„Maschek sprengen die Welt“ („Österreich“ / oe24, 29. 9. 2011)

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Maschek lassen mit neuer Show Lachmuskeln und Erde explodieren.Die vermeintlichen Internet-Piraten AFFE und der von Dieter Bohlen abservierte Super Zischer samt CERN-Spaltung bringen die totale Katastrophe. Selbst der Papst („Gänswein, wann kommt denn nun das iPhone5“), Kim Jong-il („Besuchen Sie Nold Kolea, wil haben viele flische Fische“)“ oder Eminem können das nicht mehr stoppen. Nach knapp zwei Stunden subtilstem Humor implodiert im Wiener Rabenhof die Erde. Natürlich nur auf dem TV-Bildschirm – denn beim neuen maschek-Hit 101010– Ein revolutionärer Fernsehtag sind die skurrilen Fernseh-Bilder mindestens so wichtig wie das berühmte Drüber-Reden.
Wahnwitz
Hundert Stunden Original-TV-Material vom 10. Oktober 2010 dient maschek als Grundlage einer schrägen Reality-Show. CNN, Supertalent, Al Jazeera oder MTV als Antenne zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Da wird eine venezolanische Pressekonferenz zur Griechenland-Rettung hochstilisiert, samt Tomaten-Währung F.U.T. Da verkommt eine nordkoreanische Militärparade zum menschlichen Taschenrechner und da lässt Kanzler Faymann bei der Feier zur Kärntner Volksabstimmung Steffi Graf einem Schulbuben gleich Liebes-Zettelchen zukommen. So politisch inkorrekt, so grandios witzig.

Pointen
Die Leerläufe (AFFE) halten sich in Grenzen, die wahnwitzigen Pointen (Reinhold Messner als Testimonial einer Regenschirm-Dauerwerbesendung) überwiegen. Hingehen! Und Drüber-Reden!