Dot Clear
Dot Clear
VIDEOS
soko-habakuk
SoKo Habakuk
2010-05-06 18:44:07
kandahartziv
KandaHartzIV
2010-01-29 12:13:09

Zukunft des “Uferlos”-Festivals ungewiss

(aus dem Münchner Merkur vom 17. 5. 2010)

Freising - Gekringelt hat sich das Publikum am letzten “Uferlos”-Tag bei Maschek. Doch obwohl es nur Lob gab für das Kulturfestival, ist es fraglich, ob es auch 2011 ein “Uferlos” gibt.

1827274801 4435231 540.9 gekringelt hat sich das Publikum (Münchner Merkur)

„Loch ein, Frauke“: „Arnie“ Schwarzenegger versucht, Frauke Ludowig rumzukriegen – sagt zumindest Maschek, die am Sonntagabend zu Gast auf dem „Uferlos“ waren.

Die Veranstalter wissen noch nicht, ob sie sich ein drittes Festival leisten können. Das Wetter habe ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht: “Trotz des katastrophalen Wetters war der Besuch sogar noch gut”, bilanziert Veranstalter Michael Kasper. Zusammem mit seinen drei “Farmlands”-Kollegen macht er jetzt Kassensturz - dann die Entscheidung, ob man das Großprojekt noch mal anpackt.

Einer der letzten Auftritte am Sonntagbend waren die Synchronisations-Künstler Maschek. Angela Merkel bei den Russen oder bei Sarkozy, Arnold Schwarzenegger, dazwischen wieder „Angie“, viel Niki Lauda, dann „Arnie“ und „Angie“, dazu Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer und viele, viele andere - sie alle werden gnadenlos durch den berühmten Kakao gezogen, wenn sich das spitzzüngige Trio über deren im Fernsehen ausgestrahlten Auftritte hermacht.

Dot Clear

Beitrag und Interview auf P3tv über unseren Auftritt in Melk:

p3tv Schmäh durch die Hintertür (P3tv)

Dot Clear

Redet drüber!

aus dem Münchner Merkur vom 18.04.10

Ebersberg - Skurril und lustig: Die Synchronisationen der Gruppe “Maschek” im alten kino haben richtig Spaß gemacht. Vor allem die Bundeskanzlerin wurde diesmal kräftig durch den Kakao gezogen.

Auf der Suche nach einem „First  Husband“: Die Gruppe Maschek spricht ungewohnte Inhalte zu bekannten  Fernsehbildern. Foto: sro

Auf der Suche nach einem „First Husband“: Die Gruppe Maschek spricht ungewohnte Inhalte zu bekannten Fernsehbildern. Foto: sro

Was spricht Angela Merkel am Rednerpult? Nein, es ist keine Regierungserklärung und auch keine Stellungnahme zur Lage der Nation. Die Dame auf der großen Leinwand im aprikotfarbenen Blazer mit der bekanntesten Ponyfrisur Deutschlands sucht einen neuen Mann, denn Dr. Sauer will einfach nicht die Rolle des „First Husband“ übernehmen. Es handelt sich dabei nicht um eine neue Talk-Show, sondern um Mascheks Programm „Redet.drüber“, am Freitag zu sehen im alten kino. Maschek, das sind drei Männer um die vierzig, Peter Hörmanseder und Robert Stachel, beide aus Österreich, und Ulrich Salamun, geboren in Köln, die TV-Passagen neu synchronisieren. Damit unterhalten sie seit über zehn Jahren ihr Publikum und haben wohl auch selbst einen Mordsspaß.

Sie versehen die gesamte nationale und internationale Szene der Politik mit neuen Texten und legen der TV-Welt ungeahnte Worte in den Mund. Dass sich die deutsche Bundeskanzlerin dabei auf Partnersuche begibt, ist nur einer von vielen witzigen Einfällen. Eine geheime „Pimp-Agentur“ will ihr dabei helfen.

Der Lachreiz entsteht beim Publikum, wenn die aus dem tagtäglichen Fernsehen bekannten Bilder mit ungewohnten sprachlichen Inhalten kombiniert werden. Wenn zum Beispiel der junge Arnold Schwarzenegger seine enormen Muskeln spielen lässt und immer wieder wie ein kleines Kind jammert „I will a Schauspieler werden“. Oder wenn Angela Merkel im Gespräch mit einem Interviewpartner sagt, sie suche keinen Mann für den Sex, denn „das habe sich mit dem Sauer mittlerweile auf eine zufriedenstellende Frequenz eingespielt“.

Seit ihrem ersten Auftritt in Ebersberg 2008 hat das Trio nun auch Anspielungen auf das aktuellere Zeitgeschehen im Programm. Guido Westerwelle spricht nur Deutsch oder ein so gebrochenes Englisch, dass der ganze Saal lacht. Und Barack Obama muss bei seinem Deutschlandbesuch auch Deutsch lernen, weshalb Angela Merkel versucht ihm den Zungenbrecher „Im dichten Fichtendickicht…“ beizubringen. Auch über die Afghanistanpolitik macht sich Maschek lustig: Um aus dem Dilemma herauszukommen findet unsere Bundeskanzlerin eine kreative Lösung: Heerscharen von Urlaubern sollen in Afghanistan gegen den Terrorismus antreten, denn als Urlauber setzen sich die Deutschen überall durch.

Besonders gefallen hat den Ebersberger Zuschauern das, was Westerwelle in den Mund gelegt wird: Die ersten Urlauber, die in die Hindukusch-Region geschickt würden, das seien die Hartz-IV-Empfänger. Und so verbirgt sich hinter einem witzigen Einfall auch immer eine Kritik. Ganz klar macht Maschek das auch in dem Gespräch mit einem Anlageberater, dessen synchronisierte Antworten auf über 100 Prozent Gebühren kommen bei einer Anlagesumme von einhundert Euro. Von Kerner bis Beckenbauer, von Putin bis Fidel Castro, von George W. Bush senior bis George W. Bush junior: Mascheks beißende Satire macht vor keinem halt. Nicht einmal vor Nicki Laudas „greißlichen Ohrwascheln“ oder Papst Benedikts „Sing-Sang-Modus“. Das Publikum hätte gerne mehr als eine Zugabe gehört. Es darf sich aber dafür auf ein neues Programm freuen, wie die drei am Ende ankündigten.

Von Evi Thiermann

Dot Clear

Reden wir doch einmal 
über den Weltuntergang

090909 kurier print Reden wir doch einmal 
über den Weltuntergang (Kurier, 11. 3. 2010)Kritik – Die Rentiere schwitzen, in der Türkei schneit’s und ganz Deutschland ist geflutet. Nur Nordkorea wird zur Insel der Seligen.
El Kaida gibt aus Verzweiflung seine Auflösung bekannt. Und auch die Politiker dieser Welt drehen ein bisserl durch: Nicolas Sarkozy beruft sich auf Asterix, Silvio Berlusconi behauptet, Superman zu sein. Die Mexikaner besinnen sich auf die Azteken-Kultur und bringen ein Jungfrauen-Opfer dar.
Die Welt steht nicht mehr lange? Richtig. Besser gesagt, würde es nach dem Trio maschek. gehen, könnte sie schon am 9. 9. 2009 untergegangen sein.
Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel haben die Kasperlfiguren beiseitegelegt und machen in ihrem neuen Programm „090909“ im Rabenhof das, wofür sie berühmt-berüchtigt sind: Sie synchronisieren TV-Bilder und geben diesen neue Inhalte.
Dabei holen sie diesmal weit aus. Aus dem Material, das die TV-Sender an einem Tag um den Globus schickten, haben sie Szenen von Presse-Konferenzen, Katastrophen und aus Nachrichtenstudios zu einer abendfüllenden Story collagiert.
Das Problem beginnt damit, dass Umweltaktivisten zur Warnung vor der Klimakatastrophe einen Atom-Reaktor in das arktische Eis einsetzen. Die Programmierung schlägt fehlt, und es bleibt nur noch ein Tag Zeit, um die Erde zu retten.
Ob aus einem Clooney-Klon viele Clini-Clowns gezogen werden können? Ob die Weltformel zum Einsatz kommt? Obamas Aufruf, Emissionen zu senken, hilft? Oder doch die Beamer-Methode Rettung bringen kann?
Hingehen und anschauen. Und lachen. Ein großes, wenn auch flüchtiges Vergnügen. „We are the World“: Das ist schlimm genug.
– C.Wiesauer

© 11.03.2010 KURIER

Dot Clear

Kritiken zur Premiere von “090909 - Ein katastrophaler Fernsehtag” im Rabenhof Theater:

  • “Globalisierte Missverständnisse hin oder her - Weltuntergang war noch selten so lustig. Grandios!” (Der Standard)
  • “Doch das Lustige steckt nicht in der großen Story, sondern in den vielen Details, die vom kindischen Geblödel bis zum intelligenten Denkerschmäh reichen.” (Die Presse)
  • “Gelegentlich verdammt tief, viel öfter bewundernswert pointiert und voll jenseitigem Schmäh offeriert das Trio beste Unterhaltung.” (Oberösterreichische Nachrichten)
  • “Österreichische Politiker, wie sie von Maschek gemeinhin meisterlich aufs Korn genommen werden, kommen diesmal leider nicht vor.  [..] Das Premierenpublikum johlte dennoch. Warum auch nicht? Lustig wars.” (Wiener Zeitung)
  • “ein raffiniert und abwechslungsreich verschachteltes Weltuntergangs-Szenario, das Medienspott, Sozialkritik, Politsatire und puren Nonsens zu einem grotesk-schrägen und dabei hochintelligent-gewitzten Spaß vereint.” (Peter Blau auf Kabarett.at)
  • “Dafür sorgten Lachattacken für Bauchmuskel-Kater bei so manchem Premierengast. ‘Einfach großartig’, so der allgemeine Tenor.” (Österreich)
  • “Dieses Gefühl zu erzeugen und dann auch noch mit pausenlosen Lachattacken zu verbinden, ist eine Kunst, die maschek wieder einmal auf einen höheren Level gebracht haben. Durchhänger sind einfach nicht zu finden. Hingehen und ansehen!” (Kurier online)
  • Eben im Rabenhof das neue maschek-Programm gesehen - Dringende Empfehlung! Ihr bestes Programm bisher.” (ArminWolf auf Twitter)
  • “Hingehen und anschauen. Und lachen. Ein großes, wenn auch flüchtiges Vergnügen.” - 4,5 von 5 Punkte (Kurier)

Kritiken zur Ur-Fassung von “090909″ in Linz im November 09:

weitere Medienbeobachtung:

(Bitte um Info oder Kommentar, wenn einer der Links nicht mehr funktionieren sollte.)

Dot Clear

MASCHEK: THE OTHER SIDE
By Kerstin Schuetz-Mueller

Maschek isn’t a name, it’s a Viennese term for “otherness,” the “Maschekseite” being the “Maschek-side,” and thus the “other side.” There is no fitting term to describe who maschek are, so for lack of an alternative, “Austrian comedy trio” will have to suffice.

weiter Lesen »

Dot Clear

Funny Men

deathjrjr | vor 1 Tag, 1 Stunde, 20 Minuten

wo wie schon dabei sind. kann mir jemand maschek erklären?

  • simon66 | vor 22 Stunden, 52 Minuten

    Ja, das ist so: Die nehmen Beiträge aus Film und Fernsehen her, entfernen den Originalton und sprechen dann live einen eigenen Text zu den Filmbeträgen. Man könnte es auch Synchronsprechen nennen, glaube ich. Und das lustige ist, dass der eigene Text wenig mit dem ursprünglichen zu tun hat. Wenn Du noch Fragen hast, poste einfach nochmal.

  • deathjrjr | vor 22 Stunden, 23 Minuten

    aha, ich hab früher in der volksschule mit einem freund auf einen kassettenrecorder von uns gesprochene dialoge zwischen edith klinger und so hunden aufgenommen, das fanden wir ziemlich lustig damals. so in etwa, nur mit bild?

  • andyf | vor 22 Stunden, 20 Minuten

    So in etwa, nur ist das was du beschreibst eigentlich eher Projekt X…

  • alpiarts | vor 21 Stunden, 39 Minuten

    Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=xgGebV0H0Mk

  • fargonaut | vor 18 Stunden, 9 Minuten

    die Mascheks funktionieren aber nur dann, wenn die 3 Sprecher nicht zu sehen sind.
    also nur wenn der Film der grad synchronisiert wird zu sehen ist.
    sobald man sie selbst sieht ist die ganze illusion hinüber

  • alpiarts | vor 17 Stunden, 32 Minuten

    Stimmt, ist irgendwie abturnend.

Dot Clear

viennaunlikeapr09 409x486 " Colbert Report and the Daily Show" (vienna.unlike)

The political satire group, maschek., come home for a night of puppetry and dubbed television clips in tow. Guerrilla media—or whatever name one gives it—doesn’t get much better than this. Who can refuse clips of politicians “talking” crap about their colleagues or their sex lives?

Get rid of your remote control, even if it’s just for one night. The US may have the Colbert Report and the Daily Show, but on this continent it’s all about maschek.

Dot Clear

schwaebischezeitung09 Süffisant frech .. gekonnt leger (Schwäbische Zeitung)Süffisant frech imitieren die drei Blödel-Kabarettisten Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel in ihrem neuen Programm „maschek.redet.drüber“ die Stimmen von Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Sie haben im Neufracher „Prinz Max“ Fernsehausschnitte ummontiert, um sie dann „live“ und synchronisiert ihrem Publikum zu präsentieren.

weiter Lesen »

Dot Clear
Dot Clear
GEOMAP
thin line
Dot Clear
FOTOS
arigonashirt1arigonashirtminitv_5_5_inch_black_white_b_w_tv_monitor_football_shapp3tv
Dot Clear
Rss Blog
Rss Termine
Rss Video