„abermals eine abenteuerlich absurde Geschichte“ (Falter)

WNTV

Der Wiener Neustädter Lokalsender WNTV über unseren Auftritt im Stadttheater mit „101010“:

111111 – Pressestimmen

111111 – Termine – Pressematerial – Pressezitate und MedienbeobachtungRohmaterial

  • „Diese Männer lieben, was sie tun. Und sie wissen, was ihr Publikum liebt.“ (Die Presse)
  • „eine kluge, rasante, wild assoziative Medien- und Gesellschaftssatire.“ (Kurier)
  • „wilder Abend zwischen Satire und Science-Fiction, streckenweise zwerchfellerschütternd blöd, kindisch, übermütig und auch treffend bis zur Schmerzgrenze.“ (Salzburger Nachrichten)
  • „mit altbewährten Blödeleien und soliden Witzen gespickt“ (Wiener Zeitung)
  • „Blöde Witze und große Satire.“ (Kleine Zeitung)
  • „abermals eine abenteuerlich absurde Geschichte“ (Falter)
  • „Maschek geben es billig(er). Wie das Trio allerdings die Story umdeutet und anreichert, ist ziemlich genial.“ (Der Standard, Vorsicht: Spoiler!)
  • „mitunter brüllend komisch, streckenweise aber auch ziemlich belanglos“ („Österreich„)
  • „..schrammt wie immer kunstvoll an den Grenzen von Absurdität, Derbheit und hanebüchener Logik entlang.“ (Leporello, Ö1) (Download als OGG-File)
  • „Auch wenn sie noch so herrlich boshaft sind.“ (OÖN über die Vorpremiere)
  • Beitrag in ORF2: Heute in Österreich – 13.09.2012 17:05 Uhr (nicht mehr online)

 

„Auch wenn sie noch so herrlich boshaft sind.“ (OÖN)

Oberösterreichische Nachrichten, 10. 9. 2012 über die Vorpremiere von 111111 in Bad Ischl:

Fiona mit der Stimme eines Fleischhauers

Auch Synchronsprecher müssen proben. Erst recht, wenn sie live auftreten und Kleinkunstbühnen bespielen wie die Kabarettgruppe Maschek.

Das Wiener Trio feiert diese Woche im Wiener Rabenhoftheater die Premiere seines Programms „111111 – ein phänomenaler Fernsehtag“. Die Generalprobe fand am Wochenende im Bad Ischler Lehártheater statt.

Das Konzept, das Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel Ende der 90er-Jahre entwickelten, ist einfach, aber wirkungsvoll. Man projiziere TV-Bilder auf die Bühnenleinwand und verleihe ihnen live neue Stimmen. Auf diese Art sagen Politiker endlich, was sie wirklich denken – zumindest in unserer Vorstellung. Und auch für Situationskomik eröffnen sich völlig neue Räume. Wer Fiona Svarovski jemals mit der Stimme eines Simmeringer Fleischhauers reden hörte, weiß, was das bedeutet.

Doch Maschek sind kein Phänomen des TV-Zeitalters, sondern Internet-Stars. Ihre Kurzclips („Habakuk“) sind perfekt geeignet für Youtube. Auf der 90-minütigen Bühnenlangstrecke hingegen zeigt sich, wie schwierig es ist, mit witzigen Synchronisationen einen Abend zu füllen. Auch wenn sie noch so herrlich boshaft sind.

„zählen zu den besten ihrer Zunft“ (salzi.tv)

maschek bei salzi.tv:
maschek im Feldbauernhof und eine improvisierte Bearbeitung von salzi.tv-„Hoppalas“

101010 – Ein revolutionärer Fernsehtag: Pressezitate

101010TerminePressematerialPressezitate und Medienbeobachtung

KURIER, Wien: „In all diesem Medienwahnsinn fällt Politikern und selbsternannten Weltenrettern nur eine Lösung ein: Die Welt muss wieder analog werden, um zu gesunden. Dass dies aber schlechterdings unmöglich ist, zeigen maschek auf genial hinterfotzige Art. Denn selbst der Papst möchte auf sein iPad nicht mehr verzichten. [..] Eines von mehreren Beispielen übrigens, dass der maschek- Humor wieder insiderischer wird, nach den populären Höhenflügen mit ihrem Polit-Kasperltheater. “ (Peter Temel)

„Österreich“ / Ö24, Wien: „Die Leerläufe (AFFE) halten sich in Grenzen, die wahnwitzigen Pointen (Reinhold Messner als Testimonial einer Regenschirm-Dauerwerbesendung) überwiegen. Hingehen! Und Drüber-Reden!“

Kleine Zeitung, Graz: „Am 10. Oktober 2010 glühten im ORF auch beide Kanäle und es war einiges los in Österreich. [..] Viel Neues erfahren wir durch die Maschek Neutextierung von einem Staatsbesuch in China, Nordkoreas Chancen als Tourismusdestination und über einen kosmischen Wischer. Da bleibt kein Auge trocken.“

Der Standard, Wien: „Nett.“ (Thomas Trenkler)

Salzburger Nachrichten: „Am besten ist das Trio aber immer noch, wenn es sich über die heimische Politprominenz hermacht. Wenn Kanzler Werner Faymann den Kärntnern nach 90 Jahren den Mietvertrag mit Österreich kündigt und bei Heinz Fischers Rede im Hintergrund mit einem Mäderl scherzt oder wenn H. C. Strache in die Disco auf Stimmenfang geht, laufen Hörmanseder, Salamun und Stachel zur Höchstform auf, und der nächste Einsatz ist ob des eigenen Lachens gar nicht so leicht hinzukriegen.“ (Maria Mackinger)

Kabarett.at, Wien: „Auch wenn ‚maschek‘ bei ihrem hemmungslosen Hang zu Blödeleien gelegentlich ihr rote Faden der Weltwirtschaftskrise abhanden kommt, [..] bietet auch das jüngste Ergebnis dieser bereits bestens bewährten und unverändert so was von abendfüllend amüsanten ‚maschek‘-Methode wieder eine sehr empfehlenswerte Mischung aus entlarvender Satire und schwerelosem Nonsens.“ (Peter Blau)

FORMAT, Wien: „Mit ihren Live-Synchronisationen von TV-Bildern haben sie dem Begriff „etwas von der Maschekseite angehen“, eine neue Dimension gegeben. [..] Das Synchronisationstrio maschek. im FORMAT-Interview.“ (Michaela Knapp)

Die Presse, Wien: Durchaus zwiespältig hinterlässt einen das neue Programm der Stimmenimitatoren von Maschek, denn in „101010 – ein revolutionärer Tag“ spielt die österreichische Politik kaum eine Rolle. [..] Es ist einerseits nur konsequent, dass die Austropolitik von anderen globalen Ereignissen verdrängt wird, die Wien-Wahl ist kein Weltereignis.“

Falter, Wien: „Es tut dem Stück gut, dass diesmal besonders viele Aufnahmen aus dem Ausland stammen. So kann maschek auf die mitreißenden weltpolitischen Umwälzungen eingehen statt nur im Saft der österreichischen Innenpolitik zu brodeln [..] Ein toller Tag Fernsehgeschichte!“ (Ingrid Brodnig)

profil, Wien: „Dass maschek mit ihren spontanen Neuvertonungen das Fernsehen für die Kultur- und Gesellschaftskritik erschlossen haben, kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen; in ihren abendfüllenden Programmen offenbart das Trio allerdings doch immer wieder leichte Probleme mit der Langform [..] Aus Spaß wird Ernst. Und der ist sehr, sehr lustig.“ (Sebastian Hofer)

Stadtbekannt, Wien: „eine Medienmanipulation die wir uns gerne gefallen lassen!“

Biertaucher Podcast: „Ich war vollauf zufrieden.“

Trost und Rat, Radio Wien: „In ‚Trost & Rat‘ erläutern die preisgekrönten Unterhaltungskünstler Willi Resetarits ihre einzigartige Arbeitsweise, ihre höheren Ziele und ihre niederen Instinkte.“ (als Podcast aufgeteilt auf  5., 6. und 7. 10. 2011)

„Spott auf Speed“ (Kabarett.at, 5. 10. 2011)

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Mit seiner scharf geschliffenen Text-Bild-Schere durchpflügt das preisgekrönte Trio „maschek“ auch in seinem neuen Bühnenprogramm „101010 – ein revolutionärer Fernsehtag“ wieder mit schnellen Schnitten die weltweiten TV-Bilder eines einzigen Sendetags : Nachrichten, Interviews, Magazin-Beiträge, Talk- und Casting-Shows. Vor den frech-witzigen und vor keinem Unfug gefeiten Neudeutungen und Umvertonungen der Herren Hörmanseder, Salamun und Stachel ist keine Sendung sicher.

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„Der Krisen-Wahnsinn von der maschekseite“ (Kurier, 29. 9. 2011)

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Das Satire-Trio maschek destilliert in seinem Programm „10.10.10“ aus dem TV-Material eines einzigen Tages ein tiefgründiges Medien-Panoptikum.

Die Synchron-Satiriker beschränkten sich auf Videomaterial von einem einzigen Fernsehtag: Ulrich Salamun, Peter Hörmanseder und Robert Stachel betreiben Fernsehmanipulation im besten Sinn.

Am 10. Oktober 2010 ist die Soul-Legende Solomon Burke verstorben, kam es zu Krawallen bei einer Schwulenparade in Belgrad und: es wurde die Wiener Gemeinderatswahl geschlagen. Nichts von diesen Ereignissen haben maschek in ihr neues Programm eingebaut, das am Dienstag im Wiener Rabenhof Premiere gefeiert hat. Dabei haben Peter Hörmanseder, Robert Stachel und Ulrich Salamun für „10.10.10“ ausschließlich TV-Material von diesem speziellen Tag verwendet. Der Fokus liegt aber nicht auf tagesaktuellen Ereignissen oder gar heimischer Tagespolitik – die haben die drei Wiener längst hinter sich gelassen. (mehr …)

„Maschek sprengen die Welt“ („Österreich“ / oe24, 29. 9. 2011)

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Maschek lassen mit neuer Show Lachmuskeln und Erde explodieren.Die vermeintlichen Internet-Piraten AFFE und der von Dieter Bohlen abservierte Super Zischer samt CERN-Spaltung bringen die totale Katastrophe. Selbst der Papst („Gänswein, wann kommt denn nun das iPhone5“), Kim Jong-il („Besuchen Sie Nold Kolea, wil haben viele flische Fische“)“ oder Eminem können das nicht mehr stoppen. Nach knapp zwei Stunden subtilstem Humor implodiert im Wiener Rabenhof die Erde. Natürlich nur auf dem TV-Bildschirm – denn beim neuen maschek-Hit 101010– Ein revolutionärer Fernsehtag sind die skurrilen Fernseh-Bilder mindestens so wichtig wie das berühmte Drüber-Reden. (mehr …)

„Maschek suchen einen schönen Platz für Schurken“ (Kleine Zeitung, 28. 9. 2011)

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WIEN. Mit Auftritten in Alfred „Dorfers Donnerstalk“ sind die Synchronisationsexperten Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel als „Maschek“ einem breiten Publikum bekannt geworden.

Haben sie im Vorjahr mit Fernsehsendungen vom „090909“ praktisch die Welt untergehen lassen, so machen sie es mit der Fortsetzung „101010 – Ein revolutionärer Fernsehtag“ fast wieder gut. Die Welt existiert noch immer oder schon wieder. Am 10. Oktober 2010 glühten im ORF auch beide Kanäle und es war einiges los in Österreich. Der ehemalige Wiener Wohnungsstadtrat Werner Faymann, der jetzt den Bundeskanzler spielt, eilte mit dem Bundespräsidenten nach Kärnten, um dort etwas unkonzentriert den Feierlichkeiten zu „90 Jahre Volksabstimmung“ beizuwohnen. Durch Maschek erfahren wir erst jetzt die ganze Geschichte: 90 Jahre war Kärnten ein Teil Österreich. Die „anderen acht“ lösen den Mietvertrag auf. Zwecks Eigenbedarf. Österreich braucht Platz für die real existierenden Schurken. Also regt Bundespräsident Fischer eine konsensuale Lösung an. (mehr …)

„Kärnten wird offiziell zum Schurkenstaat erklärt“ (Der Standard, 29. 9. 2011)

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Maschek erzählt in „101010“ erneut eine Weltuntergangsgeschichte anhand von Fernsehbildern

Wien – Der 10. Oktober 2010 hatte Potenzial: In Wien wurde gewählt, in Kärnten feierte man das 90-Jahr-Jubiläum der Volksabstimmung, und Nordkoreas Diktator Kim Jong-il präsentierte sich bei einer Militärparade durchaus rüstig. Diesen Tag nahm das Stimmartistentrio Maschek als Ausgangspunkt für sein neues Programm 101010 – Ein revolutionärer Fernsehtag, das am Dienstag im Rabenhof präsentiert wurde.

Die Kabarettisten setzen damit ihr für das Kulturhauptstadtjahr Linz 2009 entwickelte Konzept fort: In 090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag versuchten Umweltaktivisten von Global Warning, die Menschen zur sofortigen Verringerung des CO2-Ausstoßes zu erziehen – was die Vernichtung der Welt zur Folge hatte. (mehr …)

„Der Unterton zur Revolution“ (SN, 29. 9. 2011)

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maria mackinger wien (SN). Was haben Sie eigentlich am 10. Oktober 2010 gemacht? Vielleicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verbracht, immerhin war es ja ein Sonntag? Dass dieser eine Fernsehtag Revolutionäres in Ihr Wohnzimmer geliefert hat, könnte Ihnen trotzdem entgangen sein – den „Originaltonzerstörern“ maschek aber nicht.

Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel haben für ihren neuen Programmabend „101010“, der am Dienstag im Wiener Rabenhof Premiere feierte, über 100 Stunden Fernsehmaterial gesammelt und darunter Unglaubliches entdeckt: dass Kim Jong-il Blumen langweilen zum Beispiel, dass Angela Merkel mit den Berliner Medien wenig zimperlich umspringt, dass sich Sänger Eminem gern in den Wiener Discotheken aufhält oder dass Donald Trumps reicher Onkel Dagobert Trump sein ganzes Geld verspekuliert hat und ihm nur noch läppische hundert Mille bleiben, „und die brauche ich für die Betriebskosten“.

Am Ende steht die analoge Welt bei maschek so wie bei Nestroy „auf kan Foi mehr long“, und das muss sich auch der betagte Papst Benedikt eingestehen, dem sein iPad daheim in Rom sowieso schon allzu sehr abgeht. (mehr …)

„Herrlicher Weltuntergang“

„Herrlicher Weltuntergang“ (Süddeutsche Zeitung vom 14.01.2011)

Hörmanseder, Salumun und Stachel mit ‚Mockumentaries‘

München – Es hat was von Monty-Pythons Ulk, was die drei Österreicher Peter Hörmanseder, Ulrich Salumun und Robert Stachel bei ihren ‚Mockumentaries‘ treiben: Die Darstellung und Selbstdarstellung von Politikern und Prominenten in den TV-Nachrichten wird klug, satirisch und unglaublich lustig zu absurden Geschichten rekombiniert und, der eigentliche Clou, live neu synchronisiert. Nach gut zehn Jahren sind sie, wie einst die Briten, über die kleine Form hinaus und gewappnet für größere Aufgaben.

So ist ihr ursprünglich als Beitrag zum Kulturhauptstadt-Programm von Linz entstandenes neues Programm ‚090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag‘, mit dem sie jetzt im Lustspielhaus gastierten, schon fast ein medienwissenschaftliches Projekt: Aus 100 Stunden Nachrichtenmaterial eines einzigen Tages, eben des 9. Septembers 2009, destillieren und inszenieren die drei eine abendfüllende Weltuntergangsgeschichte. Schweizer Umweltaktivisten pflanzen einen Atomreaktor ins ewige Eis und drohen, die Polkappe abzuschmelzen, wenn nicht binnen eines Jahres das Kyoto-Protokoll realisiert wird. Leider programmieren sie die Zeitschaltuhr falsch, aus einem Jahr wird ein Tag. Allerdings bleibt immer noch genug Zeit für die Politiker, sich nach Kräften lächerlich zu machen, von Obama bis zu Berlusconi und Merkel. Und Zeit genug für den ganz alltäglichen Wahnsinn, der sich hier von einer russischen Weltraum-Arche-Noah (‚Ich bin der kleine Maxim‘) über im norwegischen Eis nackt umherspringende Nazis bis zum finalen Popstar-Chor (‚We are the world‘) nur graduell von dem unterscheidet, was man jeden Tag an realem Irrsinn im Fernsehen sehen kann.

Dass sich diese groteske Räuberpistole in ‚echten‘ Bildern entrollt, macht sie zum einmaligen Lehrstück über die Macht der Bilder. Einmalig, weil sie ganz ohne Erläuterungen, didaktischen Zeigefinger und auch ohne Denunziation auskommt.

Oliver Hochkeppel

sz-kultur-fr-14012011

„gekringelt hat sich das Publikum“ (Münchner Merkur)

Zukunft des „Uferlos“-Festivals ungewiss

(aus dem Münchner Merkur vom 17. 5. 2010)

Freising – Gekringelt hat sich das Publikum am letzten „Uferlos“-Tag bei Maschek. Doch obwohl es nur Lob gab für das Kulturfestival, ist es fraglich, ob es auch 2011 ein „Uferlos“ gibt.

„Loch ein, Frauke“: „Arnie“ Schwarzenegger versucht, Frauke Ludowig rumzukriegen – sagt zumindest Maschek, die am Sonntagabend zu Gast auf dem „Uferlos“ waren.

Die Veranstalter wissen noch nicht, ob sie sich ein drittes Festival leisten können. Das Wetter habe ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht: „Trotz des katastrophalen Wetters war der Besuch sogar noch gut“, bilanziert Veranstalter Michael Kasper. Zusammem mit seinen drei „Farmlands“-Kollegen macht er jetzt Kassensturz – dann die Entscheidung, ob man das Großprojekt noch mal anpackt.

Einer der letzten Auftritte am Sonntagbend waren die Synchronisations-Künstler Maschek. Angela Merkel bei den Russen oder bei Sarkozy, Arnold Schwarzenegger, dazwischen wieder „Angie“, viel Niki Lauda, dann „Arnie“ und „Angie“, dazu Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer und viele, viele andere – sie alle werden gnadenlos durch den berühmten Kakao gezogen, wenn sich das spitzzüngige Trio über deren im Fernsehen ausgestrahlten Auftritte hermacht.

Schmäh durch die Hintertür (P3tv)

Beitrag und Interview auf P3tv über unseren Auftritt in Melk:

p3tv

„Drei Männer um die vierzig [..] unterhalten seit über zehn Jahren ihr Publikum und haben wohl auch selbst einen Mordsspaß.“ (Münchner Merkur)

Redet drüber!

aus dem Münchner Merkur vom 18.04.10

Ebersberg – Skurril und lustig: Die Synchronisationen der Gruppe „Maschek“ im alten kino haben richtig Spaß gemacht. Vor allem die Bundeskanzlerin wurde diesmal kräftig durch den Kakao gezogen.

Auf der Suche nach einem „First  Husband“: Die Gruppe Maschek spricht ungewohnte Inhalte zu bekannten  Fernsehbildern. Foto: sro

Auf der Suche nach einem „First Husband“: Die Gruppe Maschek spricht ungewohnte Inhalte zu bekannten Fernsehbildern. Foto: sro

Was spricht Angela Merkel am Rednerpult? Nein, es ist keine Regierungserklärung und auch keine Stellungnahme zur Lage der Nation. Die Dame auf der großen Leinwand im aprikotfarbenen Blazer mit der bekanntesten Ponyfrisur Deutschlands sucht einen neuen Mann, denn Dr. Sauer will einfach nicht die Rolle des „First Husband“ übernehmen. Es handelt sich dabei nicht um eine neue Talk-Show, sondern um Mascheks Programm „Redet.drüber“, am Freitag zu sehen im alten kino. Maschek, das sind drei Männer um die vierzig, Peter Hörmanseder und Robert Stachel, beide aus Österreich, und Ulrich Salamun, geboren in Köln, die TV-Passagen neu synchronisieren. Damit unterhalten sie seit über zehn Jahren ihr Publikum und haben wohl auch selbst einen Mordsspaß.

Sie versehen die gesamte nationale und internationale Szene der Politik mit neuen Texten und legen der TV-Welt ungeahnte Worte in den Mund. Dass sich die deutsche Bundeskanzlerin dabei auf Partnersuche begibt, ist nur einer von vielen witzigen Einfällen. Eine geheime „Pimp-Agentur“ will ihr dabei helfen.

Der Lachreiz entsteht beim Publikum, wenn die aus dem tagtäglichen Fernsehen bekannten Bilder mit ungewohnten sprachlichen Inhalten kombiniert werden. Wenn zum Beispiel der junge Arnold Schwarzenegger seine enormen Muskeln spielen lässt und immer wieder wie ein kleines Kind jammert „I will a Schauspieler werden“. Oder wenn Angela Merkel im Gespräch mit einem Interviewpartner sagt, sie suche keinen Mann für den Sex, denn „das habe sich mit dem Sauer mittlerweile auf eine zufriedenstellende Frequenz eingespielt“.

Seit ihrem ersten Auftritt in Ebersberg 2008 hat das Trio nun auch Anspielungen auf das aktuellere Zeitgeschehen im Programm. Guido Westerwelle spricht nur Deutsch oder ein so gebrochenes Englisch, dass der ganze Saal lacht. Und Barack Obama muss bei seinem Deutschlandbesuch auch Deutsch lernen, weshalb Angela Merkel versucht ihm den Zungenbrecher „Im dichten Fichtendickicht…“ beizubringen. Auch über die Afghanistanpolitik macht sich Maschek lustig: Um aus dem Dilemma herauszukommen findet unsere Bundeskanzlerin eine kreative Lösung: Heerscharen von Urlaubern sollen in Afghanistan gegen den Terrorismus antreten, denn als Urlauber setzen sich die Deutschen überall durch.

Besonders gefallen hat den Ebersberger Zuschauern das, was Westerwelle in den Mund gelegt wird: Die ersten Urlauber, die in die Hindukusch-Region geschickt würden, das seien die Hartz-IV-Empfänger. Und so verbirgt sich hinter einem witzigen Einfall auch immer eine Kritik. Ganz klar macht Maschek das auch in dem Gespräch mit einem Anlageberater, dessen synchronisierte Antworten auf über 100 Prozent Gebühren kommen bei einer Anlagesumme von einhundert Euro. Von Kerner bis Beckenbauer, von Putin bis Fidel Castro, von George W. Bush senior bis George W. Bush junior: Mascheks beißende Satire macht vor keinem halt. Nicht einmal vor Nicki Laudas „greißlichen Ohrwascheln“ oder Papst Benedikts „Sing-Sang-Modus“. Das Publikum hätte gerne mehr als eine Zugabe gehört. Es darf sich aber dafür auf ein neues Programm freuen, wie die drei am Ende ankündigten.

Von Evi Thiermann

Reden wir doch einmal ?über den Weltuntergang (Kurier, 11. 3. 2010)

Reden wir doch einmal ?über den Weltuntergang

Kritik – Die Rentiere schwitzen, in der Türkei schneit’s und ganz Deutschland ist geflutet. Nur Nordkorea wird zur Insel der Seligen.
El Kaida gibt aus Verzweiflung seine Auflösung bekannt. Und auch die Politiker dieser Welt drehen ein bisserl durch: Nicolas Sarkozy beruft sich auf Asterix, Silvio Berlusconi behauptet, Superman zu sein. Die Mexikaner besinnen sich auf die Azteken-Kultur und bringen ein Jungfrauen-Opfer dar.
Die Welt steht nicht mehr lange? Richtig. Besser gesagt, würde es nach dem Trio maschek. gehen, könnte sie schon am 9. 9. 2009 untergegangen sein.
Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel haben die Kasperlfiguren beiseitegelegt und machen in ihrem neuen Programm „090909“ im Rabenhof das, wofür sie berühmt-berüchtigt sind: Sie synchronisieren TV-Bilder und geben diesen neue Inhalte.
Dabei holen sie diesmal weit aus. Aus dem Material, das die TV-Sender an einem Tag um den Globus schickten, haben sie Szenen von Presse-Konferenzen, Katastrophen und aus Nachrichtenstudios zu einer abendfüllenden Story collagiert.
Das Problem beginnt damit, dass Umweltaktivisten zur Warnung vor der Klimakatastrophe einen Atom-Reaktor in das arktische Eis einsetzen. Die Programmierung schlägt fehlt, und es bleibt nur noch ein Tag Zeit, um die Erde zu retten.
Ob aus einem Clooney-Klon viele Clini-Clowns gezogen werden können? Ob die Weltformel zum Einsatz kommt? Obamas Aufruf, Emissionen zu senken, hilft? Oder doch die Beamer-Methode Rettung bringen kann?
Hingehen und anschauen. Und lachen. Ein großes, wenn auch flüchtiges Vergnügen. „We are the World“: Das ist schlimm genug.
– C.Wiesauer

© 11.03.2010 KURIER

090909 – Pressezitate und Medienbeobachtung

Kritiken zur Premiere von „090909 – Ein katastrophaler Fernsehtag“ im Rabenhof Theater:

  • „Globalisierte Missverständnisse hin oder her – Weltuntergang war noch selten so lustig. Grandios!“ (Der Standard)
  • „Doch das Lustige steckt nicht in der großen Story, sondern in den vielen Details, die vom kindischen Geblödel bis zum intelligenten Denkerschmäh reichen.“ (Die Presse)
  • „Gelegentlich verdammt tief, viel öfter bewundernswert pointiert und voll jenseitigem Schmäh offeriert das Trio beste Unterhaltung.“ (Oberösterreichische Nachrichten)
  • „Österreichische Politiker, wie sie von Maschek gemeinhin meisterlich aufs Korn genommen werden, kommen diesmal leider nicht vor.  [..] Das Premierenpublikum johlte dennoch. Warum auch nicht? Lustig wars.“ (Wiener Zeitung)
  • „ein raffiniert und abwechslungsreich verschachteltes Weltuntergangs-Szenario, das Medienspott, Sozialkritik, Politsatire und puren Nonsens zu einem grotesk-schrägen und dabei hochintelligent-gewitzten Spaß vereint.“ (Peter Blau auf Kabarett.at)
  • „Dafür sorgten Lachattacken für Bauchmuskel-Kater bei so manchem Premierengast. ‚Einfach großartig‘, so der allgemeine Tenor.“ (Österreich)
  • „Dieses Gefühl zu erzeugen und dann auch noch mit pausenlosen Lachattacken zu verbinden, ist eine Kunst, die maschek wieder einmal auf einen höheren Level gebracht haben. Durchhänger sind einfach nicht zu finden. Hingehen und ansehen!“ (Kurier online)
  • Eben im Rabenhof das neue maschek-Programm gesehen – Dringende Empfehlung! Ihr bestes Programm bisher.“ (ArminWolf auf Twitter)
  • „Hingehen und anschauen. Und lachen. Ein großes, wenn auch flüchtiges Vergnügen.“ – 4,5 von 5 Punkte (Kurier)

Kritiken zur Ur-Fassung von „090909“ in Linz im November 09:

weitere Medienbeobachtung:

(Bitte um Info oder Kommentar, wenn einer der Links nicht mehr funktionieren sollte.)

„Ein humorfreies Polit-Kabarett“ (Die Furche)

Die Furche“ vom 24. September 2009

maschek_2009sep24_furche

maschek. – The other side

MASCHEK: THE OTHER SIDE
By Kerstin Schuetz-Mueller

Maschek isn’t a name, it’s a Viennese term for „otherness,“ the „Maschekseite“ being the „Maschek-side,“ and thus the „other side.“ There is no fitting term to describe who maschek are, so for lack of an alternative, „Austrian comedy trio“ will have to suffice. (mehr …)

„abturnend“ (aus dem FM4-Blog)

Funny Men

deathjrjr | vor 1 Tag, 1 Stunde, 20 Minuten

wo wie schon dabei sind. kann mir jemand maschek erklären?

  • simon66 | vor 22 Stunden, 52 Minuten

    Ja, das ist so: Die nehmen Beiträge aus Film und Fernsehen her, entfernen den Originalton und sprechen dann live einen eigenen Text zu den Filmbeträgen. Man könnte es auch Synchronsprechen nennen, glaube ich. Und das lustige ist, dass der eigene Text wenig mit dem ursprünglichen zu tun hat. Wenn Du noch Fragen hast, poste einfach nochmal.

  • deathjrjr | vor 22 Stunden, 23 Minuten

    aha, ich hab früher in der volksschule mit einem freund auf einen kassettenrecorder von uns gesprochene dialoge zwischen edith klinger und so hunden aufgenommen, das fanden wir ziemlich lustig damals. so in etwa, nur mit bild?

  • andyf | vor 22 Stunden, 20 Minuten

    So in etwa, nur ist das was du beschreibst eigentlich eher Projekt X…

  • alpiarts | vor 21 Stunden, 39 Minuten

    Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=xgGebV0H0Mk

  • fargonaut | vor 18 Stunden, 9 Minuten

    die Mascheks funktionieren aber nur dann, wenn die 3 Sprecher nicht zu sehen sind.
    also nur wenn der Film der grad synchronisiert wird zu sehen ist.
    sobald man sie selbst sieht ist die ganze illusion hinüber

  • alpiarts | vor 17 Stunden, 32 Minuten

    Stimmt, ist irgendwie abturnend.

“ Colbert Report and the Daily Show“ (vienna.unlike)

viennaunlikeapr09

The political satire group, maschek., come home for a night of puppetry and dubbed television clips in tow. Guerrilla media—or whatever name one gives it—doesn’t get much better than this. Who can refuse clips of politicians “talking” crap about their colleagues or their sex lives?

Get rid of your remote control, even if it’s just for one night. The US may have the Colbert Report and the Daily Show, but on this continent it’s all about maschek.

„An den Lippen von Arnie & Co.“ (IN, Bozen)

suedtirol-in-2009

„Süffisant frech .. gekonnt leger“ (Schwäbische Zeitung)

schwaebischezeitung09Süffisant frech imitieren die drei Blödel-Kabarettisten Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel in ihrem neuen Programm „maschek.redet.drüber“ die Stimmen von Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Sie haben im Neufracher „Prinz Max“ Fernsehausschnitte ummontiert, um sie dann „live“ und synchronisiert ihrem Publikum zu präsentieren. (mehr …)

rebell.tv redet über maschek redet drüber

Hier gehts lang.

„Lustiger als die Österreicher“ (FM 4 online)

„Lustiger als die Österreicher“ (Robert Glashüttner, FM4 online)

Das schlaue Comedy-Trio maschek ist mit seinem Programm „maschek.redet.drüber“ auch in Deutschland unterwegs. Ein Gespräch im Backstage-Raum des Berliner BKA-Theaters. (mehr …)

„manchmal auch völlig daneben und peinlich“ (NÖ Nachrichten)

Niederösterreichische Nachrichten OnlineFaymann & Pröll: Lieber Harmonie als Dauerstreit

LEITARTIKEL VON HARALD KNABL

Schon einmal die Kabaretttruppe Maschek gesehen? Auf der Kleinkunstbühne oder bei Alfred Dorfer im Fernsehen? Da werden TV-Berichte mit neuen Dialogen hinterlegt. Das ist manchmal ätzend, kritisch, manchmal komisch, manchmal auch völlig daneben und peinlich. (mehr …)

Mediamarkt (profil)

„Verkettung glücklicher Zufälle“ (Karl Hohenlohe im Kurier über „Bei Faymann“)

Glaubensfrage

VON karl hohenlohe

Durch eine Verkettung glücklicher Zufälle gelang es mir nun, der Generalprobe von „Bei Faymann“ im „Rabenhof Theater“ beizuwohnen.
Von der Formation „Maschek“ synchronisierte Prominenten-Puppen spielen die Hauptrolle.
Neben Herrn Häupl, dem Kanzler, dem Vizekanzler, dem Papst und noch einflussreicheren Persönlichkeiten stach besonders der Heilige Vater ins Auge. Niemand kann abschätzen, ob er seine Darstellung mit Humor nimmt.
Gemeinhin hat ja die Kirche mit dem Tingeltangel nichts am Hut, ich spreche aus eigener Erfahrung.
Meine gute Ururgroßmutter Carolyne lebte ja Jahrzehnte mit Herrn Franz Liszt zusammen, den die Damen seinerzeit verehrten wie heute Herrn Timberlake oder vielleicht Martin Traxl.
Die Ururgroßmutter war sehr gläubig, schrieb einige Werke zum Thema, manche gingen ein wenig weit und wurden vom Papst auf den Index gesetzt.
In jedem Falle färbte ihre Gottesfürchtigkeit auf Franz Liszt ab, der sich in reiferen Jahren ganz in den Schoß der Kirche begeben wollte. Aber es kam nicht dazu.
Nach einer Messe in der Sixtinischen Kapelle fleht man ihn an, etwas vorzuspielen, er tat es, als er geendet hatte, wurden zwei Nonnen von ihren Gefühlen übermannt und streichelten über seine Wangen. Unglaublich.
Mehr hatte Pius IX. nicht gebraucht, die Priesterweihe wurde ad acta gelegt, Liszt konnte nur die niederen Weihen empfangen und ging als Abbé durchs Leben.
Man darf gespannt sein, wie Papst Benedikt heute reagiert. Falls einer der Herren von „Maschek“ doch noch die Priesterlaufbahn einschlagen wollte, sieht es möglicherweise nicht wahnsinnig gut aus.

Einladungen,Beschwerden,Hinweise:karl.hohenlohe@kurier.at

„unterste Schublade“ (Gästebuch Schmidt & Pocher)

Das Phänomen kennen wir schon vom Volkszorn, den unsere Waldheim-Nummer bei Dorfers Donnerstalk auf sich gezogen hat: Je beleidigter die Kritik und je mehr sich ihre Verfasser als berufene Vertreter einer geschmähten Volks- oder Glaubensgemeinschaft fühlen, umso eher wird einem die Autorenschaft aberkannt und dem Host der Sendung zugeschrieben. Wie der Schelm denkt, so stellt er sich halt auch die Führungsstrukturen im Fernsehen vor. Wieder passiert nach der Schmidt-Pocher-Sendung mit unserer Papst-Nummer im Gästebuch auf der ARD-Homepage: (mehr …)

Moment – Leben heute (Ö1)

Wer immer schon wissen wollte, wie wir von maschek uns eigentlich kennengelernt hatten, dem bietet sich am Donnerstag, 29. Jänner 2009, um 17.09 auf Ö1 die Gelegenheit, dies zu hören.

Moment – Leben heute

Und das schreibt Ö1:
Das Kabarett-Trio maschek besteht aus Robert Stachel, Peter Hörmanseder und Ulrich Salamun. Seit 1998 stehen die drei gemeinsam auf der Bühne oder treten im Fernsehen auf.

Ihr Markenzeichen ist das gemeinsame Extemporieren. In TV-Shows oder im Theater leihen sie den Bildern prominenter Persönlichkeiten ihre Stimmen und verhelfen ihnen zu ganz neuen Dialogen.

Wie ein eingespieltes Team entstand.

„Drei Männer und ein Video“ (Oberbayerisches Volksblatt)

Drei Männer und ein Video

Oberbayerisches Volksblatt, November 2008

Manchmal braucht es nicht viel, um Menschen zum Lachen zu bringen. Das bewiesen die drei Männer von Maschek im Haus der Kultur in Waldkraiburg. In ihrem Programm «Maschek.redet.drüber» zeigen sie Fernsehausschnitte – neu synchronisiert. (mehr …)

„Immer freundlich, immer lächelnd“ (Badische Zeitung)

Die „Badische Zeitung“ verweist im ersten Porträt des neuen österreichischen Kanzlers auf maschek (zum YouTube-Clip). Das freut uns:

„Immer freundlich, immer lächelnd“

„Grüß Gott, Grüß Gott. Hihihi. Grüß Gott, wie geht’s? Hihihi.Grüß Gott, Grüß Gott.“ So tönt der neue Österreichische Bundeskanzler in der Synchronisation der Wiener Satirikergruppe „Maschek“. Prägnanter kann man ihn kaum beschreiben. Werner Faymann ist ein ausgesprochen kommunikationsfreudiger, umgänglicher Mensch. Er lacht gerne, er plaudert gerne, er grüßt alle, die seinen Weg kreuzen. (mehr …)

„Österreichischer Schmäh vom Plüschsofa“ (Süddeutsche Zeitung)

Süddeutsche Zeitung – Landkreis Fürstenfeldbruck, vom 22./23.11.08.

„Respektlos komisch“ (Westfälische Rundschau)

westfaelische2008

„Die Banalität politischer Begegnungen“ (Landshuter Zeitung)

„Unglaubliche Lippenbekenntnisse“ (Lüdenscheider Nachrichten)

luedenscheidernachrichten2008

„Gusenbauer, der Lieblingspolitiker“ (Oberösterreichische Nachrichten)

Gusenbauer, der Lieblingspolitiker (Oberösterreichische Nachrichten, 11.11.2008)

Sie synchronisieren in „Dorfers Donnerstalk“ Politikergespräche, zeigen mittels Puppentheater, was „Bei Schüssels“ los ist, und ihr Kabarett-Programm heißt „maschek.redet.drüber“. Die OÖN sprachen mit Peter Hörmanseder (38), dem maschek-Drittel aus Wels.
OÖN: Was bedeutet der Name „maschek“? (mehr …)

„maschek macht in Deutschland mobil“ (TV Media)

„Synchro-Gaudi“ (Bezirksblatt St. Pölten)

PS: Da geht’s um diesen Auftritt.

„beachtlicher Weinkonsum“ (Niederösterreichische Nachrichten)

PS: Da geht’s um diesen Auftritt.

„österreichische Alternative zu Stefan Raab“ (Tip, Berlin)

berlintip08

Tip 22/08

„vortreffliche Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire“ (Esslinger Zeitung)

„Alles da, was Rang und Namen hat“

20.10.2008, Esslinger Zeitung

ES-PLIENSAUVORSTADT: Trio Maschek zeigt in der Dieselstraße eine tolle Mischung aus Videokunst, Kabarett und Politsatire

Von Gaby Weiß

Auf der dunklen Bühne steht eine große Leinwand, drei Herren sitzen mit Stuhl, Sofa und Lampe gemütlich am Rand und gucken fern. (mehr …)

„Meister der Live-Synchronisation“ (Münchner Merkur)

Kulturbonbon
Wenn Meister der Live-Synchronisation drüber reden

Münchner Merkur, 3. 10. 2008, agm

Garching – Wie? Dem Leser sagen die Namen Peter Hörmanseder (geboren 1970 in Wels), Ulrich Salamun (1971 in Köln) und Robert Stachel (1972 in Wiener Neustadt) nichts? Auch „maschek“ nie gehört? Dabei hat das Trio eine Masche, die in Österreich längst Kult ist: Sie reden drüber – über das Fernsehen. Und das ist wortwörtlich gemeint. Sie sind nämlich Meister der Live-Synchronisation. „maschek“ legt Prominenten und manchmal auch weniger Prominenten Wörter in den Mund, der Sinn des eigentlich Gesagten wird entstellt – und schon folgt ein Lacherfolg dem anderen. Wie beim beliebten Kulturbonbon der Stadt Garching. (mehr …)

„Das Prinzip heißt Hineinsteigern“ (Süddeutsche Zeitung)

Synchronisierter O-Ton
Kabarettisten-Trio „Maschek“ im Römerhof

Süddeutsche Zeitung, 3. 10. 2008, Nadja Mayer.

Garching – In Österreich sind sie seit Jahren Kult: Die „Originaltonzerstörer“ Maschek sind nun auch zum ersten Mal mit ihrem brandneuen Programm „maschek.redet.drüber“ im Großraum München aufgetreten – als Überraschungsgast des 47. Kulturbonbons im Römerhof. Das Publikum war erstaunt über die Aktualität des Programms: Sogar die Bayernwahl und die Nationalratswahl in Österreich am vergangenen Sonntag hat das Wiener Kabarettisten-Trio bereits verarbeitet.
(mehr …)

„Fröhlicher Wahlabend bei Maschek im Rabenhof“ (APA)

„Wir wählen einfach noch einmal“, sagt Wilhelm Molterer in der Elefantenrunde. „Wir wählen so lange, bis wir entweder bei Null sind, oder endlich die absolute Mehrheit haben“ – kein Wunder, dass Bundespräsident Fischer auswandert. Wie der ÖVP-Obmann am Sonntag tatsächlich das Wahlergebnis kommentierte, blieb den Besuchern des Synchron-Kabarett-Trios Maschek im Wiener Rabenhof Theater verborgen.

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„Maschek begeisterte Publikum“ (Im Salzkammergut)

Regau: Maschek begeisterte Publikum

Herzhafte Lacher am laufenden Band

21. September 2008, Im Salzkammergut

Die drei Herren von „Maschek“ gastierten vergangenen Freitag mit ihrem neuen Programm im Kultursaal Regau und verpassten in bekannt brillanter Manier allerlei Fernsehausschnitten einen anderen Inhalt. „Maschek“ überließ dabei dem österreichischen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer die Eröffnungsworte für den restlos ausverkauften Satireabend.

Der Bundespräsident freute sich so sehr über die 220 Gäste, dass er über die durch Abwesenheit glänzende Gemeindevertretung von Regau gnädigerweise hinwegsah. Anschließend führte „Maschek“ das Publikum mit Beiträgen aus der österreichischen Innenpolitik durch einen Abend, an dem alle Parteien und so mancher Promi gehörig ihr Fett abbekamen. Das Publikum war vom Gebotenen begeistert und reagierte mit herzhaftem Lachen am laufenden Band.

Der Treffpunkt Kulturverein Regau ist mit dem Veranstaltungserfolg sehr zufrieden und freut sich über den Umstand, dass „Maschek“ selbst nach eigener Aussage Regau positiv in Erinnerung behält und zukünftig an diesem Ort gerne wieder „drüber redet“.

Maschek in Regau

Homepage Treffpunkt Kulturverein Regau

gotv hosted by maschek.

maschek. zu Gast bei „gotv hosted by local hero“ am 24. 12. 2007 – Portrait und Beitrag zum Stück „Das maschek.Patent“

„gotv local heroes der Woche sind die Medien-Anarchos Maschek. Das Trio besteht aus den Wahlwienern Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel. Ihr Konzept ist einfach, aber genial. Sie schneiden alte Fernsehinterviews von Prominenten zusammen und vertonen sie neu. So lassen sie etwa Dagmar Koller mit Arnold Schwarzenegger um eine Marsmission streiten, den Papst eine Mehrzweckhalle in Österreich eröffnen oder Clown Habakuk dem Kasperlpublikum die Welt der Drogen näher bringen.“

zur gotv-Seite

„Küss die Hand mit Papst und Putin“ (Süddeutsche Zeitung Online)

Die Regeln des Web (16)
Küss die Hand mit Papst und Putin
Regel 64: Auch das weltweite Netz spricht Dialekt

(Süddeutsche Zeitung Online), 28.11.2007

Ganz klar: Das Internet spricht eine eigene Sprache (vgl. Regel 16), wenn es aber über die reine Verständigung hinaus geht, beherrscht das Netz auch zahlreiche Dialekte. Bereits in Regel 5 (Das Netz funktioniert nach dem Prinzip: Weitersagen) waren dieses Dialekte Thema. In diesen Tagen tauchen sie wieder vermehrt im Netz auf. Unter dem Titel Bruce Willis und Ebay kann man sich anschauen, wie der Action-Star eine nicht gelieferte Bestellung des Auktionshauses selber abholen möchte. In Leonardo di Caprio und die schwäbische Wurst wird der „Titanic“-Schauspieler in die Technik des Wurst-Schneidens eingewiesen – auf Schwäbisch. Dass nicht nur Schwäbisch ein lustiger Dialekt ist, beweist Bill Murray in der Adaption des recht ähnlich lautenden Films Lost in Kölsch-Translation, Gleiches gilt für diese „Harry Potter“-Sequenz.

Dass man mit dem Nachsynchronisieren von Filmen viel Spaß verbreiten kann, beweisen die drei Österreicher von maschek. Unter youtube.com/user/maschek kann man sich ihr Werk anschauen, das den Papst beim Besuch in Österreich genauso verulkt wie Wladimir Putin, der in die Alpenrepublik reist. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel sind dabei so erfolgreich, dass sie ihre Film-Späße derzeit im Rabenhof Theater auf die Bühne bringen.

(sueddeutsche.de/mri)

Pressestimmen zu „Das maschek.Patent“

Kantwurst für alle! (Der Standard, Christian Schachinger)
„Dieses zum Weinen schöne, auf Metaebene herrlich lachhafte Tappen im Halbdunkel einer für Studienabbrecher und Spätaufsteher einzig mit leeren Sprech- und Sprachblasen vollgestellten Wunderwelt der freien Kapitalströme geht am Ende selbstverständlich schief.“

Die intelligenteste Wurst ist doch die Kantwurst! (Wiener Zeitung, Eva Maria Klinger)
„Original-Bilder in origineller Deutung. Der Spaß an dem Fake liegt nicht nur in der Erfindung absurdester Dialoge und Ansprachen, sondern auch in der Interpretation von Mimik und Nachdenkpausen. Man kann es nicht nacherzählen, man muss es erleben!“

„maschek“ nimmt Kurs auf Globus (wien.orf.at, 17. 11. 07 – vor der Premiere)
„Die Globen haben sie schon einmal fest unter die Arme geklemmt – „maschek“ beabsichtigen nämlich, als Theatergruppe den Globus zu erobern. „Österreich ist uns langsam zu klein“, gesteht das Künstlertrio wien.ORF.at.“

Die Lizenz zum Drüberreden (Kurier, K. Schell)
„Auf Erfolgsrezepte ist eben doch Verlass. Dieser Kuchen schmeckt immer noch. Die neue Glasur hätte es da gar nicht gebraucht.“

Castro als Testimonial bei den mascheks (Österreich, P. Temel)
„In Dorfers Donnerstalk eroberten sie das Fernsehen, mit „Beim Gusenbauer“ den Österreichischen Kabarettpreis – die Marke maschek gewinnt an Wert.“

Die Klügste unter den Würsten (Die Presse, Daniela Tomasovsky)
„Der Rest der Show gerät leider ziemlich platt: Auftritte im Gorilla-Kostüm oder im Tarnanzug passen eher zu einer drittklassigen Laienschauspielgruppe, und auch die Impro-Theater-Einlage geht nicht sonderlich geistreich aus.“

Fernsehen war gestern. (Chilli.cc, Florian Schober)
„Und zur Freude aller Theaterwissenschaftsstudenten bekommt sogar noch Entertainer Drehli Robnik verbal eins auf die Rübe.“

maschek-Lizenz zum Nachsynchronisieren (Kleine Zeitung)
„Eingebettet in diese Rahmenhandlung laufen die Drei zu gewohnter Form auf. [..] Pipifein!“

„Gusenbauer ist Homer Simpson“ (Falter)

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Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern. (Klaus Nüchtern)

Falter 46/2007 vom 14.11.2007
(mehr …)

„Die maschek-Seiten – Chronologie einer Erfolgsgeschichte“ (Ö1 Online)

zum Artikel

(von Matthias Haydn)

Pressestimmen zu „Beim Gusenbauer – Jetzt erst recht“

Der Standard: „Statt Politsatire gibt es nur billige Klamotte.“ (Thomas Trenkler)

chilli.cc: „Hände falten, Goschn halten!“ – „Die kleinen schlagfertigen Episoden, die maschek stimmlich präsentieren, sorgen allemal für einen vergnüglichen Abend im Rabenhof-Theater. “ (Daniel Messner)

Wiener Zeitung: „Action mit Gusi“ – „plakativ, spekulativ und zum Brüllen komisch.“ (Brigitte Suchan)

Ö1 : „Russki go home!“ – “ ‚Beim Gusenbauer 2‘ ist Kasperltheater pur: turbulent, skurril, überzeichnet und an manchen Stellen auch brutal.“ (Matthias Haydn)

Sagt Schneeberger „…in Österreich regiert ein sturztrunkener Michael Häupl …“ (Peter Schneeberger)

„Pflichtübung, um bei gewissen Künstlerkreisen ‚in‘ zu bleiben“ (Leserbrief in der ‚Kronen Zeitung‘)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“ (Vorarlberger Nachrichten)

maschek: „Politiker sind auch nur Dodln“

„Vorarlberger Nachrichten“ Nr. 148 vom 29.06.2007

VN-INTERVIEW: „maschek“ synchronisieren TV-Beiträge neu – und sorgen so für Lacher

Die Wiener Mediensaboteure „maschek“ reden drüber – im wahrsten Sinne.

MARTIN GANTNER

VN: Was macht den Erfolg, den Reiz von „maschek“ aus?

Stachel: Dass es von der Form her so einfach ist. Jeder hat schon einmal über Fernsehstimmen drübergeredet. Stichwort youtube.com: Die Leute machen das ja auch nach. Das macht uns großen Spaß, weil wir sehen, dass wir andere inspirieren.

VN: Kann man über unsere Politiker mehr lachen als über andere?

Stachel: Die Politiker sind sicher nahbarer, als etwa in Deutschland. Schlüsse auf den Charakter sind da leichter zu ziehen. Und das ist ja gerade das Spannende. Die politischen Botschaften interessieren weniger. Uns geht es darum zu zeigen: Politiker sind auch nur „Dodln“. Das macht sie ja auch menschlicher.

VN: Gibt’s Feedback von Politikern?

Stachel: Nein, überhaupt nicht. Es interessiert uns aber auch nicht. Wir treten für uns und fürs Publikum auf. Wir sind weit entfernt von einem Villacher-Fasching-Effekt.

VN: Welche Politiker geben besonders viel her?

Stachel: Der Gusi, weil er sehr natürlich agiert. Er steht zu seinen Fehlern und macht sie sogar zu seinem Markenzeichen. Ich glaube, dass der Gusi irgendwann ein ganz Großer sein wird, aber er muss noch einige Jahre durchtauchen. Weil einer, der sich dermaßen keine Blöße gibt, ist nach Schüssel eine sehr erfrischende Persönlichkeit. Er ist in unseren Stücken immer mehr zu Homer Simpson geworden, der auch für „maschek“ eine der wichtigsten Inspirationsquellen darstellt.

VN: Wie medienkritisch wollt ihr sein?

Stachel: Wir erheben einen klaren, medienkritischen Anspruch. Wir haben uns anfangs – vor unserer Zeit im ORF – auch als eine Art Anti-ORF verstanden und haben Kritik am ORF unter der schwarzblauen Regierung geübt. Diese Kritik kann bis in die 90 er- Jahre zurückreichen. Seither besteht die Tendenz, den ORF zu einem stromlinienförmigen Medium zu machen. Es ist ein ständiges Schielen nach Quote, um für die Werbewirtschaft interessant zu sein.

VN: Und dennoch seid ihr dann zum ORF gegangen?

Stachel: Es fällt natürlich schwerer, Systemkritik zu üben, wenn man selbst Teil des Systems ist. Aber innerhalb der Sendung ist so viel möglich, es werden uns keine Grenzen gesetzt, sodass wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Ich möchte mich auch am derzeitigen ORF-Bashing nicht beteiligen. Denn es ist einfach erfrischend, dass sich die neue Führung irgendwas traut. Selbst eine Serie wie „Mitten im Achten“ muss man probieren dürfen, auch wenn sie letztlich gescheitert ist.

VN: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Stachel: Für Herbst haben wir eine neue Produktion geplant, die sich mit den ökonomischen Zusammenhängen in der Medienwelt befassen wird. Wir werden das Publikum einladen, in uns zu investieren. Die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit sollen dabei verschwimmen.

VN: Was erwartet uns nächste Woche in Vorarlberg?

Stachel: Man braucht nicht in beide Veranstaltungen zu kommen. Wir werden sowohl in Bregenz als auch in Feldkirch das gleiche Programm spielen. Es wird, wie aus dem TV bekannt, ein „maschek.redet.drüber“. Auch mit Sachen, die wir bei „Dorfers Donnerstalk“ aufgrund der Länge nicht bringen können.

„maschek“ sind live auf der Bühne zu erleben am 4. Juli beim Seelax-Festival in Bregenz und am 5. Juli beim Poolbar-Festival in Feldkirch. Karten: Musikladen.

ZUR PERSON

Robert Stachel Geboren: 1972 in Wr. Neustadt Geschichte von „maschek“: 1996 lernen sich Peter Hörmanseder , Ulrich Salamun und Robert Stachel beim Studium in Wien kennen. Bühnendebüt im Dezember 1998 im Wiener Wohnzimmerclub Hobbythek. Bei der Moderation eines Abends zur Nationalratswahl 1999 experimentieren sie mit TV-Live-Synchronisationen, die zum dominierenden Element der Auftritte werden.

„Maschek“ reden drüber: Sie legen Politikern Worte in den Mund – nächste Woche im Ländle.

Krawuzikapuzi (Doris Knecht)

Kurier-Kolumne
Wenn man in das Theater im Rabenhof geht, um sich das maschek-Puppentheater „Beim Gusenbauer“ anzusehen, erwartet man nicht unbedingt, dass Jörg Haider auch da ist. Aber krawuzikapuzi: Das ist unzweifelhaft der Kärntner Landeshauptmann, der da in hübscher, junger Begleitung zweite Reihe Mitte sitzt. Grau ist er geworden, aber nicht weniger braun: Haiders Brasilien-Teint überstrahlt selbst das leuchtende Rosa seines Hemdes.
„Beim Gusenbauer“ gehen alle Witze auf Kosten von SPÖ, ÖVP und KHG, was Haider köstlich zu amüsieren scheint; logisch einerseits. Aber andererseits gehen „beim Gusenbauer“ alle Witze auf Kosten von SPÖ, ÖVP und KHG, was Haider furchtbar wurmen muss: Es gibt in mascheks stets ausverkauftem Polit-Kaspertheater nicht nur keine Jörg-Haider-Puppe, Haider ist überhaupt kein Thema. Offenbar spielt Haider abseits der humoristischen Abweichung Villacher Fasching im politischen Kabarett keine Rolle mehr: das BZÖ ist außerhalb Kärntens selbst für einen Witz zu irrelevant.
Gusenbauer, Bures, Häupl, Schüssel, Molterer, Khol, Grasser und der Geist von Kreisky selig dagegen geben hinreißende Witzfiguren ab und werden von den drei Herren von maschek erbarmungslos zerkasperlt. Und während der Kanzler bisher nur seine Lebensgefährtin in den Rabenhof geschickt hat, soll der Wiener Bürgermeister, der im Stück als weinseliger Rabiator dargestellt wird, sich erst letzte Woche prächtig unterhalten haben und anschließend seiner Rolle auch hinter der Bühne überaus gerecht geworden sein. Haider aber ist nach der Vorstellung gleich verschwunden.

maschek beim Trabrennen in der Krieau (ATV HiSociety)

„Große Kleinkunst“ (OÖ Nachrichten)

BLACK HUMOUR FESTIVAL: maschek spielten im Posthof groß auf

Gusi entpuppte sich als bester ÖVP-Mann
Von der maschek-Seite aus betrachtet ist die politische Bühne Österreichs ein Kasperltheater. Über diese Sicht der Dinge, die eigentlich eher zynisch als lustig ist, wurde am Dienstagabend im ausverkauften Posthof viel gelacht. Der Spott der neuen Rabenhof-Theater-Produktion „Beim Gusenbauer“ ist nicht billig, sondern originell und mit viel Liebe zum Detail inszeniert.

Als politisch nicht ganz korrekte Synchronplauderer haben die drei maschek-Männer Peter Hörmannseder, Robert Stachel und Ulrich Salamun inzwischen dank ORF (Dorfers „Donnerstalk“; heute ab 21.05 Uhr, ORF 1) und Internet (Stichwort: You-Tube) einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Der Beweis: Beide Linz-Gastspiele am Dienstag und Mittwoch im Posthof waren ausverkauft. Im Polit-Theater mit den Kasperl-Figuren – unter anderen Gusenbauer, Molterer, Schüssel (er ist der Strolchi), Häupl, KHG – entpuppt sich „Gusi“ als der beste ÖVPler in der großkoalitionären Regierung. Die Figuren wären schon ohne Text witzig, sobald maschek den Mund aufmachen, werden sie zu bissigen Karikaturen. Große Kleinkunst. (chz)

OÖnachrichten vom 31.05.2007

„Ich sehe ihre Doppelgänger in Autos herumfahren.“ (Thomas Glavinic)

Thomas Glavinic (KURIER, 18. April 2007)

Das ist Sparta!

Nachdem ich mich aus Gründen, die neurotisch zu nennen ein Euphemismus wäre, einige Tage nicht außer Haus getraut hatte (mein in Stein einsitzender Bruder hatte mir böse Briefe geschickt, zudem hatte ich mir in einem Anfall von psychischer Instabilität eine Glatze geschoren), besuchte ich die „maschek“-Premiere von „Beim Gusenbauer“ im Wiener Rabenhof-Theater.

Über die Vorstellung sage ich nichts, ich könnte mich nur wiederholen. Ich bin fanatischer maschek-Verehrer. Das geht so weit, dass ich mir schon überall maschek-Mitglieder herbeiphantasiere. Am Premierennachmittag sah ich Peter Hörmanseder in einem Auto an mir vorbeifahren und mich zweifelnd ansehen (Glatze). Ich schrieb ihm ein SMS, dass ich das gerade wirklich gewesen sei, und wünschte ihm alles Gute für den Abend. Nach der Premiere erzählte er mir, er sei an diesem Nachmittag nicht einmal in die Nähe eines Autos gekommen, weil Robert Stachel, der zweite der drei mascheks, außerordentlich abergläubisch ist und es nicht ertragen kann, wenn ein Teammitglied am Premierentag Auto fährt. Stachel trägt sogar am Tag jeder Vorstellung ein altes Butterbrot in der Jackentasche mit sich herum, weil das Glück bringen soll. Es ist voll Staunen festzuhalten, wie fixiert ich auf diese Leute bin. Ich sehe ihre Doppelgänger in Autos herumfahren. Das gibt mir zu denken.

maschek-Premieren ziehen neben Gelichter wie mir auch viel Prominenz an. Vor mir saß z.B. der Wiener Kulturstadtrat Mailath-Pokorny. In der Pause wurde ich Zeuge, wie ein mir unbekannter Herr den Stadtrat über den Halbzeitstand des Fußballspiels Bayern-Milan unterrichtete, nämlich 0:2. Ich erlebte, wie der Stadtrat seinem Gesprächspartner darob gestisch und mimisch große Zufriedenheit und Freude kommunizierte, was nur einen Schluss nahe legt: Der Herr Stadtrat mag die Bayern nicht.

Da mir Fußballvereine völlig egal sind (Ausnahmen: Manchester United, Ipswich, Aston Villa, Leeds, Barcelona, Schalke 04, HSV, Olympique Marseille, Roter Stern Belgrad, Sloboda Tuzla, Sturm Graz), habe ich wenig gegen diese vermeintliche oder tatsächliche Antipathie einzuwenden. Ich frage mich hingegen, ob stimmt, was Alfred Gusenbauer jüngst in einem Interview behauptet hat. Mit dem österreichischen Minderwertigkeitskomplex sei es endlich vorbei, die Österreicher fühlten sich aufgrund der Tatsache, dass Männer und Frauen aus Sachsen-Anhalt den Urlaubern in Tirol Gröstl und Spezi bringen, mit den Deutschen auf Augenhöhe, Ende der Ressentiments, Österreicher halten zu den Deutschen.

Ich glaube das ehrlich gesagt nicht. Daran sind meine Erlebnisse in Wiener Gaststätten während der WM schuld, erstens. Zweitens der Wiener Kulturstadtrat. Und drittens die Alte Schmiede. Wenn ein bekannter deutscher Schriftsteller in Wien eine Lesung hält, kommen ungefähr halb so viele Besucher wie zu einem südburgenländischen Mundartdichter.

Die Maschekseite – etymologisch

Andrea Maria Dusl gibt in ihrem Blog einem Leser und maschek-Besucher Auskunft über die Herkunft unseres Namens, das sollte hiermit also ein für alle Mal geklärt sein:

Liebe Frau Andrea, gestern waren wir im Rabenhof und lachten uns krumm, als die Synchronisiertruppe Maschek Gusi und die anderen Puppen tanzen liess. Maschek ist doch tschechisch, das heisst doch was unanständiges, aber was? Sicher wissen Sie Rat, frägt Ihr Florian Possanner, Alsergrund

Lieber Florian, obwohl es naheliegend wäre und auch so klingt, kommt der Begriff “Maschek”, den die drei Originaltonzerstörer Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel ‘maschek’, also klein geschrieben wissen wollen, nicht aus dem Tschechischen, und nicht aus dem Unanständigen, sondern über den Wiener Dialektausdruck “Maschekseiten” (von hinten, über die Irxen) aus dem Ungarischen. In den tiefen Ebenen hinter den langen Lacken heisst másik: die, der, das andere. Die másik-Seite ist magyarisch genau genommen ‘die andere Seite’. Másik, wegen des ungarischen “s” ‘maschik’ ausgesprochen, kommt von einem noch kürzerem ‘más’ (anders), mit dem die Ungarn mássenhaft andere Begriffe bilden: másol (kopieren) zum Beispiel oder másfél (anderthalb), máshol (anderswo), máskor (ein andermal), másnap (andernags), másképpen (anderswie) máskent (anders) und másmilyen (anders geartet). Die Sache ist also nicht böhmisch, sondern ‘a dolog másképp áll‘ – anders beschaffen, nämlich magyarisch. Während meiner Schulzeit im Wasagymnsasium war das durchaus verwirrend für mich, denn Maschek war der Name des sportlehrernden Kustoden des Turnkammerls. Und mit ihm des östlichen Teils des Schulgebäudes. Erinnert sich Duszl Másik Mizzi.

„Beim Gusenbauer“ zu Gast bei „Metro“

maschek, Thomas Ettl (Praterkasperl), die Gusenbauer- und die Häupl-Puppe zu Gast bei „metro“ auf Puls TV.

Video bei YouTube

„perfekt in ihrem Kunsthandwerk“ (OÖ Nachrichten)

POLITTHEATER: Wurschtl im Kanzleramt

„Beim Gusenbauer“
Respektlos von der maschek-Seite

Zweimal waren die vom Karikaturisten „Hades“ entworfenen Puppen „Bei Schüssels“ zu Gast. Nun sind sie „Beim Gusenbauer“ im Kanzleramt, und der heißt sie „Willkommen in der Sandkastenrepublik!“. Das dramaturgisch noch nicht ausgereifte Politpuppentheater verknüpft zwei Handlungsstränge: Die ÖVP sucht ihre Zukunftshoffnung und findet sie auch in der Person von Alfred Gusenbauer. Der möchte ein beliebter Volkskanzler sein und wird sogar mit Bruno Kreisky konfrontiert: Er hüpft aus dem Bilderrahmen, um das sozialdemokratische Erbe zu retten. Gusi, nicht ganz abgeklärter Staatsmann: „Kummt was von der Basis, waß i, dass des ein Sch… is“. Von der Respektlosigkeit lebt das politische Theater. Die drei Herren von der maschek-Seite sind perfekt in ihrem Kunsthandwerk und am 29. und 30. Mai auch im Linzer Posthof anzutreffen. (reiterer)

OÖnachrichten vom 13.04.2007

„trashiges Kasperltheater kommt frisch und frech daher“ (Die Presse)

Ein bisserl regieren halt

IRENE ZÖCH (Die Presse)

„Beim Gusenbauer“ treten Kasperlfiguren mit den Stimmen von „maschek“ auf.

Die Füße auf dem Schreibtisch, sitzt er etwas gelangweilt in seinem nagelneuen Büro: So richtig weiß Bundeskanzler Gusenbauer nicht, was er dort eigentlich mit seiner Zeit anfangen soll. Sein Wahlversprechen, endlich wieder einen Roten ins Bundeskanzleramt zu bringen, hat er schon erfüllt. Was nun? Auch die Suche nach einem griffigen Titel für des Kanzlers erste Autobiografie hat sich schnell erschöpft. Einziger Ausweg: „Ja, dann regier‘ ma halt mal ein bisserl.“

Nach „Bei Schüssels I + II“ hat sich das Trio „maschek“ – bestehend aus Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel – nun Alfred Gusenbauer in seinem neuesten politischen Puppenspiel in guter alter Kasperltheatermanier vorgeknöpft. In „Beim Gusenbauer. Willkommen in der Sandkastenrepublik“, das derzeit im Wiener Rabenhof-Theater zu sehen ist, werden die Regierenden konsequent durch den Kakao gezogen (Regie: Thomas Gratzer).

Den gelungenen Karikaturen von Österreichs Mächtigen – die Puppen wurden von Ana Maria Heigl nach Entwürfen Gerhard Haderers gestaltet – verleihen „maschek“ ihre Stimmen. Gusenbauer, Schüssel, Molterer & Co. werden von der Truppe des Original Wiener Praterkasperls bedient.

Schon zum Auftakt der Politsatire wird klar, wer im Kanzleramt heimlich die Fäden zieht. Wolfgang Schüssel hat keine Lust, Gusenbauer das schmucke Büro zu überlassen. Aus der verborgenen Dollfuß-Gedächtniskapelle flüstert er ihm Vorschläge ein und versetzt ihm notfalls einen Dolchstoß. Wenn Schüssel seine „Schweigenummer“ abzieht, dann kann der „lebende Kompromiss“ Gusenbauer nur klein beigeben.

Auch der bemitleidenswerte Wilhelm Molterer im Trachtenjanker, der es einfach nicht schafft, sich als die Zukunftshoffnung der ÖVP zu präsentieren, zieht Gusenbauer ständig über den Tisch. Michael Häupl konsultiert sowieso lieber Professor Zweigelt, wenn Gusenbauer nächtliche Verhandlungen mit „Barolo“ führt. Da müssen schon Übervater Bruno Kreisky und Gusenbauers Juso-Spiegelbild erscheinen, um den Kanzler an seine Prinzipien zu erinnern.

Worte mit Wiedererkennungseffekt

Verglichen mit den üblichen Kabarettprogrammen kommt das trashige Kasperltheater ziemlich frisch und frech daher. Mit zwei Mal 45 Minuten ist es zwar etwas lang geraten, einige Szenen könnten bedenkenlos weggelassen werden. Dass so manche Pointe etwas derb ist, damit ist bei einem Volksspiel zu rechnen. Wenn die Dialoge fallweise bekannt klingen, hat das einen Grund: Sie stammen von Gusenbauer höchstpersönlich. Die besten Geschichten schreibt halt doch die Politik – und umso absurder wirken die Geschehnisse der „Sandkastenrepublik“ dann auf der Guckkastenbühne.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 13.04.2007) © DiePresse.com

„Flugversuche – in den Orkus“ (Der Standard)

Flugversuche – in den Orkus
Bitterböse: Das Puppenspiel „Beim Gusenbauer – Willkommen in der Sandkastenrepublik“ im Rabenhof-Theater

Wien – Über Michael Häupl, von den Konferenzen mit Prof. Zweigelt ziemlich feist mit Doppelkinn gezeichnet, lässt sich trefflich lachen: Er hat zumindest sein sozialdemokratisches Herz am rechten Fleck. Alfred Gusenbauer hingegen, der den letzten Abend „mit dem Barolo“ verbrachte, lacht man unentwegt aus: Das Maschek-Trio zeichnet ihn im Rabenhof als VP-Zukunftshoffnung, die andauernd selbstverliebt über den Titel der ersten Autobiografie sinniert.

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„Premierenerfolg für Gusenbauer-Puppentheater“ (ORF Ö1)

Premierenerfolg für Gusenbauer-Puppentheater

Link zum Artikel und Radiobeitrag

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Redet drüber donnerstalks, anderweitig von der Seite angesehen


Der Standard, 4. April 2007

„vom Insidertipp zum absoluten Kult“ (TV Media)

TVMedia, Dezember 2006: „Maschek: Kasperl auf Koks und Familie Petz in der Schuldenfalle“

Satire-TV. Die drei Synchron-Anarchos des ‚Donnerstalk‘ sind selbst Stars geworden.

Innerhalb kurzer Zeit wuchsen sie durch Dorfers Donnerstalk (diesmal mit Jahresrückblick Nr. 1 von 2 im ORF) vom Insidertipp zum absoluten Kult: die Mediensatiriker Maschek.

Wenn UHBP am Opernball die Herrschaft des Guten ausruft, der Kasperl plötzlich auf Koks ist oder der Exekutor zu Familie Petz kommt, dann haben Hörmanseder/Salamun/Stachel zugeschlagen und neue Texte über bekanntes TV-Material gelegt. „Die wichtigste Arbeit passiert im Archiv, wo wir Tausende Stunden Material sichten“, so Hörmanseder. Und die Arbeit wird immer mehr. Wegen der angestrebten Weiterentwicklung will das Trio künftig auch internationales TV-Material verwerten (ein entsprechendes Liveprogramm kommt im Herbst ’07), vielleicht sogar einmal Spielfilmszenen hinterfotzig neu synchronisieren. Ebenfalls fix: ein frisches Puppenprogramm zur neuen Bundesregierung.

Internet-Hype. Wer die Highlights von Maschek sehen will: Unter www.youtube.com gibt’s viele Kult-Clips, die schon hunderttausendfach abgerufen wurden.

„Neue Fairness: Gusi stiehlt nicht mehr“ (Der Standard)

Neue Fairness: Gusi stiehlt nicht mehr

Politsatire „Bei Schüssels II“ im Rabenhof: Mit Wolfgang Schüssel, weiterhin furzend – Neu dabei: HPM und Vera Russwurm

Wien – Auch wenn der Titel es suggeriert: Bei Schüssels II – Jetzt wird gewählt ist kein Sequel der erfolgreichen Rabenhof-Produktion, die im Februar zur Uraufführung gelangte. Das bitterböse Kasperltheater von Peter Hörmanseder und seinen beiden maschek-Kollegen wurde lediglich aktualisiert. Was zur Folge hat, dass der Plot etwas unlogisch ist.

Nach wie vor steigt Alfred Gusenbauer bei Schüssels ein, um Munition fürs Dirty Campaining zu sammeln, nach wie vor hält er es für ein Verbrechen, Rotwein am Häusl einzulagern, wo Andreas Khol hockt, und nach wie vor wird er abgewatscht. Er kommt aber nicht mehr ganz so schlecht weg: Zumindest die Szene, in der er dem Kanzler Geld stiehlt, wurde gestrichen.

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Pfui gack! (‚Der Standard‘)

Pfui gack!
maschek und in der Nase und den Ohren popelnde Abgeordnete – Verkostete und entsorgte Gustostücke in „Dorfers Donnerstalk“

Nennen wir es einfach Synergie. Als DER STANDARD vor einiger Zeit in dieser Glosse anlässlich einer Live-Übertragung aus dem Parlament über in der Nase und den Ohren popelnde Abgeordnete schrieb (siehe dazu: Volksnahe Volksnase), meldete sich tags darauf einer der Herren von maschek und begehrte Auskunft darüber, wer denn die namenlos gebliebenen Volksvertreter gewesen seien und, noch wichtiger: Wann genau wurde das denn ausgestrahlt?

maschek sind jene drei Übersprecher, die, unter Kabarett gehandelt, etwa im ORF-Donnerstalk Archivmaterial des Fernsehens mittels Synchronisation eine Neudeutung angedeihen lassen – und das ziemlich gut.

Tatsächlich ließ sich der Zeitpunkt, an dem die ORF-Bildregie bei dieser mehrstündigen Übertragung hart und unbarmherzig auf die fehlende Kinderstube in manch schwarzen Reihen hielt, ziemlich exakt eruieren. Einige Wochen später kam erneut ein maschek-Mail, das – nicht ohne eine nicht nur zwischen den Zeilen herauszulesende Genugtuung – darüber Auskunft gab, dass man der Stellen fündig und ansichtig geworden sei, und – pfui gack, das ist ja wirklich ekelig – man werde das Material bei sich bietender Gelegenheit verwenden.

Diese Gelegenheit kam angesichts der herrschenden politischen Umstände nun relativ rasch, und so werden in der am Donnerstag ausgestrahlten Donnerstalk-Folge nämliche in Ohr und Nase vorgefundenen und anschließend verkosteten oder in den Saal entsorgten Gustostücke von maschek in neuer Form dargereicht werden. Mahlzeit!

(flu/DERSTANDARD; Printausgabe, 2.11.2006)

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„Mein hölzernes Herz versprüht mehr soziale Wärme“ (Der Standard)

Wir waren mit den Puppen aus „Bei Schüssels“ zum Chat beim „Standard“ eingeladen.

maschek. bei Senf TV

Download Quicktime (11MB) oder direkt bei SenfTV auf YouTube

Polit-Paparazzi auf der Puppenbühne (UNIQUE)

„Im Vorfeld versprechen die drei Mediensatiriker (zuletzt auch regelmäßig zu Gast bei Alfred Dorfers TV-Sendung „Dorfers Donnerstalk“), sogar noch gnadenloser als britische Revolverblätter in die Privatgemächer des österreichischen Schweigekanzlers einzudringen. Und dieses Versprechen wird eingehalten.“ (UNIQUE – Magazin der ÖH Uni Wien / Martin Wolf: Polit-Paparazzi auf der Puppenbühne)

„Besonders unerträglich“ (kabarett.at)

„Schräge Situationskomik und vordergründige Albernheiten ergeben noch keine abendfüllende Polit-Satire. Besonders unerträglich wird es, wenn ‚maschek.‘ verzweifelt versuchen, die Dialoge mit flachen Kalauern aufzupeppen.“ (kabarett.at / Peter Blau: Traurige Blähungen des Bundeskasperls)

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„Wie witzig: Schüssel furzt“ (Der Standard)

Wie witzig: Schüssel furzt

Kasperltheater für Erwachsene im Rabenhof: Die Gossip-Politsatire „Bei Schüssels“

Der Rabenhof erinnert sich einer Wiener Tradition – und macht ein Kasperltheater für Erwachsene. In der Gossip-Politsatire „Bei Schüssels“ erheitert aber nur das Krokodil: „Gusi“ als Volltrottel.

Wien – Wie es Bei Schüssels zugeht, ist schnell erzählt: Gigi macht Yoga und einen Aufstand, wenn ihr furzender Wolfi einen Boogie klimpert. Sie nennt ihn Zwerg, weil er gegen eine Familienaufstellung ist. Aber ob sie mit dem Andreas, der am Klo hockt, etwas hat, bleibt ungeklärt.

Die Nina Blum wird nur erwähnt, auch Sohn Daniel fehlt im trauten Heim. Der KHG jedoch kommt beichten, weil er in Brüssel einer Superreichensteuer zustimmte, die der Silvio nicht akzeptieren kann: Berlusconi taucht als Mafiapate bei Schüssels auf – und tauscht nebenbei Tirol gegen die Insel Lampedusa ein.

Überhaupt: Das Schlüssellochdrama von Peter Hörmanseder, der mit seinen beiden maschek-Kollegen das niedliche Puppenspiel im Rabenhof live synchronisiert, verhandelt eher große Politik denn innenpolitische Stricklieslgeschichten. Denn im kleinbürgerlichen Wohnzimmer des Kanzlers, von Erich Sperger liebevoll eingerichtet, geben sich Europas Mächtige die Klinke in die Hand.

Der dadurch geadelte Wolfi steigt, auch wenn er die Merkel für eine polnische Putzfrau hält, eigentlich gut aus. Zu gut sogar: Bei Schüssels liefert den schlagenden Beweis, dass der Kanzler Recht hat, wenn er schweigt. Denn jeder Konfliktpartner, egal ob Gigi oder Khol, zerbricht daran.

Auch der von Neid erfüllte, wegen seines Unvermögens flennende Gusi: Mit versteckter Kamera unter der Pelzmütze war er in die Wohnung eingedrungen, um sich Infos für den Wahlkampf zu verschaffen. Doch Überraschungsgast Wladimir hält den patscherten Lügner und dreisten Dieb für einen Terroristen. Und so ist Gusi auf die Hilfe des Kanzlers angewiesen, der Putin vom Abmurksen abhält: „Das ist mein Oppositionsführer! Den brauch ich noch!“

Diese Szene – Gusi, das Krokodil, versucht sich immer wieder zwischen Putin und Schüssel zu drängen und wird von beiden nebenbei ganz furchtbar abgewatscht – ist sicher der Höhepunkt der Politsatire: Auch wenn Regisseur Thomas Gratzer mit viel videotechnischem Aufwand Frank-Castorf-Theater im Mikroformat versucht, trägt der Plot keine 90 Minuten.

Viele Gags sind plump (Seipel will Gigis Opernballkleid als Vogelscheuche zur Bewachung der Saliera ankaufen) oder haben einen Bart. Die grandios gelungenen Puppen aber, angefertigt von AnaMaria Heigl nach Entwürfen von Gerhard Haderer, entschädigen für die Leerläufe. Und auch bei Wolfis Diashow – Putin winselt um Gnade – muss man lachen: Die Zeichnungen des Karikaturisten brauchen eben keinen Kommentar.

Von Thomas Trenkler
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.2.2006)

Link zum Artikel

„Blaue Wunder, schweigende Wälder“ (Der Standard)

Von Christian Schachinger (Der Standard, 16. Februar 2006) (LINK zum Artikel)

Blaue Wunder, schweigende Wälder
Die Kabarettisten maschek. deuten im Kasperltheater „Bei Schüssels“ das Privatleben unseres Bundeskanzlers

Wien – Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der österreichische Bundeskanzler witzig ist. Noch für jeden, der sich in die Auslage stellt, hat sich im Lauf der Menschheitsgeschichte jemand gefunden, der das zum Zerkugeln findet. Die weitaus interessantere Frage lautet laut Peter Hörmanseder: „Worüber lacht Schüssel? Wer das weiß, gewinnt eine Eintrittskarte.“

Noch präziser formuliert: Wie weit kann man gehen, und Wolfgang Schüssel lacht noch immer? Immerhin versteinern selbst langgedienten Politprofis in der ersten Reihe beim Villacher Fasching regelmäßig die nach oben gezogenen Mundwinkel.

Tiefe Witze

Freilich ist es so, dass das Wiener Trio maschek. im Gegensatz zu den Kärntnern definitiv die besseren, manchmal aber auch ebenso tiefe Witze zu bieten hat. Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel kommen aus dem beinharten Geschäft der Fernsehnachrichten. Und dort, wo man in der inszenierten Realität traditionell immer schon nach der Wahrheit graben musste, wird es schnell einmal abgründig.

Mit Programmen wie maschek.redt.drüber und zuletzt dem brüllend komischen The Great Television Swindle stellten die drei Mittdreißiger einer tieferen Wahrheit hinter bekannten Nachrichtenbildern nach, indem sie diese neu montierten und mit neuen Dialogen und Texten versahen. Einer breiteren Öffentlichkeit dürften die bekennenden Fernsehsüchtigen (Mach dein Hobby zum Beruf!) dank ihrer regelmäßigen Gastrolle bei Alfred Dorfers Donnerstalk auf ORF 1 unvergesslich sein. Immerhin handelt es sich bei maschek. um das einzig witzige Element dieser Sendung.

Kasperltheater

Man erinnert sich etwa mit Freuden an die wunderbare filmische Neuanordnung, wie Benita Ferrero-Waldner beim Münzwerfen gegen Heinz Fischer das Bundespräsidentenamt verliert, obwohl ihr ORF-Münzwerfer Elmar Oberhauser unerlaubt, aber hartnäckig zu helfen bereit ist.

Im nächste Woche im Wiener Rabenhof Premiere feiernden Stück Bei Schüssels verlassen maschek. jetzt erstmals ihr gewohntes Terrain eines technisch aufwändigen Multimedia-Kabaretts. Sie begeben sich auf Anregung und unter der Regie von Rabenhof-Chef Thomas Gratzer nach dem Text von Peter Hörmanseder auch tatsächlich ins Theater – und zwar in jenes, wo der Kasperl das Sagen hat.

Die altehrwürdige Wiener Tradition des Kasperltheaters wird für jung gebliebene Erwachsene wiederbelebt. Und weil die heute alle Denglisch reden und im Internetz surfen, hat das Stück den unglaublich fetzenden Untertitel The Official European Puppet Porn beigestellt bekommen. Die Gestaltung der Puppen kommt vom Linzer Cartoonisten Gerhard Haderer, gespielt werden sie von den Fachleuten vom Original Wiener Praterkasperl. maschek.redt.drüber wie gewohnt: „Es ist ein bösartiges Herumspielen…“

Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel alias maschek. lassen „Bei Schüssels“ die Puppen tanzen: „Wenn Schüssel unter seiner Kleinheit leidet, leidet die Puppe natürlich noch viel mehr.“

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, so wie ihn Cartoonist Gerhard Haderer für das Wiener Rabenhoftheater als Titelheld des Kasperltheaters „Bei Schüssels“ entworfen hat.

Peter Hörmanseder: „Bei Schüssels beschreibt das Privatleben von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Es ist ein bösartiges Herumspielen mit allen mit ihm verbundenen Klischees.“

Robert Stachel: „Es ist klassisches Boulevardtheater. Tür auf, Tür zu. Es wird viel hin und her gerannt: ein Raum, vier Türen, ein Fenster.“

Ulrich Salamun: „Alles wird bespielt!“

Die ersten Proben dienten erst einmal dazu, dass man sich angesichts der lebensnah überzeichneten Puppen vor lauter Lachen wieder fasst.

Stachel: „Die Figuren haben recht schnell ein Eigenleben entwickelt. Wir reden bei den Proben längst mit den Puppen und nicht mit den Puppenspielern. Solange Schüssel so klein bleibt, finde ich ihn echt sympathisch. Dieser Pennälerhumor und dieses Pennälervokabular, das er hat.“

Salamun: „So wie du!“

Hörmanseder: „Die Puppe Schüssel ist ein richtiges Zniachterl und ein Kriacher. Die Puppe ist nicht kleiner als die anderen, wird aber von den Puppenspielern kleiner gespielt. Sie fürchtet sich vor allem und jedem und ist ein echtes Weh. Wie ein Vierjähriger. Schnauze offen und dann: Mama! …

… ,Bundeskanzler Wolfgang Schüssel‘ hat natürlich mit der realen Person absolut nichts zu tun, weil das ja gar nicht zusammengehen würde. Es wäre auch unmöglich, ein Stück herunterzuklopfen, wenn einem die Titelfigur total unsympathisch ist. Man muss eine Mischung finden, die Puppe Schüssel drollig finden, aber dann auch zum Idioten machen.“

Im Rahmen von im Hause Schüssel vorbeischauenden Figuren wie „Silvio Berlusconi“ oder „Andreas Khol“ wird hier nicht die große Welt der Politik nachgestellt. Schon eher geht es ohne Botschaft und Moral, dafür mit reichlich Gelegenheit für unterstützendes Geschrei aus dem Publikum („Wolfi, nicht da hineingehen, da ist der Karl Heinz!“) um kleine alltägliche Probleme bei Kanzlers.

Ob es denn aus dem Kanzleramt schon besorgte Anfragen gegeben habe?

Stachel: „Schweigen im Walde! Der sagt ja sonst auch nie etwas. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich der Alfred Gusenbauer einen netten Abend bei uns erwartet. Aber der wird dann auch sein blaues Wunder erleben!“

rebell.tv über maschek.

rebell.tv war im Rabenhof bei TGTS.

11. 11. 2005

Österreich in Gedanken (Kulturzeit, 3sat)

Österreich in Gedanken – Im Jubiläumsjahr auf der Suche nach einer neuen, nationalen Identität (3sat)
Aus einem anderen Blickwinkel, sehen drei andere Herren das Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Gruppe Maschek beleuchtet die Kehrseite des Gedankenjahres. „Von vorne glänzt es wunderschön, ist wunderbar aufbereitet und macht irrsinnig viel Stimmung“, sagt ein Maschek-Mitglied. „Wenn man es dann aber einmal um 180 Grad dreht, sieht man, dass alles aus Pappe ist und irrsinnig brüchig. Und das sehr wohl auch im übertragenen Sinn der ganzen Produktionsstrukturen und politischen Prozesse, die dahinter stehen“. Maschek synchronisiert zum besseren Verständnis die Bilder der österreichischen Geschichte neu. Selbstverständliches wird in dem Programm der Gruppe mt dem Titel „The Great Television Swindle“ in einen neuen Kontext gestellt. Eine Technik, die durchaus auch für heutige Bilder gilt, und sicher Geglaubtes relativiert.

maschek könnten rulen, wenn sie machtgeil wären (Heidi List)

Der Abend gestaltet sich als der ultimative historische – aber auch höchstpersönliche – Time Warp. Man ist sogar leicht genervt über die schlechte Qualität der Beiträge aus den 70er Jahren, bis man draufkommt, dass man u.a. Material aus 2004 von einem kleinen Privatsender vorgesetzt bekommen hat.

Heidi List in ihrem Blog listig

platzhalter…

noch nicht online:

profil, 17. 1. 05

nur Spaß und Fun (Kronen Zeitung)

Kronen Zeitung, 14. Jänner 2005

Einfach zu wenig Biss!

Halblustig! […] die Lacher dünnen aus, an Tempo mangelts. Und an Frechheit auch. Wo man politischen Biss vermutet, bleiben nur Spaß und Fun.
(Oliver A. Lang)

TEXT

Hi Society (ATV+)

ATV+, 13. Jänner 2005Hi Society

QT MOV
(23 MB)

WMV
(7 MB)

Kinderarbeit bei „Am dam des“ (Die Presse)

Die Presse, 13. Jänner 2005

Kinderarbeit bei „Am dam des“

Von der „Am dam des“-Bastelstunde, die zur Anleitung für Kinder-Akkordarbeit mutiert, bis zum „Wetten dass . . .?“-Skandal, bei dem Fred Sinowatz zum glühenden Anführer der Kraftwerksgegner wird – Maschek synchronisieren live Archivmaterial, und das ist teilweise zum Schreien komisch. Da sind Hugo Portisch und Monika Lindner genauso wenig vor ihnen sicher wie Wolfgang Schüssel oder Heinz Fischer. Und wie sie es doch noch schaffen, die österreichische Geschichte zurechtzubiegen, ist in jedem Falle sehenswert.
(Christina Böck)

LINK

Nostalgie, verdreht und überdreht (Kurier)

Kurier, 13. Jänner 2005

Nostalgie, verdreht und überdreht

Die Story wirkt wie eine lustig drauflosgebastelte Klammer für eine launige Gag-Orgie. Genau diese banal wirkende Oberfläche aber, die weit entfernt von Besserwisserei und Drübersteherei ist, braucht maschek als Basisstation für ihre wie nebenbei und gerade deshalb effektiv gesetzten Pointen.
(Caro Wiesauer)

SCAN

Synchron-Schwindler am Werk („Die Universität“)

Die Universität, 13. Jänner 2005

Synchron-Schwindler am Werk

maschek beweist sich hier nicht nur in der Impro-Synchronisationskunst, wobei ein wenig mehr Differenzierung bei den weiblichen Stimmen angebracht wäre, sondern liefert die Story des Aufstiegs und Scheiterns der Agentur maschek mit.

LINK

Kinderarbeit bei „Am dam des“ (Die Presse)

Die Presse, 13. Jänner 2005

Kinderarbeit bei „Am dam des“

Von der „Am dam des“-Bastelstunde, die zur Anleitung für Kinder-Akkordarbeit mutiert, bis zum „Wetten dass . . .?“-Skandal, bei dem Fred Sinowatz zum glühenden Anführer der Kraftwerksgegner wird – Maschek synchronisieren live Archivmaterial, und das ist teilweise zum Schreien komisch. Da sind Hugo Portisch und Monika Lindner genauso wenig vor ihnen sicher wie Wolfgang Schüssel oder Heinz Fischer. Und wie sie es doch noch schaffen, die österreichische Geschichte zurechtzubiegen, ist in jedem Falle sehenswert.
(Christina Böck)
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VIP Lounge (Puls TV)

Puls TV, 12. Jänner 2005VIP Lounge

MPG
(28 MB)

WMV
(7 MB)

„Zurück in die Zukunft“ für Publizistikstudenten (FM4)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

maschek. Macht. Medien.

„The Great Television Swindle“ ist ernster und drastischer als die unbelasteten und spaßigen „Drüberred“-Performances, für die maschek bekannt sind. Zwar gibt es das in der aktuellen Produktion vom Rabenhof-Theater auch, aber nur als immer wiederkehrender Teil einer vertrackten Geschichte, die schnell in ein großes Chaos mündet. Es ist eine Art „Zurück in die Zukunft“ für Medienarbeiter, Publizistikstudenten und kritische Mediennutzer. Eine gute und facettenreiche Stellungnahme zu den Themengebieten „Macht der Medien“ und „Manipulation von Bildern“, die in Zeiten, wo zunehmend alles digital erfasst und verändert wird, immer prekärer werden.
(Robert Glashüttner)

LINK

living up to its own legend (Martin Blumenau)

FM4 Website, 12. Jänner 2005

Journal ’05: 12.1., Mittwoch.
Warum der Rabenhof, nicht nur für „maschek“, wichtig ist.

Gestern abend zb gab es im Rabenhof etwas, was nur dort stattfinden konnte: das formidable Trio maschek präsentierte sein erstes abendfüllendes Programm und schaffte damit das, was der Anglo-Amerikaner „living up to its own legend“ beschreibt. […] Die lange Form, die nun als „The Great Television Swindle“ Premiere hatte, erfordert mehr, logischerweise auch ein Mehr an Anstrengung von den Mascheks selber und löste es auf unerwartet elegante und originelle Weise auch ein.
(Martin Blumenau)

LINK

maschek. Macht. Medien. (FM4 Website)

maschek. Macht. Medien.
Wirklich wohl fühlt sich im beginnenden Jubeljahr ja kaum jemand. Einerseits, weil die Feierlichkeiten bei runden Jubiläen viel Arbeit für die Verantwortlichen bedeuten, und andererseits, weil man als Zuschauer und Beobachter nicht weiß, was auf einen zukommen wird. Ob man die vielen Rückblicke, Verklärungen und Feiereien in so einem intensiven Ausmaß überhaupt will.

Rufen Sie die Medienagentur maschek!
Doch es muss nicht immer alles so kommen, wie man es sich – ausgehend von üblichen Konventionen – erwartet. Vor allem jene, die keinen inhaltlichen Verpflichtungen oder einer von oben auferlegten Imagepflege unterliegen, können einen Rückblick so gestalten, wie er ihnen gefällt. Subjektiv, kompromisslos und ohne halbe Sachen.
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Leporello (Ö1)

Ö1, 11. Jänner 2005

Leporello
Beitrag von Christa Eder

MP3 (1.3 MB)

Homebase (FM4)

FM4 Radio, 10. Jänner 2005
Homebase
(Beitrag von Robert Glashüttner)

MP3 (2 MB)

Das TV-Täuschungsmanöver (Der Standard)

Der Standard, 10. Jänner 2005

Das TV-Täuschungsmanöver

Das 50-Jahr-Jubiläum des heimischen Rundfunks ist ein weiterer Bezugspunkt für einen, allerdings gänzlich ohne ein Schielen auf Retro-Mehrwert gestalteten Exkurs ins „elektronische Gedächtnis“ der Zweiten Republik und für „Impro-Theater“ à la maschek. Das Nachsynchronisieren ist ins Programm integriert. Längst sind daraus pointierte akustische Gefüge entstanden, bei denen sich etwa aus bestechender Lautmalerei langsam Worte, Sätze schälen, bevor Stimmen zu sich finden und uns ihre Frohbotschaft verkünden.
(Isabella Reicher)

LINK 1
LINK 2

Tipp – Die Kulturwoche (ORF)

ORF, 9. Jänner 2005Tipp – Die Kulturwoche

QT MOV
(19 MB)

WMV
(7 MB)

An genialer Banalität nicht zu überbieten (Die Presse)

Die Presse (11. 02. 2004)

Der Bachelor als KHG

An genialer Banalität nicht zu überbieten sind die Texte. […] Maschek haben sich bewusst keine Mühe gegeben. Mit gar nichts. Und darin besteht die Schärfe ihrer Kritik.
(Beate Lammer)

Die TEXT
LINK

Die Drüber-Redner (chilli.cc)

chilli.cc (10. Feb 2004)

Die Drüber-Redner

Natürlich ist es böse, was maschek vornehmlich Politikern […] so über die Lippen sprechen. Deswegen ist es auch so unterhaltsam. Endlich wird den omnipräsenten Herrschaften, die zu bewundern ORF-Konsumenten stets gezwungen sind, das in den Mund gelegt, was sie in Wirklichkeit schon immer von ihnen hören wollten.
(Daniel Stroux)

TEXT

Muliar schnabuliert (Kurier)

Kurier (10. 02. 2004)

Muliar schnabuliert

„maschek“ kapert die offizielle Rede der Fernseh-Welt und lässt den Zungen die Zügel schießen. Was bleibt, ist großes Geplapper – und ein sehr lustiger Abend.

TEXT

Fixgröße im Wiener Stadtleben (Online-Standard)

Online-Standard, 31. 10. 2003

maschek und ein „italienischer Job“

Wie auch aus der Coverstory des dieswöchigen „Falter“ ersichtlich, hat sich das Entertainer-Trio maschek mit ihren skurill-intelligent improvisierten „Nachsynchonisierungen“ von Fernsehmomenten zu einer Fixgröße im Wiener Stadtleben entwickelt.

Reden wir drüber (Andrea Dusl, Falter)

FalterUnd immer sind es saubere Plots, clever gesetzte Gags und die ungeheuerliche Absurdität des Original-Bildmaterials, die nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich auf die andere, die Maschekseite führen. […] Weil es ganz sicher nicht Kabarett ist, woran sich die drei Herren von der anderen Seite abarbeiten, darf mit einiger Sicherheit die These aufgestellt werden, maschek habe mit dem Drüberreden überhaupt ein neues Genre entwickelt. Wenn Fernsehen die Frage war, dann sind maschek die Antwort.
(Andrea Maria Dusl) (mehr …)

Mimesis ans Verblödete (Drehli Robnik)

Versorger (Stadtwerkstatt Linz, Oktober 2003)

Mimesis ans Verblödete: maschek redet drüber

Entscheidend ist dabei allerdings, dass mascheks umdeutendes Drüber-Reden nicht aus der gesicherten Distanz satirischen Besserwissens erfolgt: Nicht aus einem aufgeklärten Außen heraus wird nachsynchronisiert, sondern durch Techniken des Hinein-Steigerns und Sich-Infizieren-Lassens. […] Keine satirischen Anführungszeichen, die sagen würden „Wir sind grundsätzlich schlauer als der Fernseh- und Polit-Irrsinn“, halten uns auf Distanz. Lachen und Differenzierung gibt es nur im Nahkampf, im ansteckenden Intimkontakt mit dem Fernsehbild. Und da geht es nicht um bloßes Versinken und Wohlfühlen im ORF; vielmehr geht das Sich-Hineinsteigern bei maschek immer in einen Gestus des Herausholens über.
(Drehli Robnik)

TEXT

das Amateurhafte hat hier System (profil)

profil (09/2003)

Überredungen

Das Fernsehen ist, man weiß das, an sich nicht zu retten. Der verantwortungsbewusste Staatsbürger hatte bis vor kurzem im Wesentlichen nicht mehr als zwei Möglichkeiten, auf das Gemeingut der Television zu reagieren: kritische Distanz wahren oder abschalten. Nun scheint sich ein dritter Weg aufzutun: die Neuvertonung. [..].Aber das Amateurhafte hat hier System, es imprägniert gegen den Oberflächenglanz hochprofessioneller Fernsehgestaltung. […] Überredungskunst.
(Stefan Grissemann)

TEXT

Wie dem medialen Stumpfsinn entfliehen? (OÖ Nachrichten)

OÖNachrichten (2. Juni 2003)ORF hat Bildungsauftrag zur Gänze abgegeben

Wie dem medialen Stumpfsinn entfliehen? … Die ebenso einfache wie geniale Strategie: Die doofsten ORF-Produktionen ohne Ton auf eine Leinwand zu projizieren und selbst einen Text dazu zu improvisieren. Wie herrlich komisch das sein kann, demonstrierten maschek. am vergangenen Freitagabend vor der Linzer Stadtwerkstatt einem zahlreich erschienen Publikum.
(Christian Pichler)

TEXT

Bei ‚maschek.‘ wird ordentlich abdekonstruiert. (Johannes Grenzfurthner)

FM4 Weblog (29.4.2003)

Reden, Gold.

„maschek.“ sind Synchronisateure. Sie assemblieren Gegenrealitäten. Ihre Methode neuen Sprachtext über alte Gesichter zu legen – sozusagen „drüber zu sprechen“ – ist mehr als nur ein kritisches Tagesstatement. Für ‚maschek.‘ ist der Zirkus Österreich – wie jeder Nationalstaat auf Erden – eine Zwiebel aus Protz, Plunder und Gewalt, die sorgsam geschält werden muss, bis nichts mehr übrig ist. Bei ‚maschek.‘ wird ordentlich abdekonstruiert. Und es ist verdammt unterhaltsam. […] Ein Interviewversuch []
(Johannes Grenzfurthner)

TEXT
LINK

unangefochten (Der Standard)

Der Standard, 19./20./21.4.2003

Armes Sparprogramm

„Das Nachsynchronisieren eigenen Archivmaterials erfreut sich derzeit im ORF allgemein großer Beliebtheit. […] wurde vergangenes Wochenende das anstehende Casting für Starmania – Next Generation mittels nachsynchronisierter Opernballausschnitte persifliert. Was haben wir gelitten. Und uns gedacht: Drei Synchronsprecher namens maschek (maschek.org) bleiben auf diesem Feld die unangefochtenen Sieger.“

Politik wie es uns gefällt (WienWeb)

WienWeb (7. 2. 2003)

Politik wie es uns gefällt

Maschek redet drüber. Über Politik sozusagen. Die 3 Wiener haben sich nach der Nationalratswahl 99 das Ziel gesetzt, die Inhalte des ORF zumindest für ein paar Abende im Jahr zu verändern. … Bei wienweb spricht maschek über Saddams Angriff auf Österreich und gibt den ultimativen Tipp an Bundeskanzler Dr. Schüssel.

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ORF-Direktion ins Schwitzen bringen (Kleine Zeitung)

KLEINE ZEITUNG (Nov 2002)

Live-Synchronisationen

Auf der Couch vor dem Bildschirm hat es sich ein Künstler-Trio gemütlich gemacht und legt Staatsoberhäuptern und Ex-Bürgermeistern Sätze in den Mund, die die ORF-Direktion samt Pressestelle ins Schwitzen bringen würde.

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Viennale-Eröffnung in politischem Umfeld (Der Standard)

Der Standard, 22.10.2002

Viennale-Eröffnung in politischem Umfeld

Einen letzten satirischen Beitrag vor dem Eröffnungsfilm lieferte die Peformance-Truppe Maschek mit einem Fake-Video, einer synchronisierten Übertragung der TV-Preisverleihungs-Show „Dokefa“ – der Abkürzung für „der ORF kauft einen Film an“ – in der Bundespräsident Thomas Klestil schließlich als Sieger Joe Zawinul als Franz Antel für seine verharmlosenden filmischen Wehrmacht-Erinnerungen auszeichnet.

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keine Erklärungen (Der Standard)

Der Standard, 8.6.2002

Franzobels Funken der Hoffnung

Der Bundespräsident tritt bei „Vera“ zurück. Udo Jürgens singt dazu „Alle Menschen san mir z’wider“. Jörg Haider ist nur ein „Arabia“-Cafétier im „Kärntnerischen“: Wer Donnerstagabend im Gartenbaukino Zeuge der Neuvertonung von TV-Nachrichtenbildern durch die Künstlergruppe Maschek (www.maschek.at) war, brauchte dazu keine Erklärungen. … (rott)

Spaßfraktion (Der Standard)

Der Standard, 8.6.2002

Ein Fest für den Prediger

„Patriotistische TV-Beobachtungen“, wie sie die Spaßfraktion von Maschek für ihn heute vorgesehen hat, sollten ebenfalls hinterfragt werden, erscheinen sie doch bei einem sensibel-ernsthaften Wesen wie ein Spaziergang auf dünnem Eis. (flu)

Christoph und Lollo über maschek.

Das traurige Tagebuch zweier Schispringerlieder-Sänger (22.03.2002)

Da war im Focky in Wien ein Fest für den Hermes Phettberg

Diese Mascheks sind übrigens wirklich lustig: Die nehmen irgendein Video, zum Beispiel von einer Fernseh-Gala und synchronisieren es mit anderem Text.
TEXT
LINK

The Elfi Ott Experience (Falter)

FALTER (19/00)

The Elfi Ott Experience

maschek machen Hörspiele, Dia-Vorträge, Live-Synchronisationen, Podiumsdiskussionen und Lieder, die man sich unbedingt ansehen und -hören sollte.
(Klaus Nüchtern)
TEXT
SCAN

ironische Alltagsdoku (3sat)

3sat / SWF

Medienkunstpreis 2002

„Der Graue Star 2 – Die Wehrmacht“, das sind Amateuraufnahmen von einer waffenkundlichen Ausbildung, die durch die Kommentare zu einer ironischen Alltagsdoku werden.“

Quicktime (2MB)

nicht einmal mit der Kneifzange (Kunstfehler)

Kunstfehler Salzburg (Nov. 01)

maschek

Ein rundum gelungener Abend der Wiener Scherzkekse. Man kann auch sagen: Die Rückkehr der großen Abendunterhaltung. Kein Wunder, dass der ORF diese Herren nicht einmal mit der Kneifzange angreifen möchte.
(Doc Holliday)

TEXT

ziemlich spaßig (Der Standard)

DER STANDARD, 18. Mai 2001

AUFTRITT

Die Herren auf obigem Foto haben wirklich viel zu tun: nämlich „maschek“ – was, bitte schön, keine Kabarett-Gruppe ist. „maschek“ … machen so ein ziemlich spaßiges Unterhaltungsprogramm.

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Spassfraktion der Found-Footage-Avantgarde, Bildungsflügel der Retro-Kultur (Drehli Robnik)

DIAGONALE-KATALOG 2001

Drehli Robnik über maschek.

Bildungsanspruch, Hang zur Fälschung ohne Trennschärfe zum Ernstgemeinten, Hassliebe zur österreichischen Kultur und Geschichte. … Spassfraktion der Found-Footage-Avantgarde, Bildungsflügel der Retro-Kultur.

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nackte Hühnerbrust der österreichischen Innenpolitik (Volksstimme)

VOLKSSTIMME (März 2001)

Männer zum Lachen

Maschek reißen einfach den Zipverschluß auf, der Fernsehbild und Fernsehton zusammen hält und entblößen damit die nackte Hühnerbrust der österreichischen Innenpolitik, daß man sich ausgiebig an dem goldnem Playboyhaserl, das da im Brusttoupet herumtaumelt, erfreuen kann.
(Augustine Leisch)

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Ich bin nicht Dollfuß („Die Universität“)

DIE UNIVERSITÄT (13.02.2001)

Ich bin nicht Dollfuß

Nach einigen anderen österreichischen Größen aus der Konserve schließlich live der Höhepunkt des Abends: Hagestolz & keine Söhne, musikalisch-technisch unterstützt vom Heiland …
(Rudy Weissenbacher)

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hinterfotziges Stück Found Footage (Vrääth Öhner)

Sixpack Film – Presseinfo (2001)

Vrääth Öhner über „der graue star 2 – die wehrmacht“

… ein durchaus hinterfotziges Stück Found Footage. Anders als der Titel zunächst vermuten lässt, entstellt die vorwiegend im fortge­schritteneren Alter auftretende Trübung der Augenlinse hier die im Sichtbaren versteckten Kontinuitäten österreichischer Mentalitätsgeschichte zur Kenntlichkeit. … Und lustig ist es auch.

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subtilstem, gemeinstem und peinigendem Humor (FM4 online)

ORF ON FM 4 (September 2000) Heute Volksstimmefest

Die Mascheks werden uns sicher mit subtilstem, gemeinstem und peinigendem Humor im Regen stehen lassen. Auf ihrem Site ein bisserl umschauen zahlt sich voll aus. In der Videoabteilung z.B. ist alles ein Hit. Für mich als Steirer ist „der graue star“ allerdings ein besonderes Schmankerl.

TEXT
LINK

Kafka, Mundl und Herzmanowsky-Orlando (Salzburger Nachrichten)

SALZBURGER NACHRICHTEN (27. 5. 2000)

Medienwohnzimmer

maschek … zelebrieren skurrile Bösartigkeiten und alte österreichische Lebensart zwischen Kafka, Mundl und Herzmanowsky-Orlando. (mehr …)

lachhafte Worthülsen (Kleine Zeitung)

KLEINE ZEITUNG (2. 4. 2000)

Eine Welt zum Wohlfühlen

Maschek faszinierte mit einem Video-Karaoke, das ORF-Granden oder dem Bundespräsidenten lachhafte Worthülsen in den Mund legte.

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Regierung abtanzen und auslachen!

popo.at (22. März 2000)

Regierung abtanzen und auslachen!

Manche Kabarettisten sinnieren, ob es nicht an der Zeit wäre wieder politisches Kabarett zu machen. Maschek haben es nicht nötig ihren Spielplan zu ändern. Ab 22h geben sie Auszüge aus ihren Programmen zum Besten: „Jörgi, komm wieder“, „unser schönes Kärnten“ sowie „Hagestolz & keine Söhne“.

TEXT

Hagestolz im Polyklamott

FALTERs BEST OF VIENNA (Vol. 1/00)

Polyklamott

Und weil Polyklamott ein wirklich schickes Sortiment hat, stattet man auch exklusiv das neue (besonders hervorragende) Wienerlied-Improvisationsduo Hagestolz & keine Söhne aus.

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den ORF-Verantwortlichen gottlob noch entgangen (Der Standard)

DER STANDARD (17. 12. 1999)

Nachdenk-Pause

Es kann doch nicht angehen, dass man tatsächliche Hoffnungsträger wie Projekt X oder Stermann/Grissemann oder – den ORF-Verantwortlichen gottlob noch entgangen – Maschek durch unsägliche Kollaborationen mit diversen Hektikern straflos beschädigt.

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Volks- und Herzensbildung mit „Maschek“ (Der Standard)

DER STANDARD (6. 11. 1999)

Spaß und Senilität: Volks- und Herzensbildung mit „Maschek“

Maschek ist etwa die Erfahrung, die man macht, wenn man nach sehr viel Konsum von Loriot keine Cartoons oder Sketches mehr sehen kann, aber ein gewisses Unbehagen an den Schwafeleien des Alltags in die aktuelle Medienwelt mitgenommen hat.
(Claus Philipp)

TEXT
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Take a Walk on the Maschek-Seite (Falter)

FALTER (44/99)

Stadtmenschen

Zum Beispiel Professor Klaus-Rezzo Klöppke vom Hasso-Horch-Institut in Laufen: Der Soziologe ist nur einer von vielen Charakteren, die Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun (Mitte, virtuell als Klöppke) und Robert Stachel als „Die Mascheks“ in den letzten Jahren erfunden und entwickelt haben. … Take a Walk on the Maschek-Seite!
(Christopher Wurmdobler)
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Josef Broukal war im Flex! (Falter)

FALTER (Okt 99)

ZOO – Menschen der Woche

Josef Broukal war im Flex! Mr. Wahlabend besuchte das Soft Egg Café zwar nur via Großbild-TV, aber immerhin.
SCAN

Lang lebe Maschek! (Der Standard)

DER STANDARD (9. 7. 1999) über die Fernsehserie maschek.in.ruhe:

Lang lebe Maschek!

Unter dem Motto „Wir können nicht nur den lieben langen Tag sauertöpfisch schlechte Programme beweinen; der Leser will auch einmal eine gute Nachricht“ – kurz, durch und durch lebensfroh und vital soll hier heute eine kleine Sendung gepriesen werden, auch wenn sie in unserer Switchlist immer wieder gerne als „geriatrisch“ denunziert wird.

Stimmt nämlich gar nicht. Maschek in Ruhe (zu sehen jeden Freitag, irgendwann zwischen 20.15 und 21.15 auf beim Wiener Telekabel-Untermieter TIV) zelebriert zwar in Serie Lebensläufe älterer Herrschaften (im Off werden mit Eselsgeduld sämtliche relevante Daten von Hofratskarrieren, etc. heruntergebetet), aber: So alt können greise Beamte gar nicht werden, daß sie unserer in endlosem Zappen angestauten Sehnsucht nach Verlangsamung vollends entsprechen könnten.

Also, was sieht und hört man bei Maschek in Ruhe? Jeweils ca. fünf Minuten langes, in der Subjektive aufgenommenes Trotten durch Supermärkte, Herumhocken in Straßenbahnen, etc. – und dazu eben Details von geradezu genial verschleuderten österreichischen Existenzen bzw. ein Ambient-Soundtrack (Aufzug- und Supermarkt-Musikuntermalung), als wäre das Leben eine unermeßliche Wartehalle, in der höchst zweifelhaft ist, daß jemals ein Zug kommt, auf den man wirklich noch aufspringen sollte oder könnte oder möchte.

Maschek in Ruhe: Ein österreichisches Qualitätsprodukt, das am Küniglberg nie entstehen, die ORF-Unterhaltungsintendanz aber inspirieren könnte! (Claus Philipp)