„101010“ – das neue maschek. Programm ab Herbst 2011

Vorankündigung:

Mit ihrem letzten Programm „090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag“ haben maschek. die Nachrichtensendungen eines einzigen Tages zu einer neuen 90minütigen fiktionalen Geschichte verdichtet, die mit großem Publikumserfolg an über 70 Abenden im deutschsprachigen Raum gelaufen ist. Diesen Herbst wird die Fortsetzung Premiere haben:

„101010“

Wieder wurden Fernsehsendungen eines einzigen Tages, des 10. Oktober 2010, auf vielen verschiedenen Kanälen aufgezeichnet. Diesmal nicht nur Nachrichten- und Dokumaterial, sondern auch ein Gutteil der Unterhaltungssendungen. Über 100 Stunden Rohmaterial müssen nun von maschek gesichtet, geschnitten und vertont werden. Noch steht die Geschichte nicht fest, aber es wird wieder um ein großes Thema unserer Zeit gehen – so wie bei 090909 die Umweltzerstörung im Mittelpunkt stand.

Der Pressetext, die Pressefotos und die Plakatsujets sind unter dieser Web-Adresse ab April 2011 abrufbar.


„Bei Faymann“ auf DVD

beifaymanndvdcoverLetzte Ausfahrt Weihnachtsgeschenk: „Bei Faymann“ ist (nach 59 Terminen in 3 Monaten) abgespielt, ab jetzt gibt es diese Ausgabe unserer Puppenshow nur noch auf DVD. Feistes Bonusmaterial inklusive.

Jetzt im sortierten Fachhandel, an der Kassa im Rabenhof, oder im Online-Shop von HOANZL erhältlich.

Premiere: „Bei Faymann“

Josef Pröll und Werner FaymannNach dem sensationellen Erfolg des Rabenhof-maschek.-Puppentheaters (nach den Entwürfen von Starkarikaturist Gerhard Haderer), dem Österreichischen Kabarettpreis 2007, einer NESTROY-Nominierung, sowie einer Fernsehfassung mit Top-Quoten auf ORF 1, kommt nun endlich die langersehnte neue Puppenshow!
Die maschek.-Haderer-Politpuppenregierung amtiert wieder im Gemeindebau Theater! Mit allen Stars der österreichischen Politprominenz und natürlich auch internationalen Gästen – inklusive päpstlichem Segen.
Es kommen: Nicolas Sarkozy, Papst Benedikt XVI. und natürlich alle Top-Stars der heimischen Polit-Szene – allen voran das Dream-Kuschel-Team Josef Pröll & Werner Faymann. Als Special-Guest in 16:9 erscheint Christian Konrad.
Sie werden wieder singen, springen und tanzen und dem Publikum die Lachtränen in die Augen treiben.
mit: maschek. (Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun, Robert Stachel)
Puppenspiel: Original Wiener Praterkasperl
Konzept & Regie: Thomas Gratzer
Buch: Peter Hörmanseder
Ausstattung: Gerhard Haderer
Puppenbau: Brigitte Schneider
Musik: Eva Jantschitsch
Bühne: Erich Sperger

Premiere: 15. September

Preise: € 24,- / 12,-

PS: Viele Vorstellungen sind schon vor der Premiere ausverkauft, also schnell hin zur Rabenhofseite und Karten reservieren (mittlerweile gehts auch mit Firefox und Mac)!

neue Pressefotos

Für unsere aktuelle Pressefoto-Serie hat Ingo Pertramer Bilder von regelmäßig vorkommenden maschek-Protagonisten auf uns draufprojiziert. Die Schlosserblauen, die wir auf den langjährigen Testbild-Plakaten getragen haben, mussten dafür drei neuen blütenweissen Westen weichen.

maschekpressefoto2009welt1 ingopertramer web1400px 409x310 Pressefotos 2009

Alle Fotos samt allen Presserelevanten Infos und Downloads finden Sie hier.

maschek.redet.drüber (Rabenhof, Wien)

Im Frühjahr gibts wieder einige Termine im Wiener Rabenhof Theater.

Karten gibt es ab jetzt, nur direkt im Rabenhof.
www.rabenhof.at
Rabengasse 3
1030 Wien
++43-1-7128282

Montag, 9. März 2009
Dienstag, 10. März 2009
Mittwoch, 11. März 2009
Montag, 6. April 2009
Dienstag, 7. April 2009
Mittwoch, 8. April 2009
Donnerstag, 9. April 2009
Montag, 27. April 2009
Dienstag, 28. April 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
Donnerstag, 14. Mai 2009

Beginn ist jeweils 20 Uhr.

Werner Faymanns Entscheidungsprüfung

http://de.youtube.com/watch?v=IgiZPVa2xGA

Bundespräsident Fischer stellt dem neuen Bundeskanzler vor der Angelobung seines Kabinetts noch die Aufgabe, seine Visionen zu den einzelnen Ressorts niederzuschreiben. Werner Faymann schafft die Entscheidungsprüfung mit einem knappen Genügend.

Live-Ton aufgezeichnet am 13. 12. 2008 im Rabenhof Theater

(Tontechnik: Markus Urban)

Zusatztermine maschek.redet.drüber

Im Moment sind wieder alle Termin im Rabenhof Theater quasi ausverkauft. Es wird im Frühjahr aber wieder einige Termine geben. Sobald wir diese wissen, stehen sie sofort online.

Im Grazer Orpheum gibts ebenfalls einen Zusatztermin, und zwar am 4. Februar 2009.

Für den Linzer Posthof gibt es am 12. Mai 2009 einen Zusatztermin.

Zusatztermine m.r.d. (Rabenhof Theater, Wien)

Da bereits alle Aufführungen von maschek.redet.drüber im Rabenhof Theater ausverkauft sind, haben wir noch ein paar Zusatztermine eingeschoben. Mal schaun, ob die Nachfrage weiter so groß ist…

www.rabenhof.at
Rabengasse 3
1030 Wien
++43-1-7128282

Sonntag, 9. November, 16 Uhr
Sonntag, 23. November, 16 Uhr
Samstag, 13. Dezember, 16 Uhr
Sonntag, 14. Dezember, 16 Uhr
Sonntag, 21. Dezember, 16 Uhr und 20 Uhr
Montag, 22. Dezember, 20 Uhr

Kartenwünsche

Liebe Menschen, die ihr gerne einen Auftritt von maschek besuchen wollt.
Karten gibt es niemals bei uns, sondern immer nur bei den Veranstaltern.
Man findet sämtliche Termine mit direkten Links zu den Veranstaltern in der Terminleiste (rechts).
Manchmal kann es sein, dass eventuell doch kein Link gesetzt wurde, dann sind wir für eine Anregung diesbezüglich gerne offen.
Im Moment sind alle Vorstellungen im Rabenhof ausverkauft, es wird jedoch daran gearbeitet, Zusatzvorstellungen noch in diesem Jahr einzuschieben.
Wir freuen uns sehr über die zahlreichen bettelnden Kartenwünsche, das bestätigt uns darin, dass wir doch nicht ganz daneben liegen mit unserer Arbeit. Vielen Dank fürs Dabeisein wollen. Aber wie geschrieben, sind die Karten direkt bei den Veranstaltern zu errangeln 😉
mit besten Grüßen
maschek.

„Meister der Live-Synchronisation“ (Münchner Merkur)

Kulturbonbon
Wenn Meister der Live-Synchronisation drüber reden

Münchner Merkur, 3. 10. 2008, agm

Garching – Wie? Dem Leser sagen die Namen Peter Hörmanseder (geboren 1970 in Wels), Ulrich Salamun (1971 in Köln) und Robert Stachel (1972 in Wiener Neustadt) nichts? Auch „maschek“ nie gehört? Dabei hat das Trio eine Masche, die in Österreich längst Kult ist: Sie reden drüber – über das Fernsehen. Und das ist wortwörtlich gemeint. Sie sind nämlich Meister der Live-Synchronisation. „maschek“ legt Prominenten und manchmal auch weniger Prominenten Wörter in den Mund, der Sinn des eigentlich Gesagten wird entstellt – und schon folgt ein Lacherfolg dem anderen. Wie beim beliebten Kulturbonbon der Stadt Garching. (mehr …)

„Fröhlicher Wahlabend bei Maschek im Rabenhof“ (APA)

„Wir wählen einfach noch einmal“, sagt Wilhelm Molterer in der Elefantenrunde. „Wir wählen so lange, bis wir entweder bei Null sind, oder endlich die absolute Mehrheit haben“ – kein Wunder, dass Bundespräsident Fischer auswandert. Wie der ÖVP-Obmann am Sonntag tatsächlich das Wahlergebnis kommentierte, blieb den Besuchern des Synchron-Kabarett-Trios Maschek im Wiener Rabenhof Theater verborgen.

(mehr …)

ein Wahlabend und viele neue Termine mit maschek.redet.drüber

Geschätzte Aufmerksame,

maschek meldet sich zurück, nach einem halben Jahr wenigtun jagen einander nun wieder die Termine. Und weil Alfred Gusenbauer unser Sabbatical politisch nicht überlebt hat, müssen wir unseren maschek.redet.drüber-Abend schon früher als erwartet zu weiten Teilen aktualisieren. Also gibts diesen Herbst nicht nur bewährtes und aus „Dorfers Donnerstalk“ vertrautes, sondern jede Menge neues und unbekanntes zu sehen. Und zwar nicht nur im Wiener Rabenhof, sondern auch in vielen anderen Theatern in Österreich und – das ist neu – Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Alle Termine stehen auf der Homepage, und zwar hier neben dem Text.

Dass wir am kommenden Sonntag, den 28. September, im Rabenhof spielen, stand zwar schon vor dem Wahltermin fest – aber wenn wir schonmal da sind, können wir auch gleich einen Wahlabend veranstalten, natürlich nur zusätzlich zu und nicht statt unserem regulären Programm. So wird das ablaufen:

  • 18:30 Uhr: Der Saal ist geöffnet zum gemeinsamen Ergebnisschauen (und gut möglichem Trübsal blasen)
  • 20:00 Uhr: ein paar Wahlbonbons von maschek.
  • 20.15 Uhr: Elefantenrunde: Ein wenig werden wir gemeinsam artig zuhören. Sobald es dann allerdings zu langweilig wird, werden wir den Elefanten den Ton abdrehen und noch ein wenig über sie drüber.reden.
  • 20.40 Uhr: maschek.redet.drüber (das reguläre Programm, das es auch an den anderen Terminen zu sehen gibt)
  • 22.30 Uhr: maschek sind fertig. Anschliessend noch Barbetrieb im Rabenhof.

Ein wenig Nostalgie schwingt da mit, denn es ist fast 9 Jahre her, dass wir bei Drehli Robniks „Soft Egg Café“ im Wiener Flex zur Moderation einer Wahlparty eingeladen waren. (Hier der seinerzeitige Flyer) Bei der Elefantenrunde haben wir damals angesichts des verheerenden Wahlergebnisses erstmals den Politikern das Wort im Mund umgedreht – das war der Beginn von maschek.redet.drüber.

Am kommenden Donnerstag (21.55, ORF1) sind wir ausserdem nach mehreren Folgen Abwesenheit wieder bei „Dorfers Donnerstalk“ dabei, diesmal mit einer Neuauflage unserer „Jungwählerhilfe“, die wir 2002 zur Nationalratswahl produziert haben: http://www.maschek.org/2002/11/jungwaehlerhilfe/

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.
Hochachtungsvoll,
maschek.

Wiedereröffnung Rabenhof Theater

Am 17. September beenden sowohl das Rabenhof Theater, als auch die gut erholten Herren von maschek ihre Sommerpause.
Zumindest der Rabenhof wurde innen renoviert.
maschek sieht außen immer noch relativ ähnlich wie zuvor aus.

Nichtsdestotrotz gibts am 17. September ein kleines Potpourri diverser Rabenhof-Herbstproduktionen unter begleitender und moderierender Mitwirkung von maschek.
Die eine oder andere vom Original Wiener Praterkasperl geführte Handpuppe, bekannt aus Puppenspielen wie „Bei Schüssels I-II 1/2“ sowie „Beim Gusenbauer I-I 1/2“ wird letzmals der Öffentlichkeit präsentiert, ehe sie in den verdienten Vorruhestand gehen darf/dürfen.

Theater im Rabenhof
Rabengasse 3
1030 Wien
Mittwoch, 17. September 2008

Der Standard blickt voraus.

maschek.redet.drüber (Rabenhof Theater, Wien)

So wie früher spielen wir unser normales Synchroprogramm jetzt auch mal wieder für mehrere Termine in unserer Homebase im Rabenhof.

www.rabenhof.at
Rabengasse 3
1030 Wien
++43-1-7128282

So, 28. September bis Di, 30. September 2008
So, 12. Oktober bis Di, 14. Oktober 2008
Mo, 3. November bis Mi, 5. November 2008
Mo, 1. Dezember und Di, 2. Dezember 2008

Update vom 6. 10.: Diese Termine im Rabenhof sind ALLE AUSVERKAUFT! Wenn neue Termine zustande kommen, werden wir das sofort über unseren Verteiler aussenden.

maschek.redet.drüber auf Tour in ganz Ö

maschek. machen nach ihren Ausflügen in die Puppenwelt und ihrem Theaterstück Das maschek.Patent (noch bis Februar im Rabenhof) im Februar 2008 wieder ein paarmal je einen Abend lang das, womit sie sich von der anarchistischen Medienguerilla der späten 90er Jahre in die Fernsehschirme und YouTube-Accounts des Landes hineingespielt haben: sie reden drüber, übers Fernsehen. Bekannte Clips aus „Dorfers Donnerstalk“ werden ebenso wiederzusehen sein wie brandaktuelles oder auch bislang unveröffentlichtes Material.

„Beim Gusenbauer“ auf ORF1: „Ein Lachschlager mit Aussage“

Am 27. Dezember wirds – etwas sehr spät für Frühschläfer – unseren Puppenkanzler im ORF zu sehen geben.

Hier in guter alter Copy-Paste-Tradition der offizielle ORF-Pressetext, Stimmparodisten inklusive:

22:40 Donnerstag Nacht Spezial
Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht
Untertitel (VPS 22.40)
Von und mit maschek
Das Puppentheater um heimische Politgrößen lief bei ständig ausverkauftem Haus im Wiener Rabenhof. Im besten Volkstheater-Stil zieht diese Farce alle Register von Satire und Blödelhumor. Ein Lachschlager mit Aussage, brillant dargebracht von Puppenspielern und den Stimmparodisten maschek.
Alfred Gusenbauer versucht seinen Ansprüchen als Bundeskanzler gerecht zu werden, während um ihn herum alles intrigiert: der Ex-Kanzler, der Vizekanzler, die Gesundheitsministerin, aber auch Wiens Bürgermeister, der eigentlich die Fäden zieht. Da kommen Gusi die Gasverhandlungen mit Vladimir Putin gerade recht! Als aber alles nicht so läuft wie geplant, muss ihm ein kalifornischer Gouverneur zur Seite stehen.
(Wh. im Nachtprogramm, ORF1)
4:15 Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht
Untertitel (VPS 04.15)
(Wh. v. Donnerstag)

Und hier ein kryptischer Text aus dem tv-Media.

„Küss die Hand mit Papst und Putin“ (Süddeutsche Zeitung Online)

Die Regeln des Web (16)
Küss die Hand mit Papst und Putin
Regel 64: Auch das weltweite Netz spricht Dialekt

(Süddeutsche Zeitung Online), 28.11.2007

Ganz klar: Das Internet spricht eine eigene Sprache (vgl. Regel 16), wenn es aber über die reine Verständigung hinaus geht, beherrscht das Netz auch zahlreiche Dialekte. Bereits in Regel 5 (Das Netz funktioniert nach dem Prinzip: Weitersagen) waren dieses Dialekte Thema. In diesen Tagen tauchen sie wieder vermehrt im Netz auf. Unter dem Titel Bruce Willis und Ebay kann man sich anschauen, wie der Action-Star eine nicht gelieferte Bestellung des Auktionshauses selber abholen möchte. In Leonardo di Caprio und die schwäbische Wurst wird der „Titanic“-Schauspieler in die Technik des Wurst-Schneidens eingewiesen – auf Schwäbisch. Dass nicht nur Schwäbisch ein lustiger Dialekt ist, beweist Bill Murray in der Adaption des recht ähnlich lautenden Films Lost in Kölsch-Translation, Gleiches gilt für diese „Harry Potter“-Sequenz.

Dass man mit dem Nachsynchronisieren von Filmen viel Spaß verbreiten kann, beweisen die drei Österreicher von maschek. Unter youtube.com/user/maschek kann man sich ihr Werk anschauen, das den Papst beim Besuch in Österreich genauso verulkt wie Wladimir Putin, der in die Alpenrepublik reist. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel sind dabei so erfolgreich, dass sie ihre Film-Späße derzeit im Rabenhof Theater auf die Bühne bringen.

(sueddeutsche.de/mri)

maschek beim Nestroy Theaterpreis 2007

Der ORF hat uns für die diesjährige Übertragung der Nestroy-Verleihung beauftragt, eine Jurysitzung zu dokumentieren, in der die Preisträger nominiert werden. Ausgestrahlt am 24. 11. in ORF2. (Quellmaterial: „Russisch für Anfänger“ mit Lisa Schüller)

Das Ergebnis steht jetzt auf YouTube.

Übrigens: Als dann der Spezialpreis vergeben wurde (für den wir gemeinsam mit den Praterkasperln für „Beim Gusenbauer“ nominiert waren), waren wir schon wieder im Rabenhof. Für das Team waren Rabenhof-Direktor Gratzer, Praterkasperl Thomas Ettl und der Puppengusenbauer anwesend.

maschek beim Nestroy Theaterpreis 2007 im TV

Der ORF hat uns für die heutige Übertragung der Nestroy-Verleihung beauftragt, eine Jurysitzung zu dokumentieren, in der die Preisträger nominiert werden. Das Ergebnis wird kurz nach 19.30 live auf TW1 und kurz nach 22.55 „live zeitversetzt“ auf ORF2 zu sehen sein.

Wenn dann der Spezialpreis vergeben wird, für den wir (gemeinsam mit den Praterkasperln für „Beim Gusenbauer“) nominiert sind, sind wir schon wieder im Rabenhof und spielen das „Patent“.

PS: Und hier das Ergebnis.

„Gusenbauer ist Homer Simpson“ (Falter)

falter2007_46.jpg
Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern. (Klaus Nüchtern)

Falter 46/2007 vom 14.11.2007
(mehr …)

Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht (Fernsehaufzeichnung)

Mehr hier.

„Beim Gusenbauer“ Fernsehaufzeichnung

Liebe maschek-FreundInnen,

Wenn Sie unser Puppentheater „Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht“ noch live sehen möchten, dann haben Sie am 6. November die letzte Gelegenheit dazu. Danach gehen die Puppen für längere Zeit in die Kiste.

Am 6. November sind nämlich ein unwiderruflich letztes Mal zwei Zusatzvorstellungen angesetzt, die gleichzeitig auch fürs Fernsehen aufgezeichnet werden. Beginn ausnahmsweise um 18 Uhr und um 21.30 Uhr.

Also schnell sein und gleich heute oder morgen im Rabenhof buchen: online unter www.rabenhof.at oder telefonisch unter 01/ 712 82 82

Wir freuen uns auf die Lachsäcke und Claqueure unter Ihnen und verbleiben
in Demut
maschek.

PS: Am 20. November hat dann schon unser neues Stück „Das maschek.Patent – Eine Weltidee“ Premiere im Rabenhof. Ganz ohne Puppen und fast ohne Österreichbezug.

Zusatzvorstellungen „Beim Gusenbauer“ am Nachmittag

Die Vorstellungen von „Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht!“ waren alle bereits vor der Premiere ausverkauft. Daher gehen nochmals 5 Zusatztermine ins Rennen, zu denen wir bereits am Nachmittag um 16 Uhr spielen werden. Buchen Sie gleich, bittschön.

PS vom 19. 10.: Oje, schon wieder alles weg. Aber wenn Sie sich jetzt in unseren Verteiler eintragen, dann werden Sie die ersten sein, die von einer möglichen weiteren Vorstellung erfahren.

Pressestimmen zu „Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht“

Der Standard: „Statt Politsatire gibt es nur billige Klamotte.“ (Thomas Trenkler)

chilli.cc: „Hände falten, Goschn halten!“ – „Die kleinen schlagfertigen Episoden, die maschek stimmlich präsentieren, sorgen allemal für einen vergnüglichen Abend im Rabenhof-Theater. “ (Daniel Messner)

Wiener Zeitung: „Action mit Gusi“ – „plakativ, spekulativ und zum Brüllen komisch.“ (Brigitte Suchan)

Ö1 : „Russki go home!“ – “ ‚Beim Gusenbauer 2‘ ist Kasperltheater pur: turbulent, skurril, überzeichnet und an manchen Stellen auch brutal.“ (Matthias Haydn)

Sagt Schneeberger „…in Österreich regiert ein sturztrunkener Michael Häupl …“ (Peter Schneeberger)

Das maschek.Patent – Eine Weltidee

patent

Nach den großartigen Erfolgen in Österreich wird maschek ab 20. November 2007 zum Global Player.

Über 30 Tausend zahlende Besucher im Rabenhof Theater, durchschnittlich 380 Tausend Zuschauer im ORF, eine Million Views auf YouTube: Mit diesen phänomenalen Hard Facts lädt die Kult-Truppe in ihrer Roadshow zum aufregendsten Investment des Jahres ein.

Das maschek.Patent kreiert Bilder und schafft Images ohne kulturelle und sprachliche Grenzen. Hugo Chavez schickt George Bush in den April, Ban Ki-moon vereint die Nationen dank Pokémon, Angelina Jolie veranstaltet für ihr nächstes Adoptivkind ein multikulturelles Casting. Das maschek.Patent – Die ganze Welt redet drüber.

Abend für abend wird das Rabenhof Theater zur „Media Lounge“, die Firma zeigt sich. maschek tritt mit seiner einzigartigen Methode in den Weltmarkt ein. Nutzen Sie Ihre Chance! Steuern Sie Venture Capital bei und werden Sie Lizenznehmer beim maschek.Patent!

Der Zeitpunkt stimmt genau. Bazon Brock hat bei der Transmediale 2002 über maschek gesagt: „Genau so hätten wir in den 60ern auch gerne gearbeitet. Aber wir hatten die Tools noch nicht.“

Premiere: 20. November 2007
Termine: siehe Kalender rechts oder www.rabenhof.at

zu den Pressestimmen

(mehr …)

Krawuzikapuzi (Doris Knecht)

Kurier-Kolumne
Wenn man in das Theater im Rabenhof geht, um sich das maschek-Puppentheater „Beim Gusenbauer“ anzusehen, erwartet man nicht unbedingt, dass Jörg Haider auch da ist. Aber krawuzikapuzi: Das ist unzweifelhaft der Kärntner Landeshauptmann, der da in hübscher, junger Begleitung zweite Reihe Mitte sitzt. Grau ist er geworden, aber nicht weniger braun: Haiders Brasilien-Teint überstrahlt selbst das leuchtende Rosa seines Hemdes.
„Beim Gusenbauer“ gehen alle Witze auf Kosten von SPÖ, ÖVP und KHG, was Haider köstlich zu amüsieren scheint; logisch einerseits. Aber andererseits gehen „beim Gusenbauer“ alle Witze auf Kosten von SPÖ, ÖVP und KHG, was Haider furchtbar wurmen muss: Es gibt in mascheks stets ausverkauftem Polit-Kaspertheater nicht nur keine Jörg-Haider-Puppe, Haider ist überhaupt kein Thema. Offenbar spielt Haider abseits der humoristischen Abweichung Villacher Fasching im politischen Kabarett keine Rolle mehr: das BZÖ ist außerhalb Kärntens selbst für einen Witz zu irrelevant.
Gusenbauer, Bures, Häupl, Schüssel, Molterer, Khol, Grasser und der Geist von Kreisky selig dagegen geben hinreißende Witzfiguren ab und werden von den drei Herren von maschek erbarmungslos zerkasperlt. Und während der Kanzler bisher nur seine Lebensgefährtin in den Rabenhof geschickt hat, soll der Wiener Bürgermeister, der im Stück als weinseliger Rabiator dargestellt wird, sich erst letzte Woche prächtig unterhalten haben und anschließend seiner Rolle auch hinter der Bühne überaus gerecht geworden sein. Haider aber ist nach der Vorstellung gleich verschwunden.

Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht

gusenbauer

Mal schaun, ob die Regierung dann noch besteht. Auf jeden Fall wird unser Kasperlstück „Beim Gusenbauer“ fortgesetzt, aktualisiert und um einige neue Puppen erweitert.
Wie immer im Rabenhof Theater, wie immer mit den Godfathers of Puppeteering, dem Original Wiener Praterkasperl und wie immer auch mit den drei Tenören von maschek.

maschek als 3 Tenöre

Beim Gusenbauer –
Jetzt erst recht!

28. – 30. September
1., 5.-7., 11.-14., 19.-24., 26.-28. Oktober
Beginn: 20:00 Uhr
Preise: € 20,- / 10,-
www.rabenhof.at

„Große Kleinkunst“ (OÖ Nachrichten)

BLACK HUMOUR FESTIVAL: maschek spielten im Posthof groß auf

Gusi entpuppte sich als bester ÖVP-Mann
Von der maschek-Seite aus betrachtet ist die politische Bühne Österreichs ein Kasperltheater. Über diese Sicht der Dinge, die eigentlich eher zynisch als lustig ist, wurde am Dienstagabend im ausverkauften Posthof viel gelacht. Der Spott der neuen Rabenhof-Theater-Produktion „Beim Gusenbauer“ ist nicht billig, sondern originell und mit viel Liebe zum Detail inszeniert.

Als politisch nicht ganz korrekte Synchronplauderer haben die drei maschek-Männer Peter Hörmannseder, Robert Stachel und Ulrich Salamun inzwischen dank ORF (Dorfers „Donnerstalk“; heute ab 21.05 Uhr, ORF 1) und Internet (Stichwort: You-Tube) einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Der Beweis: Beide Linz-Gastspiele am Dienstag und Mittwoch im Posthof waren ausverkauft. Im Polit-Theater mit den Kasperl-Figuren – unter anderen Gusenbauer, Molterer, Schüssel (er ist der Strolchi), Häupl, KHG – entpuppt sich „Gusi“ als der beste ÖVPler in der großkoalitionären Regierung. Die Figuren wären schon ohne Text witzig, sobald maschek den Mund aufmachen, werden sie zu bissigen Karikaturen. Große Kleinkunst. (chz)

OÖnachrichten vom 31.05.2007

Mis-Guide – Stadtverführungen in Wien (Oliver Hangl feat. maschek.)

Im Rahmen der Wiener Festwochen:
Mis-Guide – Stadtverführungen in Wien
Wrights & Sites

8. Guided by Accident
Oliver Hangl (A) feat. maschek. (A)

Do 14. Juni 17.00 h und 19.00 h
Ort: Mariahilfer Straße
Treffpunkt: Tanzquartier Wien / Studios
Dauer: ca. 60 Minuten

Zufälle spielen in unserem Leben oft eine entscheidende Rolle, wenn man sie nur zulässt. Gerade aber in den Straßen einer Großstadt hat der Zufall selten eine Chance. Was wäre, wenn man einem verlorenen Handschuh, einem Kind oder einem Auto mit Kärntner Kennzeichen folgt? In Guided by Accident werden die BesucherInnen mit einem Funk-Kopfhörer ausgestattet und von den unsichtbaren Tour-Guides maschek. live über die Mariahilfer Straße geführt. Er oder sie muss einem spielerischen Regelwerk folgen, bei dem der Zufall Regie führt. maschek. werden Ort und Ereignis fiktionalisieren und dazu verleiten, den Zufall als Möglichkeit zu betrachten, kreativ auf das Unerwartete zu reagieren.
(mehr …)

neue Termine im Rabenhof, Donnerstalk heute live auf ORF1

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir freuen uns narrisch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Rabenhof bereits alle Karten zu unserem Puppenstück „Beim Gusenbauer“ ausverkauft hat.

Daher werden neue Termine „aufgemacht“, wie wir in der Branche sagen. Wir spielen zusätzlich am 10., 11., 17., 18., 24. und 25. Juni im Rabenhof Theater in Wien-Erdberg. Karten kann man ab sofort telefonisch reservieren: 01/712-82-82

Dazu kommen wir mit den Puppen am 29. und 30. Mai in den Posthof nach Linz und am 21. und 22. Juni in die ARGE nach Salzburg.

Heute abend starten wir in die neue Staffel von „Dorfers Donnerstalk“. Ab sofort wird einmal monatlich, schon um 21:05 und vor allem live drübergeredet – wie gehabt auf ORF1. Diesmal über Grassers neuen Job und die Kuba-Krise der BAWAG.

Wär lässig, wenn Sie irgendwo dabei wären.

mfG
maschek.

„Ich sehe ihre Doppelgänger in Autos herumfahren.“ (Thomas Glavinic)

Thomas Glavinic (KURIER, 18. April 2007)

Das ist Sparta!

Nachdem ich mich aus Gründen, die neurotisch zu nennen ein Euphemismus wäre, einige Tage nicht außer Haus getraut hatte (mein in Stein einsitzender Bruder hatte mir böse Briefe geschickt, zudem hatte ich mir in einem Anfall von psychischer Instabilität eine Glatze geschoren), besuchte ich die „maschek“-Premiere von „Beim Gusenbauer“ im Wiener Rabenhof-Theater.

Über die Vorstellung sage ich nichts, ich könnte mich nur wiederholen. Ich bin fanatischer maschek-Verehrer. Das geht so weit, dass ich mir schon überall maschek-Mitglieder herbeiphantasiere. Am Premierennachmittag sah ich Peter Hörmanseder in einem Auto an mir vorbeifahren und mich zweifelnd ansehen (Glatze). Ich schrieb ihm ein SMS, dass ich das gerade wirklich gewesen sei, und wünschte ihm alles Gute für den Abend. Nach der Premiere erzählte er mir, er sei an diesem Nachmittag nicht einmal in die Nähe eines Autos gekommen, weil Robert Stachel, der zweite der drei mascheks, außerordentlich abergläubisch ist und es nicht ertragen kann, wenn ein Teammitglied am Premierentag Auto fährt. Stachel trägt sogar am Tag jeder Vorstellung ein altes Butterbrot in der Jackentasche mit sich herum, weil das Glück bringen soll. Es ist voll Staunen festzuhalten, wie fixiert ich auf diese Leute bin. Ich sehe ihre Doppelgänger in Autos herumfahren. Das gibt mir zu denken.

maschek-Premieren ziehen neben Gelichter wie mir auch viel Prominenz an. Vor mir saß z.B. der Wiener Kulturstadtrat Mailath-Pokorny. In der Pause wurde ich Zeuge, wie ein mir unbekannter Herr den Stadtrat über den Halbzeitstand des Fußballspiels Bayern-Milan unterrichtete, nämlich 0:2. Ich erlebte, wie der Stadtrat seinem Gesprächspartner darob gestisch und mimisch große Zufriedenheit und Freude kommunizierte, was nur einen Schluss nahe legt: Der Herr Stadtrat mag die Bayern nicht.

Da mir Fußballvereine völlig egal sind (Ausnahmen: Manchester United, Ipswich, Aston Villa, Leeds, Barcelona, Schalke 04, HSV, Olympique Marseille, Roter Stern Belgrad, Sloboda Tuzla, Sturm Graz), habe ich wenig gegen diese vermeintliche oder tatsächliche Antipathie einzuwenden. Ich frage mich hingegen, ob stimmt, was Alfred Gusenbauer jüngst in einem Interview behauptet hat. Mit dem österreichischen Minderwertigkeitskomplex sei es endlich vorbei, die Österreicher fühlten sich aufgrund der Tatsache, dass Männer und Frauen aus Sachsen-Anhalt den Urlaubern in Tirol Gröstl und Spezi bringen, mit den Deutschen auf Augenhöhe, Ende der Ressentiments, Österreicher halten zu den Deutschen.

Ich glaube das ehrlich gesagt nicht. Daran sind meine Erlebnisse in Wiener Gaststätten während der WM schuld, erstens. Zweitens der Wiener Kulturstadtrat. Und drittens die Alte Schmiede. Wenn ein bekannter deutscher Schriftsteller in Wien eine Lesung hält, kommen ungefähr halb so viele Besucher wie zu einem südburgenländischen Mundartdichter.

Die Maschekseite – etymologisch

Andrea Maria Dusl gibt in ihrem Blog einem Leser und maschek-Besucher Auskunft über die Herkunft unseres Namens, das sollte hiermit also ein für alle Mal geklärt sein:

Liebe Frau Andrea, gestern waren wir im Rabenhof und lachten uns krumm, als die Synchronisiertruppe Maschek Gusi und die anderen Puppen tanzen liess. Maschek ist doch tschechisch, das heisst doch was unanständiges, aber was? Sicher wissen Sie Rat, frägt Ihr Florian Possanner, Alsergrund

Lieber Florian, obwohl es naheliegend wäre und auch so klingt, kommt der Begriff “Maschek”, den die drei Originaltonzerstörer Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel ‘maschek’, also klein geschrieben wissen wollen, nicht aus dem Tschechischen, und nicht aus dem Unanständigen, sondern über den Wiener Dialektausdruck “Maschekseiten” (von hinten, über die Irxen) aus dem Ungarischen. In den tiefen Ebenen hinter den langen Lacken heisst másik: die, der, das andere. Die másik-Seite ist magyarisch genau genommen ‘die andere Seite’. Másik, wegen des ungarischen “s” ‘maschik’ ausgesprochen, kommt von einem noch kürzerem ‘más’ (anders), mit dem die Ungarn mássenhaft andere Begriffe bilden: másol (kopieren) zum Beispiel oder másfél (anderthalb), máshol (anderswo), máskor (ein andermal), másnap (andernags), másképpen (anderswie) máskent (anders) und másmilyen (anders geartet). Die Sache ist also nicht böhmisch, sondern ‘a dolog másképp áll‘ – anders beschaffen, nämlich magyarisch. Während meiner Schulzeit im Wasagymnsasium war das durchaus verwirrend für mich, denn Maschek war der Name des sportlehrernden Kustoden des Turnkammerls. Und mit ihm des östlichen Teils des Schulgebäudes. Erinnert sich Duszl Másik Mizzi.

„trashiges Kasperltheater kommt frisch und frech daher“ (Die Presse)

Ein bisserl regieren halt

IRENE ZÖCH (Die Presse)

„Beim Gusenbauer“ treten Kasperlfiguren mit den Stimmen von „maschek“ auf.

Die Füße auf dem Schreibtisch, sitzt er etwas gelangweilt in seinem nagelneuen Büro: So richtig weiß Bundeskanzler Gusenbauer nicht, was er dort eigentlich mit seiner Zeit anfangen soll. Sein Wahlversprechen, endlich wieder einen Roten ins Bundeskanzleramt zu bringen, hat er schon erfüllt. Was nun? Auch die Suche nach einem griffigen Titel für des Kanzlers erste Autobiografie hat sich schnell erschöpft. Einziger Ausweg: „Ja, dann regier‘ ma halt mal ein bisserl.“

Nach „Bei Schüssels I + II“ hat sich das Trio „maschek“ – bestehend aus Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel – nun Alfred Gusenbauer in seinem neuesten politischen Puppenspiel in guter alter Kasperltheatermanier vorgeknöpft. In „Beim Gusenbauer. Willkommen in der Sandkastenrepublik“, das derzeit im Wiener Rabenhof-Theater zu sehen ist, werden die Regierenden konsequent durch den Kakao gezogen (Regie: Thomas Gratzer).

Den gelungenen Karikaturen von Österreichs Mächtigen – die Puppen wurden von Ana Maria Heigl nach Entwürfen Gerhard Haderers gestaltet – verleihen „maschek“ ihre Stimmen. Gusenbauer, Schüssel, Molterer & Co. werden von der Truppe des Original Wiener Praterkasperls bedient.

Schon zum Auftakt der Politsatire wird klar, wer im Kanzleramt heimlich die Fäden zieht. Wolfgang Schüssel hat keine Lust, Gusenbauer das schmucke Büro zu überlassen. Aus der verborgenen Dollfuß-Gedächtniskapelle flüstert er ihm Vorschläge ein und versetzt ihm notfalls einen Dolchstoß. Wenn Schüssel seine „Schweigenummer“ abzieht, dann kann der „lebende Kompromiss“ Gusenbauer nur klein beigeben.

Auch der bemitleidenswerte Wilhelm Molterer im Trachtenjanker, der es einfach nicht schafft, sich als die Zukunftshoffnung der ÖVP zu präsentieren, zieht Gusenbauer ständig über den Tisch. Michael Häupl konsultiert sowieso lieber Professor Zweigelt, wenn Gusenbauer nächtliche Verhandlungen mit „Barolo“ führt. Da müssen schon Übervater Bruno Kreisky und Gusenbauers Juso-Spiegelbild erscheinen, um den Kanzler an seine Prinzipien zu erinnern.

Worte mit Wiedererkennungseffekt

Verglichen mit den üblichen Kabarettprogrammen kommt das trashige Kasperltheater ziemlich frisch und frech daher. Mit zwei Mal 45 Minuten ist es zwar etwas lang geraten, einige Szenen könnten bedenkenlos weggelassen werden. Dass so manche Pointe etwas derb ist, damit ist bei einem Volksspiel zu rechnen. Wenn die Dialoge fallweise bekannt klingen, hat das einen Grund: Sie stammen von Gusenbauer höchstpersönlich. Die besten Geschichten schreibt halt doch die Politik – und umso absurder wirken die Geschehnisse der „Sandkastenrepublik“ dann auf der Guckkastenbühne.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 13.04.2007) © DiePresse.com

„Flugversuche – in den Orkus“ (Der Standard)

Flugversuche – in den Orkus
Bitterböse: Das Puppenspiel „Beim Gusenbauer – Willkommen in der Sandkastenrepublik“ im Rabenhof-Theater

Wien – Über Michael Häupl, von den Konferenzen mit Prof. Zweigelt ziemlich feist mit Doppelkinn gezeichnet, lässt sich trefflich lachen: Er hat zumindest sein sozialdemokratisches Herz am rechten Fleck. Alfred Gusenbauer hingegen, der den letzten Abend „mit dem Barolo“ verbrachte, lacht man unentwegt aus: Das Maschek-Trio zeichnet ihn im Rabenhof als VP-Zukunftshoffnung, die andauernd selbstverliebt über den Titel der ersten Autobiografie sinniert.

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„Beim Gusenbauer“ (Rabenhof)

BEIM GUSENBAUER
Willkommen in der Sandkistenrepublik!

Rabenhof Theater, Wien 3, Rabengasse 3.

Beginn: 20:00 Uhr
Preise: € 20,- / 10,-

Beim Gusenbauer – Willkommen in der Sandkistenrepublik!

Ab 11. April im Rabenhof:

BEIM GUSENBAUER
Willkommen in der Sandkistenrepublik!

102 Tage Koalitionsgespräche und 90 Tage Regierung sind genug, ab 11. April ist Ende der Schonfrist!

Die Rabenhof-Puppen-Truppe Haderer-maschek.-Praterkasperl startet in die nächste Dimension: Obwohl Kreisky sich im Grab umdreht, gibt es eine neue Kanzlerwohnung, neue Puppen, neue Koalitionsprobleme! Oder bleibt bei der schwarzen Regierung mit rotem Kanzler doch alles beim Alten?

Wir wagen einen ersten Blick auf die neue Regierungstruppe: Ob Schüssels Erbe bereits verjuxt ist, die Jusos noch immer am Ballhausplatz demonstrieren, Gusenbauers Schlüsselministerien die Republik bereits umgebaut haben oder der Kinderspielplatztraum doch nur auf Sand gebaut war…

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„Neue Fairness: Gusi stiehlt nicht mehr“ (Der Standard)

Neue Fairness: Gusi stiehlt nicht mehr

Politsatire „Bei Schüssels II“ im Rabenhof: Mit Wolfgang Schüssel, weiterhin furzend – Neu dabei: HPM und Vera Russwurm

Wien – Auch wenn der Titel es suggeriert: Bei Schüssels II – Jetzt wird gewählt ist kein Sequel der erfolgreichen Rabenhof-Produktion, die im Februar zur Uraufführung gelangte. Das bitterböse Kasperltheater von Peter Hörmanseder und seinen beiden maschek-Kollegen wurde lediglich aktualisiert. Was zur Folge hat, dass der Plot etwas unlogisch ist.

Nach wie vor steigt Alfred Gusenbauer bei Schüssels ein, um Munition fürs Dirty Campaining zu sammeln, nach wie vor hält er es für ein Verbrechen, Rotwein am Häusl einzulagern, wo Andreas Khol hockt, und nach wie vor wird er abgewatscht. Er kommt aber nicht mehr ganz so schlecht weg: Zumindest die Szene, in der er dem Kanzler Geld stiehlt, wurde gestrichen.

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Bei Schüssels II – Jetzt wird gewählt

Ab Sonntag im Rabenhof:
„Bei Schüssels II – Jetzt wird gewählt“

Wolfgang und Krista „Gigi“ Schüssel hatten im Frühjahr die europäische Polit-Elite zu Gast im bescheidenen Hietzinger Puppenheim. Nach Ende der österreichischen EU-Präsidentschaft geht unser Kasperltheater in die nächste Runde: „Jetzt wird gewählt“. Vera Russwurm, Hans-Peter Martin und Peter Westenthaler verstärken die Puppenmannschaft.

(Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen: Wer „Bei Schüssels“ im Frühjahr schon besucht hat, kriegt die bewährtesten Ausschnitte nochmal und dazu jede Menge neue Szenen zu sehen.)

von und mit: maschek.
Puppenspiel: Original Wiener Praterkasperl
Konzept & Regie: Thomas Gratzer
Ausstattung: Gerhard Haderer
Musik: Eva Jantschitsch
Bühne: Erich Sperger
Skulpturales Design und Puppenproduktion: Ana Maria Heigl

Rabenhof, Rabengasse 3, 1030 Wien.
Premiere: 17. September 2006
Termine: 18., 19., 21,- 26., 28.-30. September 2006
13., 14., 21., 22., 23. Oktober 2006
Beginn: jeweils 20:00 Uhr
Preise: EUR 20,- / 10,-

maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate

Diesen Freitag und Samstag im Vindobona (Wien):
„maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate“

Ein Putsch der „Eritrea-Koalition“ hat der Ära Lindner ein jähes Ende bereitet. Wohin also mit all dem Geld, das der Marktführer ORF unter Monika Lindner erwirtschaftet hat, wohin mit all den guten Ideen, die noch in ihrer Schublade auf Verwirklichung warten?

Monika Linder will’s noch einmal wissen. Soll doch Alexander Wrabetz mit leeren Kassen und unbeschriebenen To-Do-Listen beginnen. In „Monikas letzten Monaten“ wird nicht nur die extrem aufwändige Promi-Reality-TV-Show „Missionierung des Mars“ verwirklicht, auch öffentlich-rechtliche Kernformate wie „Bundesräte im Gespräch mit TW1-Redakteuren“ oder die Quotenhoffnung „Zeit im Beat“ kommen zum Zug.

„maschek.redet.drüber“ lief von 2002 bis 2004 als monatlicher TV-Rückblick im Rabenhof und ist seit 2005 Teil von „Dorfers Donnerstalk“. „Monikas letzte Monate“ ist nach der „Zeros-Show“ das zweite abendfüllende Programm, das wir aus früheren, aktuelleren und brandneuen Elementen der Serie zusammengebastelt – um nicht zu sagen: -geschustert – haben.

Vindobona, Wallensteinplatz 6, 1200 Wien.
Fr, 15. 09. 2006, 20:00 Uhr
Sa, 16. 09. 2006, 20:00 Uhr
Preise: EUR 16.- / 14.-

Futkarli

Heute Mittwoch um 20 Uhr im Rabenhof wird die seltene Gelegenheit geboten, das „hohe C unter den B-Movies“ zu sehen, die 1970 auf der Akademie der Bildenden Künste entstandene Filmsynchronisation „Futkarli“.

„Den Begriff hatte ein gemeinsamer Freund von einem Taxifahrer gehört. Fut-Karlis oder F-Karlis waren also Typen denen das ‚Weiterkommen‘ wichtiger war als die eigene Würde oder die der Anderen.“ (Thomas Stimm)

Wir als maschek haben die große Freude, ein paar einleitende Worte drüberzureden und anschließend „Futkarli“ in einer neuen digitalen Kopie von noch nie da gewesener Brillianz zu präsentieren.

FUTKARLI
Wien, 1970

Originalfilm:
„Rhythmus der Nacht“/“Boite de nuit“, Frankreich, 1951.

bearbeitet und synchronisiert von Leopold Redl, Thomas Stimm, Christl Jostal, Barbara Poche und Ernst Novak

Der Film behandelt Kurtls unermüdlichen Kampf gegen die Chefs und Futkarlis. Oft bis an den Rand der Legalität gedrängt öffnet sich letztlich doch der Weg zur Freiheit.

Dieser französische Kolportagefilm aus den frühen 50-er Jahren wurde 1970- von Studenten und Studentinnen der Akademie der bildenden Künste in Wien einer radikalen Synchronisierung unterzogen. Ohne Rücksicht auf Lippenbewegung und im Extremfall sogar auch auf den Handlungsverlauf. Vor unseren Ohren schält sich ein Film aus dem Film und zwei, drei Botschaften aus der Zeit der Studentenbewegung, die 1971 besonders in der Meisterklasse von Roland Rainer zu Protesten, Streiks und wilderen Aktionen führte. In der gegen die monopolisierten kommerziellen Wenzel Lüdeckesychrone gerichteten Übersetzung des Filmes „Rhythmus der Nacht“ werden Tabus gebrochen, die es damals noch gar nicht gab.

„Besonders unerträglich“ (kabarett.at)

„Schräge Situationskomik und vordergründige Albernheiten ergeben noch keine abendfüllende Polit-Satire. Besonders unerträglich wird es, wenn ‚maschek.‘ verzweifelt versuchen, die Dialoge mit flachen Kalauern aufzupeppen.“ (kabarett.at / Peter Blau: Traurige Blähungen des Bundeskasperls)

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„Wie witzig: Schüssel furzt“ (Der Standard)

Wie witzig: Schüssel furzt

Kasperltheater für Erwachsene im Rabenhof: Die Gossip-Politsatire „Bei Schüssels“

Der Rabenhof erinnert sich einer Wiener Tradition – und macht ein Kasperltheater für Erwachsene. In der Gossip-Politsatire „Bei Schüssels“ erheitert aber nur das Krokodil: „Gusi“ als Volltrottel.

Wien – Wie es Bei Schüssels zugeht, ist schnell erzählt: Gigi macht Yoga und einen Aufstand, wenn ihr furzender Wolfi einen Boogie klimpert. Sie nennt ihn Zwerg, weil er gegen eine Familienaufstellung ist. Aber ob sie mit dem Andreas, der am Klo hockt, etwas hat, bleibt ungeklärt.

Die Nina Blum wird nur erwähnt, auch Sohn Daniel fehlt im trauten Heim. Der KHG jedoch kommt beichten, weil er in Brüssel einer Superreichensteuer zustimmte, die der Silvio nicht akzeptieren kann: Berlusconi taucht als Mafiapate bei Schüssels auf – und tauscht nebenbei Tirol gegen die Insel Lampedusa ein.

Überhaupt: Das Schlüssellochdrama von Peter Hörmanseder, der mit seinen beiden maschek-Kollegen das niedliche Puppenspiel im Rabenhof live synchronisiert, verhandelt eher große Politik denn innenpolitische Stricklieslgeschichten. Denn im kleinbürgerlichen Wohnzimmer des Kanzlers, von Erich Sperger liebevoll eingerichtet, geben sich Europas Mächtige die Klinke in die Hand.

Der dadurch geadelte Wolfi steigt, auch wenn er die Merkel für eine polnische Putzfrau hält, eigentlich gut aus. Zu gut sogar: Bei Schüssels liefert den schlagenden Beweis, dass der Kanzler Recht hat, wenn er schweigt. Denn jeder Konfliktpartner, egal ob Gigi oder Khol, zerbricht daran.

Auch der von Neid erfüllte, wegen seines Unvermögens flennende Gusi: Mit versteckter Kamera unter der Pelzmütze war er in die Wohnung eingedrungen, um sich Infos für den Wahlkampf zu verschaffen. Doch Überraschungsgast Wladimir hält den patscherten Lügner und dreisten Dieb für einen Terroristen. Und so ist Gusi auf die Hilfe des Kanzlers angewiesen, der Putin vom Abmurksen abhält: „Das ist mein Oppositionsführer! Den brauch ich noch!“

Diese Szene – Gusi, das Krokodil, versucht sich immer wieder zwischen Putin und Schüssel zu drängen und wird von beiden nebenbei ganz furchtbar abgewatscht – ist sicher der Höhepunkt der Politsatire: Auch wenn Regisseur Thomas Gratzer mit viel videotechnischem Aufwand Frank-Castorf-Theater im Mikroformat versucht, trägt der Plot keine 90 Minuten.

Viele Gags sind plump (Seipel will Gigis Opernballkleid als Vogelscheuche zur Bewachung der Saliera ankaufen) oder haben einen Bart. Die grandios gelungenen Puppen aber, angefertigt von AnaMaria Heigl nach Entwürfen von Gerhard Haderer, entschädigen für die Leerläufe. Und auch bei Wolfis Diashow – Putin winselt um Gnade – muss man lachen: Die Zeichnungen des Karikaturisten brauchen eben keinen Kommentar.

Von Thomas Trenkler
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.2.2006)

Link zum Artikel

BEI SCHÜSSELS – The Official European Puppet Porn

Ab 21. Februar im Rabenhof:

BEI SCHÜSSELS
The Official European Puppet Porn

von und mit maschek.

Eine Alt-Wiener Tradition wird im Erdberger Boulevardtheater wiederbelebt: Kasperltheater für Erwachsene.

Gerhard Haderer und maschek dringen – gnadenloser als die Yellow Press – in die Privatgemächer des österreichischen Schweigekanzlers vor. Als Stargäste haben sich neben Angela Merkel auch Silvio Berlusconi und Vladimir Putin bei Schüssels angesagt.

Puppenspiel: Original Wiener Praterkasperl
Konzept & Regie: Thomas Gratzer
Ausstattung: Gerhard Haderer
Musik: Eva Jantschitsch
Bühne: Erich Sperger
Skulpturales Design & Puppenproduktion: Anamaria Heigl

Superstars

Verehrte Daslesende! Wir stecken ja eigentlich grade knietief in den Proben zu unserem Kasperlprojekt „Bei Schüssels“ im Rabenhof. Dazu nächste Woche mehr. Dieses Wochenende spielen wir nämlich noch zwei maschek.redet.drüber-Termine in Wien und Graz:

Samstag, 11. Februar 2006, 20:00 Uhr im BA-CA Kunstforum auf der Freyung, Wien 1:

Superstars: Von Warhol bis Madonna“ heißt die Ausstellung, die dort läuft, und wer morgen abend rechtzeitig hingeht, der kriegt Bilder und maschek im Kombipack. Von uns kommen rund eine Stunde lang Ausschnitte aus dem maschek.redet.drüber-Zyklus der vergangenen Jahre, hanebüchen hineingepfercht in einen Präsentationsrahmen zum Thema „Superstars“.

Sonntag, 12. Februar 2006, 13:00 Uhr (!) im Theater im Bahnhof in Graz, Lendplatz 35a:

Das Theater im Bahnhof feiert am Sams- und Sonntag Abschied vom seinem Haus am Lendplatz. Und wir sind dabei, mit 1paar Ausschnitten aus dem redet.drüber-Zyklus zur Mittagszeit.
„Das lange Wochenende“ – Abschiedsfest vom Lendplatz

Sonntagsprogramm:
11:30 Eierspeis-Essen, während Herwig Höller Videos zeigt und darüber spricht.
13:00 maschek – letzte Worte (abgesagt!)
15:00 Poeten der Zeit Uwe Lubrich, Johanna Moder, Thomas Pfeffer, Colette Schmidt,
Johannes Schrettle mit den Little Drama Boyz, Gregor Stadlober, Daniel Wisser
und Vinzenz Witzelsperger
18:00 Rudi Widerhofer hält eine Rede
19:00 Meine Band (mit Martina Zinner, Andreas Acham u.a.)
20:00 The Base (Norbert Wally, Albrecht Klinger, Karl Heinz Miklin)

„Blaue Wunder, schweigende Wälder“ (Der Standard)

Von Christian Schachinger (Der Standard, 16. Februar 2006) (LINK zum Artikel)

Blaue Wunder, schweigende Wälder
Die Kabarettisten maschek. deuten im Kasperltheater „Bei Schüssels“ das Privatleben unseres Bundeskanzlers

Wien – Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der österreichische Bundeskanzler witzig ist. Noch für jeden, der sich in die Auslage stellt, hat sich im Lauf der Menschheitsgeschichte jemand gefunden, der das zum Zerkugeln findet. Die weitaus interessantere Frage lautet laut Peter Hörmanseder: „Worüber lacht Schüssel? Wer das weiß, gewinnt eine Eintrittskarte.“

Noch präziser formuliert: Wie weit kann man gehen, und Wolfgang Schüssel lacht noch immer? Immerhin versteinern selbst langgedienten Politprofis in der ersten Reihe beim Villacher Fasching regelmäßig die nach oben gezogenen Mundwinkel.

Tiefe Witze

Freilich ist es so, dass das Wiener Trio maschek. im Gegensatz zu den Kärntnern definitiv die besseren, manchmal aber auch ebenso tiefe Witze zu bieten hat. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel kommen aus dem beinharten Geschäft der Fernsehnachrichten. Und dort, wo man in der inszenierten Realität traditionell immer schon nach der Wahrheit graben musste, wird es schnell einmal abgründig.

Mit Programmen wie maschek.redt.drüber und zuletzt dem brüllend komischen The Great Television Swindle stellten die drei Mittdreißiger einer tieferen Wahrheit hinter bekannten Nachrichtenbildern nach, indem sie diese neu montierten und mit neuen Dialogen und Texten versahen. Einer breiteren Öffentlichkeit dürften die bekennenden Fernsehsüchtigen (Mach dein Hobby zum Beruf!) dank ihrer regelmäßigen Gastrolle bei Alfred Dorfers Donnerstalk auf ORF 1 unvergesslich sein. Immerhin handelt es sich bei maschek. um das einzig witzige Element dieser Sendung.

Kasperltheater

Man erinnert sich etwa mit Freuden an die wunderbare filmische Neuanordnung, wie Benita Ferrero-Waldner beim Münzwerfen gegen Heinz Fischer das Bundespräsidentenamt verliert, obwohl ihr ORF-Münzwerfer Elmar Oberhauser unerlaubt, aber hartnäckig zu helfen bereit ist.

Im nächste Woche im Wiener Rabenhof Premiere feiernden Stück Bei Schüssels verlassen maschek. jetzt erstmals ihr gewohntes Terrain eines technisch aufwändigen Multimedia-Kabaretts. Sie begeben sich auf Anregung und unter der Regie von Rabenhof-Chef Thomas Gratzer nach dem Text von Peter Hörmanseder auch tatsächlich ins Theater – und zwar in jenes, wo der Kasperl das Sagen hat.

Die altehrwürdige Wiener Tradition des Kasperltheaters wird für jung gebliebene Erwachsene wiederbelebt. Und weil die heute alle Denglisch reden und im Internetz surfen, hat das Stück den unglaublich fetzenden Untertitel The Official European Puppet Porn beigestellt bekommen. Die Gestaltung der Puppen kommt vom Linzer Cartoonisten Gerhard Haderer, gespielt werden sie von den Fachleuten vom Original Wiener Praterkasperl. maschek.redt.drüber wie gewohnt: „Es ist ein bösartiges Herumspielen…“

Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel alias maschek. lassen „Bei Schüssels“ die Puppen tanzen: „Wenn Schüssel unter seiner Kleinheit leidet, leidet die Puppe natürlich noch viel mehr.“

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, so wie ihn Cartoonist Gerhard Haderer für das Wiener Rabenhoftheater als Titelheld des Kasperltheaters „Bei Schüssels“ entworfen hat.

Peter Hörmanseder: „Bei Schüssels beschreibt das Privatleben von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Es ist ein bösartiges Herumspielen mit allen mit ihm verbundenen Klischees.“

Robert Stachel: „Es ist klassisches Boulevardtheater. Tür auf, Tür zu. Es wird viel hin und her gerannt: ein Raum, vier Türen, ein Fenster.“

Ulrich Salamun: „Alles wird bespielt!“

Die ersten Proben dienten erst einmal dazu, dass man sich angesichts der lebensnah überzeichneten Puppen vor lauter Lachen wieder fasst.

Stachel: „Die Figuren haben recht schnell ein Eigenleben entwickelt. Wir reden bei den Proben längst mit den Puppen und nicht mit den Puppenspielern. Solange Schüssel so klein bleibt, finde ich ihn echt sympathisch. Dieser Pennälerhumor und dieses Pennälervokabular, das er hat.“

Salamun: „So wie du!“

Hörmanseder: „Die Puppe Schüssel ist ein richtiges Zniachterl und ein Kriacher. Die Puppe ist nicht kleiner als die anderen, wird aber von den Puppenspielern kleiner gespielt. Sie fürchtet sich vor allem und jedem und ist ein echtes Weh. Wie ein Vierjähriger. Schnauze offen und dann: Mama! …

… ,Bundeskanzler Wolfgang Schüssel‘ hat natürlich mit der realen Person absolut nichts zu tun, weil das ja gar nicht zusammengehen würde. Es wäre auch unmöglich, ein Stück herunterzuklopfen, wenn einem die Titelfigur total unsympathisch ist. Man muss eine Mischung finden, die Puppe Schüssel drollig finden, aber dann auch zum Idioten machen.“

Im Rahmen von im Hause Schüssel vorbeischauenden Figuren wie „Silvio Berlusconi“ oder „Andreas Khol“ wird hier nicht die große Welt der Politik nachgestellt. Schon eher geht es ohne Botschaft und Moral, dafür mit reichlich Gelegenheit für unterstützendes Geschrei aus dem Publikum („Wolfi, nicht da hineingehen, da ist der Karl Heinz!“) um kleine alltägliche Probleme bei Kanzlers.

Ob es denn aus dem Kanzleramt schon besorgte Anfragen gegeben habe?

Stachel: „Schweigen im Walde! Der sagt ja sonst auch nie etwas. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich der Alfred Gusenbauer einen netten Abend bei uns erwartet. Aber der wird dann auch sein blaues Wunder erleben!“

Nestroyverleihbedingt nur noch 2 mal TGTS

Entgegen früherer Behauptungen spielen wir den „The Great Television Swindle“ nur noch heute und nächste Woche am Freitag. Nächsten Samstag gibt es keine Vorstellung, denn da wird der Rabenhofstaat geschlossen bei der Nestroy-Gala im Volkstheater sitzen und sich anschauen, wie UHD Thomas Gratzer den Jurypreis für die besten Off-Produktionen der vergangenen Spielzeit entgegen nimmt. Was wir als maschek ziemlich gut finden, denn laut Begründung der Jury hat neben „Freundschaft“ (Henning/Steinhauer/Scheuba) und „UDO 77“ (monochrom) auch „The Great Television Swindle“ Entscheidungshilfe geleistet.

Das sind also die letzten Chancen, um TGTS live zu sehen:
Samstag 19., und Freitag 25. November.
Dann ist es abgespielt und kommt auf immer und ewig in die Klamottenkiste.

Unser Mitmachen bei „Dorfers Donnerstalk“ kommt in dieser Staffel noch 2 mal neu, danach in 2 Folgen „Best of“. Donnerstags gegen 22 Uhr auf ORF1 und um Mitternacht bei 3sat. Euch FreundInnen auf diesem Verteiler dürfen wir verraten, dass in der nächsten Folge am 24. 11. unser Partykracher „Keine Macht den Drogen“ laufen wird. In einem verdichteten Remix.

Vorschauen tun wir besonders gerne auch noch auf den 8. bis 11. Dezember, wo Hubsi Kramar im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe zu seinem sensationell superen Zirkusspektakel „Lebender Adventkalender“ lädt und wir wie schon vor 2 Jahren eines von 24 Kasteln auf der Bühne anfüllen werden. Hier schonmal der Flyer.

rebell.tv über maschek.

rebell.tv war im Rabenhof bei TGTS.

11. 11. 2005

Wiederaufnahme ab 26. 10. 2005 – „The Great Television Swindle“ weitere 14 mal im Rabenhof

Neben unserer Mitarbeit an „Dorfers Donnerstalk“ bleibt uns gerade genug Zeit, um unseren „ohne Schielen auf Retro-Mehrwert gestalteten Exkurs ins ‚elektronische Gedächtnis‘ der Zweiten Republik“ (der Standard) noch ein paar mal zu geben.

Zum Swindleinhalt: Dass man das Fernsehen „den Roten überlassen“ könne, stellte sich schon nach kurzer Zeit als fatale Fehleinschätzung der schwarzen Politik heraus. Der Kampf der ÖVP um die Rückeroberung des österreichischen Fernsehens konnte erst 2000 gewonnen werden, die TV-Geschichte vorher war nur selten im Sinne der Volkspartei geschrieben worden. Damit seine Gesinnungsgemeinschaft im „elektronischen Gedächtnis der Nation“ (Monika Lindner über das ORF-Archiv) nachträglich in ein besseres Licht gerückt wird, beauftragt Wolfgang Schüssel nun die Medienagentur maschek, die Irrtümer der Geschichte zu retuschieren – nein, zu korrigieren. Und wir nehmen dankend an.

Termine:
MI/DO/FR/SA, 26. bis 29. Oktober
FR/SA, 4. und 5. November
MI/DO/FR/SA, 9. bis 12. November
FR/SA, 18. und 19. November
FR/SA, 25. und 26. November

immer um 20 Uhr
im Rabenhof Theater.
Rabengasse 3, Wien 3. Karten: 01/7128282

Dorfers Donnerstalk

Dames en heren! Heute um 22:00 redet maschek überraschenderweise nicht von außen über den ORF drüber, sondern von innen. Nach dem langen Marsch durch die Institutionen stehen wir nun auf der anderen Seite vom Fernsehcastle. Und machen bei „Dorfers Donnerstalk“ in der ganzen kommenden Staffel mit. 9 Folgen lang.

Do, 6. 10. 2005, um 22:00 Uhr auf ORF1 und um 0:30 Uhr auf 3sat (und dann immer Donnerstags zu leicht unterschiedlichen Beginnzeiten)

http://tv.orf.at/donnerstagnacht
http://www.3sat.de/kleinkunst/www/71148/

Vorankündigen dürfen wir jetzt schon die Wiederaufnahme von „The Great Television Swindle“ ab dem 26. Oktober im Wiener Rabenhof. Gespielt wird dort bis zum 26. November, zumeist Freitags und Samstags, machmal auch Mittwochs und Donnerstags. Desweiteren kündigen wir nach langer Zeit wieder einmal ein Gastspiel in Linz an. Und zwar am 8. November im Posthof. Näheres wird folgen.

Wir spielen wieder.

Wir spielen wieder. Und zwar schon seit gestern abend. Und zwar den „The
Great Television Swindle“ im Rabenhof Theater. Heute wieder, morgen
wieder, und nächste Woche Donnerstag, Freitag und Samstag:
http://www.maschek.org/show.html

„großartige Show“
(Dominic Heinzl, ATVplus)
„living up to its own legend“
(Martin Blumenau, FM4)
„teilweise zum Schreien komisch. … sehenswert.“
(Christina Böck, Die Presse)
„Ich hab kein einziges Mal gelacht, und finde das Stück trotzdem gut.“
(Robert Glashüttner, FM4)
„Wo man politischen Biss vermutet, bleiben nur Spaß und Fun.“
(Oliver A. Lang, Kronen Zeitung)

Weitere Reaktionen aus Presse, Funk und Fernsehen können Sie hier
einsehen: http://www.maschek.org/lobundtadel.html

Im Rabenhof ist für uns erstmal Pause.

Im Rabenhof ist für uns erstmal Pause, weiter gehts dann mit weiteren Terminen ab 21. April. Bis dahin auf jeden Fall einmal ein kleines Auftrittchen am 12. Februar beim Schlachthofball in Wels. Und – das hier nur als Vorankündigung – eine eigene Geschichte zum Thema österreichischer Film bei der Diagonale im März. Bis bald. (A ja: Unsere Teilnahme bei der Ausstellung „update“ im Künstlerhaus haben wir zähneknirschend bleiben lassen müssen, nach dem Television Swindle im Rabenhof waren „die Batterien leer“, wie man in der Branche sagt.)

„Zurück in die Zukunft“ für Publizistikstudenten (FM4)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

maschek. Macht. Medien.

„The Great Television Swindle“ ist ernster und drastischer als die unbelasteten und spaßigen „Drüberred“-Performances, für die maschek bekannt sind. Zwar gibt es das in der aktuellen Produktion vom Rabenhof-Theater auch, aber nur als immer wiederkehrender Teil einer vertrackten Geschichte, die schnell in ein großes Chaos mündet. Es ist eine Art „Zurück in die Zukunft“ für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer. Eine gute und facettenreiche Stellungnahme zu den Themengebieten „Macht der Medien“ und „Manipulation von Bildern“, die in Zeiten, wo zunehmend alles digital erfasst und verändert wird, immer prekärer werden.
(Robert Glashüttner)

LINK

living up to its own legend (Martin Blumenau)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

Journal ’05: 12.1., Mittwoch.
Warum der Rabenhof, nicht nur für „maschek“, wichtig ist.

Gestern abend zb gab es im Rabenhof etwas, was nur dort stattfinden konnte: das formidable Trio maschek präsentierte sein erstes abendfüllendes Programm und schaffte damit das, was der Anglo-Amerikaner „living up to its own legend“ beschreibt. […] Die lange Form, die nun als „The Great Television Swindle“ Premiere hatte, erfordert mehr, logischerweise auch ein Mehr an Anstrengung von den Mascheks selber und löste es auf unerwartet elegante und originelle Weise auch ein.
(Martin Blumenau)

LINK

maschek. Macht. Medien. (FM4 Website)

maschek. Macht. Medien.
Wirklich wohl fühlt sich im beginnenden Jubeljahr ja kaum jemand. Einerseits, weil die Feierlichkeiten bei runden Jubiläen viel Arbeit für die Verantwortlichen bedeuten, und andererseits, weil man als Zuschauer und Beobachter nicht weiß, was auf einen zukommen wird. Ob man die vielen Rückblicke, Verklärungen und Feiereien in so einem intensiven Ausmaß überhaupt will.

Rufen Sie die Medienagentur maschek!
Doch es muss nicht immer alles so kommen, wie man es sich – ausgehend von üblichen Konventionen – erwartet. Vor allem jene, die keinen inhaltlichen Verpflichtungen oder einer von oben auferlegten Imagepflege unterliegen, können einen Rückblick so gestalten, wie er ihnen gefällt. Subjektiv, kompromisslos und ohne halbe Sachen.
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The Great Television Swindle: PREMIERE AM 11. JÄNNER

The Great Television Swindle
Eine Expedition durch 50 Jahre Fernsehgeschichte

„In dös Kastl schaut eh keiner eini.“
Julius Raab 1956, über die Zukunft des Fernsehens.

PREMIERE AM 11. JÄNNER im Rabenhof.

Bürgermeisters 4 – Der Doppelgänger

Bürgermeisters 4 – Der Doppelgänger (Dez 02)
(November 02, live im Rabenhof)

7:43 Min. | DivX (55 MB)

In der vierten Folge unserer Celebrity-Soap „Bürgermeisters“ bekommt Helmut Zilk argen Terminstress und muss seinen alten Freund Honzo Holecek bitten, ihn beim Gespräch mit Thomas Klestil und Michael Häupl zu vertreten.

„Who are we?“

„Who are we?“, so leitete unser aller Kanzler Schüssel am Montag seine Rede anläßlich der Präsentation des „Gedankenjahres 2005“ in der Kulissenwerkstatt der Bundestheater ein.

Who we are können wir so spontan jetzt auch nicht kurz und bündig erklären. Jedoch dass we overcommen shallen, wie es Gustav (we.mov, 15MB) trefflich formuliert, unsere Haus- und Hofkomponistin für das bald stattfindende Spektakel im Rabenhof, anlässlich des 50. Geburtstags von allem was besser bleiben soll.

maschek. macht sich zur Zeit etwas rarer

maschek. macht sich zur Zeit etwas rarer als im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre, aber das hat den guten Grund, dass wir am Rabenhof-Theater in Wien-Erdberg ein neues Stück Theater produzieren. Zu sehen gibt’s das nicht vor Silvester. Thema sind einmal mehr das Fernsehen, in das wir schauen, und das Land, in dem wir leben. Dass wir Ed. Hauswirth vom Grazer Theater im Bahnhof als unseren Dompteur gewinnen konnten, lässt uns frohlocken. Und als Proberaum konnten wir zu geradezu schamhaft lässigen Konditionen eine gebrauchte Reitschule im fünften Stock eines Patrizierhauses im 7. Bezirk anmieten.

maschek.redet.drüber – die essenz aus 07 bis 10

mmaschek.redet.drüber
die essenz aus 07 bis 10

3. März Stadtwerkstatt Linz,
5. März TiB Graz,
7. und 8. März Rabenhof Wien.

maschek. verdichtet die redet.drüber-Folgen 07 bis 10 (ist gleich die schon wieder zu Ende gehende Spielzeit 03/04) zu einem Abend, den man auch als eine Art „best of“ bezeichnen könnte, wenn man das dürfte.

Wir spielen also nochmal, was uns am meisten pläsiert hat. Und das waren unter anderem die Bearbeitungen der unterschiedlicher nicht sein könnenden Fernsehclowns Enrico, Habakuk und Kaikukas, das ganz private Interview von Barbara Karlich mit unserem (mittlerweile leider in Ungnade gefallenen) Arnold Schwarzenegger, Wolfgang Schüssels Consulting-Anfrage bei Silvio Berlusconi oder auch seine Märchenstunde im Kinderprogramm des ORF. U.v.m. natürlich. Eingerahmt wird der Jahresrückblick von den schönsten p.t. Gästen des heurigen Opernballs.

maschek.redet.drüber (9)

maschek.redet.drüber

Wir gehen in die neunte Ausgabe des Monatsrückblicks von maschek.redet.drüber und damit Anfang Dezember wieder auf unsere kleine liebgewonnene Österreichtournee.

Ein paar neue Videos von jüngeren und auch schon etwas älteren Auftritten haben wir hier bereitgestellt.

Noch ist das Programm für kommende Woche nicht ganz fertig, aber es kündigt sich eine neue Folge von „Ein Fall für Zwei“ an, in der Matula und Frank sich mit einer Castingagentur versuchen. Peter Rapp moderiert in einer großen Gala den Ausverkauf des staatlichen Familiensilbers, und wir werfen einen Blick auf das jetzt so harmonische Zusammenleben von Wolfgang Schüssel und Hubert Gorbach.

Ergo:
80 Minuten Dissonanz auf der größten Orgel des Landes.
Wieder pausen- und diesmal clownfrei.

Und:
Morgen am Sonntag den 30.11., spielen wir noch für
„Bock auf Bier“ im Motto (sic!). Ab circa halb acht.

maschek.redet.drüber Ausgabe NEUN

  • Mittwoch 3. 12. um 20 Uhr in Linz, Stadtwerkstatt
    (Karten: 070/731209215)
  • Donnerstag 4. 12. um 20 Uhr in Wien, Rabenhof
    (Karten: 01/7128282)
  • Freitag 5. 12. um 20 Uhr in Graz, Theater im Bahnhof
    (Karten: 0316/763620)

maschek.redet.drüber

Unser monatlicher Rückblick auf die Höhe- und Tiefpunkte des Österreichischen und seiner Repräsentation im Fernsehen gelangt diese Woche wieder zur dreimaligen Aufführung, diesmal in der Reihenfolge Wien-Linz-Graz.

Werner Mück wird die Spitzen der Parlamentsparteien über ihre Erinnerungen an die 60er Jahre ausfratscheln, Gerd Bacher und Teddy Podgorski werden hinter die Kulissen des alten ORF blicken lassen und Roman Rafreider die unhaltbaren Vorwürfe gegen Arnold Schwarzenegger mit allem patriotischen Stolz (und mit Kapperl) entkräften. Und das war erst ein knappes Drittel des diesmonatigen Programms.

In Linz gibt’s gleich zwei Dinge zu tun „slash“ sehen. Zunächst um 20 Uhr unser Gastspiel bei der Eröffnung von „Cam-Taten“, einer Ausstellung im Kunstraum Goethestraße im Rahmen von „echt falsch“: http://www.brucknerhaus.linz.at/echtfalsch/
Die Ausstellung läuft von 6. bis 22. November, unsere Videos werden wir also nach der Vernissage auch zum späteren Wiederansehen dortlassen. Und um 22 Uhr eilen wir in die Stadtwerkstatt zum eher frontalen drüber.reden, siehe oben.

Dann: Zwei große Artikel sind in den letzten Tagen über maschek geschrieben worden, einer von Drehli Robnik und einer von Andrea Dusl: http://www.maschek.org/lobundtadel.html

maschek.redet.drüber

  • Dienstag, 4. 11. um 20.00 Uhr in Wien, Rabenhof (Karten: 01/7128282)
  • Donnerstag, 6. 11 um 20 Uhr in Linz, KunstRaum Goethestrasse (www.kunstraum.at)
  • Donnerstag, 6. 11. um 22 Uhr in Linz, Stadtwerkstatt (Karten: 070/731209215)
  • Freitag, 7. 11. um 20.00 Uhr in Graz, Theater im Bahnhof (Karten: 0316/763620)

Thema Arnold

http://uk.youtube.com/watch?v=_TbpCqJKe9A

(November 03, live im Rabenhof)
Roman Rafreider entkräftet die unhaltbaren Vorwürfe gegen Arnold Schwarzenegger mit allem patriotischen Stolz (und mit Kapperl). Und Barbara Karlich fährt als ORF-Frau fürs Grobe nach L.A. zum Interview.

zum Video auf YouTube oder als DviX downloaden (32 MB)

Reden wir drüber (Andrea Dusl, Falter)

FalterUnd immer sind es saubere Plots, clever gesetzte Gags und die ungeheuerliche Absurdität des Original-Bildmaterials, die nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich auf die andere, die Maschekseite führen. […] Weil es ganz sicher nicht Kabarett ist, woran sich die drei Herren von der anderen Seite abarbeiten, darf mit einiger Sicherheit die These aufgestellt werden, maschek habe mit dem Drüberreden überhaupt ein neues Genre entwickelt. Wenn Fernsehen die Frage war, dann sind maschek die Antwort.
(Andrea Maria Dusl) (mehr …)

Ein Fall für Zwei – Begleitagentur Matula und Frank

Ein Fall für Zwei – Begleitagentur Matula & Frank
(November 02, live im Rabenhof)

Matula und Frank in ihrem dritten Fall: Josef (Matula, re.) hat die Geschäftsidee, mit Frank ein Begleitservice zu gründen und einsamen Damen in schweren Stunden beizustehen. Nachdem sich jedoch Rainer (Frank, li.) im Umgang mit den Damenwelten als eher spröde herausstellt, macht Josef die Arbeit bald keinen Spass mehr.

3 sitzen am tisch

Der Rabenhof wird weiter aufgearbeitet:
3sat morak
3 sitzen am tisch (Dez 02)

Die kleine Yara Russwurm hat nach einem bravourös bestandenen Casting endlich ihre eigene Sendung im ORF bekommen: „3 sitzen am tisch“
In der ersten Ausgabe hilft ihr noch der Herr Papa, zu Gast ist Kult-Staatssekretär Franz Morak.

Flieg, TV-Gerät, flieg

(…) und so entschlossen wir uns, den Fernseher aus dem Fenster zu werfen und ganz einfach auf das gesamte Jahr zurückzublicken(…)
Was eigentlich bloß ein Nebensatz der letztmonatigen Auftritts-Ankündigung war, hat den einen oder anderen Mitmenschen verunsichert. Haben die jetzt wirklich, oder machen die bloß auf oberwichtig. Wir können Sie beruhigen, wir haben wirklich. Seltsamerweise war auch gleich eine Schweizer Zeitung vor Ort, um Fotos für ihr Magazin-Cover zu machen.
Nichtsdestotrotz: die.essenz.aus.maschek.redt.drueber

Mittwoch (!) , 30. 4. 2003, 20h im Rabenhof, Wien. (01/7128282)
Mittwoch, 7. 5. 2003, 21h im Theater im Bahnhof, Graz. (0316/763620)
Freitag, 30. 5. 2003, 21h30 vor oder im Strom, Linz

die.essenz.aus.maschek.redt.drueber

Eigentlich verknappt ein durchschnittliches „maschek.redt.drüber“ die TV-Höhe- und Tiefpunkte des Vormonats. Schwerpunkt ORF-Sendungen. Doch im letzten Monat hat uns der ORF einen Strich durch die Rechnung gemacht. Teile des Programms wurden durch CNN ersetzt. Und zwar eins zu eins, inklusive CNN-interne Programmunterbrechungen.

Das wollten wir dem p.t. Publikum doch nicht zumuten und so entschlossen wir uns, den Fernseher aus dem Fenster zu werfen und ganz einfach auf das gesamte Jahr zurückzublicken. Nach einem knall- und beinharten Auswahlverfahren, teils nach unserer, teils nach Ihrer p.t. Präferenz, haben wir ein Potpourri aus unseren vergangenen 6 Shows zusammengebastelt.

Sie erinnern sich: Von Juni bis Februar hat maschek. jeden Monat über 60 Minuten neues Material gebracht und mit ganz alten Sachen aus der Soft-Egg-Zeit garniert. Nun wird verdichtet und in einem gut 100minütigen Abend auf den Punkt gebracht:

die.essenz.aus.maschek.redt.drueber

Samstag (!) , 29. 3. 2003, 20h im Rabenhof, Wien. (01/7128282)
Mittwoch, 2. 4. 2003, 21h im Theater im Bahnhof, Graz. (0316/763620)
Freitag, 11. 4. 2003, 20h im Cinema Paradiso, St. Pölten. (02742/21400)

maschek.redt.drüber

Kinder wie die Zeit vergeht. Gerade wollten wir uns auf die faule Haut legen, als wir merken mußten, daß schon wieder ein Monat vergangen ist. Es gilt, das Fernsehmonat erneut Revue passieren zu lassen. Mal sehen, ob sich da auch schon ein Blick auf eine neue Regierung ausgeht. Ansonsten bleibt uns immer noch die alte und Paris. Wenn Sie am 28. Februar zufällig im Rabenhof zu Wien sitzen sollten, dann können Sie uns sehen und hören. Für alle jenseits des Semmering würde sich am 5. März auch das Grazer Theater im Bahnhof anbieten. 30 Minuten bewährtes, 60 Minuten aktuelles, und irgendwo mittendrin eine kleine Pause.

nächstes maschek.redt.drüber

Das nächste maschek.redt.drüber (Ausgabe 5 – wie immer zu 80% neues Zeug und der Rest remastered aus früheren Zeiten) geben wir am Freitag, dem 31. Januar, im Wiener Rabenhof, am Mittwoch, den 5. Februar, im Grazer TiB und am Freitag, den 14. Februar, im St. Pöltener Cinema Paradiso. Mehr über Termine, Karten und Orte wie immer hier.

Testwahl ’02

Ingrid Thurner und Gerald GrossTestwahl ’02
(Nov 02, live im Rabenhof)

5:52 Min. | YouTube | Quicktime (10 MB) | DivX (41 MB)

Alles war nur ein Test. Ingrid Thurner und Gerald Groß üben am 23. November 2002 für den großen Sonntag darauf. Alles klappt wie am Schnürchen, bloß die Grafik am Josef-Broukal-Memorial-Table scheint zunächst etwas aus dem Konzept.

maschek.redt.drüber

maschek.redt.drüber
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Mittwoch, 4. 12., 21 Uhr, Theater im Bahnhof, Graz.
Freitag, 6. 12., 20 Uhr, Theater im Rabenhof, Wien.
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Liebes kleines Volk,
Morgen und am Freitag sind wir zurück in alter Frische, mit der monatlichen Fernsehretro- und Prospektive „maschek.redt.drüber“. Diesmal unter anderem geschedulet:

  • Aus dem Archiv: Österreich verzeiht – Peter Alexander nimmt die Entschuldigungen der „EU-14“ entgegen.
  • Bürgermeisters, Folge 4 – Kaum ist Dagi auf Urlaub, leidet ihr Helmut unter Terminstress.
  • Ein Fall für Zwei, Folge 4 – Die Matula und Frank OEG stürzt sich ins Event Marketing Business.
  • Die Kränk-di-ned-Gala – Die Redaktion des aktuellen Dienstes spendet Trost an all jene, denen das Glück im Jahr 2002 nicht gewogen war.
  • Lotte, Folge 4 – Das Finale der Found-Footage-Soap vom Berlin-Treptower Hallenflohmarkt. Lotte nimmt diesmal das Teil selbst in die Hand.
  • Sag’s dem ORF – unsere Medienkörperschaft öffentlichen Rechts bietet kritischen JungseherInnen eine Plattform.
  • maschek.in.ruhe – die Pensionistensaga geht weiter.
  • vielleicht noch die eine oder andere Materialentnahme vom Wahlabend.

Liebe JungwählerInnen!

Liebe JungwählerInnen! Am 24. 11. tut man ja eigentlich bei den Eltern bleiben und das Wahlergebnis anschauen. Ihr könnt aber auch aus dem Haus schleichen und ab 15.30 im Rabenhof gemeinsam mit maschek., Florian Scheuba und Thomas Maurer, den Roth-Zwillingen, Fritz Ostermayer und poeter C. siegl dem Moment entgegen- bzw. hinterherfeiern, in dem Josef Broukal gesagt hätte: „Kein Stein bleibt auf dem anderen“.
Mehr dann bitte hier nachlesen in den Terminen.
Nach letzter Meldung geniessen Sie und wir am Sonntag auch Polizeischutz.

Jungwählerhilfe 2002

„25 das Magazin“ zeigt die Spots der Parteien für Jungwähler und Jungwählerinnen.

Live aufgenommen im Wiener Rabenhof am 8. November 2002 bei „maschek.redt.drüber“.

Unten im handlichen Pop-Up-Format, und hier zum kompletten Download (DivX, 78 MB).

demokraten

gruene

oevp

fpoe

spoe

Volles Rohr mit maschek.

„der graue Star II – die wehrmacht“ ist einer der 50 Kandidaten um den Internationalen Medienkunstpreis des SWR 2002. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kann man das steirisch gefärbte Filmchen ab 1.10 Uhr auf SWR sehen. Schon gestern war dies auf 3sat der Fall, jedoch bloß in Ausschnitten. Am Mittwoch sind maschek. dann mit komplett neuem Programm wieder im Grazer Theater im Bahnhof und am Freitag im Wiener Rabenhof. Uff, Ächz.

Entscheidung am Golf

Entscheidung am Golf (Oktober 02, live im Rabenhof)

11 Min. | DivX (74 MB)

maschek.redt.drüber

Wenn Sie sich wundern, daß die p.t. Mitglieder von maschek. im moment so selten auf offener Straße anzutreffen sind, so hat das zwei Gründe. Erstens ist das Wetter eher reizlos und zweitens ist maschek. am arbeiten. Denn am 4. Oktober wartet der Rabenhof darauf, wieder einmal ordentlich gerockt zu werden. Und weil das Leben kein langer, ruhiger Fluß sein darf, wird selbiges am 9. Oktober auch im Grazer Theater im Bahnhof getan. 30 Minuten bewährtes, 60 Minuten aktuelles, und irgendwo mittendrin eine kleine Pause.

Die Zeros-Show

Die Zeros-Show: Elmar Oberhauser blickt aus dem Jahr 2015 zurück auf 2000-2004. Gibts jetzt hier als Quicktime zum Onlinefernschauen. Und alle weiteren Folgen live im Rabenhof, ab Oktober jeden ersten Freitag im Monat.

maschek redet wieder drüber

Am Freitag, 4 Oktober 2002, redet maschek wieder drüber, im Rabenhof in Wien-Erdberg, sowie am Mittwoch, 9 Oktober im Grazer Theater im Bahnhof. 30 Minuten bewährtes, 60 Minuten aktuelles, und irgendwo mittendrin eine kleine Pause. Wir sind ganz verrückt auf Sie!