„Süffisant frech .. gekonnt leger“ (Schwäbische Zeitung)

schwaebischezeitung09Süffisant frech imitieren die drei Blödel-Kabarettisten Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel in ihrem neuen Programm „maschek.redet.drüber“ die Stimmen von Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Sie haben im Neufracher „Prinz Max“ Fernsehausschnitte ummontiert, um sie dann „live“ und synchronisiert ihrem Publikum zu präsentieren.

SALEM (sz) Gekonnt leger sitzen die drei Wiener in überdimensionalen roten Ledersesseln, hinter ihnen eine megagroße Leinwand, auf der die Geschehnisse aus aller Welt vorüberflimmern. So überrascht und verblüfft es die Zuschauer, aus aktuellem Anlaß Barack Obama und Angela Merkel händeschüttelnd über ihren Ehemann Sauer einen Pakt schließen zu sehen: „Angie“ benötige dringend einen neuen Mann, da ihr eigener nie da sei.

Ein Werbevideo wird von Frau Merkel besprochen und eine Notrufnummer eingeblendet für Hinweise aus dem Publikum. „Hallo, ich bin Angela“ tönt es aus dem Mikrofon, „und wenn Du dieses Video anguckst, dann bist Du vielleicht schon mein neuer Mann?“ Lachend verfolgen die Zuhörer im Saal, wie sich die Kanzlerin auf George Bush konzentriert. „Hallo, wer sind Sie denn? Ich suche einen Mann, der was darstellt“. Und Filmriß. Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer stellt auf einem Empfang seine Frau als „hier kommt die Fischerin“ vor.

Die witzigen Wiener sind mit vielen Geschichten bereit, ihren eigenen Präsidenten so richtig ins Fettnäpfchen treten zu lassen, „maschek-weise“ mit Humor, versteht sich. Knatternd hebt die Boing ab in die Lüfte, um beim Amtseid von Barack Obama dabeizusein. Während der deutsche Sprecher verzweifelt versucht, sich auf sein Übersetzungsmanöver zu konzentrieren, ruft seine Ehefrau an und fragt ihn nach dem Einkaufszettel. Blödel-Humor, der ankommt beim Salemer Publikum. Weitgereist für diesen Abend sind die Bregenzer Stefanie Kesseler und Monika Stichler. Sie kennen das Trio bisher nur aus dem Internet und möchten die Gruppe gerne für eine ihrer Charity-Veranstaltungen engagieren. Nun sind sie total begeistert. „Eine ganz andere Art von Kabarett“.

Und eine ausgeklügelte Technik macht es möglich, die – wie schön – plötzlich streikt und es einen nicht geplanten Filmriß gibt. Zwangspause. Ulrich Salamun assistiert dem etwas genervten Robert Stachel, ein paar Tasten gedrückt am Notebook – und weiter geht’s. Der Dalai Lama kommt. Mit tiefer Stimme erklärt er der Reporterin, wie man eine Fliege friedlich ins Jenseits befördern kann, klatscht die Hände zusammen und „patsch“, sagt der Dalai Lama via Stachels Stimme. Superb gemacht, treffen die Maschek-Kommentare zwischen die realen Sprechpausen der gefilmten Persönlichkeiten. In der Pause möchten Sie ein Souvenirfoto vom Salemer Publikum. „Bitte machen Sie doch eine für Salem typische Geste! Wie? Salem bedeutet Shalom? Friede? Ach ja, bitte alle zwei Finger hochhalten“, klick, Foto im Kasten für Wien.

Das Publikum wundert sich über den angeblichen Tod von Fidel Castro. „Nein, der lebt, hatte heute noch Stuhlgang. Fragen wir doch den Petrus auf Erden, den Papst in Rom!“ Dieser befindet sich gerade bei der Eröffnung einer Elektronikermesse in Österreich. „Bist Du der DJ Ötzi“? wollen zwei Kinder in der großen Halle von ihm wissen. „Ich werde euch exkommunizieren“ antwortet erbost Papst Benedikt“. „Geht nicht, erwidert Bundespräsident Fischer, die hatten noch keine Erstkommunion. Halle Halle Halle Luija“.

Süffisant frech imitieren die drei Blödel-Kabarettisten Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel in ihrem neuen Programm „maschek.redet.drüber“ die Stimmen von Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Sie haben im Neufracher „Prinz Max“ Fernsehausschnitte ummontiert, um sie dann „live“ und synchronisiert ihrem Publikum zu präsentieren.

SALEM (sz) Gekonnt leger sitzen die drei Wiener in überdimensionalen roten Ledersesseln, hinter ihnen eine megagroße Leinwand, auf der die Geschehnisse aus aller Welt vorüberflimmern. So überrascht und verblüfft es die Zuschauer, aus aktuellem Anlaß Barack Obama und Angela Merkel händeschüttelnd über ihren Ehemann Sauer einen Pakt schließen zu sehen: „Angie“ benötige dringend einen neuen Mann, da ihr eigener nie da sei.

Ein Werbevideo wird von Frau Merkel besprochen und eine Notrufnummer eingeblendet für Hinweise aus dem Publikum. „Hallo, ich bin Angela“ tönt es aus dem Mikrofon, „und wenn Du dieses Video anguckst, dann bist Du vielleicht schon mein neuer Mann?“ Lachend verfolgen die Zuhörer im Saal, wie sich die Kanzlerin auf George Bush konzentriert. „Hallo, wer sind Sie denn? Ich suche einen Mann, der was darstellt“. Und Filmriß. Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer stellt auf einem Empfang seine Frau als „hier kommt die Fischerin“ vor.

Die witzigen Wiener sind mit vielen Geschichten bereit, ihren eigenen Präsidenten so richtig ins Fettnäpfchen treten zu lassen, „maschek-weise“ mit Humor, versteht sich. Knatternd hebt die Boing ab in die Lüfte, um beim Amtseid von Barack Obama dabeizusein. Während der deutsche Sprecher verzweifelt versucht, sich auf sein Übersetzungsmanöver zu konzentrieren, ruft seine Ehefrau an und fragt ihn nach dem Einkaufszettel. Blödel-Humor, der ankommt beim Salemer Publikum. Weitgereist für diesen Abend sind die Bregenzer Stefanie Kesseler und Monika Stichler. Sie kennen das Trio bisher nur aus dem Internet und möchten die Gruppe gerne für eine ihrer Charity-Veranstaltungen engagieren. Nun sind sie total begeistert. „Eine ganz andere Art von Kabarett“.

Und eine ausgeklügelte Technik macht es möglich, die – wie schön – plötzlich streikt und es einen nicht geplanten Filmriß gibt. Zwangspause. Ulrich Salamun assistiert dem etwas genervten Robert Stachel, ein paar Tasten gedrückt am Notebook – und weiter geht’s. Der Dalai Lama kommt. Mit tiefer Stimme erklärt er der Reporterin, wie man eine Fliege friedlich ins Jenseits befördern kann, klatscht die Hände zusammen und „patsch“, sagt der Dalai Lama via Stachels Stimme. Superb gemacht, treffen die Maschek-Kommentare zwischen die realen Sprechpausen der gefilmten Persönlichkeiten. In der Pause möchten Sie ein Souvenirfoto vom Salemer Publikum. „Bitte machen Sie doch eine für Salem typische Geste! Wie? Salem bedeutet Shalom? Friede? Ach ja, bitte alle zwei Finger hochhalten“, klick, Foto im Kasten für Wien.

Das Publikum wundert sich über den angeblichen Tod von Fidel Castro. „Nein, der lebt, hatte heute noch Stuhlgang. Fragen wir doch den Petrus auf Erden, den Papst in Rom!“ Dieser befindet sich gerade bei der Eröffnung einer Elektronikermesse in Österreich. „Bist Du der DJ Ötzi“? wollen zwei Kinder in der großen Halle von ihm wissen. „Ich werde euch exkommunizieren“ antwortet erbost Papst Benedikt“. „Geht nicht, erwidert Bundespräsident Fischer, die hatten noch keine Erstkommunion. Halle Halle Halle Luija“.

(Erschienen: 06.04.2009)

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