Werk

Erste Arbeiten

  • maschek.soirée (1998 bis 2002, eine immer neu zusammengestellte Revue aus Found-Footage-Diavorträgen, Interviewparodien, Lesungen und Musik)
  • maschek.caraoque (7 Folgen von 1999 bis 2000, erste Synchro-Arbeiten im Rahmen des Soft Egg Café im Flex)

maschek.red(e)t.drüber

  • maschek.redt.drüber 01 (Juni 2002)
  • maschek.redt.drüber 02 (Oktober 2002)
  • maschek.redt.drüber 03 (November 2002)
  • maschek.redt.drüber 04 (Dezember 2002)
  • maschek.redt.drüber 05 (Jänner 2002)
  • maschek.redt.drüber 06 (Februar 2003)
  • die.essenz.aus.maschek.redt.drueber (März 2003)
  • maschek.redet.drüber – Folge 7 (Oktober 2003, Titel geändert in „redet“)
  • maschek.redet.drüber – Folge 8 (November 2003)
  • maschek.redet.drüber – Folge NEUN (Dezember 2003)
  • maschek.redet.drüber – Folge X (Februar 2004)
  • maschek.redet.drüber – die essenz aus 07 bis 10
  • maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate (ab September 2006)
  • maschek.redet.drüber (ab 2008 als Best Of mit wechselndem Programm)
  • maschek.redet.drüber: Europa-Edition (ab 2008 als Kompilation für das deutschsprachige Ausland mit wechselndem Programm)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2008 (Jahresrückblick, als Duo)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2009 (Jahresrückblick)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2010 (Jahresrückblick, ab 2010 als Tournee)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2011 (Jahresrückblick)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2012 (Jahresrückblick)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2013 (Jahresrückblick)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2014 (Jahresrückblick, als Duo)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2015 (Jahresrückblick, als Duo)
  • maschek.redet.drüber: Das war 2016 (Jahresrückblick, als Duo)

Theaterstücke

  • The Great Television Swindle (ab Januar 2005, Regie: Ed. Hauswirth)
  • Das maschek.Patent (ab November 2007, Regie: Ed. Hauswirth)

Synchro-Stücke

  • Die Zeros-Show (ab März 2004)
  • 090909 – ein katastrophaler Fernsehtag (Premiere 2009 im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 2009, erweiterte Fassung ab 2010)
  • 101010 – ein revolutionärer Fernsehtag (Premiere 2011)
  • 111111 – ein phänomenaler Fernsehtag (Premiere 2012)
  • FAKE! In Wahrheit falsch (Premiere 2016, als Duo)

Puppenkiste

  • Bei Schüssels (drei Fassungen: ab Februar 2006 Bei Schüssels – The Official European Puppet Porn, ab September 2006 Bei Schüssels II – Jetzt wird gewählt, ab Oktober 2006 Bei Schüssels II – Nach der Wahl ist vor der Wahl)
  • Beim Gusenbauer (zwei Fassungen: ab April 2007 Willkommen in der Sandkistenrepublik!, ab September 2007 Jetzt erst recht!)
  • Bei Faymann (ab September 2009)
  • Bye-Bye, Österreich! (Premiere im September 2013, ab Oktober 2014 veränderte Fassung mit Reinhold Mitterlehner, Conchita Wurst und anderen neuen Figuren)

Specials und Beteiligungen (Auswahl)

  • The Safety Dance (Juli 2003 im Rahmen der Republik Acconci an der Mur mit dem Theater im Bahnhof)
  • Der lebende Adventkalender (von Hubsi Kramar, Dezember 2003, mit The Great Christmas Swindle)
  • Der lebende Adventkalender (von Hubsi Kramar, Dezember 2005)
  • Der ideale österreichische Film (im Rahmen der Diagonale 2005)

Fernsehen

Film

Radio

  • die maschek.sendung (Orange 94.0, 1998 bis 2000)
  • Unter Palmen / Unter Tannen (FM4, 2007 bis 2009)

Musik

 

„101010“ – das neue maschek. Programm ab Herbst 2011

Vorankündigung:

Mit ihrem letzten Programm „090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag“ haben maschek. die Nachrichtensendungen eines einzigen Tages zu einer neuen 90minütigen fiktionalen Geschichte verdichtet, die mit großem Publikumserfolg an über 70 Abenden im deutschsprachigen Raum gelaufen ist. Diesen Herbst wird die Fortsetzung Premiere haben:

„101010“

Wieder wurden Fernsehsendungen eines einzigen Tages, des 10. Oktober 2010, auf vielen verschiedenen Kanälen aufgezeichnet. Diesmal nicht nur Nachrichten- und Dokumaterial, sondern auch ein Gutteil der Unterhaltungssendungen. Über 100 Stunden Rohmaterial müssen nun von maschek gesichtet, geschnitten und vertont werden. Noch steht die Geschichte nicht fest, aber es wird wieder um ein großes Thema unserer Zeit gehen – so wie bei 090909 die Umweltzerstörung im Mittelpunkt stand.

Der Pressetext, die Pressefotos und die Plakatsujets sind unter dieser Web-Adresse ab April 2011 abrufbar.


„Herrlicher Weltuntergang“

„Herrlicher Weltuntergang“ (Süddeutsche Zeitung vom 14.01.2011)

Hörmanseder, Salumun und Stachel mit ‚Mockumentaries‘

München – Es hat was von Monty-Pythons Ulk, was die drei Österreicher Peter Hörmanseder, Ulrich Salumun und Robert Stachel bei ihren ‚Mockumentaries‘ treiben: Die Darstellung und Selbstdarstellung von Politikern und Prominenten in den TV-Nachrichten wird klug, satirisch und unglaublich lustig zu absurden Geschichten rekombiniert und, der eigentliche Clou, live neu synchronisiert. Nach gut zehn Jahren sind sie, wie einst die Briten, über die kleine Form hinaus und gewappnet für größere Aufgaben.

So ist ihr ursprünglich als Beitrag zum Kulturhauptstadt-Programm von Linz entstandenes neues Programm ‚090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag‘, mit dem sie jetzt im Lustspielhaus gastierten, schon fast ein medienwissenschaftliches Projekt: Aus 100 Stunden Nachrichtenmaterial eines einzigen Tages, eben des 9. Septembers 2009, destillieren und inszenieren die drei eine abendfüllende Weltuntergangsgeschichte. Schweizer Umweltaktivisten pflanzen einen Atomreaktor ins ewige Eis und drohen, die Polkappe abzuschmelzen, wenn nicht binnen eines Jahres das Kyoto-Protokoll realisiert wird. Leider programmieren sie die Zeitschaltuhr falsch, aus einem Jahr wird ein Tag. Allerdings bleibt immer noch genug Zeit für die Politiker, sich nach Kräften lächerlich zu machen, von Obama bis zu Berlusconi und Merkel. Und Zeit genug für den ganz alltäglichen Wahnsinn, der sich hier von einer russischen Weltraum-Arche-Noah (‚Ich bin der kleine Maxim‘) über im norwegischen Eis nackt umherspringende Nazis bis zum finalen Popstar-Chor (‚We are the world‘) nur graduell von dem unterscheidet, was man jeden Tag an realem Irrsinn im Fernsehen sehen kann.

Dass sich diese groteske Räuberpistole in ‚echten‘ Bildern entrollt, macht sie zum einmaligen Lehrstück über die Macht der Bilder. Einmalig, weil sie ganz ohne Erläuterungen, didaktischen Zeigefinger und auch ohne Denunziation auskommt.

Oliver Hochkeppel

sz-kultur-fr-14012011

zum letzten Mal für lange Zeit: maschek.redet.drüber

Lieber Verteilerkreis (liebe Favoriten),

Diese Spielzeit findet bald ihr Ende, und unsere Show „maschek.redet.drüber“ geht dann in eine mindestens einjährige Pause. Hier sind also die letzten fünf Gelegenheiten, „maschek.redet.drüber“ noch heuer zu sehen:

So 16.05.2010 | 18:00 | Freising, Uferlos Festival
Mo 17.05.2010 | 19:30 | Linz, Landestheater
So 23.05.2010 | 20:00 | Wien, Orpheum
Mo 24.05.2010 | 20:00 | Wien, Orpheum
Sa 29.05.2010 | 20:30 | Korneuburg, Werft

Daneben spielen wir im Mai auch noch neun Mal unser neues Programm „090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag“ – und im Herbst dann nur noch das: http://www.maschek.org/090909/

Freundlichst,
maschek.

PS: Wenn Sie möchten, können Sie auch über Facebook und Twitter mit uns in Verbindung bleiben: http://www.maschek.org/sozialmedien/

Reden wir doch einmal ?über den Weltuntergang (Kurier, 11. 3. 2010)

Reden wir doch einmal ?über den Weltuntergang

Kritik – Die Rentiere schwitzen, in der Türkei schneit’s und ganz Deutschland ist geflutet. Nur Nordkorea wird zur Insel der Seligen.
El Kaida gibt aus Verzweiflung seine Auflösung bekannt. Und auch die Politiker dieser Welt drehen ein bisserl durch: Nicolas Sarkozy beruft sich auf Asterix, Silvio Berlusconi behauptet, Superman zu sein. Die Mexikaner besinnen sich auf die Azteken-Kultur und bringen ein Jungfrauen-Opfer dar.
Die Welt steht nicht mehr lange? Richtig. Besser gesagt, würde es nach dem Trio maschek. gehen, könnte sie schon am 9. 9. 2009 untergegangen sein.
Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel haben die Kasperlfiguren beiseitegelegt und machen in ihrem neuen Programm „090909“ im Rabenhof das, wofür sie berühmt-berüchtigt sind: Sie synchronisieren TV-Bilder und geben diesen neue Inhalte.
Dabei holen sie diesmal weit aus. Aus dem Material, das die TV-Sender an einem Tag um den Globus schickten, haben sie Szenen von Presse-Konferenzen, Katastrophen und aus Nachrichtenstudios zu einer abendfüllenden Story collagiert.
Das Problem beginnt damit, dass Umweltaktivisten zur Warnung vor der Klimakatastrophe einen Atom-Reaktor in das arktische Eis einsetzen. Die Programmierung schlägt fehlt, und es bleibt nur noch ein Tag Zeit, um die Erde zu retten.
Ob aus einem Clooney-Klon viele Clini-Clowns gezogen werden können? Ob die Weltformel zum Einsatz kommt? Obamas Aufruf, Emissionen zu senken, hilft? Oder doch die Beamer-Methode Rettung bringen kann?
Hingehen und anschauen. Und lachen. Ein großes, wenn auch flüchtiges Vergnügen. „We are the World“: Das ist schlimm genug.
– C.Wiesauer

© 11.03.2010 KURIER

090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag

Fernsehen manipuliert die Welt. maschek manipulieren Fernsehen. Folglich manipulieren maschek die Welt. Jedenfalls einen Tag lang.
„090909“, der neunte September 2009 ist der Ausgangspunkt dieser Geschichte. maschek haben an diesem Tag über 100 Stunden Nachrichtensendungen aufgezeichnet und basteln daraus nicht weniger als den Untergang der Erde.

maschek_090909_fotocredits-katsey_cmyk-02mp2
Foto: katsey.org

090909 – Pressezitate und Medienbeobachtung

Kritiken zur Premiere von „090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag“ im Rabenhof Theater:

  • „Globalisierte Missverständnisse hin oder her – Weltuntergang war noch selten so lustig. Grandios!“ (Der Standard)
  • „Doch das Lustige steckt nicht in der großen Story, sondern in den vielen Details, die vom kindischen Geblödel bis zum intelligenten Denkerschmäh reichen.“ (Die Presse)
  • „Gelegentlich verdammt tief, viel öfter bewundernswert pointiert und voll jenseitigem Schmäh offeriert das Trio beste Unterhaltung.“ (Oberösterreichische Nachrichten)
  • „Österreichische Politiker, wie sie von Maschek gemeinhin meisterlich aufs Korn genommen werden, kommen diesmal leider nicht vor.  [..] Das Premierenpublikum johlte dennoch. Warum auch nicht? Lustig wars.“ (Wiener Zeitung)
  • „ein raffiniert und abwechslungsreich verschachteltes Weltuntergangs-Szenario, das Medienspott, Sozialkritik, Politsatire und puren Nonsens zu einem grotesk-schrägen und dabei hochintelligent-gewitzten Spaß vereint.“ (Peter Blau auf Kabarett.at)
  • „Dafür sorgten Lachattacken für Bauchmuskel-Kater bei so manchem Premierengast. ‚Einfach großartig‘, so der allgemeine Tenor.“ (Österreich)
  • „Dieses Gefühl zu erzeugen und dann auch noch mit pausenlosen Lachattacken zu verbinden, ist eine Kunst, die maschek wieder einmal auf einen höheren Level gebracht haben. Durchhänger sind einfach nicht zu finden. Hingehen und ansehen!“ (Kurier online)
  • Eben im Rabenhof das neue maschek-Programm gesehen – Dringende Empfehlung! Ihr bestes Programm bisher.“ (ArminWolf auf Twitter)
  • „Hingehen und anschauen. Und lachen. Ein großes, wenn auch flüchtiges Vergnügen.“ – 4,5 von 5 Punkte (Kurier)

Kritiken zur Ur-Fassung von „090909“ in Linz im November 09:

weitere Medienbeobachtung:

(Bitte um Info oder Kommentar, wenn einer der Links nicht mehr funktionieren sollte.)

„090909“ – Pressematerial

Fernsehen manipuliert die Welt. maschek manipuliert Fernsehen. Ergo manipuliert maschek die Welt. Jedenfalls einen Tag lang. „090909“, der neunte September 2009 ist der Ausgangspunkt dieser Geschichte. maschek haben von diesem Tag 100 Stunden Nachrichtenmaterial gesichtet und daraus nicht weniger als den Untergang der Erde gebastelt.

Die Umweltaktivisten von „Global Warning“ setzen eine paradoxe Intervention, um die Welt zur sofortigen und radikalen Verringerung des CO2-Austosses zu erziehen. Sie bringen einen Atomreaktor in das arktische Eis ein, der innert eines Jahres die Polkappe komplett abschmelzen wird, wenn die Kyoto-Ziele nicht eher erreicht werden. Leider machen Sie einen Fehler bei der Programmierung der Zeitschaltuhr, die Erde wird nun noch am selben Tag untergehen. Barack Obama will die Erde noch retten, doch bereits bei seiner morgendlichen Pressekonferenz sorgt er für ein globales Mißverständnis, und das Chaos nimmt seinen Lauf..

„090909“ war zunächst ein knapp einstündiges Auftragswerk im Rahmen von „Linz 09“. Für die abendfüllende Endfassung (ab Frühjahr 2010) haben maschek das Stück noch um wesentliche Aspekte erweitert.

Pressezitate

Pressebild:

Pressefoto zu '090909' von maschek. Fotocredits: katsey.org

Foto: katsey.org
Foto anklicken, um ein Pressefoto in Druckauflösung (8 MP, CMYK) zu erhalten. Abdruck bei Nennung der Fotocredits “katsey.org” sowie unter Verweis auf die Produktion “090909? honorarfrei.

090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag

zu den Infos über „090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag“

maschek_090909_fotocredits-katsey_cmyk-02mp2
Foto: katsey.org