Moment – Leben heute (Ö1)

Wer immer schon wissen wollte, wie wir von maschek uns eigentlich kennengelernt hatten, dem bietet sich am Donnerstag, 29. Jänner 2009, um 17.09 auf Ö1 die Gelegenheit, dies zu hören.

Moment – Leben heute

Und das schreibt Ö1:
Das Kabarett-Trio maschek besteht aus Robert Stachel, Peter Hörmanseder und Ulrich Salamun. Seit 1998 stehen die drei gemeinsam auf der Bühne oder treten im Fernsehen auf.

Ihr Markenzeichen ist das gemeinsame Extemporieren. In TV-Shows oder im Theater leihen sie den Bildern prominenter Persönlichkeiten ihre Stimmen und verhelfen ihnen zu ganz neuen Dialogen.

Wie ein eingespieltes Team entstand.

Linz verändert

„Linz verändert“ – Eine historische Fälschung von und mit maschek.

Mockumentary, Dezember 2008.

In dieser Geschichte von Linz wird die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg in eine sowjetisch kontrollierte Nord- und eine amerikanisch kontrollierte Südhälfte geteilt, auch der Staatsvertrag von 1955 bringt Linz die Selbstbestimmung nicht zurück. Erst 1989 kommt unter Gorbatschow die Öffnung, bald darauf die Wiedervereinigung. Doch erst 2009 ist Linz wirklich frei, nachdem Bürgermeister Dobusch die Stadt den Künstlern übergeben hat: „Machts, was ihr wollts!“

Produziert im Dezember 2008 für die Eröffnung der Kulturhauptstadt Linz 2009.

Off-Kommentar:
Harald Posch

Tonaufnahmen:
Markus Urban
René Kornfeld (Innenhofstudios, Wien)

Video auf YouTube (auch in hoher Qualität): Teil 1 und Teil 2
Video zum Download: Quicktime H.264 (30 MB)

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Dorfers Donnerstalk

ORF 1.
21.55
Wiederholung im Nachtprogramm bzw eine knappe Woche später auf 3sat.
Und natürlich immer auf you-tube, wenige Minuten nach Ausstrahlung.

„Drei Männer und ein Video“ (Oberbayerisches Volksblatt)

Drei Männer und ein Video

Oberbayerisches Volksblatt, November 2008

Manchmal braucht es nicht viel, um Menschen zum Lachen zu bringen. Das bewiesen die drei Männer von Maschek im Haus der Kultur in Waldkraiburg. In ihrem Programm «Maschek.redet.drüber» zeigen sie Fernsehausschnitte – neu synchronisiert. (mehr …)

„Gusenbauer, der Lieblingspolitiker“ (Oberösterreichische Nachrichten)

Gusenbauer, der Lieblingspolitiker (Oberösterreichische Nachrichten, 11.11.2008)

Sie synchronisieren in „Dorfers Donnerstalk“ Politikergespräche, zeigen mittels Puppentheater, was „Bei Schüssels“ los ist, und ihr Kabarett-Programm heißt „maschek.redet.drüber“. Die OÖN sprachen mit Peter Hörmanseder (38), dem maschek-Drittel aus Wels.
OÖN: Was bedeutet der Name „maschek“? (mehr …)

„vortreffliche Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire“ (Esslinger Zeitung)

„Alles da, was Rang und Namen hat“

20.10.2008, Esslinger Zeitung

ES-PLIENSAUVORSTADT: Trio Maschek zeigt in der Dieselstraße eine tolle Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire

Von Gaby Weiß

Auf der dunklen Bühne steht eine große Leinwand, drei Herren sitzen mit Stuhl, Sofa und Lampe gemütlich am Rand und gucken fern. (mehr …)

„Meister der Live-Synchronisation“ (Münchner Merkur)

Kulturbonbon
Wenn Meister der Live-Synchronisation drüber reden

Münchner Merkur, 3. 10. 2008, agm

Garching – Wie? Dem Leser sagen die Namen Peter Hörmanseder (geboren 1970 in Wels), Ulrich Salamun (1971 in Köln) und Robert Stachel (1972 in Wiener Neustadt) nichts? Auch „maschek“ nie gehört? Dabei hat das Trio eine Masche, die in Österreich längst Kult ist: Sie reden drüber – über das Fernsehen. Und das ist wortwörtlich gemeint. Sie sind nämlich Meister der Live-Synchronisation. „maschek“ legt Prominenten und manchmal auch weniger Prominenten Wörter in den Mund, der Sinn des eigentlich Gesagten wird entstellt – und schon folgt ein Lacherfolg dem anderen. Wie beim beliebten Kulturbonbon der Stadt Garching. (mehr …)

ein Wahlabend und viele neue Termine mit maschek.redet.drüber

Geschätzte Aufmerksame,

maschek meldet sich zurück, nach einem halben Jahr wenigtun jagen einander nun wieder die Termine. Und weil Alfred Gusenbauer unser Sabbatical politisch nicht überlebt hat, müssen wir unseren maschek.redet.drüber-Abend schon früher als erwartet zu weiten Teilen aktualisieren. Also gibts diesen Herbst nicht nur bewährtes und aus „Dorfers Donnerstalk“ vertrautes, sondern jede Menge neues und unbekanntes zu sehen. Und zwar nicht nur im Wiener Rabenhof, sondern auch in vielen anderen Theatern in Österreich und – das ist neu – Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Alle Termine stehen auf der Homepage, und zwar hier neben dem Text.

Dass wir am kommenden Sonntag, den 28. September, im Rabenhof spielen, stand zwar schon vor dem Wahltermin fest – aber wenn wir schonmal da sind, können wir auch gleich einen Wahlabend veranstalten, natürlich nur zusätzlich zu und nicht statt unserem regulären Programm. So wird das ablaufen:

  • 18:30 Uhr: Der Saal ist geöffnet zum gemeinsamen Ergebnisschauen (und gut möglichem Trübsal blasen)
  • 20:00 Uhr: ein paar Wahlbonbons von maschek.
  • 20.15 Uhr: Elefantenrunde: Ein wenig werden wir gemeinsam artig zuhören. Sobald es dann allerdings zu langweilig wird, werden wir den Elefanten den Ton abdrehen und noch ein wenig über sie drüber.reden.
  • 20.40 Uhr: maschek.redet.drüber (das reguläre Programm, das es auch an den anderen Terminen zu sehen gibt)
  • 22.30 Uhr: maschek sind fertig. Anschliessend noch Barbetrieb im Rabenhof.

Ein wenig Nostalgie schwingt da mit, denn es ist fast 9 Jahre her, dass wir bei Drehli Robniks „Soft Egg Café“ im Wiener Flex zur Moderation einer Wahlparty eingeladen waren. (Hier der seinerzeitige Flyer) Bei der Elefantenrunde haben wir damals angesichts des verheerenden Wahlergebnisses erstmals den Politikern das Wort im Mund umgedreht – das war der Beginn von maschek.redet.drüber.

Am kommenden Donnerstag (21.55, ORF1) sind wir ausserdem nach mehreren Folgen Abwesenheit wieder bei „Dorfers Donnerstalk“ dabei, diesmal mit einer Neuauflage unserer „Jungwählerhilfe“, die wir 2002 zur Nationalratswahl produziert haben: http://www.maschek.org/2002/11/jungwaehlerhilfe/

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.
Hochachtungsvoll,
maschek.

Dorfers Donnerstalk (Theater Akzent, Wien)

Donnerstag, 30. Oktober 2008 Theater Akzent, Wien

20.00 Uhr öffentliche Generalprobe
21.50 Live Sendung auf ORF1

EURO 2008: maschek.spielt.Kaderball

Zwei Drittel von maschek, Hörmanseder und Stachel, unterbrechen ihr hier weiter unten angekündigtes Sabbatical, um beim öffentlichen Schauen (eng. „public viewing“) des einen oder anderen Fußballspiels (eng. „match“) für den Ton bzw. ein wenig Zerstreuung nach dem Spiel zu sorgen.

Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, die tatsächliche fußballerische Leistung beurteilen zu müssen (was zumindest für mich eine unlösbare Aufgabe wäre, Anm. Stachel), haben wir bereits für einen ähnlichen Auftritt bei der WM 2006 in Berlin (siehe hier) eine neue Lesart von Fußball im Fernsehen entworfen: Kaderball. Zwei Mannschaften spielen gegen den Fernsehschirm um die meisten aus dem Bild geschossenen Bälle, die genauen Regeln werden während des Spiels wiederholt erklärt (und allenfalls verfeinert). Die Spielergebnisse bleiben spannend, Favoritensterben ist jederzeit möglich, und auch das Ballspiel der Griechen könnte mit unserer Methode doch noch spannend werden.

  • 13. Juni im Schiffamt: maschek.spielt.Kaderball (nur um 18:00 bei Italien – Rumänien) und.legt.nachher.kurz.auf
  • 14. Juni im WUK beim FM4-EM-Quartier: maschek.spielt.Kaderball (nur um 20:45 bei Griechenland – Russland)

Dorfers Donnerstalk (Theater Akzent, Wien)

Donnerstag, 25. September 2008 – Theater Akzent, Wien

20.00 Uhr öffentliche Generalprobe
21.50 Live Sendung

Dorfers Donnerstalk auf ORF1

Dorfers Donnerstalk live auf ORF1
am 28. 2. um 21.55
aus dem Orpheum in Graz.

maschek sind zum letzten Mal vor der Sommerpause live dabei.
(Im März nochmal aus der Konserve, im April und Mai gar nicht).

Wiederholung am 29.02.2008 um 04:50 auf ORF1

maschek.redet.drüber auf Tour in ganz Ö

maschek. machen nach ihren Ausflügen in die Puppenwelt und ihrem Theaterstück Das maschek.Patent (noch bis Februar im Rabenhof) im Februar 2008 wieder ein paarmal je einen Abend lang das, womit sie sich von der anarchistischen Medienguerilla der späten 90er Jahre in die Fernsehschirme und YouTube-Accounts des Landes hineingespielt haben: sie reden drüber, übers Fernsehen. Bekannte Clips aus „Dorfers Donnerstalk“ werden ebenso wiederzusehen sein wie brandaktuelles oder auch bislang unveröffentlichtes Material.

Der tote Onkel.

Ein sehr liebenswerter, stiller Teilnehmer früherer maschek-Beiträge, Peter Marginter, ist gestorben.
Marginter war neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller, Diplomat und Jurist der Royalty-Beauftragte des ORF, wo er gemeinsam mit Roland Machatschke launig durch stundenlange Pferdekutschenprozessionen führte.
Bei unserer Zeros-Show mutierte Marginter zu Michael Häupl und als solcher zum Bundeskanzler ab 2006.
Vielen Dank für die „Mitarbeit“.
Mit einer Träne im Knopfloch.

Das Handygesetz

Der Nationalrat hat vor den Weihnachtsferien eine Menge zu tun. Da kann es schon vorkommen, dass Gesetze nicht fertig ausdiskutiert oder von allen Abgeordneten im Detail gelesen werden können. In dieser Sitzung wird noch schnell das „Handygesetz“ (offiziell das „Gesetz zur Protokollierung von Mobilfunkgesprächen zur Verhinderung von Privatgesprächen während der Arbeitszeit“) durchgepeitscht, bevor der ÖVP-Klub geschlossen zum Mittagessen abhaut. Aber da hat sich Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch selbst ein Bein gestellt.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 13. 12. 2007)

Wer den bitteren Ernst hinter dieser Nummer nicht schweigend hinnehmen will, könnte sich auch das hier anschauen: Parlamentarische Petition zur Behandlung des Sicherheitspolizeigesetzes im Innenausschuss des Nationalrats

„Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht“ auf DVD

Unsere Puppensatire ist bis auf weiteres abgespielt, insgesamt waren wir exakt 100 Mal mit den Haderer/Heigl-Puppen und dem Original Wiener Praterkasperl auf der Bühne, mit zwei Stücken in insgesamt 5 verschiedenen Variationen.

Und/aber: Die letzte Ausgabe erscheint in diesen Tagen auf DVD: „Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht!“

Darauf enthalten ist die komplette Theaterfassung (im ORF wird Ende Dezember eine gekürzte TV-Version laufen, siehe hier) sowie haufenweise Bonusmaterial, unter anderem ein Blick hinter die Puppenkulisse, Gusenbauers Originalaufnahme mit der Kamerakappe aus „Bei Schüssels“ und die Puppenvideos aus der ORF-Sendung „Was gibt es Neues?“

Zu erwerben gibts das Teil spätestens ab Mitte Dezember im einschlägigen Fachhandel um 19,99 Euro.

Und so gefällt es Sebastian Fasthuber.

„Beim Gusenbauer“ auf ORF1: „Ein Lachschlager mit Aussage“

Am 27. Dezember wirds – etwas sehr spät für Frühschläfer – unseren Puppenkanzler im ORF zu sehen geben.

Hier in guter alter Copy-Paste-Tradition der offizielle ORF-Pressetext, Stimmparodisten inklusive:

22:40 Donnerstag Nacht Spezial
Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht
Untertitel (VPS 22.40)
Von und mit maschek
Das Puppentheater um heimische Politgrößen lief bei ständig ausverkauftem Haus im Wiener Rabenhof. Im besten Volkstheater-Stil zieht diese Farce alle Register von Satire und Blödelhumor. Ein Lachschlager mit Aussage, brillant dargebracht von Puppenspielern und den Stimmparodisten maschek.
Alfred Gusenbauer versucht seinen Ansprüchen als Bundeskanzler gerecht zu werden, während um ihn herum alles intrigiert: der Ex-Kanzler, der Vizekanzler, die Gesundheitsministerin, aber auch Wiens Bürgermeister, der eigentlich die Fäden zieht. Da kommen Gusi die Gasverhandlungen mit Vladimir Putin gerade recht! Als aber alles nicht so läuft wie geplant, muss ihm ein kalifornischer Gouverneur zur Seite stehen.
(Wh. im Nachtprogramm, ORF1)
4:15 Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht
Untertitel (VPS 04.15)
(Wh. v. Donnerstag)

Und hier ein kryptischer Text aus dem tv-Media.

maschek beim Nestroy Theaterpreis 2007

Der ORF hat uns für die diesjährige Übertragung der Nestroy-Verleihung beauftragt, eine Jurysitzung zu dokumentieren, in der die Preisträger nominiert werden. Ausgestrahlt am 24. 11. in ORF2. (Quellmaterial: „Russisch für Anfänger“ mit Lisa Schüller)

Das Ergebnis steht jetzt auf YouTube.

Übrigens: Als dann der Spezialpreis vergeben wurde (für den wir gemeinsam mit den Praterkasperln für „Beim Gusenbauer“ nominiert waren), waren wir schon wieder im Rabenhof. Für das Team waren Rabenhof-Direktor Gratzer, Praterkasperl Thomas Ettl und der Puppengusenbauer anwesend.

maschek beim Nestroy Theaterpreis 2007 im TV

Der ORF hat uns für die heutige Übertragung der Nestroy-Verleihung beauftragt, eine Jurysitzung zu dokumentieren, in der die Preisträger nominiert werden. Das Ergebnis wird kurz nach 19.30 live auf TW1 und kurz nach 22.55 „live zeitversetzt“ auf ORF2 zu sehen sein.

Wenn dann der Spezialpreis vergeben wird, für den wir (gemeinsam mit den Praterkasperln für „Beim Gusenbauer“) nominiert sind, sind wir schon wieder im Rabenhof und spielen das „Patent“.

PS: Und hier das Ergebnis.

Mars-Mission 2008: Die Auserwählten

Los Angeles, 1993: Die „Foundation für Recht und Ordnung“ hat festgestellt, dass die Welt im Jahr 2008 untergehen wird. Mit einer Raumfahrtmission im Jahr 2008 soll eine Elite von Auserwählten aus allen Bereichen des Lebens evakuiert werden. Dagmar Koller und Arnold Schwarzenegger kommen ins Streiten, wer dabeisein darf. (aus Dorfers Donnerstalk vom 22. 11. 2007)

Pressestimmen zu „Das maschek.Patent“

Kantwurst für alle! (Der Standard, Christian Schachinger)
„Dieses zum Weinen schöne, auf Metaebene herrlich lachhafte Tappen im Halbdunkel einer für Studienabbrecher und Spätaufsteher einzig mit leeren Sprech- und Sprachblasen vollgestellten Wunderwelt der freien Kapitalströme geht am Ende selbstverständlich schief.“

Die intelligenteste Wurst ist doch die Kantwurst! (Wiener Zeitung, Eva Maria Klinger)
„Original-Bilder in origineller Deutung. Der Spaß an dem Fake liegt nicht nur in der Erfindung absurdester Dialoge und Ansprachen, sondern auch in der Interpretation von Mimik und Nachdenkpausen. Man kann es nicht nacherzählen, man muss es erleben!“

„maschek“ nimmt Kurs auf Globus (wien.orf.at, 17. 11. 07 – vor der Premiere)
„Die Globen haben sie schon einmal fest unter die Arme geklemmt – „maschek“ beabsichtigen nämlich, als Theatergruppe den Globus zu erobern. „Österreich ist uns langsam zu klein“, gesteht das Künstlertrio wien.ORF.at.“

Die Lizenz zum Drüberreden (Kurier, K. Schell)
„Auf Erfolgsrezepte ist eben doch Verlass. Dieser Kuchen schmeckt immer noch. Die neue Glasur hätte es da gar nicht gebraucht.“

Castro als Testimonial bei den mascheks (Österreich, P. Temel)
„In Dorfers Donnerstalk eroberten sie das Fernsehen, mit „Beim Gusenbauer“ den Österreichischen Kabarettpreis – die Marke maschek gewinnt an Wert.“

Die Klügste unter den Würsten (Die Presse, Daniela Tomasovsky)
„Der Rest der Show gerät leider ziemlich platt: Auftritte im Gorilla-Kostüm oder im Tarnanzug passen eher zu einer drittklassigen Laienschauspielgruppe, und auch die Impro-Theater-Einlage geht nicht sonderlich geistreich aus.“

Fernsehen war gestern. (Chilli.cc, Florian Schober)
„Und zur Freude aller Theaterwissenschaftsstudenten bekommt sogar noch Entertainer Drehli Robnik verbal eins auf die Rübe.“

maschek-Lizenz zum Nachsynchronisieren (Kleine Zeitung)
„Eingebettet in diese Rahmenhandlung laufen die Drei zu gewohnter Form auf. [..] Pipifein!“

„Gusenbauer ist Homer Simpson“ (Falter)

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Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern. (Klaus Nüchtern)

Falter 46/2007 vom 14.11.2007
(mehr …)

Contra auf Ö1

Die Kabarett- und Kleinkunstsendung Contra bietet, aus Anlass der Verleihung des Programmpreises des Österreichischen Kabarettpreises, eine Melange der Besuche „Beim Gusenbauer“
11. November 2007., 22:05, Ö1

„Die maschek-Seiten – Chronologie einer Erfolgsgeschichte“ (Ö1 Online)

zum Artikel

(von Matthias Haydn)

Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht (Fernsehaufzeichnung)

Mehr hier.

Pressestimmen zu „Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht“

Der Standard: „Statt Politsatire gibt es nur billige Klamotte.“ (Thomas Trenkler)

chilli.cc: „Hände falten, Goschn halten!“ – „Die kleinen schlagfertigen Episoden, die maschek stimmlich präsentieren, sorgen allemal für einen vergnüglichen Abend im Rabenhof-Theater. “ (Daniel Messner)

Wiener Zeitung: „Action mit Gusi“ – „plakativ, spekulativ und zum Brüllen komisch.“ (Brigitte Suchan)

Ö1 : „Russki go home!“ – “ ‚Beim Gusenbauer 2‘ ist Kasperltheater pur: turbulent, skurril, überzeichnet und an manchen Stellen auch brutal.“ (Matthias Haydn)

Sagt Schneeberger „…in Österreich regiert ein sturztrunkener Michael Häupl …“ (Peter Schneeberger)

Medientage mit Molterer und Gusenbauer

Die Medientage 2007: Was würde Bundeskanzler und Sportminister Gusenbauer tun, wenn er einen Tag den ORF leiten könnte? Und warum waren Landwirtschaftsminister und Mediensprecher in der ÖVP unter Molterer in einer Person vereint?

(aus Dorfers Donnerstalk vom 27. September 2007)

zum Video auf YouTube

Papst Benedikt XVI in Österreich

Wenige Wochen nach seinem offiziellen Staatsbesuch kommt Papst Benedikt XVI schon wieder nach Österreich, um mit Bundespräsident Fischer eine schöne neue Mehrzweckhalle zu eröffnen.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 27. September 2007)

zum Video auf YouTube

maschek moderieren „Unter Palmen“ auf FM4

Unsere Donnerstalkskollegen Grissemann und Stermann gehen für zwei Wochen auf Urlaub und lassen ihre sommerliches Talkformat Unter Palmen auf dem öffentlich-rechtlich verfassten Jugendlichensender FM4 verwaist zurück. Gemeinsam mit anderen Satelliten der beiden Herrschaften werden maschek als Moderatoren einspringen und mit geneigten HörerInnen telefonieren. maschek sind in diesem Fall nur Hörmanseder und Stachel, Salamun lebt ja sommers tatsächlich unter Palmen in seiner Wahlheimat Nicaragua.

Wir freuen uns jedenfalls auf unsere drei Sendungen von 1. bis 3. August, immer von 14 bis 15 Uhr. Ist ja schon eine halbe Ewigkeit her, dass wir das letzte Mal Radio gemacht haben, damals auf Orange 94.0. Hier eine kleine Reminiszenz.

Dorfers Donnerstalk auf ORF1

mit diesen Beiträgen von maschek.:

  • Die ORF-Gegenreform
  • Abschied von Ioan Holender

26. 7., 21:50, ORF 1

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“ (Vorarlberger Nachrichten)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“

„Vorarlberger Nachrichten“ Nr. 148 vom 29.06.2007

VN-INTERVIEW: „maschek“ synchronisieren TV-Beiträge neu – und sorgen so für Lacher

Die Wiener Mediensaboteure „maschek“ reden drüber – im wahrsten Sinne.

MARTIN GANTNER

VN: Was macht den Erfolg, den Reiz von „maschek“ aus?

Stachel: Dass es von der Form her so einfach ist. Jeder hat schon einmal über Fernsehstimmen drübergeredet. Stichwort youtube.com: Die Leute machen das ja auch nach. Das macht uns großen Spaß, weil wir sehen, dass wir andere inspirieren.

VN: Kann man über unsere Politiker mehr lachen als über andere?

Stachel: Die Politiker sind sicher nahbarer, als etwa in Deutschland. Schlüsse auf den Charakter sind da leichter zu ziehen. Und das ist ja gerade das Spannende. Die politischen Botschaften interessieren weniger. Uns geht es darum zu zeigen: Politiker sind auch nur „Dodln“. Das macht sie ja auch menschlicher.

VN: Gibt’s Feedback von Politikern?

Stachel: Nein, überhaupt nicht. Es interessiert uns aber auch nicht. Wir treten für uns und fürs Publikum auf. Wir sind weit entfernt von einem Villacher-Fasching-Effekt.

VN: Welche Politiker geben besonders viel her?

Stachel: Der Gusi, weil er sehr natürlich agiert. Er steht zu seinen Fehlern und macht sie sogar zu seinem Markenzeichen. Ich glaube, dass der Gusi irgendwann ein ganz Großer sein wird, aber er muss noch einige Jahre durchtauchen. Weil einer, der sich dermaßen keine Blöße gibt, ist nach Schüssel eine sehr erfrischende Persönlichkeit. Er ist in unseren Stücken immer mehr zu Homer Simpson geworden, der auch für „maschek“ eine der wichtigsten Inspirationsquellen darstellt.

VN: Wie medienkritisch wollt ihr sein?

Stachel: Wir erheben einen klaren, medienkritischen Anspruch. Wir haben uns anfangs – vor unserer Zeit im ORF – auch als eine Art Anti-ORF verstanden und haben Kritik am ORF unter der schwarzblauen Regierung geübt. Diese Kritik kann bis in die 90 er- Jahre zurückreichen. Seither besteht die Tendenz, den ORF zu einem stromlinienförmigen Medium zu machen. Es ist ein ständiges Schielen nach Quote, um für die Werbewirtschaft interessant zu sein.

VN: Und dennoch seid ihr dann zum ORF gegangen?

Stachel: Es fällt natürlich schwerer, Systemkritik zu üben, wenn man selbst Teil des Systems ist. Aber innerhalb der Sendung ist so viel möglich, es werden uns keine Grenzen gesetzt, sodass wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Ich möchte mich auch am derzeitigen ORF-Bashing nicht beteiligen. Denn es ist einfach erfrischend, dass sich die neue Führung irgendwas traut. Selbst eine Serie wie „Mitten im Achten“ muss man probieren dürfen, auch wenn sie letztlich gescheitert ist.

VN: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Stachel: Für Herbst haben wir eine neue Produktion geplant, die sich mit den ökonomischen Zusammenhängen in der Medienwelt befassen wird. Wir werden das Publikum einladen, in uns zu investieren. Die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit sollen dabei verschwimmen.

VN: Was erwartet uns nächste Woche in Vorarlberg?

Stachel: Man braucht nicht in beide Veranstaltungen zu kommen. Wir werden sowohl in Bregenz als auch in Feldkirch das gleiche Programm spielen. Es wird, wie aus dem TV bekannt, ein „maschek.redet.drüber“. Auch mit Sachen, die wir bei „Dorfers Donnerstalk“ aufgrund der Länge nicht bringen können.

„maschek“ sind live auf der Bühne zu erleben am 4. Juli beim Seelax-Festival in Bregenz und am 5. Juli beim Poolbar-Festival in Feldkirch. Karten: Musikladen.

ZUR PERSON

Robert Stachel Geboren: 1972 in Wr. Neustadt Geschichte von „maschek“: 1996 lernen sich Peter Hörmanseder , Ulrich Salamun und Robert Stachel beim Studium in Wien kennen. Bühnendebüt im Dezember 1998 im Wiener Wohnzimmerclub Hobbythek. Bei der Moderation eines Abends zur Nationalratswahl 1999 experimentieren sie mit TV-Live-Synchronisationen, die zum dominierenden Element der Auftritte werden.

„Maschek“ reden drüber: Sie legen Politikern Worte in den Mund – nächste Woche im Ländle.

Das Testament des Dr. Waldheim

Bei der Testamentserrichtung wird Altbundespräsident Waldheim gefragt, ob er zu den Vorwürfen von 1986 Stellung nehmen will. Man einigt sich, ein Video aufzunehmen, in dem er einen von der Kanzlei verfassten Text verliest.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 28. 6. 2007)
Video bei YouTube

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Big Brother G8

Beim teuersten Big Brother, das es je gab, müssen Tony Blair und Nicolas Sarkozy für die übrigen Teilnehmer kochen. Wer schlechter gekocht hat, fliegt raus. Und da hilft auch kein Friendship-Ticket.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 28. 6. 2007)

Video bei YouTube

Dorfers Donnerstalk in der Cselley Mühle und live auf ORF1

Dorfers Donnerstalk aus der Cselley Mühle in Oslip

18:30 Aufzeichnung der Folge für Juli 2007
21:05 aktuelle Folge live auf ORF1

Die Hannes-Kartnig-Doku-Soap

Arnold Schwarzenegger finanziert eine Doku-Soap, in der bewiesen wird, dass sein Freund Hannes Kartnig unschuldig ist. Kein verbrecherischer Vorsatz, sondern die Spielsucht habe ihn ins Kriminal gebracht. Der beauftragte Regisseur Otto Retzer verdoppelt das Filmbudget im Casino und kann sich daher Superstar Ottfried Fischer für die Hauptrolle leisten.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 31. 5. 2007)

Wladimir Putin kauft ein

Beim Besuch von Wladimir Wladimirowitsch Putin in Wien kam es zum Eklat mit der Presse, weil der russische Präsident einen geplanten Medientermin nicht eingehalten hat. Und während man am Küniglberg noch spekuliert, ob der langen Arm des Kreml nun auch in Österreich das Leben der allzu mutigen Journalisten bedrohen könnte, geht der größte Deal der heimischen Wirtschaftsgeschichte hinter verschlossenen Türen über die Bühne.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 31. 5. 2007)

„Große Kleinkunst“ (OÖ Nachrichten)

BLACK HUMOUR FESTIVAL: maschek spielten im Posthof groß auf

Gusi entpuppte sich als bester ÖVP-Mann
Von der maschek-Seite aus betrachtet ist die politische Bühne Österreichs ein Kasperltheater. Über diese Sicht der Dinge, die eigentlich eher zynisch als lustig ist, wurde am Dienstagabend im ausverkauften Posthof viel gelacht. Der Spott der neuen Rabenhof-Theater-Produktion „Beim Gusenbauer“ ist nicht billig, sondern originell und mit viel Liebe zum Detail inszeniert.

Als politisch nicht ganz korrekte Synchronplauderer haben die drei maschek-Männer Peter Hörmannseder, Robert Stachel und Ulrich Salamun inzwischen dank ORF (Dorfers „Donnerstalk“; heute ab 21.05 Uhr, ORF 1) und Internet (Stichwort: You-Tube) einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Der Beweis: Beide Linz-Gastspiele am Dienstag und Mittwoch im Posthof waren ausverkauft. Im Polit-Theater mit den Kasperl-Figuren – unter anderen Gusenbauer, Molterer, Schüssel (er ist der Strolchi), Häupl, KHG – entpuppt sich „Gusi“ als der beste ÖVPler in der großkoalitionären Regierung. Die Figuren wären schon ohne Text witzig, sobald maschek den Mund aufmachen, werden sie zu bissigen Karikaturen. Große Kleinkunst. (chz)

OÖnachrichten vom 31.05.2007

Mis-Guide – Stadtverführungen in Wien (Oliver Hangl feat. maschek.)

Im Rahmen der Wiener Festwochen:
Mis-Guide – Stadtverführungen in Wien
Wrights & Sites

8. Guided by Accident
Oliver Hangl (A) feat. maschek. (A)

Do 14. Juni 17.00 h und 19.00 h
Ort: Mariahilfer Straße
Treffpunkt: Tanzquartier Wien / Studios
Dauer: ca. 60 Minuten

Zufälle spielen in unserem Leben oft eine entscheidende Rolle, wenn man sie nur zulässt. Gerade aber in den Straßen einer Großstadt hat der Zufall selten eine Chance. Was wäre, wenn man einem verlorenen Handschuh, einem Kind oder einem Auto mit Kärntner Kennzeichen folgt? In Guided by Accident werden die BesucherInnen mit einem Funk-Kopfhörer ausgestattet und von den unsichtbaren Tour-Guides maschek. live über die Mariahilfer Straße geführt. Er oder sie muss einem spielerischen Regelwerk folgen, bei dem der Zufall Regie führt. maschek. werden Ort und Ereignis fiktionalisieren und dazu verleiten, den Zufall als Möglichkeit zu betrachten, kreativ auf das Unerwartete zu reagieren.
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neue Termine im Rabenhof, Donnerstalk heute live auf ORF1

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir freuen uns narrisch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Rabenhof bereits alle Karten zu unserem Puppenstück „Beim Gusenbauer“ ausverkauft hat.

Daher werden neue Termine „aufgemacht“, wie wir in der Branche sagen. Wir spielen zusätzlich am 10., 11., 17., 18., 24. und 25. Juni im Rabenhof Theater in Wien-Erdberg. Karten kann man ab sofort telefonisch reservieren: 01/712-82-82

Dazu kommen wir mit den Puppen am 29. und 30. Mai in den Posthof nach Linz und am 21. und 22. Juni in die ARGE nach Salzburg.

Heute abend starten wir in die neue Staffel von „Dorfers Donnerstalk“. Ab sofort wird einmal monatlich, schon um 21:05 und vor allem live drübergeredet – wie gehabt auf ORF1. Diesmal über Grassers neuen Job und die Kuba-Krise der BAWAG.

Wär lässig, wenn Sie irgendwo dabei wären.

mfG
maschek.

Dorfers Donnerstalk WH auf 3sat

Wiederholung dieser Folge in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Infoseite auf 3sat.

Dorfers Donnerstalk LIVE auf ORF1 und im Orpheum in Graz

Der zweite Donnerstalk im neuen ORF.

maschek. hält eine Laudatio

Heute abend, gleich nach der Vorstellung von Beim Gusenbauer, werden wir in die Hofburg reinplatzen, um bei der ROMY-Gala“ die Laudatio in der Kategorie „beliebstester Moderator“ zu halten. Und zwar in Form eines eigens angefertigten maschek.redet.drüber. Be there, be square, live auf ORF2 ab ca. 22:45.

PS: Jetzt steht das Teil auch auf YouTube.

„perfekt in ihrem Kunsthandwerk“ (OÖ Nachrichten)

POLITTHEATER: Wurschtl im Kanzleramt

„Beim Gusenbauer“
Respektlos von der maschek-Seite

Zweimal waren die vom Karikaturisten „Hades“ entworfenen Puppen „Bei Schüssels“ zu Gast. Nun sind sie „Beim Gusenbauer“ im Kanzleramt, und der heißt sie „Willkommen in der Sandkastenrepublik!“. Das dramaturgisch noch nicht ausgereifte Politpuppentheater verknüpft zwei Handlungsstränge: Die ÖVP sucht ihre Zukunftshoffnung und findet sie auch in der Person von Alfred Gusenbauer. Der möchte ein beliebter Volkskanzler sein und wird sogar mit Bruno Kreisky konfrontiert: Er hüpft aus dem Bilderrahmen, um das sozialdemokratische Erbe zu retten. Gusi, nicht ganz abgeklärter Staatsmann: „Kummt was von der Basis, waß i, dass des ein Sch… is“. Von der Respektlosigkeit lebt das politische Theater. Die drei Herren von der maschek-Seite sind perfekt in ihrem Kunsthandwerk und am 29. und 30. Mai auch im Linzer Posthof anzutreffen. (reiterer)

OÖnachrichten vom 13.04.2007

„Premierenerfolg für Gusenbauer-Puppentheater“ (ORF Ö1)

Premierenerfolg für Gusenbauer-Puppentheater

Link zum Artikel und Radiobeitrag

(mehr …)

ein Video für die ORF-Skichallenge

>Zeitdiebstahl vom Feinsten war auch in dieser Wintersaison die „Ski Challenge“ der ORF Onlineredaktion. Und weil 2/3 von maschek im Club 45 auch aktive Vereinsonlinesportler sind, hat uns Rennleiter Hans Wu eingeladen, ein Video beizusteuern:

„pezi“ hilft dem Kanzler (gibts auch bei YouTube)

„vom Insidertipp zum absoluten Kult“ (TV Media)

TVMedia, Dezember 2006: „Maschek: Kasperl auf Koks und Familie Petz in der Schuldenfalle“

Satire-TV. Die drei Synchron-Anarchos des ‚Donnerstalk‘ sind selbst Stars geworden.

Innerhalb kurzer Zeit wuchsen sie durch Dorfers Donnerstalk (diesmal mit Jahresrückblick Nr. 1 von 2 im ORF) vom Insidertipp zum absoluten Kult: die Mediensatiriker Maschek.

Wenn UHBP am Opernball die Herrschaft des Guten ausruft, der Kasperl plötzlich auf Koks ist oder der Exekutor zu Familie Petz kommt, dann haben Hörmanseder/Salamun/Stachel zugeschlagen und neue Texte über bekanntes TV-Material gelegt. „Die wichtigste Arbeit passiert im Archiv, wo wir Tausende Stunden Material sichten“, so Hörmanseder. Und die Arbeit wird immer mehr. Wegen der angestrebten Weiterentwicklung will das Trio künftig auch internationales TV-Material verwerten (ein entsprechendes Liveprogramm kommt im Herbst ’07), vielleicht sogar einmal Spielfilmszenen hinterfotzig neu synchronisieren. Ebenfalls fix: ein frisches Puppenprogramm zur neuen Bundesregierung.

Internet-Hype. Wer die Highlights von Maschek sehen will: Unter www.youtube.com gibt’s viele Kult-Clips, die schon hunderttausendfach abgerufen wurden.

Dorfers Donnerstalk im Herbst 2006

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Will kommen Österreich

Der ORF produziert im Auftrag der Bundesregierung eine Servicesendung für potentielle Einwanderer nach Österreich: „Will kommen Österreich“.

Viele wollen nach Österreich einwandern und erhoffen sich hier ein besseres Leben. Der ORF sieht es als Teil seines öffentlich-rechtlichen Auftrags, über ausländische TV-Satelliten aufklärend entgegenzuwirken. Ob topographisch, kulturell oder kulinarisch, so manche österreichische Besonderheit könnte die Seher dieser Sendung ihre Pläne noch überdenken lassen.

  • Will kommen Österreich
  • ddt01
  • Clip #25 von maschek. bei Dorfers Donnerstalk (Folge #38)
  • gesendet im ORF am 23. 11. 2006 (aufgezeichnet am 19. 11. 2006)
  • auf Dorfers Donnerstalk DVD 8, Track 2
  • YouTube Link

Audimax: Dorfers Donnerstalk

Dorfers Donnerstalk

Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen.
(mit einem Dabeisein von maschek.)

Frankenburg: maschek.redet.drüber

maschek.redet.drüber:
Monikas letzte Monate

Ein Putsch der „Eritrea-Koalition“ hat der Ära Lindner ein jähes Ende bereitet. Wohin also mit all dem Geld, das der Marktführer ORF unter Monika Lindner erwirtschaftet hat, wohin mit all den guten Ideen, die noch ihn ihrer Schublade auf Verwirklichung warten?

Monika Linder will’s noch einmal wissen. Soll doch Alexander Wrabetz mit leeren Kassen und unbeschriebenen To-Do-Listen beginnen.


Gasthaus Preuner
Frankenburg (OÖ)

Veranstaltet von kulimu

Kartenvorverkauf: Raiba, Buchhandlung Neudorfer

Wels: Youki Eröffnungsgala

YOUKI 8 Eröffnungsgala

MASCHEK.redet.drüber

DREH-MOMENT! In wenigen Tagen DREHT sich in Wels wieder alles um die YOUKI! Bei der Eröffnungsgala im Medien Kultur Haus wird die drei Münder umfassende Künstlergruppe Maschek (DorfersDonnerstalk) dem Bundespräsidenten die Worte im Mund verDREHEN! Auch die Videobänder der Eröffnungsfilme „Wurst“ und „TSURI TSUMI“ werden sich DREHEN. Im Anschluss werden die Plattenteller geDREHT bis sich auch die Gäste DREHEN!
Also: Nur nicht den Kopf verDREHEN lassen und kommen! Wer den falschen Entscheidungsknopf DREHT, ist selbst schuld!

Medien Kultur Haus, Wels.

Pfui gack! (‚Der Standard‘)

Pfui gack!
maschek und in der Nase und den Ohren popelnde Abgeordnete – Verkostete und entsorgte Gustostücke in „Dorfers Donnerstalk“

Nennen wir es einfach Synergie. Als DER STANDARD vor einiger Zeit in dieser Glosse anlässlich einer Live-Übertragung aus dem Parlament über in der Nase und den Ohren popelnde Abgeordnete schrieb (siehe dazu: Volksnahe Volksnase), meldete sich tags darauf einer der Herren von maschek und begehrte Auskunft darüber, wer denn die namenlos gebliebenen Volksvertreter gewesen seien und, noch wichtiger: Wann genau wurde das denn ausgestrahlt?

maschek sind jene drei Übersprecher, die, unter Kabarett gehandelt, etwa im ORF-Donnerstalk Archivmaterial des Fernsehens mittels Synchronisation eine Neudeutung angedeihen lassen – und das ziemlich gut.

Tatsächlich ließ sich der Zeitpunkt, an dem die ORF-Bildregie bei dieser mehrstündigen Übertragung hart und unbarmherzig auf die fehlende Kinderstube in manch schwarzen Reihen hielt, ziemlich exakt eruieren. Einige Wochen später kam erneut ein maschek-Mail, das – nicht ohne eine nicht nur zwischen den Zeilen herauszulesende Genugtuung – darüber Auskunft gab, dass man der Stellen fündig und ansichtig geworden sei, und – pfui gack, das ist ja wirklich ekelig – man werde das Material bei sich bietender Gelegenheit verwenden.

Diese Gelegenheit kam angesichts der herrschenden politischen Umstände nun relativ rasch, und so werden in der am Donnerstag ausgestrahlten Donnerstalk-Folge nämliche in Ohr und Nase vorgefundenen und anschließend verkosteten oder in den Saal entsorgten Gustostücke von maschek in neuer Form dargereicht werden. Mahlzeit!

(flu/DERSTANDARD; Printausgabe, 2.11.2006)

LINK

Testwahl ’06

Testwahl ’06 (Video nicht online)

Wie schon bei der letzten Nationalratswahl 2002 (vgl. Testwahl ’02) wurden auch heuer wieder am Vorabend der großen Wahlsendung im ORF die Kameras getestet, die Stimmen geölt, die Grafikcomputer optimiert und die Spitzenpolitiker soundgecheckt. Nach der Wahl ist vor der Wahl.

aus Dorfers Donnerstalk 32 (5. Oktober 2006)

George W. Bush in Wien

George W. Bush in Wien (Dorfers Donnerstalk vom 5. Oktober 2006, Video bei YouTube)

Es war ein großer Tag in der jüngeren Österreichischen Geschichte, als nach langer Zeit wieder ein amtierender US-Präsident österreichischen Boden betrat. Bundeskanzler Schüssel hat persönlich ein dichtes Programm zusammengestellt, jedoch ohne die Amerikaner in die Planungen einzubeziehen..

maschek. und Praterkasperl im Wahlstudio

maschek. und die Herren vom Praterkasperl waren gestern noch schnell im ORF-Wahlstudio, um für den Report eine kleine Kasperliade aufzuzeichnen.

Das Ergebnis hier aus der Tube.

Orpheum Graz: Dorfers Donnerstalk

Dorfers Donnerstalk

Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen.
(mit einem Dabeisein von maschek.)

maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate

Diesen Freitag und Samstag im Vindobona (Wien):
„maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate“

Ein Putsch der „Eritrea-Koalition“ hat der Ära Lindner ein jähes Ende bereitet. Wohin also mit all dem Geld, das der Marktführer ORF unter Monika Lindner erwirtschaftet hat, wohin mit all den guten Ideen, die noch in ihrer Schublade auf Verwirklichung warten?

Monika Linder will’s noch einmal wissen. Soll doch Alexander Wrabetz mit leeren Kassen und unbeschriebenen To-Do-Listen beginnen. In „Monikas letzten Monaten“ wird nicht nur die extrem aufwändige Promi-Reality-TV-Show „Missionierung des Mars“ verwirklicht, auch öffentlich-rechtliche Kernformate wie „Bundesräte im Gespräch mit TW1-Redakteuren“ oder die Quotenhoffnung „Zeit im Beat“ kommen zum Zug.

„maschek.redet.drüber“ lief von 2002 bis 2004 als monatlicher TV-Rückblick im Rabenhof und ist seit 2005 Teil von „Dorfers Donnerstalk“. „Monikas letzte Monate“ ist nach der „Zeros-Show“ das zweite abendfüllende Programm, das wir aus früheren, aktuelleren und brandneuen Elementen der Serie zusammengebastelt – um nicht zu sagen: -geschustert – haben.

Vindobona, Wallensteinplatz 6, 1200 Wien.
Fr, 15. 09. 2006, 20:00 Uhr
Sa, 16. 09. 2006, 20:00 Uhr
Preise: EUR 16.- / 14.-

Polit-Paparazzi auf der Puppenbühne (UNIQUE)

„Im Vorfeld versprechen die drei Mediensatiriker (zuletzt auch regelmäßig zu Gast bei Alfred Dorfers TV-Sendung „Dorfers Donnerstalk“), sogar noch gnadenloser als britische Revolverblätter in die Privatgemächer des österreichischen Schweigekanzlers einzudringen. Und dieses Versprechen wird eingehalten.“ (UNIQUE – Magazin der ÖH Uni Wien / Martin Wolf: Polit-Paparazzi auf der Puppenbühne)

„Wie witzig: Schüssel furzt“ (Der Standard)

Wie witzig: Schüssel furzt

Kasperltheater für Erwachsene im Rabenhof: Die Gossip-Politsatire „Bei Schüssels“

Der Rabenhof erinnert sich einer Wiener Tradition – und macht ein Kasperltheater für Erwachsene. In der Gossip-Politsatire „Bei Schüssels“ erheitert aber nur das Krokodil: „Gusi“ als Volltrottel.

Wien – Wie es Bei Schüssels zugeht, ist schnell erzählt: Gigi macht Yoga und einen Aufstand, wenn ihr furzender Wolfi einen Boogie klimpert. Sie nennt ihn Zwerg, weil er gegen eine Familienaufstellung ist. Aber ob sie mit dem Andreas, der am Klo hockt, etwas hat, bleibt ungeklärt.

Die Nina Blum wird nur erwähnt, auch Sohn Daniel fehlt im trauten Heim. Der KHG jedoch kommt beichten, weil er in Brüssel einer Superreichensteuer zustimmte, die der Silvio nicht akzeptieren kann: Berlusconi taucht als Mafiapate bei Schüssels auf – und tauscht nebenbei Tirol gegen die Insel Lampedusa ein.

Überhaupt: Das Schlüssellochdrama von Peter Hörmanseder, der mit seinen beiden maschek-Kollegen das niedliche Puppenspiel im Rabenhof live synchronisiert, verhandelt eher große Politik denn innenpolitische Stricklieslgeschichten. Denn im kleinbürgerlichen Wohnzimmer des Kanzlers, von Erich Sperger liebevoll eingerichtet, geben sich Europas Mächtige die Klinke in die Hand.

Der dadurch geadelte Wolfi steigt, auch wenn er die Merkel für eine polnische Putzfrau hält, eigentlich gut aus. Zu gut sogar: Bei Schüssels liefert den schlagenden Beweis, dass der Kanzler Recht hat, wenn er schweigt. Denn jeder Konfliktpartner, egal ob Gigi oder Khol, zerbricht daran.

Auch der von Neid erfüllte, wegen seines Unvermögens flennende Gusi: Mit versteckter Kamera unter der Pelzmütze war er in die Wohnung eingedrungen, um sich Infos für den Wahlkampf zu verschaffen. Doch Überraschungsgast Wladimir hält den patscherten Lügner und dreisten Dieb für einen Terroristen. Und so ist Gusi auf die Hilfe des Kanzlers angewiesen, der Putin vom Abmurksen abhält: „Das ist mein Oppositionsführer! Den brauch ich noch!“

Diese Szene – Gusi, das Krokodil, versucht sich immer wieder zwischen Putin und Schüssel zu drängen und wird von beiden nebenbei ganz furchtbar abgewatscht – ist sicher der Höhepunkt der Politsatire: Auch wenn Regisseur Thomas Gratzer mit viel videotechnischem Aufwand Frank-Castorf-Theater im Mikroformat versucht, trägt der Plot keine 90 Minuten.

Viele Gags sind plump (Seipel will Gigis Opernballkleid als Vogelscheuche zur Bewachung der Saliera ankaufen) oder haben einen Bart. Die grandios gelungenen Puppen aber, angefertigt von AnaMaria Heigl nach Entwürfen von Gerhard Haderer, entschädigen für die Leerläufe. Und auch bei Wolfis Diashow – Putin winselt um Gnade – muss man lachen: Die Zeichnungen des Karikaturisten brauchen eben keinen Kommentar.

Von Thomas Trenkler
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.2.2006)

Link zum Artikel

„Blaue Wunder, schweigende Wälder“ (Der Standard)

Von Christian Schachinger (Der Standard, 16. Februar 2006) (LINK zum Artikel)

Blaue Wunder, schweigende Wälder
Die Kabarettisten maschek. deuten im Kasperltheater „Bei Schüssels“ das Privatleben unseres Bundeskanzlers

Wien – Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der österreichische Bundeskanzler witzig ist. Noch für jeden, der sich in die Auslage stellt, hat sich im Lauf der Menschheitsgeschichte jemand gefunden, der das zum Zerkugeln findet. Die weitaus interessantere Frage lautet laut Peter Hörmanseder: „Worüber lacht Schüssel? Wer das weiß, gewinnt eine Eintrittskarte.“

Noch präziser formuliert: Wie weit kann man gehen, und Wolfgang Schüssel lacht noch immer? Immerhin versteinern selbst langgedienten Politprofis in der ersten Reihe beim Villacher Fasching regelmäßig die nach oben gezogenen Mundwinkel.

Tiefe Witze

Freilich ist es so, dass das Wiener Trio maschek. im Gegensatz zu den Kärntnern definitiv die besseren, manchmal aber auch ebenso tiefe Witze zu bieten hat. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel kommen aus dem beinharten Geschäft der Fernsehnachrichten. Und dort, wo man in der inszenierten Realität traditionell immer schon nach der Wahrheit graben musste, wird es schnell einmal abgründig.

Mit Programmen wie maschek.redt.drüber und zuletzt dem brüllend komischen The Great Television Swindle stellten die drei Mittdreißiger einer tieferen Wahrheit hinter bekannten Nachrichtenbildern nach, indem sie diese neu montierten und mit neuen Dialogen und Texten versahen. Einer breiteren Öffentlichkeit dürften die bekennenden Fernsehsüchtigen (Mach dein Hobby zum Beruf!) dank ihrer regelmäßigen Gastrolle bei Alfred Dorfers Donnerstalk auf ORF 1 unvergesslich sein. Immerhin handelt es sich bei maschek. um das einzig witzige Element dieser Sendung.

Kasperltheater

Man erinnert sich etwa mit Freuden an die wunderbare filmische Neuanordnung, wie Benita Ferrero-Waldner beim Münzwerfen gegen Heinz Fischer das Bundespräsidentenamt verliert, obwohl ihr ORF-Münzwerfer Elmar Oberhauser unerlaubt, aber hartnäckig zu helfen bereit ist.

Im nächste Woche im Wiener Rabenhof Premiere feiernden Stück Bei Schüssels verlassen maschek. jetzt erstmals ihr gewohntes Terrain eines technisch aufwändigen Multimedia-Kabaretts. Sie begeben sich auf Anregung und unter der Regie von Rabenhof-Chef Thomas Gratzer nach dem Text von Peter Hörmanseder auch tatsächlich ins Theater – und zwar in jenes, wo der Kasperl das Sagen hat.

Die altehrwürdige Wiener Tradition des Kasperltheaters wird für jung gebliebene Erwachsene wiederbelebt. Und weil die heute alle Denglisch reden und im Internetz surfen, hat das Stück den unglaublich fetzenden Untertitel The Official European Puppet Porn beigestellt bekommen. Die Gestaltung der Puppen kommt vom Linzer Cartoonisten Gerhard Haderer, gespielt werden sie von den Fachleuten vom Original Wiener Praterkasperl. maschek.redt.drüber wie gewohnt: „Es ist ein bösartiges Herumspielen…“

Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel alias maschek. lassen „Bei Schüssels“ die Puppen tanzen: „Wenn Schüssel unter seiner Kleinheit leidet, leidet die Puppe natürlich noch viel mehr.“

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, so wie ihn Cartoonist Gerhard Haderer für das Wiener Rabenhoftheater als Titelheld des Kasperltheaters „Bei Schüssels“ entworfen hat.

Peter Hörmanseder: „Bei Schüssels beschreibt das Privatleben von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Es ist ein bösartiges Herumspielen mit allen mit ihm verbundenen Klischees.“

Robert Stachel: „Es ist klassisches Boulevardtheater. Tür auf, Tür zu. Es wird viel hin und her gerannt: ein Raum, vier Türen, ein Fenster.“

Ulrich Salamun: „Alles wird bespielt!“

Die ersten Proben dienten erst einmal dazu, dass man sich angesichts der lebensnah überzeichneten Puppen vor lauter Lachen wieder fasst.

Stachel: „Die Figuren haben recht schnell ein Eigenleben entwickelt. Wir reden bei den Proben längst mit den Puppen und nicht mit den Puppenspielern. Solange Schüssel so klein bleibt, finde ich ihn echt sympathisch. Dieser Pennälerhumor und dieses Pennälervokabular, das er hat.“

Salamun: „So wie du!“

Hörmanseder: „Die Puppe Schüssel ist ein richtiges Zniachterl und ein Kriacher. Die Puppe ist nicht kleiner als die anderen, wird aber von den Puppenspielern kleiner gespielt. Sie fürchtet sich vor allem und jedem und ist ein echtes Weh. Wie ein Vierjähriger. Schnauze offen und dann: Mama! …

… ,Bundeskanzler Wolfgang Schüssel‘ hat natürlich mit der realen Person absolut nichts zu tun, weil das ja gar nicht zusammengehen würde. Es wäre auch unmöglich, ein Stück herunterzuklopfen, wenn einem die Titelfigur total unsympathisch ist. Man muss eine Mischung finden, die Puppe Schüssel drollig finden, aber dann auch zum Idioten machen.“

Im Rahmen von im Hause Schüssel vorbeischauenden Figuren wie „Silvio Berlusconi“ oder „Andreas Khol“ wird hier nicht die große Welt der Politik nachgestellt. Schon eher geht es ohne Botschaft und Moral, dafür mit reichlich Gelegenheit für unterstützendes Geschrei aus dem Publikum („Wolfi, nicht da hineingehen, da ist der Karl Heinz!“) um kleine alltägliche Probleme bei Kanzlers.

Ob es denn aus dem Kanzleramt schon besorgte Anfragen gegeben habe?

Stachel: „Schweigen im Walde! Der sagt ja sonst auch nie etwas. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich der Alfred Gusenbauer einen netten Abend bei uns erwartet. Aber der wird dann auch sein blaues Wunder erleben!“

Habakuk: Keine Macht den Drogen

Im außergerichtlichen Tatausgleich wird Herr Habakuk dazu verpflichtet, Kindern zu veranschaulichen, welche Gefahren der Ge- und Missbrauch bewusstseinserweiternder Substanzen mit sich bringt. (aus Dorfers Donnerstalk vom 24. November 2005)

(Dieses Video entstand bereits 2003 zu Hörmanseders Geburtstag und war seither in verschiedenen Versionen immer wieder im Programm. Eine ältere Aufzeichnung findet sich hier.)

Update April 2007: Aus uns nahestehenden StudentInnenkreisen erhielten wir die Nachricht, dass maschek.Seherin Anja Böhm sich im Online-Netzwerk studivz die Arbeit angetan hat, den kompletten Habakuk zu transkribieren. Wie schräg ist das denn? Wir haben den Text noch ein wenig ergänzt und hier unten hinkopiert.

Kommentare zum Habakuk auf YouTube: hier, hier und hier.

Update Mai 2011: Den Habakuk gibt es jetzt auch untertitelt.

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Nestroyverleihbedingt nur noch 2 mal TGTS

Entgegen früherer Behauptungen spielen wir den „The Great Television Swindle“ nur noch heute und nächste Woche am Freitag. Nächsten Samstag gibt es keine Vorstellung, denn da wird der Rabenhofstaat geschlossen bei der Nestroy-Gala im Volkstheater sitzen und sich anschauen, wie UHD Thomas Gratzer den Jurypreis für die besten Off-Produktionen der vergangenen Spielzeit entgegen nimmt. Was wir als maschek ziemlich gut finden, denn laut Begründung der Jury hat neben „Freundschaft“ (Henning/Steinhauer/Scheuba) und „UDO 77“ (monochrom) auch „The Great Television Swindle“ Entscheidungshilfe geleistet.

Das sind also die letzten Chancen, um TGTS live zu sehen:
Samstag 19., und Freitag 25. November.
Dann ist es abgespielt und kommt auf immer und ewig in die Klamottenkiste.

Unser Mitmachen bei „Dorfers Donnerstalk“ kommt in dieser Staffel noch 2 mal neu, danach in 2 Folgen „Best of“. Donnerstags gegen 22 Uhr auf ORF1 und um Mitternacht bei 3sat. Euch FreundInnen auf diesem Verteiler dürfen wir verraten, dass in der nächsten Folge am 24. 11. unser Partykracher „Keine Macht den Drogen“ laufen wird. In einem verdichteten Remix.

Vorschauen tun wir besonders gerne auch noch auf den 8. bis 11. Dezember, wo Hubsi Kramar im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe zu seinem sensationell superen Zirkusspektakel „Lebender Adventkalender“ lädt und wir wie schon vor 2 Jahren eines von 24 Kasteln auf der Bühne anfüllen werden. Hier schonmal der Flyer.

ORF-Verkauf

07d: ORF-Verkauf (17. November 2005) (bei YouTube)
Peter Rapp als Auktionator der ORF-Privatisierung. Zunächst sieht es so aus, als würde sich keiner der Großindustriellen des Landes dafür interessieren, den österreichischen Rundfunk zu übernehmen. Schliesslich findet sich doch noch ein Käufer, doch der ist nur Strohmann für jemand anderen.

ZiB-Ausverkauf

07c: ZiB-Ausverkauf (17. November 2005)
Alles muß raus: Der ORF wird en gros und en detail verkauft. Studioeinrichtung und technisches Gerät kommen dabei ebenso unter den Hammer wie ganze Sendeflächen. Auch die ZiB wird nicht ausgespart.

neuer Freund

07b: neuer Freund (17. November 2005) (bei YouTube)
Der ORF ‘Newsflash’ informiert erfolgreich die Zielgruppe der jungen Erwachsenen, ohne sie zu überfordern. Dass die Redaktion auch im Bereich der ‘Soft-News’ immer topaktuell arbeitet, beweist dieser Beitrag.

Wiederaufnahme ab 26. 10. 2005 – „The Great Television Swindle“ weitere 14 mal im Rabenhof

Neben unserer Mitarbeit an „Dorfers Donnerstalk“ bleibt uns gerade genug Zeit, um unseren „ohne Schielen auf Retro-Mehrwert gestalteten Exkurs ins ‚elektronische Gedächtnis‘ der Zweiten Republik“ (der Standard) noch ein paar mal zu geben.

Zum Swindleinhalt: Dass man das Fernsehen „den Roten überlassen“ könne, stellte sich schon nach kurzer Zeit als fatale Fehleinschätzung der schwarzen Politik heraus. Der Kampf der ÖVP um die Rückeroberung des österreichischen Fernsehens konnte erst 2000 gewonnen werden, die TV-Geschichte vorher war nur selten im Sinne der Volkspartei geschrieben worden. Damit seine Gesinnungsgemeinschaft im „elektronischen Gedächtnis der Nation“ (Monika Lindner über das ORF-Archiv) nachträglich in ein besseres Licht gerückt wird, beauftragt Wolfgang Schüssel nun die Medienagentur maschek, die Irrtümer der Geschichte zu retuschieren – nein, zu korrigieren. Und wir nehmen dankend an.

Termine:
MI/DO/FR/SA, 26. bis 29. Oktober
FR/SA, 4. und 5. November
MI/DO/FR/SA, 9. bis 12. November
FR/SA, 18. und 19. November
FR/SA, 25. und 26. November

immer um 20 Uhr
im Rabenhof Theater.
Rabengasse 3, Wien 3. Karten: 01/7128282

Dorfers Donnerstalk

Dames en heren! Heute um 22:00 redet maschek überraschenderweise nicht von außen über den ORF drüber, sondern von innen. Nach dem langen Marsch durch die Institutionen stehen wir nun auf der anderen Seite vom Fernsehcastle. Und machen bei „Dorfers Donnerstalk“ in der ganzen kommenden Staffel mit. 9 Folgen lang.

Do, 6. 10. 2005, um 22:00 Uhr auf ORF1 und um 0:30 Uhr auf 3sat (und dann immer Donnerstags zu leicht unterschiedlichen Beginnzeiten)

http://tv.orf.at/donnerstagnacht
http://www.3sat.de/kleinkunst/www/71148/

Vorankündigen dürfen wir jetzt schon die Wiederaufnahme von „The Great Television Swindle“ ab dem 26. Oktober im Wiener Rabenhof. Gespielt wird dort bis zum 26. November, zumeist Freitags und Samstags, machmal auch Mittwochs und Donnerstags. Desweiteren kündigen wir nach langer Zeit wieder einmal ein Gastspiel in Linz an. Und zwar am 8. November im Posthof. Näheres wird folgen.

maschek sidekickt Dorfers Donnerstalk

In der kommenden Staffel werden wir als Sidekicks in Alfred Dorfers „Donnerstalk“ einmal wöchentlich im Fernsehen übers Fernsehen drüberreden. Die Sendung wird „Live on Tape“ produziert (wie wir in der Branche sagen) und die Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen passiert vor Publikum in Graz und Wien. Karten kriegt man bei den einschlägig bekannten Stellen.

Aufzeichnungstermine:
So, 02. 10., 20 Uhr: Graz, Orpheum
So, 16. 10., 20 Uhr: Wien, Audi Max Universität Wien
So, 30. 10., 20 Uhr: Wien, Audi Max Universität Wien
So, 13. 11., 20 Uhr: Wien, Audi Max Universität Wien

Sendung ab 6. 10. jede Woche Donnerstag um ca. 21:50 Uhr auf ORF 1.

TNT Jackson compiliert Jeanluc Queltruc und Laurent Anhalter

Im FM4 Soundpark hat die jugendlich-frivole Boyband „TNT Jackson“ eine Compilation aus anderen Soundpark-notierten Künstlern kuratiert. Und siehe da: Jeanluc Queltruc und Laurent Anhalter sind mit dabei. Für die ganz Jungen: JLQT&LA sind ein Zeitvertreib der maschek-gruppe(TM) aus den späten 90ern.

Der Retro-Motor dreht sich ja heute schon im 5-Jahres-Takt, und so heisst es bei TNT Jackson:
„War damals der erste Grund für uns den Soundpark zu betreten. … Der Track klingt mittlerweile wie ein golden Oldie, hat bis heute nichts an Charme eingebüßt…“

Jeanluc Queltruc und Laurent Anhalter haben aus diesem freudigen Anlass in ihrem Giftschrank gestöbert und bis dato unreleastes Material auf ihre Page gestellt. Damit das Warten auf die neue Platte nach 5 Jahren nicht mehr so schwer fällt. Laurent: „es ist einer von den tracks, die wie ein guter wein reifen: man muss sie lange genug sich selbst überlassen. Als wir nach 5 Jahren in ‚orange‘ wieder reingehört haben, waren wir von der strengen klarheit und der konzeptiven stärke des tracks selbst total überrascht. wir wussten sofort: seine zeit ist gekommen.“ zu jeanluc und laurent und zum neuen Track.

‚Die Zeros-Show 2000-2009‘ (in der Fassung von 2005)

Die Original Wiener Stegreifbühne, vormals Tschauner, schiebt zwischen „Mei Susi die Sau“, „Urschi der Milionentrampel“ oder „Blasi die Sexbombe“ noch zwei Termine für die „Die Zeros-Show“ ein. Das ist Retro im Futur exakt: Aus dem Jahr 2015 blickt der nunmehrige ORF-Generaldirektor Elmar Oberhauser auf unsere Jetztzeit zurück.

Wie Hannes Kartnig das Finanzressort übernimmt, nachdem er wegen Krida eingesessen ist (nicht wegen ”fahrlässiger”, sondern ”bewaffneter Krida”), oder wie Stardirigent Seiji Ozawa Verteidigungsminister wird, weil er ja schon in den 80er Jahren als ”Mecki-Igel” Werbemaskottchen des Bundesheeres war – das sieht aus wie eine Opernball-Übertragung, aber es klingt in der Nachvertonung von maschek ganz nach jener Selbstabschaffung von Demokratie, die uns so getaugt haben wird. (Drehli Robnik)

Und wers schon kennt: Für die Wiederaufnahme haben wir die Zeros-Show aufgepäppelt und auf den neuesten Stand der Geschichtsfälschung und -vorhersehung gebracht. Wer alle Unterschiede findet, hat gewonnen!

Mittwoch, 22. Juni 2005, 19:30 Uhr
und Donnerstag, 23. Juni 2005, 19:30 Uhr

Original Wiener Stegreifbühne Tschauner, Maroltingergasse 43, Wien 16.

„Zurück in die Zukunft“ für Publizistikstudenten (FM4)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

maschek. Macht. Medien.

„The Great Television Swindle“ ist ernster und drastischer als die unbelasteten und spaßigen „Drüberred“-Performances, für die maschek bekannt sind. Zwar gibt es das in der aktuellen Produktion vom Rabenhof-Theater auch, aber nur als immer wiederkehrender Teil einer vertrackten Geschichte, die schnell in ein großes Chaos mündet. Es ist eine Art „Zurück in die Zukunft“ für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer. Eine gute und facettenreiche Stellungnahme zu den Themengebieten „Macht der Medien“ und „Manipulation von Bildern“, die in Zeiten, wo zunehmend alles digital erfasst und verändert wird, immer prekärer werden.
(Robert Glashüttner)

LINK

living up to its own legend (Martin Blumenau)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

Journal ’05: 12.1., Mittwoch.
Warum der Rabenhof, nicht nur für „maschek“, wichtig ist.

Gestern abend zb gab es im Rabenhof etwas, was nur dort stattfinden konnte: das formidable Trio maschek präsentierte sein erstes abendfüllendes Programm und schaffte damit das, was der Anglo-Amerikaner „living up to its own legend“ beschreibt. […] Die lange Form, die nun als „The Great Television Swindle“ Premiere hatte, erfordert mehr, logischerweise auch ein Mehr an Anstrengung von den Mascheks selber und löste es auf unerwartet elegante und originelle Weise auch ein.
(Martin Blumenau)

LINK

maschek. Macht. Medien. (FM4 Website)

maschek. Macht. Medien.
Wirklich wohl fühlt sich im beginnenden Jubeljahr ja kaum jemand. Einerseits, weil die Feierlichkeiten bei runden Jubiläen viel Arbeit für die Verantwortlichen bedeuten, und andererseits, weil man als Zuschauer und Beobachter nicht weiß, was auf einen zukommen wird. Ob man die vielen Rückblicke, Verklärungen und Feiereien in so einem intensiven Ausmaß überhaupt will.

Rufen Sie die Medienagentur maschek!
Doch es muss nicht immer alles so kommen, wie man es sich – ausgehend von üblichen Konventionen – erwartet. Vor allem jene, die keinen inhaltlichen Verpflichtungen oder einer von oben auferlegten Imagepflege unterliegen, können einen Rückblick so gestalten, wie er ihnen gefällt. Subjektiv, kompromisslos und ohne halbe Sachen.
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Tipp – Die Kulturwoche (ORF)

ORF, 9. Jänner 2005Tipp – Die Kulturwoche

QT MOV
(19 MB)

WMV
(7 MB)

maschek.redet.drüber – die essenz aus 07 bis 10

mmaschek.redet.drüber
die essenz aus 07 bis 10

3. März Stadtwerkstatt Linz,
5. März TiB Graz,
7. und 8. März Rabenhof Wien.

maschek. verdichtet die redet.drüber-Folgen 07 bis 10 (ist gleich die schon wieder zu Ende gehende Spielzeit 03/04) zu einem Abend, den man auch als eine Art „best of“ bezeichnen könnte, wenn man das dürfte.

Wir spielen also nochmal, was uns am meisten pläsiert hat. Und das waren unter anderem die Bearbeitungen der unterschiedlicher nicht sein könnenden Fernsehclowns Enrico, Habakuk und Kaikukas, das ganz private Interview von Barbara Karlich mit unserem (mittlerweile leider in Ungnade gefallenen) Arnold Schwarzenegger, Wolfgang Schüssels Consulting-Anfrage bei Silvio Berlusconi oder auch seine Märchenstunde im Kinderprogramm des ORF. U.v.m. natürlich. Eingerahmt wird der Jahresrückblick von den schönsten p.t. Gästen des heurigen Opernballs.

Die Drüber-Redner (chilli.cc)

chilli.cc (10. Feb 2004)

Die Drüber-Redner

Natürlich ist es böse, was maschek vornehmlich Politikern […] so über die Lippen sprechen. Deswegen ist es auch so unterhaltsam. Endlich wird den omnipräsenten Herrschaften, die zu bewundern ORF-Konsumenten stets gezwungen sind, das in den Mund gelegt, was sie in Wirklichkeit schon immer von ihnen hören wollten.
(Daniel Stroux)

TEXT

Was wir lesen und was nicht

Was wir lesen und was nicht (erschienen in Datum 1/04) (mehr …)

maschek.redet.drüber

Unser monatlicher Rückblick auf die Höhe- und Tiefpunkte des Österreichischen und seiner Repräsentation im Fernsehen gelangt diese Woche wieder zur dreimaligen Aufführung, diesmal in der Reihenfolge Wien-Linz-Graz.

Werner Mück wird die Spitzen der Parlamentsparteien über ihre Erinnerungen an die 60er Jahre ausfratscheln, Gerd Bacher und Teddy Podgorski werden hinter die Kulissen des alten ORF blicken lassen und Roman Rafreider die unhaltbaren Vorwürfe gegen Arnold Schwarzenegger mit allem patriotischen Stolz (und mit Kapperl) entkräften. Und das war erst ein knappes Drittel des diesmonatigen Programms.

In Linz gibt’s gleich zwei Dinge zu tun „slash“ sehen. Zunächst um 20 Uhr unser Gastspiel bei der Eröffnung von „Cam-Taten“, einer Ausstellung im Kunstraum Goethestraße im Rahmen von „echt falsch“: http://www.brucknerhaus.linz.at/echtfalsch/
Die Ausstellung läuft von 6. bis 22. November, unsere Videos werden wir also nach der Vernissage auch zum späteren Wiederansehen dortlassen. Und um 22 Uhr eilen wir in die Stadtwerkstatt zum eher frontalen drüber.reden, siehe oben.

Dann: Zwei große Artikel sind in den letzten Tagen über maschek geschrieben worden, einer von Drehli Robnik und einer von Andrea Dusl: http://www.maschek.org/lobundtadel.html

maschek.redet.drüber

  • Dienstag, 4. 11. um 20.00 Uhr in Wien, Rabenhof (Karten: 01/7128282)
  • Donnerstag, 6. 11 um 20 Uhr in Linz, KunstRaum Goethestrasse (www.kunstraum.at)
  • Donnerstag, 6. 11. um 22 Uhr in Linz, Stadtwerkstatt (Karten: 070/731209215)
  • Freitag, 7. 11. um 20.00 Uhr in Graz, Theater im Bahnhof (Karten: 0316/763620)

Thema Arnold

http://uk.youtube.com/watch?v=_TbpCqJKe9A

(November 03, live im Rabenhof)
Roman Rafreider entkräftet die unhaltbaren Vorwürfe gegen Arnold Schwarzenegger mit allem patriotischen Stolz (und mit Kapperl). Und Barbara Karlich fährt als ORF-Frau fürs Grobe nach L.A. zum Interview.

zum Video auf YouTube oder als DviX downloaden (32 MB)

„Staubwolke Grosny“ – ein Videopalindrom

„Staubwolke Grosny“ – ein Videopalindrom. maschek, 2003. 6 Minuten.

Am 13. April 2003 wurden die beiden Wohnhochhäuser am „Harter Plateau“ in der Nähe von Linz gesprengt. Die „größte Hochhaussprengung, die je in Europa stattgefunden hat“ (orf.at) wurde vom ORF Oberösterreich in einer Sondersendung live übertragen.

maschek hat das Material zu einem 6 Minuten langen „Videopalindrom“ verdichtet. Die ersten 2:40 Minuten laufen vorwärts, die letzten 2:40 Minuten rückwärts. In der Mitte ist – nochmals gegenläufig geschnitten – die Sprengung selbst zunächst verkehrtrum und dann richtig zu sehen.

Die erste Hälfte wird durch Drüberreden zum von „Red Bull“ gesponserten Mega-Event „Linzer Staubwolke“, deren Höhepunkt die Installation „Erection“ von „Gelatin“ ist, in der sich eine gigantische Wolke aus von der TU entwickeltem intelligenten Staub zu einer Skulptur verdichtet.

In der zweiten Hälfte sehen wir die gleichen Bilder und hören dazu den Originalton des ORF, alles umgekehrt abgespielt. Die Aufnahme wird zum Liveeinstieg in den russischen Nachrichtensender „CCP“. Der Off-Kommentar aus Österreich erklärt, dass wir hier einen Terroranschlag sehen, der sich vor wenigen Minuten in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ereignet hat.

(noch) nicht online.

Mimesis ans Verblödete (Drehli Robnik)

Versorger (Stadtwerkstatt Linz, Oktober 2003)

Mimesis ans Verblödete: maschek redet drüber

Entscheidend ist dabei allerdings, dass mascheks umdeutendes Drüber-Reden nicht aus der gesicherten Distanz satirischen Besserwissens erfolgt: Nicht aus einem aufgeklärten Außen heraus wird nachsynchronisiert, sondern durch Techniken des Hinein-Steigerns und Sich-Infizieren-Lassens. […] Keine satirischen Anführungszeichen, die sagen würden „Wir sind grundsätzlich schlauer als der Fernseh- und Polit-Irrsinn“, halten uns auf Distanz. Lachen und Differenzierung gibt es nur im Nahkampf, im ansteckenden Intimkontakt mit dem Fernsehbild. Und da geht es nicht um bloßes Versinken und Wohlfühlen im ORF; vielmehr geht das Sich-Hineinsteigern bei maschek immer in einen Gestus des Herausholens über.
(Drehli Robnik)

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maschek.redet.drüber – The Next Generation

Kommende Woche: maschek.redet.drüber – The Next Generation.

Mittwoch in Linz, Freitag in Graz und Samstag in Wien.

Auf vielfachen Publikumswunsch jetzt noch flotter und dafür ohne Pause. Dafür beginnen wir pünktlich zur Prime Time. Alle Termine und Infos hier.

Diesen Dienstag abend sind wir auch noch zu Gast „chez Hermes„, um 24.00 auf FM4.

3 sitzen am tisch

Der Rabenhof wird weiter aufgearbeitet:
3sat morak
3 sitzen am tisch (Dez 02)

Die kleine Yara Russwurm hat nach einem bravourös bestandenen Casting endlich ihre eigene Sendung im ORF bekommen: „3 sitzen am tisch“
In der ersten Ausgabe hilft ihr noch der Herr Papa, zu Gast ist Kult-Staatssekretär Franz Morak.

Wie dem medialen Stumpfsinn entfliehen? (OÖ Nachrichten)

OÖNachrichten (2. Juni 2003)ORF hat Bildungsauftrag zur Gänze abgegeben

Wie dem medialen Stumpfsinn entfliehen? … Die ebenso einfache wie geniale Strategie: Die doofsten ORF-Produktionen ohne Ton auf eine Leinwand zu projizieren und selbst einen Text dazu zu improvisieren. Wie herrlich komisch das sein kann, demonstrierten maschek. am vergangenen Freitagabend vor der Linzer Stadtwerkstatt einem zahlreich erschienen Publikum.
(Christian Pichler)

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Bei ‚maschek.‘ wird ordentlich abdekonstruiert. (Johannes Grenzfurthner)

FM4 Weblog (29.4.2003)

Reden, Gold.

„maschek.“ sind Synchronisateure. Sie assemblieren Gegenrealitäten. Ihre Methode neuen Sprachtext über alte Gesichter zu legen – sozusagen „drüber zu sprechen“ – ist mehr als nur ein kritisches Tagesstatement. Für ‚maschek.‘ ist der Zirkus Österreich – wie jeder Nationalstaat auf Erden – eine Zwiebel aus Protz, Plunder und Gewalt, die sorgsam geschält werden muss, bis nichts mehr übrig ist. Bei ‚maschek.‘ wird ordentlich abdekonstruiert. Und es ist verdammt unterhaltsam. […] Ein Interviewversuch []
(Johannes Grenzfurthner)

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unangefochten (Der Standard)

Der Standard, 19./20./21.4.2003

Armes Sparprogramm

„Das Nachsynchronisieren eigenen Archivmaterials erfreut sich derzeit im ORF allgemein großer Beliebtheit. […] wurde vergangenes Wochenende das anstehende Casting für Starmania – Next Generation mittels nachsynchronisierter Opernballausschnitte persifliert. Was haben wir gelitten. Und uns gedacht: Drei Synchronsprecher namens maschek (maschek.org) bleiben auf diesem Feld die unangefochtenen Sieger.“

die.essenz.aus.maschek.redt.drueber

Eigentlich verknappt ein durchschnittliches „maschek.redt.drüber“ die TV-Höhe- und Tiefpunkte des Vormonats. Schwerpunkt ORF-Sendungen. Doch im letzten Monat hat uns der ORF einen Strich durch die Rechnung gemacht. Teile des Programms wurden durch CNN ersetzt. Und zwar eins zu eins, inklusive CNN-interne Programmunterbrechungen.

Das wollten wir dem p.t. Publikum doch nicht zumuten und so entschlossen wir uns, den Fernseher aus dem Fenster zu werfen und ganz einfach auf das gesamte Jahr zurückzublicken. Nach einem knall- und beinharten Auswahlverfahren, teils nach unserer, teils nach Ihrer p.t. Präferenz, haben wir ein Potpourri aus unseren vergangenen 6 Shows zusammengebastelt.

Sie erinnern sich: Von Juni bis Februar hat maschek. jeden Monat über 60 Minuten neues Material gebracht und mit ganz alten Sachen aus der Soft-Egg-Zeit garniert. Nun wird verdichtet und in einem gut 100minütigen Abend auf den Punkt gebracht:

die.essenz.aus.maschek.redt.drueber

Samstag (!) , 29. 3. 2003, 20h im Rabenhof, Wien. (01/7128282)
Mittwoch, 2. 4. 2003, 21h im Theater im Bahnhof, Graz. (0316/763620)
Freitag, 11. 4. 2003, 20h im Cinema Paradiso, St. Pölten. (02742/21400)

Politik wie es uns gefällt (WienWeb)

WienWeb (7. 2. 2003)

Politik wie es uns gefällt

Maschek redet drüber. Über Politik sozusagen. Die 3 Wiener haben sich nach der Nationalratswahl 99 das Ziel gesetzt, die Inhalte des ORF zumindest für ein paar Abende im Jahr zu verändern. … Bei wienweb spricht maschek über Saddams Angriff auf Österreich und gibt den ultimativen Tipp an Bundeskanzler Dr. Schüssel.

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maschek.redt.drüber

maschek.redt.drüber
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Mittwoch, 4. 12., 21 Uhr, Theater im Bahnhof, Graz.
Freitag, 6. 12., 20 Uhr, Theater im Rabenhof, Wien.
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Liebes kleines Volk,
Morgen und am Freitag sind wir zurück in alter Frische, mit der monatlichen Fernsehretro- und Prospektive „maschek.redt.drüber“. Diesmal unter anderem geschedulet:

  • Aus dem Archiv: Österreich verzeiht – Peter Alexander nimmt die Entschuldigungen der „EU-14“ entgegen.
  • Bürgermeisters, Folge 4 – Kaum ist Dagi auf Urlaub, leidet ihr Helmut unter Terminstress.
  • Ein Fall für Zwei, Folge 4 – Die Matula und Frank OEG stürzt sich ins Event Marketing Business.
  • Die Kränk-di-ned-Gala – Die Redaktion des aktuellen Dienstes spendet Trost an all jene, denen das Glück im Jahr 2002 nicht gewogen war.
  • Lotte, Folge 4 – Das Finale der Found-Footage-Soap vom Berlin-Treptower Hallenflohmarkt. Lotte nimmt diesmal das Teil selbst in die Hand.
  • Sag’s dem ORF – unsere Medienkörperschaft öffentlichen Rechts bietet kritischen JungseherInnen eine Plattform.
  • maschek.in.ruhe – die Pensionistensaga geht weiter.
  • vielleicht noch die eine oder andere Materialentnahme vom Wahlabend.

ORF-Direktion ins Schwitzen bringen (Kleine Zeitung)

KLEINE ZEITUNG (Nov 2002)

Live-Synchronisationen

Auf der Couch vor dem Bildschirm hat es sich ein Künstler-Trio gemütlich gemacht und legt Staatsoberhäuptern und Ex-Bürgermeistern Sätze in den Mund, die die ORF-Direktion samt Pressestelle ins Schwitzen bringen würde.

SCAN

Viennale-Eröffnung in politischem Umfeld (Der Standard)

Der Standard, 22.10.2002

Viennale-Eröffnung in politischem Umfeld

Einen letzten satirischen Beitrag vor dem Eröffnungsfilm lieferte die Peformance-Truppe Maschek mit einem Fake-Video, einer synchronisierten Übertragung der TV-Preisverleihungs-Show „Dokefa“ – der Abkürzung für „der ORF kauft einen Film an“ – in der Bundespräsident Thomas Klestil schließlich als Sieger Joe Zawinul als Franz Antel für seine verharmlosenden filmischen Wehrmacht-Erinnerungen auszeichnet.

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Rett.redt.drüber

Zeugen haben es gesehen. Wir gratulieren dem Grazer Theater im Bahnhof, und wir gratulieren uns selbst, denn ab Mittwoch, 21 Uhr, sind wir Teil des ganzen.

nicht einmal mit der Kneifzange (Kunstfehler)

Kunstfehler Salzburg (Nov. 01)

maschek

Ein rundum gelungener Abend der Wiener Scherzkekse. Man kann auch sagen: Die Rückkehr der großen Abendunterhaltung. Kein Wunder, dass der ORF diese Herren nicht einmal mit der Kneifzange angreifen möchte.
(Doc Holliday)

TEXT

subtilstem, gemeinstem und peinigendem Humor (FM4 online)

ORF ON FM 4 (September 2000) Heute Volksstimmefest

Die Mascheks werden uns sicher mit subtilstem, gemeinstem und peinigendem Humor im Regen stehen lassen. Auf ihrem Site ein bisserl umschauen zahlt sich voll aus. In der Videoabteilung z.B. ist alles ein Hit. Für mich als Steirer ist „der graue star“ allerdings ein besonderes Schmankerl.

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lachhafte Worthülsen (Kleine Zeitung)

KLEINE ZEITUNG (2. 4. 2000)

Eine Welt zum Wohlfühlen

Maschek faszinierte mit einem Video-Karaoke, das ORF-Granden oder dem Bundespräsidenten lachhafte Worthülsen in den Mund legte.

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den ORF-Verantwortlichen gottlob noch entgangen (Der Standard)

DER STANDARD (17. 12. 1999)

Nachdenk-Pause

Es kann doch nicht angehen, dass man tatsächliche Hoffnungsträger wie Projekt X oder Stermann/Grissemann oder – den ORF-Verantwortlichen gottlob noch entgangen – Maschek durch unsägliche Kollaborationen mit diversen Hektikern straflos beschädigt.

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