Linz verändert

„Linz verändert“ – Eine historische Fälschung von und mit maschek.

Mockumentary, Dezember 2008.

In dieser Geschichte von Linz wird die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg in eine sowjetisch kontrollierte Nord- und eine amerikanisch kontrollierte Südhälfte geteilt, auch der Staatsvertrag von 1955 bringt Linz die Selbstbestimmung nicht zurück. Erst 1989 kommt unter Gorbatschow die Öffnung, bald darauf die Wiedervereinigung. Doch erst 2009 ist Linz wirklich frei, nachdem Bürgermeister Dobusch die Stadt den Künstlern übergeben hat: „Machts, was ihr wollts!“

Produziert im Dezember 2008 für die Eröffnung der Kulturhauptstadt Linz 2009.

Off-Kommentar:
Harald Posch

Tonaufnahmen:
Markus Urban
René Kornfeld (Innenhofstudios, Wien)

Video auf YouTube (auch in hoher Qualität): Teil 1 und Teil 2
Video zum Download: Quicktime H.264 (30 MB)

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„Gusenbauer, der Lieblingspolitiker“ (Oberösterreichische Nachrichten)

Gusenbauer, der Lieblingspolitiker (Oberösterreichische Nachrichten, 11.11.2008)

Sie synchronisieren in „Dorfers Donnerstalk“ Politikergespräche, zeigen mittels Puppentheater, was „Bei Schüssels“ los ist, und ihr Kabarett-Programm heißt „maschek.redet.drüber“. Die OÖN sprachen mit Peter Hörmanseder (38), dem maschek-Drittel aus Wels.
OÖN: Was bedeutet der Name „maschek“? (mehr …)

„Gusenbauer ist Homer Simpson“ (Falter)

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Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern. (Klaus Nüchtern)

Falter 46/2007 vom 14.11.2007
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„Staubwolke Grosny“ – ein Videopalindrom

„Staubwolke Grosny“ – ein Videopalindrom. maschek, 2003. 6 Minuten.

Am 13. April 2003 wurden die beiden Wohnhochhäuser am „Harter Plateau“ in der Nähe von Linz gesprengt. Die „größte Hochhaussprengung, die je in Europa stattgefunden hat“ (orf.at) wurde vom ORF Oberösterreich in einer Sondersendung live übertragen.

maschek hat das Material zu einem 6 Minuten langen „Videopalindrom“ verdichtet. Die ersten 2:40 Minuten laufen vorwärts, die letzten 2:40 Minuten rückwärts. In der Mitte ist – nochmals gegenläufig geschnitten – die Sprengung selbst zunächst verkehrtrum und dann richtig zu sehen.

Die erste Hälfte wird durch Drüberreden zum von „Red Bull“ gesponserten Mega-Event „Linzer Staubwolke“, deren Höhepunkt die Installation „Erection“ von „Gelatin“ ist, in der sich eine gigantische Wolke aus von der TU entwickeltem intelligenten Staub zu einer Skulptur verdichtet.

In der zweiten Hälfte sehen wir die gleichen Bilder und hören dazu den Originalton des ORF, alles umgekehrt abgespielt. Die Aufnahme wird zum Liveeinstieg in den russischen Nachrichtensender „CCP“. Der Off-Kommentar aus Österreich erklärt, dass wir hier einen Terroranschlag sehen, der sich vor wenigen Minuten in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ereignet hat.

(noch) nicht online.