablaufen:

  • 18:30 Uhr: Der Saal ist geöffnet zum gemeinsamen Ergebnisschauen (und gut möglichem Trübsal blasen)
  • 20:00 Uhr: ein paar Wahlbonbons von maschek.
  • 20.15 Uhr: Elefantenrunde: Ein wenig werden wir gemeinsam artig zuhören. Sobald es dann allerdings zu langweilig wird, werden wir den Elefanten den Ton abdrehen und noch ein wenig über sie drüber.reden.
  • 20.40 Uhr: maschek.redet.drüber (das reguläre Programm, das es auch an den anderen Terminen zu sehen gibt)
  • 22.30 Uhr: maschek sind fertig. Anschliessend noch Barbetrieb im Rabenhof.

Ein wenig Nostalgie schwingt da mit, denn es ist fast 9 Jahre her, dass wir bei Drehli Robniks „Soft Egg Café“ im Wiener Flex zur Moderation einer Wahlparty eingeladen waren. (Hier der seinerzeitige Flyer) Bei der Elefantenrunde haben wir damals angesichts des verheerenden Wahlergebnisses erstmals den Politikern das Wort im Mund umgedreht – das war der Beginn von maschek.redet.drüber.

Am kommenden Donnerstag (21.55, ORF1) sind wir ausserdem nach mehreren Folgen Abwesenheit wieder bei „Dorfers Donnerstalk“ dabei, diesmal mit einer Neuauflage unserer „Jungwählerhilfe“, die wir 2002 zur Nationalratswahl produziert haben: http://www.maschek.org/2002/11/jungwaehlerhilfe/

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.
Hochachtungsvoll,
maschek.

maschek.redet.drüber Unitour durch Österreich

Wenn jemensch behaupten täte, maschek hätten sich dem „studentischen Humor“ verschrieben, so könnten wir schwer dagegen argumentieren. Wir denken mit einer Mischung aus Verklärung und Scham zurück an die alten Zeiten, als wir vor 11 Jahren an der Universität Wien zum erstenmal unter dem Namen maschek. zusammengearbeitet haben. An einem Net-Radio-Projekt und einer Website, die schon damals „die maschek.seite“ hieß.

Anlässlich der bevorstehenden ÖH-Wahlen hat uns eine namhafte Fraktion der Österreichischen HochschülerInnenschaft zu einer Tour durch die Hörsäle der österreichischen Universitäten eingeladen. Also, ob Sie nun mit uns oder mit der nämlichen Fraktion sympathisieren, der Eintritt ist in jedem Fall möglich und frei, das Programm wird eine Stunde dauern und in dieser Form nur hier gezeigt:

  • 7. Mai, 21:00, Uni Wien, Audimax
  • 9. Mai, 20:00, Uni Klagenfurt, HS 1
  • 10. Mai, 20:00, Uni Innsbruck, Sowi-Aula
  • 11. Mai, 20:00, Uni Graz, HS 7.01 (Vorklinik)
  • 14. Mai, 21:00, Uni Salzburg, Audimax
  • 15. Mai, 20:00, Uni Linz, HS 1

maschek. erklärt… woran Gusi scheitern könnte.

gusen.

Gertrud Gusenbauer hat ihren Sohn Alfred zu Bescheidenheit und Fairness erzogen. Schon in der Sandkiste musste der kleine Fred deshalb beim Rollenspiel allen anderen Kindern den Vortritt lassen. Unfairerweise waren Lokführer und Kosmonaut schnell vergeben. Für ihn blieb nur mehr der Beruf des Bundeskanzlers übrig. Auch bei den Klassensprecherwahlen galt das Prinzip Fairness: Kandidat Gusenbauer wählte auf Geheiß der Mutter stets einen Mitbewerber. So errang er zwar niemals 100%, kletterte aber dennoch stetig die Karriereleiter empor. “Neue Fairness braucht das Land” mahnt Alfred Gusenbauer, seine Sozialisation nicht zu verleugnen. Sollte bei der Wahl ’06 wider Erwarten genau eine Stimme zum Sieg fehlen, wäre zumindest Gertrud Gusenbauer glücklich, dass ihre Erziehung Früchte getragen hat.

maschek erklärt ist Teil der Wahlberichterstattung im Falter, auch nachzulesen im aktuellen Heft. (Foto: APA; Logo: A. M. Dusl)

Die Wahlen ’02 mit maschek.

Gelegenheit 1: Zuschauerpreis des SWR 2002

„der graue Star II – die wehrmacht“ ist einer der 50 Kandidaten um den Internationalen Medienkunstpreis des SWR 2002. Das bedeutet nicht nur ein paar Fernsehausstrahlungen (u.a. Mittwoch 06.11.2002 ab 01.10 Uhr im Südwest-Fernsehen und Anfang November auf ARTE), sondern auch die Teilnahme an der Wahl zum Zuschauerpreis.
Wählen Sie also entweder das geringste Übel oder ihren deklarierten Lieblingsfilm.
Weil dann kriegen wir einen Sessel geschenkt (groß) und Sie auch (klein).