maschek. erklärt… woran Gusi scheitern könnte.
Gertrud Gusenbauer hat ihren Sohn Alfred zu Bescheidenheit und Fairness erzogen. Schon in der Sandkiste musste der kleine Fred deshalb beim Rollenspiel allen anderen Kindern den Vortritt lassen. Unfairerweise waren Lokführer und Kosmonaut schnell vergeben. Für ihn blieb nur mehr der Beruf des Bundeskanzlers übrig. Auch bei den Klassensprecherwahlen galt das Prinzip Fairness: Kandidat Gusenbauer wählte auf Geheiß der Mutter stets einen Mitbewerber. So errang er zwar niemals 100%, kletterte aber dennoch stetig die Karriereleiter empor. “Neue Fairness braucht das Land” mahnt Alfred Gusenbauer, seine Sozialisation nicht zu verleugnen. Sollte bei der Wahl ’06 wider Erwarten genau eine Stimme zum Sieg fehlen, wäre zumindest Gertrud Gusenbauer glücklich, dass ihre Erziehung Früchte getragen hat.
maschek erklärt ist Teil der Wahlberichterstattung im Falter, auch nachzulesen im aktuellen Heft. (Foto: APA; Logo: A. M. Dusl)
Orpheum Graz: Dorfers Donnerstalk
| 1. Oktober 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 15. Oktober 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
Dorfers Donnerstalk
Aufzeichnung von jeweils 2 Folgen.
(mit einem Dabeisein von maschek.)
maschek. erklärt… warum Kunst Chefsache ist.
Gerade in der Vorwahlzeit vergessen viele Politiker allzu oft auf ihre eigentlichen Agenden. Wolfgang Schüssel bleibt bis zuletzt gewissenhaft bei seinen Kernaufgaben. Als Kunstminister im Nebenerwerb hat er alljährlich die schöne Pflicht, spezielle Kunstankäufe im Namen der Republik durchzuführen. Bei erlesenen Vertretern der heimischen Kreativindustrie wählt der Kanzler jenen offiziellen Staatsnippes aus, der bei Bedarf den internationalen Gästen der Republik dargereicht wird. Für die Zeit nach der Wahl will der Kanzler nichts dem Zufall überlassen: Mit einem von Schüssels Glashündchen, Kristallkätzchen oder Salzteigelefanten am Schreibtisch wird es kein Staatschef dieser Welt übers Herz bringen, erneut Sanktionen zu verhängen, falls doch noch einmal eine ÖVP/FPÖ-Koalition zustande kommen sollte.
maschek erklärt ist Teil der Wahlberichterstattung im Falter, auch nachzulesen im aktuellen Heft. (Foto: APA; Logo: A. M. Dusl)
Bei Schüssels II - Jetzt wird gewählt
| 17. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 18. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 19. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 21. September 2006 | ||
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| 22. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 23. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 24. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 25. September 2006 | ||
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| 26. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 28. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 29. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 30. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
Ab Sonntag im Rabenhof:
“Bei Schüssels II - Jetzt wird gewählt”
Wolfgang und Krista “Gigi” Schüssel hatten im Frühjahr die europäische Polit-Elite zu Gast im bescheidenen Hietzinger Puppenheim. Nach Ende der österreichischen EU-Präsidentschaft geht unser Kasperltheater in die nächste Runde: “Jetzt wird gewählt”. Vera Russwurm, Hans-Peter Martin und Peter Westenthaler verstärken die Puppenmannschaft.
(Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen: Wer “Bei Schüssels” im Frühjahr schon besucht hat, kriegt die bewährtesten Ausschnitte nochmal und dazu jede Menge neue Szenen zu sehen.)
von und mit: maschek.
Puppenspiel: Original Wiener Praterkasperl
Konzept & Regie: Thomas Gratzer
Ausstattung: Gerhard Haderer
Musik: Eva Jantschitsch
Bühne: Erich Sperger
Skulpturales Design und Puppenproduktion: Ana Maria Heigl
Rabenhof, Rabengasse 3, 1030 Wien.
Premiere: 17. September 2006
Termine: 18., 19., 21,- 26., 28.-30. September 2006
13., 14., 21., 22., 23. Oktober 2006
Beginn: jeweils 20:00 Uhr
Preise: EUR 20,- / 10,-
maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate
| 15. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
| 16. September 2006 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
Diesen Freitag und Samstag im Vindobona (Wien):
“maschek.redet.drüber: Monikas letzte Monate”
Ein Putsch der “Eritrea-Koalition” hat der Ära Lindner ein jähes Ende bereitet. Wohin also mit all dem Geld, das der Marktführer ORF unter Monika Lindner erwirtschaftet hat, wohin mit all den guten Ideen, die noch in ihrer Schublade auf Verwirklichung warten?
Monika Linder will’s noch einmal wissen. Soll doch Alexander Wrabetz mit leeren Kassen und unbeschriebenen To-Do-Listen beginnen. In “Monikas letzten Monaten” wird nicht nur die extrem aufwändige Promi-Reality-TV-Show “Missionierung des Mars” verwirklicht, auch öffentlich-rechtliche Kernformate wie “Bundesräte im Gespräch mit TW1-Redakteuren” oder die Quotenhoffnung “Zeit im Beat” kommen zum Zug.
“maschek.redet.drüber” lief von 2002 bis 2004 als monatlicher TV-Rückblick im Rabenhof und ist seit 2005 Teil von “Dorfers Donnerstalk”. “Monikas letzte Monate” ist nach der “Zeros-Show” das zweite abendfüllende Programm, das wir aus früheren, aktuelleren und brandneuen Elementen der Serie zusammengebastelt - um nicht zu sagen: -geschustert - haben.
Vindobona, Wallensteinplatz 6, 1200 Wien.
Fr, 15. 09. 2006, 20:00 Uhr
Sa, 16. 09. 2006, 20:00 Uhr
Preise: EUR 16.- / 14.-
maschek. erklärt… was diese Herren eint.
Feste soll man feiern, wie sie fallen. Während das BZÖ vor wenigen Wochen das 20jährige Jubiläum des Innsbrucker Parteitags beging, gedenkt eine andere schmissige Herrenrunde einer der vielen Umbenennungen der “Bewegung”, als man vor 50 Jahren aus dem VdU die FPÖ gemacht hatte. Aufgrund einer vom BZÖ erwirkten einstweiligen Verfügung darf die FPÖ die von Jörg Haider geprägten 20 Jahre nicht mitfeiern und muß sie nachträglich aus sämtlichen Publikationen entfernen. Zur rituellen Korrektur treffen sich die in der FPÖ verbliebenen Intimfeinde Jörg Haiders. Jeder der fünf Herren entfernt symbolische 4 Jahre aus dem süßen Streitobjekt. Bei der fachgerechten Entsorgung wird einmal mehr Hilmar Kabas seinen Kopf hinhalten müssen.
maschek erklärt ist Teil der Wahlberichterstattung im Falter, auch nachzulesen im aktuellen Heft. (Foto: APA; Logo: A. M. Dusl)
maschek. erklärt… wie VdB funktioniert.
Alexander Van der Bellen ist kein Mann der schnellen Entscheidungen. Als ihm beim Wahlkampfauftakt der Grünen vor versammelter Presse eine Posaune angeboten wird, gibt es für ihn einiges nachzudenken: Genügt es, wenn ich nur kurz halte oder muss da ein Ton auch rauskommen? Ist das ein Blas- oder ein Zieh-instrument? Was bedeutet eigentlich ein Posaune spielender grüner Bundessprecher? Schaut das nach Jazz aus, oder eher wie Volksmusik? Riecht Letzteres zu sehr nach schwarz-grüner Option? Hören meine Wiener Bobos überhaupt Jazz? Habe ich jetzt schon zu lange überlegt, um noch spontan wirken zu können? Am besten nehme ich eine Haltung ein, die sowohl aussieht, als würde ich mitklatschen, als auch höflich ablehnen.
maschek erklärt ist Teil der Wahlberichterstattung im Falter, auch nachzulesen im aktuellen Heft. (Foto: APA; Logo: A. M. Dusl)
Kino im Kopf spezial feat. maschek
| 10. September 2006 | ||
| 17:00 | bis | 19:00 |
Sonntag, 10. September 2006, 17 Uhr im Haupthof MuseumsQuartier:
TONSPUR_live 17 www.tonspur.at
Oliver Hangl (A)
Kino im Kopf spezial feat. maschek (A)
KINO IM KOPF ist Kino ohne Leinwand!
Der Wiener Künstler Oliver Hangl bittet zum Kinoerlebnis der sechsten Art:
Aufgeführt wird die Hörfilmfassung des Kitsch-Kultfilms „Sissi“ (Ernst Marischka, 1955), allerdings ohne das Bild selbst zu zeigen. Das Publikum sitzt im Freien inmitten der Menschenmassen des Haupthofes der ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen und hört über Funkkopfhörer per Zwei-Kanaltechnik wahlweise die (professionell produzierte) Blindenversion der Original-Tonspur oder die von maschek live intonierte Bildbeschreibung. Oh Romy… !
Die individuell projizierten Bilder vermischen sich mit den realen. Inszenierte Fiktion versus inszenierte Realität?
maschek. bei Senf TV

Download Quicktime (11MB) oder direkt bei SenfTV auf YouTube

