maschek.redet.drüber (9)
maschek.redet.drüber
Wir gehen in die neunte Ausgabe des Monatsrückblicks von maschek.redet.drüber und damit Anfang Dezember wieder auf unsere kleine liebgewonnene Österreichtournee.
Ein paar neue Videos von jüngeren und auch schon etwas älteren Auftritten haben wir hier bereitgestellt.
Noch ist das Programm für kommende Woche nicht ganz fertig, aber es kündigt sich eine neue Folge von “Ein Fall für Zwei” an, in der Matula und Frank sich mit einer Castingagentur versuchen. Peter Rapp moderiert in einer großen Gala den Ausverkauf des staatlichen Familiensilbers, und wir werfen einen Blick auf das jetzt so harmonische Zusammenleben von Wolfgang Schüssel und Hubert Gorbach.
Ergo:
80 Minuten Dissonanz auf der größten Orgel des Landes.
Wieder pausen- und diesmal clownfrei.
Und:
Morgen am Sonntag den 30.11., spielen wir noch für
“Bock auf Bier” im Motto (sic!). Ab circa halb acht.
maschek.redet.drüber Ausgabe NEUN
- Mittwoch 3. 12. um 20 Uhr in Linz, Stadtwerkstatt
(Karten: 070/731209215)
- Donnerstag 4. 12. um 20 Uhr in Wien, Rabenhof
(Karten: 01/7128282)
- Freitag 5. 12. um 20 Uhr in Graz, Theater im Bahnhof
(Karten: 0316/763620)
NEUE VIDEOS
Es gibt NEUE VIDEOS und DivX-Versionen von alten Videos.
Und in knapp einer Woche wird schon wieder ein neues Programm für die monatliche Österreich-Tour fertig sein. Mehr in Bälde.
Cam-Taten
Donnerstag und Freitag im Kunstraum Goethestrasse in Linz:
Cam-Taten
Veranstaltungsreihe zum Thema Wahrheit und Manipulation im Dokumentarfilm
eine Kooperation von AK OÖ -Bildung und Kultur und KunstRaum_G
im Rahmen von “echt/falsch”
Donnerstag, 6. November 2003, 20.00 h
Ausstellungs - und Videoarchiveröffnung mit Live-Performance der Künstlergruppe “maschek”
mit Arbeiten von: Wong Hoy Cheong, maschek, Heike Nösslböck, Stadtwerkstatt TV
Videoarchiv (kuratiert von Holger Jagersberger): Arbeiten von Harun Farocki, Hartmuth Bitomsky, Ruth Beckermann, u.v.a.
Freitag, 7. November 2003, ab 11.00 h
Videobrunch + Symposion “Wirklich Wahr” + Filmreihestart
mit Vorträgen von Barbara Pichler (Filmwissenschafterin Wien), Heiner Holtappels (Direktor des Netherlands Media Art Institute) und Stefan Römer
(Künstler und Kunsttheoretiker); Moderation: Heidi Lackner
maschek.redet.drüber
Unser monatlicher Rückblick auf die Höhe- und Tiefpunkte des Österreichischen und seiner Repräsentation im Fernsehen gelangt diese Woche wieder zur dreimaligen Aufführung, diesmal in der Reihenfolge Wien-Linz-Graz.
Werner Mück wird die Spitzen der Parlamentsparteien über ihre Erinnerungen an die 60er Jahre ausfratscheln, Gerd Bacher und Teddy Podgorski werden hinter die Kulissen des alten ORF blicken lassen und Roman Rafreider die unhaltbaren Vorwürfe gegen Arnold Schwarzenegger mit allem patriotischen Stolz (und mit Kapperl) entkräften. Und das war erst ein knappes Drittel des diesmonatigen Programms.
In Linz gibt’s gleich zwei Dinge zu tun “slash” sehen. Zunächst um 20 Uhr unser Gastspiel bei der Eröffnung von “Cam-Taten”, einer Ausstellung im Kunstraum Goethestraße im Rahmen von “echt falsch”: http://www.brucknerhaus.linz.at/echtfalsch/
Die Ausstellung läuft von 6. bis 22. November, unsere Videos werden wir also nach der Vernissage auch zum späteren Wiederansehen dortlassen. Und um 22 Uhr eilen wir in die Stadtwerkstatt zum eher frontalen drüber.reden, siehe oben.
Dann: Zwei große Artikel sind in den letzten Tagen über maschek geschrieben worden, einer von Drehli Robnik und einer von Andrea Dusl: http://www.maschek.org/lobundtadel.html
maschek.redet.drüber
- Dienstag, 4. 11. um 20.00 Uhr in Wien, Rabenhof (Karten: 01/7128282)
- Donnerstag, 6. 11 um 20 Uhr in Linz, KunstRaum Goethestrasse (www.kunstraum.at)
- Donnerstag, 6. 11. um 22 Uhr in Linz, Stadtwerkstatt (Karten: 070/731209215)
- Freitag, 7. 11. um 20.00 Uhr in Graz, Theater im Bahnhof (Karten: 0316/763620)
beatzentrale
Samstag, 1. November, im Mezzanin in Wien 16: beatzentrale mit maschek und dem Film “the italian job”. Davor & danach: DJs Le flic, Projekt Proyer, Toni Maroni
Thema Arnold
(November 03, live im Rabenhof)
Roman Rafreider entkräftet die unhaltbaren Vorwürfe gegen Arnold Schwarzenegger mit allem patriotischen Stolz (und mit Kapperl). Und Barbara Karlich fährt als ORF-Frau fürs Grobe nach L.A. zum Interview.
zum Video auf YouTube oder als DviX downloaden (32 MB)
“Staubwolke Grosny” - ein Videopalindrom
“Staubwolke Grosny” - ein Videopalindrom. maschek, 2003. 6 Minuten.
Am 13. April 2003 wurden die beiden Wohnhochhäuser am “Harter Plateau” in der Nähe von Linz gesprengt. Die “größte Hochhaussprengung, die je in Europa stattgefunden hat” (orf.at) wurde vom ORF Oberösterreich in einer Sondersendung live übertragen.
maschek hat das Material zu einem 6 Minuten langen “Videopalindrom” verdichtet. Die ersten 2:40 Minuten laufen vorwärts, die letzten 2:40 Minuten rückwärts. In der Mitte ist - nochmals gegenläufig geschnitten - die Sprengung selbst zunächst verkehrtrum und dann richtig zu sehen.
Die erste Hälfte wird durch Drüberreden zum von “Red Bull” gesponserten Mega-Event “Linzer Staubwolke”, deren Höhepunkt die Installation “Erection” von “Gelatin” ist, in der sich eine gigantische Wolke aus von der TU entwickeltem intelligenten Staub zu einer Skulptur verdichtet.
In der zweiten Hälfte sehen wir die gleichen Bilder und hören dazu den Originalton des ORF, alles umgekehrt abgespielt. Die Aufnahme wird zum Liveeinstieg in den russischen Nachrichtensender “CCP”. Der Off-Kommentar aus Österreich erklärt, dass wir hier einen Terroranschlag sehen, der sich vor wenigen Minuten in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ereignet hat.
(noch) nicht online.

