„Gusenbauer ist Homer Simpson“ (Falter)

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Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern. (Klaus Nüchtern)

Falter 46/2007 vom 14.11.2007
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„Blaue Wunder, schweigende Wälder“ (Der Standard)

Von Christian Schachinger (Der Standard, 16. Februar 2006) (LINK zum Artikel)

Blaue Wunder, schweigende Wälder
Die Kabarettisten maschek. deuten im Kasperltheater „Bei Schüssels“ das Privatleben unseres Bundeskanzlers

Wien – Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der österreichische Bundeskanzler witzig ist. Noch für jeden, der sich in die Auslage stellt, hat sich im Lauf der Menschheitsgeschichte jemand gefunden, der das zum Zerkugeln findet. Die weitaus interessantere Frage lautet laut Peter Hörmanseder: „Worüber lacht Schüssel? Wer das weiß, gewinnt eine Eintrittskarte.“

Noch präziser formuliert: Wie weit kann man gehen, und Wolfgang Schüssel lacht noch immer? Immerhin versteinern selbst langgedienten Politprofis in der ersten Reihe beim Villacher Fasching regelmäßig die nach oben gezogenen Mundwinkel.

Tiefe Witze

Freilich ist es so, dass das Wiener Trio maschek. im Gegensatz zu den Kärntnern definitiv die besseren, manchmal aber auch ebenso tiefe Witze zu bieten hat. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel kommen aus dem beinharten Geschäft der Fernsehnachrichten. Und dort, wo man in der inszenierten Realität traditionell immer schon nach der Wahrheit graben musste, wird es schnell einmal abgründig.

Mit Programmen wie maschek.redt.drüber und zuletzt dem brüllend komischen The Great Television Swindle stellten die drei Mittdreißiger einer tieferen Wahrheit hinter bekannten Nachrichtenbildern nach, indem sie diese neu montierten und mit neuen Dialogen und Texten versahen. Einer breiteren Öffentlichkeit dürften die bekennenden Fernsehsüchtigen (Mach dein Hobby zum Beruf!) dank ihrer regelmäßigen Gastrolle bei Alfred Dorfers Donnerstalk auf ORF 1 unvergesslich sein. Immerhin handelt es sich bei maschek. um das einzig witzige Element dieser Sendung.

Kasperltheater

Man erinnert sich etwa mit Freuden an die wunderbare filmische Neuanordnung, wie Benita Ferrero-Waldner beim Münzwerfen gegen Heinz Fischer das Bundespräsidentenamt verliert, obwohl ihr ORF-Münzwerfer Elmar Oberhauser unerlaubt, aber hartnäckig zu helfen bereit ist.

Im nächste Woche im Wiener Rabenhof Premiere feiernden Stück Bei Schüssels verlassen maschek. jetzt erstmals ihr gewohntes Terrain eines technisch aufwändigen Multimedia-Kabaretts. Sie begeben sich auf Anregung und unter der Regie von Rabenhof-Chef Thomas Gratzer nach dem Text von Peter Hörmanseder auch tatsächlich ins Theater – und zwar in jenes, wo der Kasperl das Sagen hat.

Die altehrwürdige Wiener Tradition des Kasperltheaters wird für jung gebliebene Erwachsene wiederbelebt. Und weil die heute alle Denglisch reden und im Internetz surfen, hat das Stück den unglaublich fetzenden Untertitel The Official European Puppet Porn beigestellt bekommen. Die Gestaltung der Puppen kommt vom Linzer Cartoonisten Gerhard Haderer, gespielt werden sie von den Fachleuten vom Original Wiener Praterkasperl. maschek.redt.drüber wie gewohnt: „Es ist ein bösartiges Herumspielen…“

Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel alias maschek. lassen „Bei Schüssels“ die Puppen tanzen: „Wenn Schüssel unter seiner Kleinheit leidet, leidet die Puppe natürlich noch viel mehr.“

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, so wie ihn Cartoonist Gerhard Haderer für das Wiener Rabenhoftheater als Titelheld des Kasperltheaters „Bei Schüssels“ entworfen hat.

Peter Hörmanseder: „Bei Schüssels beschreibt das Privatleben von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Es ist ein bösartiges Herumspielen mit allen mit ihm verbundenen Klischees.“

Robert Stachel: „Es ist klassisches Boulevardtheater. Tür auf, Tür zu. Es wird viel hin und her gerannt: ein Raum, vier Türen, ein Fenster.“

Ulrich Salamun: „Alles wird bespielt!“

Die ersten Proben dienten erst einmal dazu, dass man sich angesichts der lebensnah überzeichneten Puppen vor lauter Lachen wieder fasst.

Stachel: „Die Figuren haben recht schnell ein Eigenleben entwickelt. Wir reden bei den Proben längst mit den Puppen und nicht mit den Puppenspielern. Solange Schüssel so klein bleibt, finde ich ihn echt sympathisch. Dieser Pennälerhumor und dieses Pennälervokabular, das er hat.“

Salamun: „So wie du!“

Hörmanseder: „Die Puppe Schüssel ist ein richtiges Zniachterl und ein Kriacher. Die Puppe ist nicht kleiner als die anderen, wird aber von den Puppenspielern kleiner gespielt. Sie fürchtet sich vor allem und jedem und ist ein echtes Weh. Wie ein Vierjähriger. Schnauze offen und dann: Mama! …

… ,Bundeskanzler Wolfgang Schüssel‘ hat natürlich mit der realen Person absolut nichts zu tun, weil das ja gar nicht zusammengehen würde. Es wäre auch unmöglich, ein Stück herunterzuklopfen, wenn einem die Titelfigur total unsympathisch ist. Man muss eine Mischung finden, die Puppe Schüssel drollig finden, aber dann auch zum Idioten machen.“

Im Rahmen von im Hause Schüssel vorbeischauenden Figuren wie „Silvio Berlusconi“ oder „Andreas Khol“ wird hier nicht die große Welt der Politik nachgestellt. Schon eher geht es ohne Botschaft und Moral, dafür mit reichlich Gelegenheit für unterstützendes Geschrei aus dem Publikum („Wolfi, nicht da hineingehen, da ist der Karl Heinz!“) um kleine alltägliche Probleme bei Kanzlers.

Ob es denn aus dem Kanzleramt schon besorgte Anfragen gegeben habe?

Stachel: „Schweigen im Walde! Der sagt ja sonst auch nie etwas. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich der Alfred Gusenbauer einen netten Abend bei uns erwartet. Aber der wird dann auch sein blaues Wunder erleben!“

Nestroyverleihbedingt nur noch 2 mal TGTS

Entgegen früherer Behauptungen spielen wir den „The Great Television Swindle“ nur noch heute und nächste Woche am Freitag. Nächsten Samstag gibt es keine Vorstellung, denn da wird der Rabenhofstaat geschlossen bei der Nestroy-Gala im Volkstheater sitzen und sich anschauen, wie UHD Thomas Gratzer den Jurypreis für die besten Off-Produktionen der vergangenen Spielzeit entgegen nimmt. Was wir als maschek ziemlich gut finden, denn laut Begründung der Jury hat neben „Freundschaft“ (Henning/Steinhauer/Scheuba) und „UDO 77“ (monochrom) auch „The Great Television Swindle“ Entscheidungshilfe geleistet.

Das sind also die letzten Chancen, um TGTS live zu sehen:
Samstag 19., und Freitag 25. November.
Dann ist es abgespielt und kommt auf immer und ewig in die Klamottenkiste.

Unser Mitmachen bei „Dorfers Donnerstalk“ kommt in dieser Staffel noch 2 mal neu, danach in 2 Folgen „Best of“. Donnerstags gegen 22 Uhr auf ORF1 und um Mitternacht bei 3sat. Euch FreundInnen auf diesem Verteiler dürfen wir verraten, dass in der nächsten Folge am 24. 11. unser Partykracher „Keine Macht den Drogen“ laufen wird. In einem verdichteten Remix.

Vorschauen tun wir besonders gerne auch noch auf den 8. bis 11. Dezember, wo Hubsi Kramar im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe zu seinem sensationell superen Zirkusspektakel „Lebender Adventkalender“ lädt und wir wie schon vor 2 Jahren eines von 24 Kasteln auf der Bühne anfüllen werden. Hier schonmal der Flyer.

rebell.tv über maschek.

rebell.tv war im Rabenhof bei TGTS.

11. 11. 2005

Wiederaufnahme ab 26. 10. 2005 – „The Great Television Swindle“ weitere 14 mal im Rabenhof

Neben unserer Mitarbeit an „Dorfers Donnerstalk“ bleibt uns gerade genug Zeit, um unseren „ohne Schielen auf Retro-Mehrwert gestalteten Exkurs ins ‚elektronische Gedächtnis‘ der Zweiten Republik“ (der Standard) noch ein paar mal zu geben.

Zum Swindleinhalt: Dass man das Fernsehen „den Roten überlassen“ könne, stellte sich schon nach kurzer Zeit als fatale Fehleinschätzung der schwarzen Politik heraus. Der Kampf der ÖVP um die Rückeroberung des österreichischen Fernsehens konnte erst 2000 gewonnen werden, die TV-Geschichte vorher war nur selten im Sinne der Volkspartei geschrieben worden. Damit seine Gesinnungsgemeinschaft im „elektronischen Gedächtnis der Nation“ (Monika Lindner über das ORF-Archiv) nachträglich in ein besseres Licht gerückt wird, beauftragt Wolfgang Schüssel nun die Medienagentur maschek, die Irrtümer der Geschichte zu retuschieren – nein, zu korrigieren. Und wir nehmen dankend an.

Termine:
MI/DO/FR/SA, 26. bis 29. Oktober
FR/SA, 4. und 5. November
MI/DO/FR/SA, 9. bis 12. November
FR/SA, 18. und 19. November
FR/SA, 25. und 26. November

immer um 20 Uhr
im Rabenhof Theater.
Rabengasse 3, Wien 3. Karten: 01/7128282

Dorfers Donnerstalk

Dames en heren! Heute um 22:00 redet maschek überraschenderweise nicht von außen über den ORF drüber, sondern von innen. Nach dem langen Marsch durch die Institutionen stehen wir nun auf der anderen Seite vom Fernsehcastle. Und machen bei „Dorfers Donnerstalk“ in der ganzen kommenden Staffel mit. 9 Folgen lang.

Do, 6. 10. 2005, um 22:00 Uhr auf ORF1 und um 0:30 Uhr auf 3sat (und dann immer Donnerstags zu leicht unterschiedlichen Beginnzeiten)

http://tv.orf.at/donnerstagnacht
http://www.3sat.de/kleinkunst/www/71148/

Vorankündigen dürfen wir jetzt schon die Wiederaufnahme von „The Great Television Swindle“ ab dem 26. Oktober im Wiener Rabenhof. Gespielt wird dort bis zum 26. November, zumeist Freitags und Samstags, machmal auch Mittwochs und Donnerstags. Desweiteren kündigen wir nach langer Zeit wieder einmal ein Gastspiel in Linz an. Und zwar am 8. November im Posthof. Näheres wird folgen.

Österreich in Gedanken (Kulturzeit, 3sat)

Österreich in Gedanken – Im Jubiläumsjahr auf der Suche nach einer neuen, nationalen Identität (3sat)
Aus einem anderen Blickwinkel, sehen drei andere Herren das Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Gruppe Maschek beleuchtet die Kehrseite des Gedankenjahres. „Von vorne glänzt es wunderschön, ist wunderbar aufbereitet und macht irrsinnig viel Stimmung“, sagt ein Maschek-Mitglied. „Wenn man es dann aber einmal um 180 Grad dreht, sieht man, dass alles aus Pappe ist und irrsinnig brüchig. Und das sehr wohl auch im übertragenen Sinn der ganzen Produktionsstrukturen und politischen Prozesse, die dahinter stehen“. Maschek synchronisiert zum besseren Verständnis die Bilder der österreichischen Geschichte neu. Selbstverständliches wird in dem Programm der Gruppe mt dem Titel „The Great Television Swindle“ in einen neuen Kontext gestellt. Eine Technik, die durchaus auch für heutige Bilder gilt, und sicher Geglaubtes relativiert.

maschek könnten rulen, wenn sie machtgeil wären (Heidi List)

Der Abend gestaltet sich als der ultimative historische – aber auch höchstpersönliche – Time Warp. Man ist sogar leicht genervt über die schlechte Qualität der Beiträge aus den 70er Jahren, bis man draufkommt, dass man u.a. Material aus 2004 von einem kleinen Privatsender vorgesetzt bekommen hat.

Heidi List in ihrem Blog listig

Zurück in die Zukunft

„The Great Television Swindle“ ist „eine Art Zurück in die Zukunft für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer“ (R. Glashüttner, FM4), bei dem wir uns im Jänner nur noch zwei Mal zuschauen lassen. Für das kommende Wochenende (21. und 22.) können Sie hier kartenmäßig vorsorgen. Weitere Termine gibt es dann nämlich erst wieder im April.

Sehr stolz sind wir auf die wunderbare Signation des Abends. Sie wurde von Eva Jantschitsch gestaltet, vielen durchaus auch unter Gustav ein Begriff. Zum downloaden und beteasern lassen: Quicktime (5,5 MB)

Ein paar Ausschnitte aus dem „Swindle“ gab es auch in der Berichterstattung der großen österreichischen TV- und Radio-Networks zu sehen bzw. hören, bei uns zu haben in der Rubrik „Lob und Tadel„.

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noch nicht online:

profil, 17. 1. 05

nur Spaß und Fun (Kronen Zeitung)

Kronen Zeitung, 14. Jänner 2005

Einfach zu wenig Biss!

Halblustig! […] die Lacher dünnen aus, an Tempo mangelts. Und an Frechheit auch. Wo man politischen Biss vermutet, bleiben nur Spaß und Fun.
(Oliver A. Lang)

TEXT

Hi Society (ATV+)

ATV+, 13. Jänner 2005Hi Society

QT MOV
(23 MB)

WMV
(7 MB)

Kinderarbeit bei „Am dam des“ (Die Presse)

Die Presse, 13. Jänner 2005

Kinderarbeit bei „Am dam des“

Von der „Am dam des“-Bastelstunde, die zur Anleitung für Kinder-Akkordarbeit mutiert, bis zum „Wetten dass . . .?“-Skandal, bei dem Fred Sinowatz zum glühenden Anführer der Kraftwerksgegner wird – Maschek synchronisieren live Archivmaterial, und das ist teilweise zum Schreien komisch. Da sind Hugo Portisch und Monika Lindner genauso wenig vor ihnen sicher wie Wolfgang Schüssel oder Heinz Fischer. Und wie sie es doch noch schaffen, die österreichische Geschichte zurechtzubiegen, ist in jedem Falle sehenswert.
(Christina Böck)

LINK

Nostalgie, verdreht und überdreht (Kurier)

Kurier, 13. Jänner 2005

Nostalgie, verdreht und überdreht

Die Story wirkt wie eine lustig drauflosgebastelte Klammer für eine launige Gag-Orgie. Genau diese banal wirkende Oberfläche aber, die weit entfernt von Besserwisserei und Drübersteherei ist, braucht maschek als Basisstation für ihre wie nebenbei und gerade deshalb effektiv gesetzten Pointen.
(Caro Wiesauer)

SCAN

Synchron-Schwindler am Werk („Die Universität“)

Die Universität, 13. Jänner 2005

Synchron-Schwindler am Werk

maschek beweist sich hier nicht nur in der Impro-Synchronisationskunst, wobei ein wenig mehr Differenzierung bei den weiblichen Stimmen angebracht wäre, sondern liefert die Story des Aufstiegs und Scheiterns der Agentur maschek mit.

LINK

Verführerisches Fernsehen (Wiener Zeitung)

Wiener Zeitung, 13. Jänner 2005

Verführerisches Fernsehen

Was Robert Stachel von der Künstlergruppe „maschek“ gegen das Fernsehen hat und im „Great Television Swindle“ auf die Bühne bringt.

LINK

Kinderarbeit bei „Am dam des“ (Die Presse)

Die Presse, 13. Jänner 2005

Kinderarbeit bei „Am dam des“

Von der „Am dam des“-Bastelstunde, die zur Anleitung für Kinder-Akkordarbeit mutiert, bis zum „Wetten dass . . .?“-Skandal, bei dem Fred Sinowatz zum glühenden Anführer der Kraftwerksgegner wird – Maschek synchronisieren live Archivmaterial, und das ist teilweise zum Schreien komisch. Da sind Hugo Portisch und Monika Lindner genauso wenig vor ihnen sicher wie Wolfgang Schüssel oder Heinz Fischer. Und wie sie es doch noch schaffen, die österreichische Geschichte zurechtzubiegen, ist in jedem Falle sehenswert.
(Christina Böck)
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VIP Lounge (Puls TV)

Puls TV, 12. Jänner 2005VIP Lounge

MPG
(28 MB)

WMV
(7 MB)

„Zurück in die Zukunft“ für Publizistikstudenten (FM4)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

maschek. Macht. Medien.

„The Great Television Swindle“ ist ernster und drastischer als die unbelasteten und spaßigen „Drüberred“-Performances, für die maschek bekannt sind. Zwar gibt es das in der aktuellen Produktion vom Rabenhof-Theater auch, aber nur als immer wiederkehrender Teil einer vertrackten Geschichte, die schnell in ein großes Chaos mündet. Es ist eine Art „Zurück in die Zukunft“ für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer. Eine gute und facettenreiche Stellungnahme zu den Themengebieten „Macht der Medien“ und „Manipulation von Bildern“, die in Zeiten, wo zunehmend alles digital erfasst und verändert wird, immer prekärer werden.
(Robert Glashüttner)

LINK

living up to its own legend (Martin Blumenau)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

Journal ’05: 12.1., Mittwoch.
Warum der Rabenhof, nicht nur für „maschek“, wichtig ist.

Gestern abend zb gab es im Rabenhof etwas, was nur dort stattfinden konnte: das formidable Trio maschek präsentierte sein erstes abendfüllendes Programm und schaffte damit das, was der Anglo-Amerikaner „living up to its own legend“ beschreibt. […] Die lange Form, die nun als „The Great Television Swindle“ Premiere hatte, erfordert mehr, logischerweise auch ein Mehr an Anstrengung von den Mascheks selber und löste es auf unerwartet elegante und originelle Weise auch ein.
(Martin Blumenau)

LINK

maschek. Macht. Medien. (FM4 Website)

maschek. Macht. Medien.
Wirklich wohl fühlt sich im beginnenden Jubeljahr ja kaum jemand. Einerseits, weil die Feierlichkeiten bei runden Jubiläen viel Arbeit für die Verantwortlichen bedeuten, und andererseits, weil man als Zuschauer und Beobachter nicht weiß, was auf einen zukommen wird. Ob man die vielen Rückblicke, Verklärungen und Feiereien in so einem intensiven Ausmaß überhaupt will.

Rufen Sie die Medienagentur maschek!
Doch es muss nicht immer alles so kommen, wie man es sich – ausgehend von üblichen Konventionen – erwartet. Vor allem jene, die keinen inhaltlichen Verpflichtungen oder einer von oben auferlegten Imagepflege unterliegen, können einen Rückblick so gestalten, wie er ihnen gefällt. Subjektiv, kompromisslos und ohne halbe Sachen.
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Leporello (Ö1)

Ö1, 11. Jänner 2005

Leporello
Beitrag von Christa Eder

MP3 (1.3 MB)

Homebase (FM4)

FM4 Radio, 10. Jänner 2005
Homebase
(Beitrag von Robert Glashüttner)

MP3 (2 MB)

Das TV-Täuschungsmanöver (Der Standard)

Der Standard, 10. Jänner 2005

Das TV-Täuschungsmanöver

Das 50-Jahr-Jubiläum des heimischen Rundfunks ist ein weiterer Bezugspunkt für einen, allerdings gänzlich ohne ein Schielen auf Retro-Mehrwert gestalteten Exkurs ins „elektronische Gedächtnis“ der Zweiten Republik und für „Impro-Theater“ à la maschek. Das Nachsynchronisieren ist ins Programm integriert. Längst sind daraus pointierte akustische Gefüge entstanden, bei denen sich etwa aus bestechender Lautmalerei langsam Worte, Sätze schälen, bevor Stimmen zu sich finden und uns ihre Frohbotschaft verkünden.
(Isabella Reicher)

LINK 1
LINK 2

Tipp – Die Kulturwoche (ORF)

ORF, 9. Jänner 2005Tipp – Die Kulturwoche

QT MOV
(19 MB)

WMV
(7 MB)

The Great Television Swindle: PREMIERE AM 11. JÄNNER

The Great Television Swindle
Eine Expedition durch 50 Jahre Fernsehgeschichte

„In dös Kastl schaut eh keiner eini.“
Julius Raab 1956, über die Zukunft des Fernsehens.

PREMIERE AM 11. JÄNNER im Rabenhof.