„gekringelt hat sich das Publikum“ (Münchner Merkur)

Zukunft des „Uferlos“-Festivals ungewiss

(aus dem Münchner Merkur vom 17. 5. 2010)

Freising – Gekringelt hat sich das Publikum am letzten „Uferlos“-Tag bei Maschek. Doch obwohl es nur Lob gab für das Kulturfestival, ist es fraglich, ob es auch 2011 ein „Uferlos“ gibt.

„Loch ein, Frauke“: „Arnie“ Schwarzenegger versucht, Frauke Ludowig rumzukriegen – sagt zumindest Maschek, die am Sonntagabend zu Gast auf dem „Uferlos“ waren.

Die Veranstalter wissen noch nicht, ob sie sich ein drittes Festival leisten können. Das Wetter habe ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht: „Trotz des katastrophalen Wetters war der Besuch sogar noch gut“, bilanziert Veranstalter Michael Kasper. Zusammem mit seinen drei „Farmlands“-Kollegen macht er jetzt Kassensturz – dann die Entscheidung, ob man das Großprojekt noch mal anpackt.

Einer der letzten Auftritte am Sonntagbend waren die Synchronisations-Künstler Maschek. Angela Merkel bei den Russen oder bei Sarkozy, Arnold Schwarzenegger, dazwischen wieder „Angie“, viel Niki Lauda, dann „Arnie“ und „Angie“, dazu Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer und viele, viele andere – sie alle werden gnadenlos durch den berühmten Kakao gezogen, wenn sich das spitzzüngige Trio über deren im Fernsehen ausgestrahlten Auftritte hermacht.

„Drei Männer um die vierzig [..] unterhalten seit über zehn Jahren ihr Publikum und haben wohl auch selbst einen Mordsspaß.“ (Münchner Merkur)

Redet drüber!

aus dem Münchner Merkur vom 18.04.10

Ebersberg – Skurril und lustig: Die Synchronisationen der Gruppe „Maschek“ im alten kino haben richtig Spaß gemacht. Vor allem die Bundeskanzlerin wurde diesmal kräftig durch den Kakao gezogen.

Auf der Suche nach einem „First  Husband“: Die Gruppe Maschek spricht ungewohnte Inhalte zu bekannten  Fernsehbildern. Foto: sro

Auf der Suche nach einem „First Husband“: Die Gruppe Maschek spricht ungewohnte Inhalte zu bekannten Fernsehbildern. Foto: sro

Was spricht Angela Merkel am Rednerpult? Nein, es ist keine Regierungserklärung und auch keine Stellungnahme zur Lage der Nation. Die Dame auf der großen Leinwand im aprikotfarbenen Blazer mit der bekanntesten Ponyfrisur Deutschlands sucht einen neuen Mann, denn Dr. Sauer will einfach nicht die Rolle des „First Husband“ übernehmen. Es handelt sich dabei nicht um eine neue Talk-Show, sondern um Mascheks Programm „Redet.drüber“, am Freitag zu sehen im alten kino. Maschek, das sind drei Männer um die vierzig, Peter Hörmanseder und Robert Stachel, beide aus Österreich, und Ulrich Salamun, geboren in Köln, die TV-Passagen neu synchronisieren. Damit unterhalten sie seit über zehn Jahren ihr Publikum und haben wohl auch selbst einen Mordsspaß.

Sie versehen die gesamte nationale und internationale Szene der Politik mit neuen Texten und legen der TV-Welt ungeahnte Worte in den Mund. Dass sich die deutsche Bundeskanzlerin dabei auf Partnersuche begibt, ist nur einer von vielen witzigen Einfällen. Eine geheime „Pimp-Agentur“ will ihr dabei helfen.

Der Lachreiz entsteht beim Publikum, wenn die aus dem tagtäglichen Fernsehen bekannten Bilder mit ungewohnten sprachlichen Inhalten kombiniert werden. Wenn zum Beispiel der junge Arnold Schwarzenegger seine enormen Muskeln spielen lässt und immer wieder wie ein kleines Kind jammert „I will a Schauspieler werden“. Oder wenn Angela Merkel im Gespräch mit einem Interviewpartner sagt, sie suche keinen Mann für den Sex, denn „das habe sich mit dem Sauer mittlerweile auf eine zufriedenstellende Frequenz eingespielt“.

Seit ihrem ersten Auftritt in Ebersberg 2008 hat das Trio nun auch Anspielungen auf das aktuellere Zeitgeschehen im Programm. Guido Westerwelle spricht nur Deutsch oder ein so gebrochenes Englisch, dass der ganze Saal lacht. Und Barack Obama muss bei seinem Deutschlandbesuch auch Deutsch lernen, weshalb Angela Merkel versucht ihm den Zungenbrecher „Im dichten Fichtendickicht…“ beizubringen. Auch über die Afghanistanpolitik macht sich Maschek lustig: Um aus dem Dilemma herauszukommen findet unsere Bundeskanzlerin eine kreative Lösung: Heerscharen von Urlaubern sollen in Afghanistan gegen den Terrorismus antreten, denn als Urlauber setzen sich die Deutschen überall durch.

Besonders gefallen hat den Ebersberger Zuschauern das, was Westerwelle in den Mund gelegt wird: Die ersten Urlauber, die in die Hindukusch-Region geschickt würden, das seien die Hartz-IV-Empfänger. Und so verbirgt sich hinter einem witzigen Einfall auch immer eine Kritik. Ganz klar macht Maschek das auch in dem Gespräch mit einem Anlageberater, dessen synchronisierte Antworten auf über 100 Prozent Gebühren kommen bei einer Anlagesumme von einhundert Euro. Von Kerner bis Beckenbauer, von Putin bis Fidel Castro, von George W. Bush senior bis George W. Bush junior: Mascheks beißende Satire macht vor keinem halt. Nicht einmal vor Nicki Laudas „greißlichen Ohrwascheln“ oder Papst Benedikts „Sing-Sang-Modus“. Das Publikum hätte gerne mehr als eine Zugabe gehört. Es darf sich aber dafür auf ein neues Programm freuen, wie die drei am Ende ankündigten.

Von Evi Thiermann

„Lustiger als die Österreicher“ (FM 4 online)

„Lustiger als die Österreicher“ (Robert Glashüttner, FM4 online)

Das schlaue Comedy-Trio maschek ist mit seinem Programm „maschek.redet.drüber“ auch in Deutschland unterwegs. Ein Gespräch im Backstage-Raum des Berliner BKA-Theaters. (mehr …)

„unterste Schublade“ (Gästebuch Schmidt & Pocher)

Das Phänomen kennen wir schon vom Volkszorn, den unsere Waldheim-Nummer bei Dorfers Donnerstalk auf sich gezogen hat: Je beleidigter die Kritik und je mehr sich ihre Verfasser als berufene Vertreter einer geschmähten Volks- oder Glaubensgemeinschaft fühlen, umso eher wird einem die Autorenschaft aberkannt und dem Host der Sendung zugeschrieben. Wie der Schelm denkt, so stellt er sich halt auch die Führungsstrukturen im Fernsehen vor. Wieder passiert nach der Schmidt-Pocher-Sendung mit unserer Papst-Nummer im Gästebuch auf der ARD-Homepage: (mehr …)

ARD – Das Erste

Schmidt und Pocher (ARD)

Mit stolzgeschwellter Brust möchten wir verkünden, dass maschek am 19. Februar zu Gast bei Harald Schmidt und Oliver Pocher in deren Sendung Schmidt und Pocher sind.
Wie bei dieser Sendung üblich, gibts gegen Ende „lustige“ Menschen und diesmal sind es eben wir.
Ob es lustig wird können wir nicht versprechen, spannend (für uns) wird es allemal.
Zusätzlich freut sich ein maschek-Mitglied, ein Jugendidol vor Ort treffen zu dürfen.

Schmidt und Pocher
Donnerstag 19. Februar 2009
ARD, 23.00 Uhr

Die Sendung wird eher oft wiederholt, Ausreden fürs Nichtsehen gelten also nicht.
Voraussichtliche Sendetermine der Wiederholungen:
Freitag, 20. Februar, 1.15 Uhr (rbb)
Freitag, 20. Februar, 9.30 Uhr (MDR)
Freitag, 20. Februar, 21.50 Uhr (EinsFestival)
Samstag, 21. Februar, 0.10 Uhr (BFS)
Samstag, 21. Februar, 2.25 Uhr (hr-fernsehen)
Samstag, 21. Februar, 3.30 Uhr (EinsFestival)

Und so kam es dann im Fernsehen rüber…

Pullach/Isar, Bürgerhaus

Bürgerhaus Pullach
Heilmannstr. 2
D-82049 Pullach

Passagiere wie Koffer behandelt

Passagiere wie koffer

Die Süddeutsche Zeitung beweist heute in unfreiwilliger Komik, dass das Wienerische sich vom Bayrischen doch immer wieder recht deutlich abgrenzt.

A propos: Ob man Koffer jetzt eigentlich sagen darf oder nicht, scheint eine Frage der etymologischen Erbsenzählerei zu sein. Zwar kommt es wahrscheinlich „nur“ vom arabischen kufr (Ungläubiger), dorther hat sich allerdings auch das rassistische Kaffer entwickelt. Herbert Hufnagl hat eine eine charmantere Neudeutung ins Spiel gebracht: „Koffer steht für ’schwer, unbeweglich und dumm‘.“ (Quelle: Leo Forum)

„Immer freundlich, immer lächelnd“ (Badische Zeitung)

Die „Badische Zeitung“ verweist im ersten Porträt des neuen österreichischen Kanzlers auf maschek (zum YouTube-Clip). Das freut uns:

„Immer freundlich, immer lächelnd“

„Grüß Gott, Grüß Gott. Hihihi. Grüß Gott, wie geht’s? Hihihi.Grüß Gott, Grüß Gott.“ So tönt der neue Österreichische Bundeskanzler in der Synchronisation der Wiener Satirikergruppe „Maschek“. Prägnanter kann man ihn kaum beschreiben. Werner Faymann ist ein ausgesprochen kommunikationsfreudiger, umgänglicher Mensch. Er lacht gerne, er plaudert gerne, er grüßt alle, die seinen Weg kreuzen. (mehr …)

„Österreichischer Schmäh vom Plüschsofa“ (Süddeutsche Zeitung)

Süddeutsche Zeitung – Landkreis Fürstenfeldbruck, vom 22./23.11.08.

„Die Banalität politischer Begegnungen“ (Landshuter Zeitung)

maschek bei Alfons im SWR

Unser Besuch im SWR bei Alfons im letzten März ist uns noch bestens in Erinnerung.

Umso schöner, dass wir wieder eingeladen wurden.

Aufzeichnung im Funkhaus Halberg in Saarbrücken

Freitag, 28. November 08, um 20 Uhr.
Eintrittskarten bei „SR am Markt“
St. Johanner Markt 27
66111 Saarbrücken
Tel. 0681 – 936 99 77
Tickethotline: 0681 – 9880 880
markt@sr-online.de

Alfons und Gäste
Samstag, 20.12.2008 um 23.35 Uhr SR/SWR Fernsehen

Fehlerteufel de luxe

In der Süddeutschen Zeitung vom 12. November 2008 hat wohl in letzter Sekunde ein sehr übermüdeter Mensch noch schnell einen Fototext zum Druck freigegeben.
4 Fehler in 1,5 Zeilen sind nicht schlecht. Wer die Fehler findet, darf diese wie immer behalten.

Bush und Barack

„maschek macht in Deutschland mobil“ (TV Media)

„österreichische Alternative zu Stefan Raab“ (Tip, Berlin)

berlintip08

Tip 22/08

„vortreffliche Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire“ (Esslinger Zeitung)

„Alles da, was Rang und Namen hat“

20.10.2008, Esslinger Zeitung

ES-PLIENSAUVORSTADT: Trio Maschek zeigt in der Dieselstraße eine tolle Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire

Von Gaby Weiß

Auf der dunklen Bühne steht eine große Leinwand, drei Herren sitzen mit Stuhl, Sofa und Lampe gemütlich am Rand und gucken fern. (mehr …)

„Meister der Live-Synchronisation“ (Münchner Merkur)

Kulturbonbon
Wenn Meister der Live-Synchronisation drüber reden

Münchner Merkur, 3. 10. 2008, agm

Garching – Wie? Dem Leser sagen die Namen Peter Hörmanseder (geboren 1970 in Wels), Ulrich Salamun (1971 in Köln) und Robert Stachel (1972 in Wiener Neustadt) nichts? Auch „maschek“ nie gehört? Dabei hat das Trio eine Masche, die in Österreich längst Kult ist: Sie reden drüber – über das Fernsehen. Und das ist wortwörtlich gemeint. Sie sind nämlich Meister der Live-Synchronisation. „maschek“ legt Prominenten und manchmal auch weniger Prominenten Wörter in den Mund, der Sinn des eigentlich Gesagten wird entstellt – und schon folgt ein Lacherfolg dem anderen. Wie beim beliebten Kulturbonbon der Stadt Garching. (mehr …)

„Das Prinzip heißt Hineinsteigern“ (Süddeutsche Zeitung)

Synchronisierter O-Ton
Kabarettisten-Trio „Maschek“ im Römerhof

Süddeutsche Zeitung, 3. 10. 2008, Nadja Mayer.

Garching – In Österreich sind sie seit Jahren Kult: Die „Originaltonzerstörer“ Maschek sind nun auch zum ersten Mal mit ihrem brandneuen Programm „maschek.redet.drüber“ im Großraum München aufgetreten – als Überraschungsgast des 47. Kulturbonbons im Römerhof. Das Publikum war erstaunt über die Aktualität des Programms: Sogar die Bayernwahl und die Nationalratswahl in Österreich am vergangenen Sonntag hat das Wiener Kabarettisten-Trio bereits verarbeitet.
(mehr …)

ein Wahlabend und viele neue Termine mit maschek.redet.drüber

Geschätzte Aufmerksame,

maschek meldet sich zurück, nach einem halben Jahr wenigtun jagen einander nun wieder die Termine. Und weil Alfred Gusenbauer unser Sabbatical politisch nicht überlebt hat, müssen wir unseren maschek.redet.drüber-Abend schon früher als erwartet zu weiten Teilen aktualisieren. Also gibts diesen Herbst nicht nur bewährtes und aus „Dorfers Donnerstalk“ vertrautes, sondern jede Menge neues und unbekanntes zu sehen. Und zwar nicht nur im Wiener Rabenhof, sondern auch in vielen anderen Theatern in Österreich und – das ist neu – Deutschland, Südtirol und der Schweiz. Alle Termine stehen auf der Homepage, und zwar hier neben dem Text.

Dass wir am kommenden Sonntag, den 28. September, im Rabenhof spielen, stand zwar schon vor dem Wahltermin fest – aber wenn wir schonmal da sind, können wir auch gleich einen Wahlabend veranstalten, natürlich nur zusätzlich zu und nicht statt unserem regulären Programm. So wird das ablaufen:

  • 18:30 Uhr: Der Saal ist geöffnet zum gemeinsamen Ergebnisschauen (und gut möglichem Trübsal blasen)
  • 20:00 Uhr: ein paar Wahlbonbons von maschek.
  • 20.15 Uhr: Elefantenrunde: Ein wenig werden wir gemeinsam artig zuhören. Sobald es dann allerdings zu langweilig wird, werden wir den Elefanten den Ton abdrehen und noch ein wenig über sie drüber.reden.
  • 20.40 Uhr: maschek.redet.drüber (das reguläre Programm, das es auch an den anderen Terminen zu sehen gibt)
  • 22.30 Uhr: maschek sind fertig. Anschliessend noch Barbetrieb im Rabenhof.

Ein wenig Nostalgie schwingt da mit, denn es ist fast 9 Jahre her, dass wir bei Drehli Robniks „Soft Egg Café“ im Wiener Flex zur Moderation einer Wahlparty eingeladen waren. (Hier der seinerzeitige Flyer) Bei der Elefantenrunde haben wir damals angesichts des verheerenden Wahlergebnisses erstmals den Politikern das Wort im Mund umgedreht – das war der Beginn von maschek.redet.drüber.

Am kommenden Donnerstag (21.55, ORF1) sind wir ausserdem nach mehreren Folgen Abwesenheit wieder bei „Dorfers Donnerstalk“ dabei, diesmal mit einer Neuauflage unserer „Jungwählerhilfe“, die wir 2002 zur Nationalratswahl produziert haben: http://www.maschek.org/2002/11/jungwaehlerhilfe/

Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein.
Hochachtungsvoll,
maschek.

maschek.redet.drüber (Prinz-Max-Saal, Salem-Neufrach, D)

Prinz-Max-Saal
Salem-Neufrach

Samstag, 4. April 2009

maschek als Gäste bei Alfons im TV

Ja wie geil ist das denn?
Da fahren wir mal zwischendurch nach Deutschland, um dort ganz kurz aufzuspielen und schon leckt der grosse Nachbar Blut.
Uns freut das sehr, denn die österreichische Politbühne nervt mittlerweile extrem.

Ab Herbst geht es los mit einigen Terminen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Berlin.
Doch schon im März sind wir ganz im Westen Deutschlands im Saarländischen Fernsehen zu Gast bei Alfons, dem langsamen Doof-Frager von extra3.
Aufzeichnung im Funkhaus Halberg in Saarbrücken, am Freitag, 22. Februar 08, um 20 Uhr.

Alfons und Gäste
Samstag, 08.03.2008 um 23.35 Uhr SR/SWR Fernsehen

Ergänzung am 25. Juni:
Und gerade entdeckt, dass die Sendung wiederholt wird und zwar am 14. Juli (bzw bereits am 15. Juli) um ca. halb eins in der früh auf der guten alten ARD.

maschek.redet.drüber (Kleines Theater, Landshut, D)

Kleines Theater Landshut
Bauhofstrasse 1
84028 Landshut

Kulturforum Landshut

Donnerstag, 13. November 2008
20.00

maschek.redet.drüber (Kulturhaus Lüdenscheid, D)

Kulturhaus der Stadt Lüdenscheid

Freiherr-vom-Stein-Straße 9
58511 Lüdenscheid
Tel: +49 (0)2351 171287

Freitag, 14. November 2008. 20.30 Uhr

maschek.redet.drüber (irgendwo in Europa)

wir wissen wo…

maschek.redet.drüber (Altes Kino, Ebersberg, D)

altes kino
Kleinkunst in Ebersberg
eberhardstr. 3
85560 ebersberg
info@alteskino.de
www.alteskino.de

Tel.: 08092-20255
Fax: 08092-87166

Samstag, 22. November 2008; 20.00

maschek.redet.drüber (Haus der Kultur, Waldkraiburg, D)

Haus der Kultur
Braunauer Str.10
84478 Waldkraiburg

21. November 2008; 20.00

maschek.redet.drüber (Stadthalle, Germering, D)

Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
D-82110 Germering

Donnerstag, 20. November 2008, 19.30

maschek.redet.drüber (BKA, Berlin, D)

BKA
Mehringdamm 32-34
10961 Berlin

26. & 27. Oktober 2008; 20.00;

Montag, 23. März 2009
Freitag, 27. März 2009
Samstag, 28. März 2009
Sonntag, 29. März 2009
Montag, 30. März 2009

Freitag, 6. November 2009
Samstag, 7. November 2009
Sonntag, 8. November 2009

maschek.redet.drüber (Dieselstrasse, Esslingen,D)

Alpenglühen im Kulturzentrum Dieselstrasse.
Dieselstrasse 26; D-73734

Freitag, 17. Oktober. 2008; 20.30

„Küss die Hand mit Papst und Putin“ (Süddeutsche Zeitung Online)

Die Regeln des Web (16)
Küss die Hand mit Papst und Putin
Regel 64: Auch das weltweite Netz spricht Dialekt

(Süddeutsche Zeitung Online), 28.11.2007

Ganz klar: Das Internet spricht eine eigene Sprache (vgl. Regel 16), wenn es aber über die reine Verständigung hinaus geht, beherrscht das Netz auch zahlreiche Dialekte. Bereits in Regel 5 (Das Netz funktioniert nach dem Prinzip: Weitersagen) waren dieses Dialekte Thema. In diesen Tagen tauchen sie wieder vermehrt im Netz auf. Unter dem Titel Bruce Willis und Ebay kann man sich anschauen, wie der Action-Star eine nicht gelieferte Bestellung des Auktionshauses selber abholen möchte. In Leonardo di Caprio und die schwäbische Wurst wird der „Titanic“-Schauspieler in die Technik des Wurst-Schneidens eingewiesen – auf Schwäbisch. Dass nicht nur Schwäbisch ein lustiger Dialekt ist, beweist Bill Murray in der Adaption des recht ähnlich lautenden Films Lost in Kölsch-Translation, Gleiches gilt für diese „Harry Potter“-Sequenz.

Dass man mit dem Nachsynchronisieren von Filmen viel Spaß verbreiten kann, beweisen die drei Österreicher von maschek. Unter youtube.com/user/maschek kann man sich ihr Werk anschauen, das den Papst beim Besuch in Österreich genauso verulkt wie Wladimir Putin, der in die Alpenrepublik reist. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel sind dabei so erfolgreich, dass sie ihre Film-Späße derzeit im Rabenhof Theater auf die Bühne bringen.

(sueddeutsche.de/mri)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“ (Vorarlberger Nachrichten)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“

„Vorarlberger Nachrichten“ Nr. 148 vom 29.06.2007

VN-INTERVIEW: „maschek“ synchronisieren TV-Beiträge neu – und sorgen so für Lacher

Die Wiener Mediensaboteure „maschek“ reden drüber – im wahrsten Sinne.

MARTIN GANTNER

VN: Was macht den Erfolg, den Reiz von „maschek“ aus?

Stachel: Dass es von der Form her so einfach ist. Jeder hat schon einmal über Fernsehstimmen drübergeredet. Stichwort youtube.com: Die Leute machen das ja auch nach. Das macht uns großen Spaß, weil wir sehen, dass wir andere inspirieren.

VN: Kann man über unsere Politiker mehr lachen als über andere?

Stachel: Die Politiker sind sicher nahbarer, als etwa in Deutschland. Schlüsse auf den Charakter sind da leichter zu ziehen. Und das ist ja gerade das Spannende. Die politischen Botschaften interessieren weniger. Uns geht es darum zu zeigen: Politiker sind auch nur „Dodln“. Das macht sie ja auch menschlicher.

VN: Gibt’s Feedback von Politikern?

Stachel: Nein, überhaupt nicht. Es interessiert uns aber auch nicht. Wir treten für uns und fürs Publikum auf. Wir sind weit entfernt von einem Villacher-Fasching-Effekt.

VN: Welche Politiker geben besonders viel her?

Stachel: Der Gusi, weil er sehr natürlich agiert. Er steht zu seinen Fehlern und macht sie sogar zu seinem Markenzeichen. Ich glaube, dass der Gusi irgendwann ein ganz Großer sein wird, aber er muss noch einige Jahre durchtauchen. Weil einer, der sich dermaßen keine Blöße gibt, ist nach Schüssel eine sehr erfrischende Persönlichkeit. Er ist in unseren Stücken immer mehr zu Homer Simpson geworden, der auch für „maschek“ eine der wichtigsten Inspirationsquellen darstellt.

VN: Wie medienkritisch wollt ihr sein?

Stachel: Wir erheben einen klaren, medienkritischen Anspruch. Wir haben uns anfangs – vor unserer Zeit im ORF – auch als eine Art Anti-ORF verstanden und haben Kritik am ORF unter der schwarzblauen Regierung geübt. Diese Kritik kann bis in die 90 er- Jahre zurückreichen. Seither besteht die Tendenz, den ORF zu einem stromlinienförmigen Medium zu machen. Es ist ein ständiges Schielen nach Quote, um für die Werbewirtschaft interessant zu sein.

VN: Und dennoch seid ihr dann zum ORF gegangen?

Stachel: Es fällt natürlich schwerer, Systemkritik zu üben, wenn man selbst Teil des Systems ist. Aber innerhalb der Sendung ist so viel möglich, es werden uns keine Grenzen gesetzt, sodass wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Ich möchte mich auch am derzeitigen ORF-Bashing nicht beteiligen. Denn es ist einfach erfrischend, dass sich die neue Führung irgendwas traut. Selbst eine Serie wie „Mitten im Achten“ muss man probieren dürfen, auch wenn sie letztlich gescheitert ist.

VN: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Stachel: Für Herbst haben wir eine neue Produktion geplant, die sich mit den ökonomischen Zusammenhängen in der Medienwelt befassen wird. Wir werden das Publikum einladen, in uns zu investieren. Die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit sollen dabei verschwimmen.

VN: Was erwartet uns nächste Woche in Vorarlberg?

Stachel: Man braucht nicht in beide Veranstaltungen zu kommen. Wir werden sowohl in Bregenz als auch in Feldkirch das gleiche Programm spielen. Es wird, wie aus dem TV bekannt, ein „maschek.redet.drüber“. Auch mit Sachen, die wir bei „Dorfers Donnerstalk“ aufgrund der Länge nicht bringen können.

„maschek“ sind live auf der Bühne zu erleben am 4. Juli beim Seelax-Festival in Bregenz und am 5. Juli beim Poolbar-Festival in Feldkirch. Karten: Musikladen.

ZUR PERSON

Robert Stachel Geboren: 1972 in Wr. Neustadt Geschichte von „maschek“: 1996 lernen sich Peter Hörmanseder , Ulrich Salamun und Robert Stachel beim Studium in Wien kennen. Bühnendebüt im Dezember 1998 im Wiener Wohnzimmerclub Hobbythek. Bei der Moderation eines Abends zur Nationalratswahl 1999 experimentieren sie mit TV-Live-Synchronisationen, die zum dominierenden Element der Auftritte werden.

„Maschek“ reden drüber: Sie legen Politikern Worte in den Mund – nächste Woche im Ländle.

Stahlstadt und Big Apple

Ende Mai ist maschek auf zwei Kontinenten gleichzeitig zu sehen. Einmal virtuell, das andere Mal aus Fleisch und Blut. Am 30. Mai ist die Linzer Stadtwerkstatt, beziehungsweise das irgendwie mit dazugehörende Strom Gastgeber des Rückblicks auf das letzte Jahr (unter altbekanntem Namen, maschek.redt.drüber). Mit Hilfe einer anderen Werkstatt, der Medienwerkstatt zu Wien, sind am 31. Mai zwei alte unverbesserliche Sudeten-Deutschlandsberger im New Yorker Austrian Cultural Forum mit ihren Erinnerungen an die Kriegsjahre vertreten. Dreimal dürfen Sie raten, wo maschek jetzt persönlich anwesend sein wird….