Der getürkte Konflikt

Die durch das Interview von Botschafter Tezcan in der Presse ausgelösten diplomatischen Verstimmungen zwischen der Türkei und Österreich waren genauestens geplant worden. Cumhurba?kan? Heinz Fischer will beschwichtigen, macht jedoch alles nur noch schlimmer.


maschek. bei Dorfers Donnerstalk: „Die Hippoberatung“

maschek. sind diesmal bei Dorfers Donnerstalk nur zu zwei Dritteln und nur mit einem Beitrag dabei, der ist dafür brandaktuell:

„Die Hippoberatung“

Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ war Innenministerin Fekters Ferienlektüre und machte aus der „milden Maria“ nun endgültig die „wilde Maria“. UNO-Generalsekträr Ban Ki-moon sieht keine andere Lösung als Österreich unter das Kuratel der Vereinten Nationen zu stellen und die Regierung zu entlassen. Bei der Suche nach neuem Personal will er auf bewährte Persönlichkeiten zurückgreifen.

am 16. 9. 2010 um 21:55 auf ORF 1

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SoKo Habakuk

Heute (6. 5. 2010) um 22 Uhr auf ORF1 in „Dorfers Donnerstalk“ gibt’s von uns den Zweiteiler „SoKo Habakuk:“

Die FPÖ will durch ein Überwachungsvideo beweisen, dass ihre jungen Wahlhelfer Opfer von skrupellosen Rauschgiftdealern wurden. Die Innenministerin läßt daraufhin sämtliche Drogen in Österreich konfiszieren und ins arktische Franz-Joseph-Land verbringen. Dabei passiert leider ein Mißgeschick, und Österreich produziert unfreiwillig den größten jemals in Europa gebauten Joint. Die entstehende Drogenwolke hat den Effekt, dass alle, die sie inhalieren, laut aussprechen müssen, was sie sich gerade denken. Während Hansi Hinterseer und Arnold Schwarzenegger Privatheiten preisgeben, findet Heinz Fischer durch den Einfluss der Wolke zu einem ganz neuen Amtsverständnis.

Dorfers Donnerstalk

ORF 1.
21.55
Wiederholung im Nachtprogramm bzw eine knappe Woche später auf 3sat.
Und natürlich immer auf you-tube, wenige Minuten nach Ausstrahlung.

„Drei Männer und ein Video“ (Oberbayerisches Volksblatt)

Drei Männer und ein Video

Oberbayerisches Volksblatt, November 2008

Manchmal braucht es nicht viel, um Menschen zum Lachen zu bringen. Das bewiesen die drei Männer von Maschek im Haus der Kultur in Waldkraiburg. In ihrem Programm «Maschek.redet.drüber» zeigen sie Fernsehausschnitte – neu synchronisiert. (mehr …)

„Gusenbauer, der Lieblingspolitiker“ (Oberösterreichische Nachrichten)

Gusenbauer, der Lieblingspolitiker (Oberösterreichische Nachrichten, 11.11.2008)

Sie synchronisieren in „Dorfers Donnerstalk“ Politikergespräche, zeigen mittels Puppentheater, was „Bei Schüssels“ los ist, und ihr Kabarett-Programm heißt „maschek.redet.drüber“. Die OÖN sprachen mit Peter Hörmanseder (38), dem maschek-Drittel aus Wels.
OÖN: Was bedeutet der Name „maschek“? (mehr …)

„vortreffliche Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire“ (Esslinger Zeitung)

„Alles da, was Rang und Namen hat“

20.10.2008, Esslinger Zeitung

ES-PLIENSAUVORSTADT: Trio Maschek zeigt in der Dieselstraße eine tolle Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire

Von Gaby Weiß

Auf der dunklen Bühne steht eine große Leinwand, drei Herren sitzen mit Stuhl, Sofa und Lampe gemütlich am Rand und gucken fern. (mehr …)

„Meister der Live-Synchronisation“ (Münchner Merkur)

Kulturbonbon
Wenn Meister der Live-Synchronisation drüber reden

Münchner Merkur, 3. 10. 2008, agm

Garching – Wie? Dem Leser sagen die Namen Peter Hörmanseder (geboren 1970 in Wels), Ulrich Salamun (1971 in Köln) und Robert Stachel (1972 in Wiener Neustadt) nichts? Auch „maschek“ nie gehört? Dabei hat das Trio eine Masche, die in Österreich längst Kult ist: Sie reden drüber – über das Fernsehen. Und das ist wortwörtlich gemeint. Sie sind nämlich Meister der Live-Synchronisation. „maschek“ legt Prominenten und manchmal auch weniger Prominenten Wörter in den Mund, der Sinn des eigentlich Gesagten wird entstellt – und schon folgt ein Lacherfolg dem anderen. Wie beim beliebten Kulturbonbon der Stadt Garching. (mehr …)

ein Wahlabend und viele neue Termine mit maschek.redet.drüber

Geschätzte Aufmerksame,

maschek meldet sich zurück, nach einem halben Jahr wenigtun jagen einander nun wieder die Termine. Und weil Alfred Gusenbauer unser Sabbatical politisch nicht überlebt hat, müssen wir unseren maschek.redet.drüber-Abend schon früher als erwartet zu weiten Teilen aktualisieren. Also gibts diesen Herbst nicht nur bewährtes und aus „Dorfers Donnerstalk“ vertrautes, sondern jede Menge neues und unbekanntes zu sehen. Und zwar nicht nur im Wiener Rabenhof, sondern auch in vielen anderen Theatern in Österreich und – das ist neu – Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Alle Termine stehen auf der Homepage, und zwar hier neben dem Text.

Dass wir am kommenden Sonntag, den 28. September, im Rabenhof spielen, stand zwar schon vor dem Wahltermin fest – aber wenn wir schonmal da sind, können wir auch gleich einen Wahlabend veranstalten, natürlich nur zusätzlich zu und nicht statt unserem regulären Programm. So wird das ablaufen:

  • 18:30 Uhr: Der Saal ist geöffnet zum gemeinsamen Ergebnisschauen (und gut möglichem Trübsal blasen)
  • 20:00 Uhr: ein paar Wahlbonbons von maschek.
  • 20.15 Uhr: Elefantenrunde: Ein wenig werden wir gemeinsam artig zuhören. Sobald es dann allerdings zu langweilig wird, werden wir den Elefanten den Ton abdrehen und noch ein wenig über sie drüber.reden.
  • 20.40 Uhr: maschek.redet.drüber (das reguläre Programm, das es auch an den anderen Terminen zu sehen gibt)
  • 22.30 Uhr: maschek sind fertig. Anschliessend noch Barbetrieb im Rabenhof.

Ein wenig Nostalgie schwingt da mit, denn es ist fast 9 Jahre her, dass wir bei Drehli Robniks „Soft Egg Café“ im Wiener Flex zur Moderation einer Wahlparty eingeladen waren. (Hier der seinerzeitige Flyer) Bei der Elefantenrunde haben wir damals angesichts des verheerenden Wahlergebnisses erstmals den Politikern das Wort im Mund umgedreht – das war der Beginn von maschek.redet.drüber.

Am kommenden Donnerstag (21.55, ORF1) sind wir ausserdem nach mehreren Folgen Abwesenheit wieder bei „Dorfers Donnerstalk“ dabei, diesmal mit einer Neuauflage unserer „Jungwählerhilfe“, die wir 2002 zur Nationalratswahl produziert haben: http://www.maschek.org/2002/11/jungwaehlerhilfe/

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.
Hochachtungsvoll,
maschek.

Dorfers Donnerstalk (Theater Akzent, Wien)

Donnerstag, 30. Oktober 2008 Theater Akzent, Wien

20.00 Uhr öffentliche Generalprobe
21.50 Live Sendung auf ORF1

Dorfers Donnerstalk (Theater Akzent, Wien)

Donnerstag, 25. September 2008 – Theater Akzent, Wien

20.00 Uhr öffentliche Generalprobe
21.50 Live Sendung

Dorfers Donnerstalk auf ORF1

Dorfers Donnerstalk live auf ORF1
am 28. 2. um 21.55
aus dem Orpheum in Graz.

maschek sind zum letzten Mal vor der Sommerpause live dabei.
(Im März nochmal aus der Konserve, im April und Mai gar nicht).

Wiederholung am 29.02.2008 um 04:50 auf ORF1

maschek.redet.drüber auf Tour in ganz Ö

maschek. machen nach ihren Ausflügen in die Puppenwelt und ihrem Theaterstück Das maschek.Patent (noch bis Februar im Rabenhof) im Februar 2008 wieder ein paarmal je einen Abend lang das, womit sie sich von der anarchistischen Medienguerilla der späten 90er Jahre in die Fernsehschirme und YouTube-Accounts des Landes hineingespielt haben: sie reden drüber, übers Fernsehen. Bekannte Clips aus „Dorfers Donnerstalk“ werden ebenso wiederzusehen sein wie brandaktuelles oder auch bislang unveröffentlichtes Material.

Das Handygesetz

Der Nationalrat hat vor den Weihnachtsferien eine Menge zu tun. Da kann es schon vorkommen, dass Gesetze nicht fertig ausdiskutiert oder von allen Abgeordneten im Detail gelesen werden können. In dieser Sitzung wird noch schnell das „Handygesetz“ (offiziell das „Gesetz zur Protokollierung von Mobilfunkgesprächen zur Verhinderung von Privatgesprächen während der Arbeitszeit“) durchgepeitscht, bevor der ÖVP-Klub geschlossen zum Mittagessen abhaut. Aber da hat sich Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch selbst ein Bein gestellt.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 13. 12. 2007)

Wer den bitteren Ernst hinter dieser Nummer nicht schweigend hinnehmen will, könnte sich auch das hier anschauen: Parlamentarische Petition zur Behandlung des Sicherheitspolizeigesetzes im Innenausschuss des Nationalrats

Mars-Mission 2008: Die Auserwählten

Los Angeles, 1993: Die „Foundation für Recht und Ordnung“ hat festgestellt, dass die Welt im Jahr 2008 untergehen wird. Mit einer Raumfahrtmission im Jahr 2008 soll eine Elite von Auserwählten aus allen Bereichen des Lebens evakuiert werden. Dagmar Koller und Arnold Schwarzenegger kommen ins Streiten, wer dabeisein darf. (aus Dorfers Donnerstalk vom 22. 11. 2007)

Pressestimmen zu „Das maschek.Patent“

Kantwurst für alle! (Der Standard, Christian Schachinger)
„Dieses zum Weinen schöne, auf Metaebene herrlich lachhafte Tappen im Halbdunkel einer für Studienabbrecher und Spätaufsteher einzig mit leeren Sprech- und Sprachblasen vollgestellten Wunderwelt der freien Kapitalströme geht am Ende selbstverständlich schief.“

Die intelligenteste Wurst ist doch die Kantwurst! (Wiener Zeitung, Eva Maria Klinger)
„Original-Bilder in origineller Deutung. Der Spaß an dem Fake liegt nicht nur in der Erfindung absurdester Dialoge und Ansprachen, sondern auch in der Interpretation von Mimik und Nachdenkpausen. Man kann es nicht nacherzählen, man muss es erleben!“

„maschek“ nimmt Kurs auf Globus (wien.orf.at, 17. 11. 07 – vor der Premiere)
„Die Globen haben sie schon einmal fest unter die Arme geklemmt – „maschek“ beabsichtigen nämlich, als Theatergruppe den Globus zu erobern. „Österreich ist uns langsam zu klein“, gesteht das Künstlertrio wien.ORF.at.“

Die Lizenz zum Drüberreden (Kurier, K. Schell)
„Auf Erfolgsrezepte ist eben doch Verlass. Dieser Kuchen schmeckt immer noch. Die neue Glasur hätte es da gar nicht gebraucht.“

Castro als Testimonial bei den mascheks (Österreich, P. Temel)
„In Dorfers Donnerstalk eroberten sie das Fernsehen, mit „Beim Gusenbauer“ den Österreichischen Kabarettpreis – die Marke maschek gewinnt an Wert.“

Die Klügste unter den Würsten (Die Presse, Daniela Tomasovsky)
„Der Rest der Show gerät leider ziemlich platt: Auftritte im Gorilla-Kostüm oder im Tarnanzug passen eher zu einer drittklassigen Laienschauspielgruppe, und auch die Impro-Theater-Einlage geht nicht sonderlich geistreich aus.“

Fernsehen war gestern. (Chilli.cc, Florian Schober)
„Und zur Freude aller Theaterwissenschaftsstudenten bekommt sogar noch Entertainer Drehli Robnik verbal eins auf die Rübe.“

maschek-Lizenz zum Nachsynchronisieren (Kleine Zeitung)
„Eingebettet in diese Rahmenhandlung laufen die Drei zu gewohnter Form auf. [..] Pipifein!“

„Gusenbauer ist Homer Simpson“ (Falter)

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Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern. (Klaus Nüchtern)

Falter 46/2007 vom 14.11.2007
(mehr …)

Medientage mit Molterer und Gusenbauer

Die Medientage 2007: Was würde Bundeskanzler und Sportminister Gusenbauer tun, wenn er einen Tag den ORF leiten könnte? Und warum waren Landwirtschaftsminister und Mediensprecher in der ÖVP unter Molterer in einer Person vereint?

(aus Dorfers Donnerstalk vom 27. September 2007)

zum Video auf YouTube

Papst Benedikt XVI in Österreich

Wenige Wochen nach seinem offiziellen Staatsbesuch kommt Papst Benedikt XVI schon wieder nach Österreich, um mit Bundespräsident Fischer eine schöne neue Mehrzweckhalle zu eröffnen.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 27. September 2007)

zum Video auf YouTube

Dorfers Donnerstalk auf ORF1

mit diesen Beiträgen von maschek.:

  • Die ORF-Gegenreform
  • Abschied von Ioan Holender

26. 7., 21:50, ORF 1

„Pflichtübung, um bei gewissen Künstlerkreisen ‚in‘ zu bleiben“ (Leserbrief in der ‚Kronen Zeitung‘)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“ (Vorarlberger Nachrichten)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“

„Vorarlberger Nachrichten“ Nr. 148 vom 29.06.2007

VN-INTERVIEW: „maschek“ synchronisieren TV-Beiträge neu – und sorgen so für Lacher

Die Wiener Mediensaboteure „maschek“ reden drüber – im wahrsten Sinne.

MARTIN GANTNER

VN: Was macht den Erfolg, den Reiz von „maschek“ aus?

Stachel: Dass es von der Form her so einfach ist. Jeder hat schon einmal über Fernsehstimmen drübergeredet. Stichwort youtube.com: Die Leute machen das ja auch nach. Das macht uns großen Spaß, weil wir sehen, dass wir andere inspirieren.

VN: Kann man über unsere Politiker mehr lachen als über andere?

Stachel: Die Politiker sind sicher nahbarer, als etwa in Deutschland. Schlüsse auf den Charakter sind da leichter zu ziehen. Und das ist ja gerade das Spannende. Die politischen Botschaften interessieren weniger. Uns geht es darum zu zeigen: Politiker sind auch nur „Dodln“. Das macht sie ja auch menschlicher.

VN: Gibt’s Feedback von Politikern?

Stachel: Nein, überhaupt nicht. Es interessiert uns aber auch nicht. Wir treten für uns und fürs Publikum auf. Wir sind weit entfernt von einem Villacher-Fasching-Effekt.

VN: Welche Politiker geben besonders viel her?

Stachel: Der Gusi, weil er sehr natürlich agiert. Er steht zu seinen Fehlern und macht sie sogar zu seinem Markenzeichen. Ich glaube, dass der Gusi irgendwann ein ganz Großer sein wird, aber er muss noch einige Jahre durchtauchen. Weil einer, der sich dermaßen keine Blöße gibt, ist nach Schüssel eine sehr erfrischende Persönlichkeit. Er ist in unseren Stücken immer mehr zu Homer Simpson geworden, der auch für „maschek“ eine der wichtigsten Inspirationsquellen darstellt.

VN: Wie medienkritisch wollt ihr sein?

Stachel: Wir erheben einen klaren, medienkritischen Anspruch. Wir haben uns anfangs – vor unserer Zeit im ORF – auch als eine Art Anti-ORF verstanden und haben Kritik am ORF unter der schwarzblauen Regierung geübt. Diese Kritik kann bis in die 90 er- Jahre zurückreichen. Seither besteht die Tendenz, den ORF zu einem stromlinienförmigen Medium zu machen. Es ist ein ständiges Schielen nach Quote, um für die Werbewirtschaft interessant zu sein.

VN: Und dennoch seid ihr dann zum ORF gegangen?

Stachel: Es fällt natürlich schwerer, Systemkritik zu üben, wenn man selbst Teil des Systems ist. Aber innerhalb der Sendung ist so viel möglich, es werden uns keine Grenzen gesetzt, sodass wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Ich möchte mich auch am derzeitigen ORF-Bashing nicht beteiligen. Denn es ist einfach erfrischend, dass sich die neue Führung irgendwas traut. Selbst eine Serie wie „Mitten im Achten“ muss man probieren dürfen, auch wenn sie letztlich gescheitert ist.

VN: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Stachel: Für Herbst haben wir eine neue Produktion geplant, die sich mit den ökonomischen Zusammenhängen in der Medienwelt befassen wird. Wir werden das Publikum einladen, in uns zu investieren. Die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit sollen dabei verschwimmen.

VN: Was erwartet uns nächste Woche in Vorarlberg?

Stachel: Man braucht nicht in beide Veranstaltungen zu kommen. Wir werden sowohl in Bregenz als auch in Feldkirch das gleiche Programm spielen. Es wird, wie aus dem TV bekannt, ein „maschek.redet.drüber“. Auch mit Sachen, die wir bei „Dorfers Donnerstalk“ aufgrund der Länge nicht bringen können.

„maschek“ sind live auf der Bühne zu erleben am 4. Juli beim Seelax-Festival in Bregenz und am 5. Juli beim Poolbar-Festival in Feldkirch. Karten: Musikladen.

ZUR PERSON

Robert Stachel Geboren: 1972 in Wr. Neustadt Geschichte von „maschek“: 1996 lernen sich Peter Hörmanseder , Ulrich Salamun und Robert Stachel beim Studium in Wien kennen. Bühnendebüt im Dezember 1998 im Wiener Wohnzimmerclub Hobbythek. Bei der Moderation eines Abends zur Nationalratswahl 1999 experimentieren sie mit TV-Live-Synchronisationen, die zum dominierenden Element der Auftritte werden.

„Maschek“ reden drüber: Sie legen Politikern Worte in den Mund – nächste Woche im Ländle.

Das Testament des Dr. Waldheim

Bei der Testamentserrichtung wird Altbundespräsident Waldheim gefragt, ob er zu den Vorwürfen von 1986 Stellung nehmen will. Man einigt sich, ein Video aufzunehmen, in dem er einen von der Kanzlei verfassten Text verliest.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 28. 6. 2007)
Video bei YouTube

(mehr …)

Big Brother G8

Beim teuersten Big Brother, das es je gab, müssen Tony Blair und Nicolas Sarkozy für die übrigen Teilnehmer kochen. Wer schlechter gekocht hat, fliegt raus. Und da hilft auch kein Friendship-Ticket.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 28. 6. 2007)

Video bei YouTube

Dorfers Donnerstalk in der Cselley Mühle und live auf ORF1

Dorfers Donnerstalk aus der Cselley Mühle in Oslip

18:30 Aufzeichnung der Folge für Juli 2007
21:05 aktuelle Folge live auf ORF1

Die Hannes-Kartnig-Doku-Soap

Arnold Schwarzenegger finanziert eine Doku-Soap, in der bewiesen wird, dass sein Freund Hannes Kartnig unschuldig ist. Kein verbrecherischer Vorsatz, sondern die Spielsucht habe ihn ins Kriminal gebracht. Der beauftragte Regisseur Otto Retzer verdoppelt das Filmbudget im Casino und kann sich daher Superstar Ottfried Fischer für die Hauptrolle leisten.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 31. 5. 2007)

Wladimir Putin kauft ein

Beim Besuch von Wladimir Wladimirowitsch Putin in Wien kam es zum Eklat mit der Presse, weil der russische Präsident einen geplanten Medientermin nicht eingehalten hat. Und während man am Küniglberg noch spekuliert, ob der langen Arm des Kreml nun auch in Österreich das Leben der allzu mutigen Journalisten bedrohen könnte, geht der größte Deal der heimischen Wirtschaftsgeschichte hinter verschlossenen Türen über die Bühne.

(aus Dorfers Donnerstalk vom 31. 5. 2007)

KHG sucht einen neuen Job

Nach 3 Monaten reicht es Fiona, sie schickt ihren arbeitslosen Mann zu einem Coaching für Bewerbungsgespräche. Als hoffnungslosem Fall wird ihm dort geraten, es lieber mit Freunderlwirtschaft zu versuchen. Und sich vorher die Haare zu schneiden.

Video bei YouTube

Die Kuba-Krise der BAWAG

BAWAG-Direktor Nowotny wurde vom Cerberus gebissen und muss allen Kunden aus „verfassungsfeindlichen Diktaturen des Südens“ die Konten sperren. Über Irritationen in Kärnten führt die Massnahme schließlich zu einer veritablen Kuba-Krise in Österreich.

Video bei YouTube

neue Termine im Rabenhof, Donnerstalk heute live auf ORF1

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir freuen uns narrisch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Rabenhof bereits alle Karten zu unserem Puppenstück „Beim Gusenbauer“ ausverkauft hat.

Daher werden neue Termine „aufgemacht“, wie wir in der Branche sagen. Wir spielen zusätzlich am 10., 11., 17., 18., 24. und 25. Juni im Rabenhof Theater in Wien-Erdberg. Karten kann man ab sofort telefonisch reservieren: 01/712-82-82

Dazu kommen wir mit den Puppen am 29. und 30. Mai in den Posthof nach Linz und am 21. und 22. Juni in die ARGE nach Salzburg.

Heute abend starten wir in die neue Staffel von „Dorfers Donnerstalk“. Ab sofort wird einmal monatlich, schon um 21:05 und vor allem live drübergeredet – wie gehabt auf ORF1. Diesmal über Grassers neuen Job und die Kuba-Krise der BAWAG.

Wär lässig, wenn Sie irgendwo dabei wären.

mfG
maschek.

Dorfers Donnerstalk WH auf 3sat

Wiederholung dieser Folge in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Infoseite auf 3sat.

Dorfers Donnerstalk LIVE auf ORF1 und im Orpheum in Graz

Der zweite Donnerstalk im neuen ORF.

Redet drüber donnerstalks, anderweitig von der Seite angesehen


Der Standard, 4. April 2007

Die Wasserpfeifengeister, die wir riefen…

Au Backe! Dem Wasserpfeifengeist muss jetzt aber wirklich bald der Garaus gemacht werden. Gestern war er noch hier, heute wurden zwei junge Männer von ihm befallen, als sie an einer Bushaltestelle eine Flasche Alkopops geleert haben.

Wasserpfeifenarschloch! (ATV)

wasserpfeifenarschlochDer Point of no return ist überschritten: Das Wasserpfeifenarschloch aus Keine Macht den Drogen ist uns endgültig ausgebüchst und treibt sich mittlerweile im Abzockfernsehen am Nachmittag herum.

Danke an den aufmerksamen Seher, der das auf YouTube getan hat. Aber eines würde uns interessieren: Zeichnen Sie diese Sendung regelmässig auf? Welche Absonderlichkeiten finden sich noch in Ihrer Videosammlung?

„vom Insidertipp zum absoluten Kult“ (TV Media)

TVMedia, Dezember 2006: „Maschek: Kasperl auf Koks und Familie Petz in der Schuldenfalle“

Satire-TV. Die drei Synchron-Anarchos des ‚Donnerstalk‘ sind selbst Stars geworden.

Innerhalb kurzer Zeit wuchsen sie durch Dorfers Donnerstalk (diesmal mit Jahresrückblick Nr. 1 von 2 im ORF) vom Insidertipp zum absoluten Kult: die Mediensatiriker Maschek.

Wenn UHBP am Opernball die Herrschaft des Guten ausruft, der Kasperl plötzlich auf Koks ist oder der Exekutor zu Familie Petz kommt, dann haben Hörmanseder/Salamun/Stachel zugeschlagen und neue Texte über bekanntes TV-Material gelegt. „Die wichtigste Arbeit passiert im Archiv, wo wir Tausende Stunden Material sichten“, so Hörmanseder. Und die Arbeit wird immer mehr. Wegen der angestrebten Weiterentwicklung will das Trio künftig auch internationales TV-Material verwerten (ein entsprechendes Liveprogramm kommt im Herbst ’07), vielleicht sogar einmal Spielfilmszenen hinterfotzig neu synchronisieren. Ebenfalls fix: ein frisches Puppenprogramm zur neuen Bundesregierung.

Internet-Hype. Wer die Highlights von Maschek sehen will: Unter www.youtube.com gibt’s viele Kult-Clips, die schon hunderttausendfach abgerufen wurden.

Dorfers Donnerstalk im Herbst 2006

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Will kommen Österreich

Der ORF produziert im Auftrag der Bundesregierung eine Servicesendung für potentielle Einwanderer nach Österreich: „Will kommen Österreich“.

Viele wollen nach Österreich einwandern und erhoffen sich hier ein besseres Leben. Der ORF sieht es als Teil seines öffentlich-rechtlichen Auftrags, über ausländische TV-Satelliten aufklärend entgegenzuwirken. Ob topographisch, kulturell oder kulinarisch, so manche österreichische Besonderheit könnte die Seher dieser Sendung ihre Pläne noch überdenken lassen.

  • Will kommen Österreich
  • ddt01
  • Clip #25 von maschek. bei Dorfers Donnerstalk (Folge #38)
  • gesendet im ORF am 23. 11. 2006 (aufgezeichnet am 19. 11. 2006)
  • auf Dorfers Donnerstalk DVD 8, Track 2
  • YouTube Link

Audimax: Dorfers Donnerstalk

Dorfers Donnerstalk

Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen.
(mit einem Dabeisein von maschek.)

Pfui gack! (‚Der Standard‘)

Pfui gack!
maschek und in der Nase und den Ohren popelnde Abgeordnete – Verkostete und entsorgte Gustostücke in „Dorfers Donnerstalk“

Nennen wir es einfach Synergie. Als DER STANDARD vor einiger Zeit in dieser Glosse anlässlich einer Live-Übertragung aus dem Parlament über in der Nase und den Ohren popelnde Abgeordnete schrieb (siehe dazu: Volksnahe Volksnase), meldete sich tags darauf einer der Herren von maschek und begehrte Auskunft darüber, wer denn die namenlos gebliebenen Volksvertreter gewesen seien und, noch wichtiger: Wann genau wurde das denn ausgestrahlt?

maschek sind jene drei Übersprecher, die, unter Kabarett gehandelt, etwa im ORF-Donnerstalk Archivmaterial des Fernsehens mittels Synchronisation eine Neudeutung angedeihen lassen – und das ziemlich gut.

Tatsächlich ließ sich der Zeitpunkt, an dem die ORF-Bildregie bei dieser mehrstündigen Übertragung hart und unbarmherzig auf die fehlende Kinderstube in manch schwarzen Reihen hielt, ziemlich exakt eruieren. Einige Wochen später kam erneut ein maschek-Mail, das – nicht ohne eine nicht nur zwischen den Zeilen herauszulesende Genugtuung – darüber Auskunft gab, dass man der Stellen fündig und ansichtig geworden sei, und – pfui gack, das ist ja wirklich ekelig – man werde das Material bei sich bietender Gelegenheit verwenden.

Diese Gelegenheit kam angesichts der herrschenden politischen Umstände nun relativ rasch, und so werden in der am Donnerstag ausgestrahlten Donnerstalk-Folge nämliche in Ohr und Nase vorgefundenen und anschließend verkosteten oder in den Saal entsorgten Gustostücke von maschek in neuer Form dargereicht werden. Mahlzeit!

(flu/DERSTANDARD; Printausgabe, 2.11.2006)

LINK

Testwahl ’06

Testwahl ’06 (Video nicht online)

Wie schon bei der letzten Nationalratswahl 2002 (vgl. Testwahl ’02) wurden auch heuer wieder am Vorabend der großen Wahlsendung im ORF die Kameras getestet, die Stimmen geölt, die Grafikcomputer optimiert und die Spitzenpolitiker soundgecheckt. Nach der Wahl ist vor der Wahl.

aus Dorfers Donnerstalk 32 (5. Oktober 2006)

George W. Bush in Wien

George W. Bush in Wien (Dorfers Donnerstalk vom 5. Oktober 2006, Video bei YouTube)

Es war ein großer Tag in der jüngeren Österreichischen Geschichte, als nach langer Zeit wieder ein amtierender US-Präsident österreichischen Boden betrat. Bundeskanzler Schüssel hat persönlich ein dichtes Programm zusammengestellt, jedoch ohne die Amerikaner in die Planungen einzubeziehen..

Orpheum Graz: Dorfers Donnerstalk

Dorfers Donnerstalk

Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen.
(mit einem Dabeisein von maschek.)

maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate

Diesen Freitag und Samstag im Vindobona (Wien):
„maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate“

Ein Putsch der „Eritrea-Koalition“ hat der Ära Lindner ein jähes Ende bereitet. Wohin also mit all dem Geld, das der Marktführer ORF unter Monika Lindner erwirtschaftet hat, wohin mit all den guten Ideen, die noch in ihrer Schublade auf Verwirklichung warten?

Monika Linder will’s noch einmal wissen. Soll doch Alexander Wrabetz mit leeren Kassen und unbeschriebenen To-Do-Listen beginnen. In „Monikas letzten Monaten“ wird nicht nur die extrem aufwändige Promi-Reality-TV-Show „Missionierung des Mars“ verwirklicht, auch öffentlich-rechtliche Kernformate wie „Bundesräte im Gespräch mit TW1-Redakteuren“ oder die Quotenhoffnung „Zeit im Beat“ kommen zum Zug.

„maschek.redet.drüber“ lief von 2002 bis 2004 als monatlicher TV-Rückblick im Rabenhof und ist seit 2005 Teil von „Dorfers Donnerstalk“. „Monikas letzte Monate“ ist nach der „Zeros-Show“ das zweite abendfüllende Programm, das wir aus früheren, aktuelleren und brandneuen Elementen der Serie zusammengebastelt – um nicht zu sagen: -geschustert – haben.

Vindobona, Wallensteinplatz 6, 1200 Wien.
Fr, 15. 09. 2006, 20:00 Uhr
Sa, 16. 09. 2006, 20:00 Uhr
Preise: EUR 16.- / 14.-

Polit-Paparazzi auf der Puppenbühne (UNIQUE)

„Im Vorfeld versprechen die drei Mediensatiriker (zuletzt auch regelmäßig zu Gast bei Alfred Dorfers TV-Sendung „Dorfers Donnerstalk“), sogar noch gnadenloser als britische Revolverblätter in die Privatgemächer des österreichischen Schweigekanzlers einzudringen. Und dieses Versprechen wird eingehalten.“ (UNIQUE – Magazin der ÖH Uni Wien / Martin Wolf: Polit-Paparazzi auf der Puppenbühne)

„Blaue Wunder, schweigende Wälder“ (Der Standard)

Von Christian Schachinger (Der Standard, 16. Februar 2006) (LINK zum Artikel)

Blaue Wunder, schweigende Wälder
Die Kabarettisten maschek. deuten im Kasperltheater „Bei Schüssels“ das Privatleben unseres Bundeskanzlers

Wien – Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der österreichische Bundeskanzler witzig ist. Noch für jeden, der sich in die Auslage stellt, hat sich im Lauf der Menschheitsgeschichte jemand gefunden, der das zum Zerkugeln findet. Die weitaus interessantere Frage lautet laut Peter Hörmanseder: „Worüber lacht Schüssel? Wer das weiß, gewinnt eine Eintrittskarte.“

Noch präziser formuliert: Wie weit kann man gehen, und Wolfgang Schüssel lacht noch immer? Immerhin versteinern selbst langgedienten Politprofis in der ersten Reihe beim Villacher Fasching regelmäßig die nach oben gezogenen Mundwinkel.

Tiefe Witze

Freilich ist es so, dass das Wiener Trio maschek. im Gegensatz zu den Kärntnern definitiv die besseren, manchmal aber auch ebenso tiefe Witze zu bieten hat. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel kommen aus dem beinharten Geschäft der Fernsehnachrichten. Und dort, wo man in der inszenierten Realität traditionell immer schon nach der Wahrheit graben musste, wird es schnell einmal abgründig.

Mit Programmen wie maschek.redt.drüber und zuletzt dem brüllend komischen The Great Television Swindle stellten die drei Mittdreißiger einer tieferen Wahrheit hinter bekannten Nachrichtenbildern nach, indem sie diese neu montierten und mit neuen Dialogen und Texten versahen. Einer breiteren Öffentlichkeit dürften die bekennenden Fernsehsüchtigen (Mach dein Hobby zum Beruf!) dank ihrer regelmäßigen Gastrolle bei Alfred Dorfers Donnerstalk auf ORF 1 unvergesslich sein. Immerhin handelt es sich bei maschek. um das einzig witzige Element dieser Sendung.

Kasperltheater

Man erinnert sich etwa mit Freuden an die wunderbare filmische Neuanordnung, wie Benita Ferrero-Waldner beim Münzwerfen gegen Heinz Fischer das Bundespräsidentenamt verliert, obwohl ihr ORF-Münzwerfer Elmar Oberhauser unerlaubt, aber hartnäckig zu helfen bereit ist.

Im nächste Woche im Wiener Rabenhof Premiere feiernden Stück Bei Schüssels verlassen maschek. jetzt erstmals ihr gewohntes Terrain eines technisch aufwändigen Multimedia-Kabaretts. Sie begeben sich auf Anregung und unter der Regie von Rabenhof-Chef Thomas Gratzer nach dem Text von Peter Hörmanseder auch tatsächlich ins Theater – und zwar in jenes, wo der Kasperl das Sagen hat.

Die altehrwürdige Wiener Tradition des Kasperltheaters wird für jung gebliebene Erwachsene wiederbelebt. Und weil die heute alle Denglisch reden und im Internetz surfen, hat das Stück den unglaublich fetzenden Untertitel The Official European Puppet Porn beigestellt bekommen. Die Gestaltung der Puppen kommt vom Linzer Cartoonisten Gerhard Haderer, gespielt werden sie von den Fachleuten vom Original Wiener Praterkasperl. maschek.redt.drüber wie gewohnt: „Es ist ein bösartiges Herumspielen…“

Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel alias maschek. lassen „Bei Schüssels“ die Puppen tanzen: „Wenn Schüssel unter seiner Kleinheit leidet, leidet die Puppe natürlich noch viel mehr.“

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, so wie ihn Cartoonist Gerhard Haderer für das Wiener Rabenhoftheater als Titelheld des Kasperltheaters „Bei Schüssels“ entworfen hat.

Peter Hörmanseder: „Bei Schüssels beschreibt das Privatleben von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Es ist ein bösartiges Herumspielen mit allen mit ihm verbundenen Klischees.“

Robert Stachel: „Es ist klassisches Boulevardtheater. Tür auf, Tür zu. Es wird viel hin und her gerannt: ein Raum, vier Türen, ein Fenster.“

Ulrich Salamun: „Alles wird bespielt!“

Die ersten Proben dienten erst einmal dazu, dass man sich angesichts der lebensnah überzeichneten Puppen vor lauter Lachen wieder fasst.

Stachel: „Die Figuren haben recht schnell ein Eigenleben entwickelt. Wir reden bei den Proben längst mit den Puppen und nicht mit den Puppenspielern. Solange Schüssel so klein bleibt, finde ich ihn echt sympathisch. Dieser Pennälerhumor und dieses Pennälervokabular, das er hat.“

Salamun: „So wie du!“

Hörmanseder: „Die Puppe Schüssel ist ein richtiges Zniachterl und ein Kriacher. Die Puppe ist nicht kleiner als die anderen, wird aber von den Puppenspielern kleiner gespielt. Sie fürchtet sich vor allem und jedem und ist ein echtes Weh. Wie ein Vierjähriger. Schnauze offen und dann: Mama! …

… ,Bundeskanzler Wolfgang Schüssel‘ hat natürlich mit der realen Person absolut nichts zu tun, weil das ja gar nicht zusammengehen würde. Es wäre auch unmöglich, ein Stück herunterzuklopfen, wenn einem die Titelfigur total unsympathisch ist. Man muss eine Mischung finden, die Puppe Schüssel drollig finden, aber dann auch zum Idioten machen.“

Im Rahmen von im Hause Schüssel vorbeischauenden Figuren wie „Silvio Berlusconi“ oder „Andreas Khol“ wird hier nicht die große Welt der Politik nachgestellt. Schon eher geht es ohne Botschaft und Moral, dafür mit reichlich Gelegenheit für unterstützendes Geschrei aus dem Publikum („Wolfi, nicht da hineingehen, da ist der Karl Heinz!“) um kleine alltägliche Probleme bei Kanzlers.

Ob es denn aus dem Kanzleramt schon besorgte Anfragen gegeben habe?

Stachel: „Schweigen im Walde! Der sagt ja sonst auch nie etwas. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich der Alfred Gusenbauer einen netten Abend bei uns erwartet. Aber der wird dann auch sein blaues Wunder erleben!“

König Wolfgang

09: König Wolfgang (1. Dezember 2005) [Video bei YouTube]
Wolfgang Schüssel hat vieles für sich und seine Partei erreicht, doch es war ihm nicht genug. 2006 krönt er sich selbst zum König. Das Volk begehrt auf, es kommt zu bewaffneten Auseinandersetzungen, die nur durch das Eingreifen der UNO beendet werden können.

Habakuk: Keine Macht den Drogen

Im außergerichtlichen Tatausgleich wird Herr Habakuk dazu verpflichtet, Kindern zu veranschaulichen, welche Gefahren der Ge- und Missbrauch bewusstseinserweiternder Substanzen mit sich bringt. (aus Dorfers Donnerstalk vom 24. November 2005)

(Dieses Video entstand bereits 2003 zu Hörmanseders Geburtstag und war seither in verschiedenen Versionen immer wieder im Programm. Eine ältere Aufzeichnung findet sich hier.)

Update April 2007: Aus uns nahestehenden StudentInnenkreisen erhielten wir die Nachricht, dass maschek.Seherin Anja Böhm sich im Online-Netzwerk studivz die Arbeit angetan hat, den kompletten Habakuk zu transkribieren. Wie schräg ist das denn? Wir haben den Text noch ein wenig ergänzt und hier unten hinkopiert.

Kommentare zum Habakuk auf YouTube: hier, hier und hier.

Update Mai 2011: Den Habakuk gibt es jetzt auch untertitelt.

(mehr …)

Nestroyverleihbedingt nur noch 2 mal TGTS

Entgegen früherer Behauptungen spielen wir den „The Great Television Swindle“ nur noch heute und nächste Woche am Freitag. Nächsten Samstag gibt es keine Vorstellung, denn da wird der Rabenhofstaat geschlossen bei der Nestroy-Gala im Volkstheater sitzen und sich anschauen, wie UHD Thomas Gratzer den Jurypreis für die besten Off-Produktionen der vergangenen Spielzeit entgegen nimmt. Was wir als maschek ziemlich gut finden, denn laut Begründung der Jury hat neben „Freundschaft“ (Henning/Steinhauer/Scheuba) und „UDO 77“ (monochrom) auch „The Great Television Swindle“ Entscheidungshilfe geleistet.

Das sind also die letzten Chancen, um TGTS live zu sehen:
Samstag 19., und Freitag 25. November.
Dann ist es abgespielt und kommt auf immer und ewig in die Klamottenkiste.

Unser Mitmachen bei „Dorfers Donnerstalk“ kommt in dieser Staffel noch 2 mal neu, danach in 2 Folgen „Best of“. Donnerstags gegen 22 Uhr auf ORF1 und um Mitternacht bei 3sat. Euch FreundInnen auf diesem Verteiler dürfen wir verraten, dass in der nächsten Folge am 24. 11. unser Partykracher „Keine Macht den Drogen“ laufen wird. In einem verdichteten Remix.

Vorschauen tun wir besonders gerne auch noch auf den 8. bis 11. Dezember, wo Hubsi Kramar im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe zu seinem sensationell superen Zirkusspektakel „Lebender Adventkalender“ lädt und wir wie schon vor 2 Jahren eines von 24 Kasteln auf der Bühne anfüllen werden. Hier schonmal der Flyer.

ORF-Verkauf

07d: ORF-Verkauf (17. November 2005) (bei YouTube)
Peter Rapp als Auktionator der ORF-Privatisierung. Zunächst sieht es so aus, als würde sich keiner der Großindustriellen des Landes dafür interessieren, den österreichischen Rundfunk zu übernehmen. Schliesslich findet sich doch noch ein Käufer, doch der ist nur Strohmann für jemand anderen.

ZiB-Ausverkauf

07c: ZiB-Ausverkauf (17. November 2005)
Alles muß raus: Der ORF wird en gros und en detail verkauft. Studioeinrichtung und technisches Gerät kommen dabei ebenso unter den Hammer wie ganze Sendeflächen. Auch die ZiB wird nicht ausgespart.

neuer Freund

07b: neuer Freund (17. November 2005) (bei YouTube)
Der ORF ‘Newsflash’ informiert erfolgreich die Zielgruppe der jungen Erwachsenen, ohne sie zu überfordern. Dass die Redaktion auch im Bereich der ‘Soft-News’ immer topaktuell arbeitet, beweist dieser Beitrag.

Publikumsrat

http//www.youtube.com/watch?v=PE_F6_s4TgM

07a: Publikumsrat (17. November 2005) (bei YouTube)
Der Publikumsrat ist jener zahnlose Tiger, der sich einmal im Jahr trifft, um neue öffentlich-rechtliche Programmkonzepte zu diskutieren. Leider setzt er sich mit seinen Empfehlungen in den wenigsten Fällen durch.

Staatsbürgerschaftsgala 2005

06: Staatsbürgerschaftsgala 2005 (10. November 2005) [Video bei YouTube]
Noch unter der großen Koalition hat Österreich 1999 begonnen, jedes Jahr im Rahmen der großen “Staatsbürgerschaftsgala” unter den zahlreichen einbürgerungswilligen Kandidaten die glücklichen neuen Österreicher auszuwählen. Dieses Jahr gibt es einen Platz für einen Taxifahrer in Wien zu vergeben, der Rest geht leider leer aus.

SPÖ-Seminar

05: SPÖ-Seminar (3. November 2005) (bei YouTube)
Josef Broukal lädt die gesamte SPÖ-Führungsmannschaft zum 8stündigen Seminar ‘Politische Kommunikation für blutige AnfängerInnen’. Um seinen GenossInnen die Dos and Don’ts moderner politischer PR besser erklären zu können, hat er einen virtuellen Avatar nach seinem Vorbild programmiert, den iBroukal.

Wiederaufnahme ab 26. 10. 2005 – „The Great Television Swindle“ weitere 14 mal im Rabenhof

Neben unserer Mitarbeit an „Dorfers Donnerstalk“ bleibt uns gerade genug Zeit, um unseren „ohne Schielen auf Retro-Mehrwert gestalteten Exkurs ins ‚elektronische Gedächtnis‘ der Zweiten Republik“ (der Standard) noch ein paar mal zu geben.

Zum Swindleinhalt: Dass man das Fernsehen „den Roten überlassen“ könne, stellte sich schon nach kurzer Zeit als fatale Fehleinschätzung der schwarzen Politik heraus. Der Kampf der ÖVP um die Rückeroberung des österreichischen Fernsehens konnte erst 2000 gewonnen werden, die TV-Geschichte vorher war nur selten im Sinne der Volkspartei geschrieben worden. Damit seine Gesinnungsgemeinschaft im „elektronischen Gedächtnis der Nation“ (Monika Lindner über das ORF-Archiv) nachträglich in ein besseres Licht gerückt wird, beauftragt Wolfgang Schüssel nun die Medienagentur maschek, die Irrtümer der Geschichte zu retuschieren – nein, zu korrigieren. Und wir nehmen dankend an.

Termine:
MI/DO/FR/SA, 26. bis 29. Oktober
FR/SA, 4. und 5. November
MI/DO/FR/SA, 9. bis 12. November
FR/SA, 18. und 19. November
FR/SA, 25. und 26. November

immer um 20 Uhr
im Rabenhof Theater.
Rabengasse 3, Wien 3. Karten: 01/7128282

Staatsvertrag

04: Staatsvertrag (27. Oktober 2005) [Video bei YouTube]
Die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags lief 1955 äußerst schmucklos und unprofessionell ab, daher wurde der Staatsakt für die Fernsehübertragung nochmals gedreht – und diesmal nichts dem Zufall überlassen.

Politikerwetten (aka ‘Berlusconi-Wette’)

03: Politikerwetten (aka ‘Berlusconi-Wette’) (20. Oktober 2005) [Video bei YouTube]
Die frischgebackene deutsche Bundeskanzlerin Merkel bringt Altkanzler Schröder, den österreichischen Amtskollegen Schüssel und CSU-Chef Stoiber dazu, um ihre politischen Posten zu wetten.

Tachinierer-Regelung

02: Tachinierer-Regelung (13. Oktober 2005) (bei YouTube)
Mit der neu erlassenen Tachinierer-Regelung zwingt die österreichische ÖVP/BZÖ-Koalition die sozialdemokratischen Oppositionspolitiker, ihre ungenützte Arbeitskraft an Privatunternehmen zu verleasen. Nicht alle fügen sich dieser Maßnahme widerspruchslos.

Kopf oder Zahl?

01: Kopf oder Zahl? (6. Oktober 2005) [Video bei YouTube]
Die beiden Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl 2004 einigen sich vor der Sendung mit Elmar Oberhauser, neben Gehalt und Präsidentenvilla auch auf einen Urnengang zu verzichten und den neuen österreichischen Bundespräsidenten per Münzwurf zu ermitteln.

Dorfers Donnerstalk

Dames en heren! Heute um 22:00 redet maschek überraschenderweise nicht von außen über den ORF drüber, sondern von innen. Nach dem langen Marsch durch die Institutionen stehen wir nun auf der anderen Seite vom Fernsehcastle. Und machen bei „Dorfers Donnerstalk“ in der ganzen kommenden Staffel mit. 9 Folgen lang.

Do, 6. 10. 2005, um 22:00 Uhr auf ORF1 und um 0:30 Uhr auf 3sat (und dann immer Donnerstags zu leicht unterschiedlichen Beginnzeiten)

http://tv.orf.at/donnerstagnacht
http://www.3sat.de/kleinkunst/www/71148/

Vorankündigen dürfen wir jetzt schon die Wiederaufnahme von „The Great Television Swindle“ ab dem 26. Oktober im Wiener Rabenhof. Gespielt wird dort bis zum 26. November, zumeist Freitags und Samstags, machmal auch Mittwochs und Donnerstags. Desweiteren kündigen wir nach langer Zeit wieder einmal ein Gastspiel in Linz an. Und zwar am 8. November im Posthof. Näheres wird folgen.

maschek sidekickt Dorfers Donnerstalk

In der kommenden Staffel werden wir als Sidekicks in Alfred Dorfers „Donnerstalk“ einmal wöchentlich im Fernsehen übers Fernsehen drüberreden. Die Sendung wird „Live on Tape“ produziert (wie wir in der Branche sagen) und die Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen passiert vor Publikum in Graz und Wien. Karten kriegt man bei den einschlägig bekannten Stellen.

Aufzeichnungstermine:
So, 02. 10., 20 Uhr: Graz, Orpheum
So, 16. 10., 20 Uhr: Wien, Audi Max Universität Wien
So, 30. 10., 20 Uhr: Wien, Audi Max Universität Wien
So, 13. 11., 20 Uhr: Wien, Audi Max Universität Wien

Sendung ab 6. 10. jede Woche Donnerstag um ca. 21:50 Uhr auf ORF 1.